Nachtrag: Beikoststart mit 12 Wochen

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von lorymadden 14.08.07 - 16:20 Uhr

Hallo,
ich war also vorhin bei einem anderen KiA und die meinte es wäre voll ok ihr schon Brei zu geben. Und zwar hat es nichts mit der Darmreife zu tun, dass auf den Gläschen Nach dem 4. Monat steht, sondern damit, dass die Babys vorher nicht so recht schlucken können. Wenn Lenia gut vom Löffel ist und schön runter schluckt gibt es nichts was dagegen spricht. Ich soll einfach vor der Mittagsmahlzeit ihr etwas Brei geben und dann die Flasche danach bis sie das ganze Gläschen aufisst. Was aber auch noch Zeit hat!

Vielen Dank für eure Tipps!
Gruß Jenny

Beitrag von ratpanat75 14.08.07 - 16:44 Uhr

Hallo,

auf den Gläschen steht "nach dem 4. Monat", weil es GESETZLICH VERBOTEN ist einen früheren Zeitpunkt anzugeben.

Und ja, es hat etwas mir der Darmreife, fehlenden Enzymen, noch nicht vollständig entwickelter Nieren-und Leberfunktion zu tun, dass man vorher nicht mit Beikost anfangen soll.

LG

Beitrag von sonne_1975 14.08.07 - 16:50 Uhr

Ich würde den KiA anzeigen, es ist eine Körperverletzung!!!:-[

Dein armes Kind, wenn du das durchziehen willst und auf keine Ratschläge hörst (nur auf die, die du hören willst:-[).

Du machst die Darmflora von deinem Kind kaputt, sogar 4 Monate sind viel zu früh.

Gruss. Alla

Beitrag von blondesgift81 14.08.07 - 22:03 Uhr

Komisch,
ich habe früher mit 3 Monaten schon Zwieback und Banane bekommen und mein Darm scheint völlig in Ordnung zu sein...
Also ich finde das Getue von wegen nix anderes als Milch vor dem 4. oder 6. Monat echt übertrieben....
früher hat es keinen interessiert und bedenke einfach mal...Wir leben alle noch und die meisten Därme sind denk ich noch in Ordnung
Mary

Beitrag von jacqueline81 14.08.07 - 17:19 Uhr

Hallo Jenny,

das mit dem Schlucken können ist schon richtig, aber das mit der Darmreife auch. Glaube mir. Ich hatte bei Lana mit 5 Monaten angefangen (würde ich immer wieder tun, aber ebend nicht noch früher) und erst jetzt langsam pendelt es sich mit dem Stuhlgang so 100% ein. Bei meiner Freundin war es genauso.

Will mich hier nicht als Übermutter oder so aufführen, aber wenn ich daran denke wie Lana mit 12 Wochen war. Klar jedes Kind ist anders, aber deine kleine weiß doch damit nicht wirklich was anzufangen. Unabhängig von den anderen Dingen. Übrigens Beikost ist aufwendiger als Flasche füttern oder Stillen.

Muss aber jeder selber wissen.

LG
Jacqueline + Lana 27 Wochen

Beitrag von lorymadden 14.08.07 - 17:27 Uhr

Hmm,
ja nun steh ich ja wieder vor dem anfänglichen Problem!
Warum gibt es so viele unterschiedliche Meinungen. Irgendetwas muss doch stimmen. Die Ärzte bekommen doch von den Brei-Herstellern keine Provision, wenn sie zur Beikost raten. Warum sagen denn nun 2 Ärzte, dass es ok wäre? Ich wollte ja bis zum 6. Monat warten bevor ich Brei gebe! Ach, das ist doch sch****!
#heul

Beitrag von jacqueline81 14.08.07 - 17:34 Uhr

Hallo,

ich habe deine Geschichte nicht verfolgt. Worum geht es denn? Warum willst du jetzt schon zu füttern? Ich kenne das Problem mit den unterschiedlichen Meinungen, aber habe noch nicht davon gehört, dass irgendjemand dazu vor dem 5. Monat rät. Gar nicht mit drei Monaten. Die meisten Ärzte vertreten eigentlich die Meinung ab 5 Monate und so steht es auch in meinen Bücher, oder zumindest sind alle Rezepte so ausgelegt.

LG

Beitrag von lorymadden 14.08.07 - 18:02 Uhr

Lenia trinkt sehr schlecht. Nach 40-50ml fängt sie an zu weinen, und reißt den Kopf von links nach rechts. Sie kaut nur noch auf dem Sauger rum oder drückt die Flasche raus. Sie kommt ca. 5 mal am Tag. Und wir kämpfen mit ihr damit sie wenigstens auf 100ml pro Flasche kommt. Wir machen immer wieder Pause und nutzen jede Möglichkeit ihr die Milch anzubieten. Letzt Woche hat sie sogar nur 4*100ml getrunken. Dann bin ich zum KiA um das Gewicht kontrollieren zu lassen. Sie hat zugenommen, was ja schön ist. Die Ärztin meinte ich solle vielleicht mit Brei anfangen, damit sie Nahrung zu sich nimmt. Ich persönlich wollte erst mit 6 Monaten anfangen.

LG

Beitrag von kati_n22 14.08.07 - 18:02 Uhr

Kinderärzte bekommen sehr wohl Besuch von Vertretern der Babynahrungsindustrie zum einen
- zum anderen ist Kinderernährund KEIN Bestandteil Ihrer medizinischen Ausbildung, es sei denn sie haben dafür extra eine Zusatzausbildung gemacht.

LG
Kati

Beitrag von popmaus 14.08.07 - 17:36 Uhr

Lass dich nicht zu sehr verwirren.
Als ich Baby war bekam ich auch mit 12 Wochen den ersten Brei.
Habe (bis heute) keinerlei Allergieen, bin nicht fettleibig, Darm ist voll ok etc.
Trotzdem würde ich nicht so früh anfangen mit Beikost.
warum auch? Habe bei Chantal mit 5 Monaten angefangen und sie verträgt es sehr gut.
4 Monate ist schon sehr früh. Überlege es dir halt nochmal und letztendlich musst du es entscheiden (und verantworten)

Liebe Grüsse
Carmen und Chantal * 27.02.07

Beitrag von lorymadden 14.08.07 - 17:53 Uhr

Ach menno,
meine Hebi sieht das auch so wie alle hier im Forum. Aber was macht man, wenn Baby die Milch nicht will. Ich brauch doch jetzt nicht eine andere Sorte probieren. hatte ganz zum anfang mal milumil. und jetzt aptamil. Auch Sauger und Flasche habe ich schon gewechselt. Mit Nuk klappt es am besten. Warum sagen die Ärzte denn so etwas??? Lenias eigentliche KiÄ geht jetzt in Rente, und kennt natürlich noch alte Standards, aber die andere, bei der wir heute waren, ist um einiges jünger und meinte, dem Darm würde es nicht schaden! #kratz
Ich will ihr ja nichts schlechtes antun, sie soll ja satt und zufrieden sein.
LG jenny

Beitrag von mariemum 14.08.07 - 21:33 Uhr

Hallo Jenny!

"Ich will ihr ja nichts schlechtes antun, sie soll ja satt und zufrieden sein."

Ist sie das denn? Wenn ja, dann würde ich an ihrer Ernährung NICHTS ändern und weiterhin Milch geben, vor allem auch, wenn sie zunimmt. Und mach Dir doch bei den Mahlzeiten nicht so viel Streß - laß sie das trinken, was SIE möchte. Und wenn sie dann "früher" oder öfter wieder kommt, dann ist das eben IHR Rhythmus - oder aber es reicht ihr. Solltest Du dann nach einer Weile feststellen, daß sie damit nicht klarkommt und nicht mehr ausreichend zunimmt, kannst Du immer noch die "Trickkiste" aufmachen. Man sagt, gesunde Kinder wissen sehr genau, wieviel Nahrung sie zu welchem Zeitpunkt brauchen.
Das umzusetzen ist schwierig, ich weiß, denn man macht sich ja Gedanken, ob das wirklich alles so paßt. Aber glaub mir, ich hab auch Eßschwierigkeiten hinter mir mit Marie, die hat NIE die Mengen getrunken, die auf irgendwelchen Packungen standen oder auch Silas, der hat ausgesprochen selten eine komplette Gläschenportion leergemacht... Un dtrotzdem sind beide Kinder jetzt genau richtig. Diese Phasen, in denen die gut essen wechseln sich mit denen, in denen sie fast nichts essen, immer wieder ab, auch wenn sie größer sind.

Und noch etwas: Brei, vor allem Gemüsebrei, hat wesentlich WENIGER Kalorien als Milch. D.h. um die Menge an Kalorien, sprich Energie, aufnehmen zu könne, die sie evt. benötigt müßte sie mehr Brei esssen als sie Milch trinkt und das halte ich mit 12 Wochen für ziemlich schwierig.... Von den Problemen mit dem Darm und dem Schlucken mal ganz abgesehen (die wenigsten Kinder sind in dem Alter in der Lage, feste Nahrung zu schlucken).

Versuch, Deinem Kind zu vertrauen! Mehr als einem Arzt...

Liebe Grüße,

Alex mit Marie (3 Jahre) und Silas (13 Monate)

Beitrag von baby1997 14.08.07 - 18:17 Uhr

Hallo!

Ich verstehe das Problem nicht so ganz. Hab mir eben nochmal den anderen Beitrag durchgelesen.
Deine Kleine nimmt doch zu oder nicht? Das ist doch das einzige was zählt und sie liegt mit ihrem Gewicht doch auch im Durchschnitt.

Warum also unbedingt Brei füttern?
Wenn sie nicht trinken will, versuch doch mal die Flaschennahrung mit nem Löffel zu geben, wenns geht (bin Stillmami und kenn mich mit Flaschennahrung überhaupt nicht aus). Könnt bloß ein bißchen dauern.

Ich kenn das nur so, dass Kinder immer mal wieder Phasen haben, wo sie wenig essen. Hat meine Tochter (3,5) jetzt manchmal noch.

Was sagt denn deine Hebi zu dem Problem, dass sie so wenig trinkt? Ich vertrau immer mehr meiner Hebi als dem KiA.

Gruß Christiane

Beitrag von lorymadden 14.08.07 - 19:03 Uhr

Hallo,
Hebi kennt so was gar nicht. Meinte ich solle doch bei Milch bleiben. Ich habe überlegt ob ich vielleicht schon einen Sauger für 6Mon+ nehme. Sie trinkt seit vielen Wochen so wenig. Ich für meinen Teil wollte bis zum 6. Monat warten bis sie Brei bekommt. Ich war ja selbst erstaunt, dass die Ärztin mir zu Brei empfohlen hat. Aber warum sollten beide Ärzte sich für Brei in ihrem Alter aussprechen, wenn sie doch wissen bzw wissen müssten, wie weit der Darm entwickelt ist. Denn das müssten sie irgendwann mal gelernt haben.
Oder sehe ich das falsch? Vielleicht kennen sie nur die "alten"Methoden aus der ehem. DDR, denn da wurde ja schon früh Zugefüttert.

Gruß

Beitrag von baby1997 14.08.07 - 22:02 Uhr

Wichtig ist nicht wieviel sie trinkt sondern ob sie genug zunimmt.
Die KiÄ wissen leider sehr schlecht Bescheid über die Ernährung von Babys. Keine Ahnung warum.
Ich würd wie folgt verfahren: Gib ihr ganz normal die Flasche und lass sie soviel trinken wie sie will. Nimm den Druck von dir. Babys spüren das und dadurch kann man das Problem verschlimmern. Zur Sicherheit überprüf das Gewicht wöchentlich. Sollte sie nicht genug zunehmen in den nächsten 3 Wochen würd ich wahrscheinlich dann mit Beikost anfangen. Wichtig, lass sie nur soviel trinken wie sie möchte auch wenns nur 20 ml sind.
Wie gesagt, es gibt immer mal wieder Phasen, wo die Kinder wenig essen.

Verstehe immer noch nicht warum die Trinkmenge laut KiÄ zu gering sein sollte, wenn sie doch zugenommen hat (wie gesagt kenn mich mit Flaschennahrung nicht aus). Sollte es sich jedoch um einen Flüssigkeitsmangel handeln würd ich lieber Tee zufüttern.

Ich selbst hab bei meiner Tochter auch früh mit Beikost angefangen (aus organisatorischen Gründen) und sie hat nie Probleme mit dem Darm gehabt. Aber mit 12 Wochen find ich auch sehr früh. Ich würd mindestens warten bis sie ungefähr 20 Wochen alt ist.

Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen, aber wenn du selbst ein schlechtes Gefühl bei der Sache hast, versuch es erstmal anders.

Gruß und alles Gute
Christiane

Beitrag von poldi83 14.08.07 - 20:24 Uhr

Hallo Jenny!

In dieser Hinsicht würde ich niemals auf einen KiA hören, da haben die nämlich überhaupt keine Ahnung von! Die meisten Kinderärzte raten zum frühen zufüttern, kann mir zwar nicht erklären, warum, aber es ist leider so. 12 Wochen ist wirklich noch sehr früh. Warum möchtest du denn so früh zufüttern? Informier dich lieber nochmal genau und überleg es dir nochmal!

lG Nina mit Paul Jonas (*05.01.05) und Finn Mathis (*31.01.07)

Beitrag von lorymadden 14.08.07 - 20:56 Uhr

Hallo Nina,
ich habe noch gar nicht mit dem Gedanken gespielt jetzt schon Brei zu geben. Wollte noch lange warten. Das war nur die Idee der KiÄ, weil die Kleine eben so wenig trinkt, und viel dabei weint.
Ja und da ich nicht genau weiß, was nun richtig bin, hoffe ich ja auf euch!

Gruß

Beitrag von caligirl83 14.08.07 - 23:54 Uhr



Weist du vor 20 Jahren hat kein Hahn danach gekräht was die Kinder wann zu Essen bekamen. Und in der heutigen Zeit wird alles zu sehr Ernst genommen. ich muss dazu sagen das Leonie auch ca 3 1/2 Mönate alt war wo ich ihr das erste mal Brei gegeben habe, und es hat funktioniert ihr ging es dabei sogar besser und war entlich mal richtig satt. Hatte nie Verdauungsprobleme nd war auch noch nie Krank ect. Du musst Natürlich selber Entscheiden wann du es machen möchtest ich persöhnlich finde es mit 6 mon. zu spät obwohl man es ja so machen sollte. Vieleicht wartest du noch 2- 3 Wochen und probierst es dann doch aus wenn du möchtest,es gibt Griesbrei wo steht ab dem 4 Monat ob dann 1 oder 2 Wochen ehr das spielt keine Rolle das sind alles ca. Werte. Aber das muss natürlich jede Mutti selber entscheiden !

Liebe grüße Mandy
die ihrer Armen Tochter mit 3 1/2 mon Beikost gab :-p

Beitrag von tabi 15.08.07 - 01:06 Uhr

Hallo gehts noch?
Dein Baby ist ja noch nicht einmal 3 Monate alt!!!
Warum wollen denn immer alle mit Beikost so früh anfangen?!
Du kannst mir nicht erzählen deine Tochter würde mit 12 Wochen in irgenteiner weise Beikostreife zeigen, nicht mehr satt werden o.ä. also Brei brauchen#augen
Sorry aber das find ich einfach nur saudoof. Es gibt reingarkein Argument das für so einen extrem frühen Beikostart spricht.
Sorry für den rauen Ton, aber bei so einem Beitrag geh ich einfach an die Decke, das ist wie die Mamis die steif und fest behaupten Baby Börn wäre toll obwohl 100 Instanzen das Gegenteil beweisen.
Bitte sei nicht so egoistisch und dumm deiner Tochter so früh mit Brei zu quälen. Was sie braucht ist Milch und nix anderes!!!

Beitrag von lorymadden 15.08.07 - 06:07 Uhr

Danke für eure Antworten!

LG Jenny, mit Lenia, die heute morgen "gesoffen" hat wie ne Große! (Wunder gibts!!!)