ungewollt schwanger

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von lunayx 14.08.07 - 18:06 Uhr

Hilfe!!! Ich bin ungewollt schwanger geworden!!!
Ich kann und will jetzt einfach kein Kind bekommen.... habe aber so eine Angst vor einer Abtreibung, da ich panische Angst vor OPs habe! Ist so eine Abtreibung wirklich sehr schmerzhaft? Was kommt da auf mich zu??

Beitrag von shadowlady 14.08.07 - 18:19 Uhr

Hi lunayx,also ich bin auch ungewollt/ungeplant schwanger.Lebe noch in Trennung(Scheidung erst in ein paar Wochen).Mein neuer Partner und ich haben uns aber für das Baby entschieden.Also bei einer Abtreibung gibt es verschiedene Methoden.Google doch mal,aber ich würde mir dann auch nicht zu viel anlesen denn das könnte deine Entscheidung beeinflussen.Die meissten Abtreibungen werden unter Vollnarkose vollzogen,also spürst du nicht wirklich was.Wichtig ist,du MUSST zu einer staatlich anerkannten Beratungsstelle und dir eine Bescheinigung dort besorgen(kostet nichts).Die Krankenkasse übernimmt evtl.die Kosten.Und der Arzt der die SS feststellt darf die Abtreibung nicht vornehmen.Je nachdem wie weit du bist hast du aber noch Zeit um in Ruihe darüber nachzudenken.Würde ich dir auch empfehlen.

Viel Glück und alles liebe #liebdrueck

shadowlady

Beitrag von aeternum 15.08.07 - 02:05 Uhr

Aloha,

bei mir war es folgendermaßen:

Nachdem eine Frauenärztin (Urlaubsvertretung in der Nähe meiner Eltern) mir nach einem positiven Test die Schwangerschaft bestätigt hat, bin ich zu einer Beratungsstelle gegangen - in meinem Fall zu Pro Familia. Diese Beratungsstelle hatte ich mir einfach aus dem Blauen ausgesucht und dort angerufen - soweit ich weiß, brauchte ich da auch keine Bestätigung meiner Schwangerschaft durch die Ärztin.

Dort bin ich dann hingegangen - sie waren superfreundlich und haben mir (es war absolut klar, dass ich abtreibe) mehrere Adressen von Frauenärzten und Tageskliniken gegeben, die diesen Eingriff vornehmen. Ich bin zur erstbesten Frauenärztin gegangen - die danach 'meine' wurde, die beste, die ich je hatte - und sie hat den Eingriff in ihrer Tagesklinik durchgeführt, unter Vollnarkose.

Die Abtreibung wird allerdings frühestens drei Tage nach der Beratung durchgeführt, und Du mußt nachweisen, daß Du zu dieser Beratung (die kostenlos ist) gegangen bist.

Meine Versicherung hat ohne Nachfragen die Kosten des Eingriffes übernommen - um die 500, 600 Euro?

Ich hatte absolut keine Schmerzen, nur ein Ziehen im Unterleib danach. Du mußt Dich ein paar Tage schonen, hast Blutungen, darfst nicht baden, keine Sauna, etc...dann gibt es eine Nachuntersuchung, und in meinem Fall ist alles komplikationslos verlaufen.

Der Eingriff selbst dauert ca 10 Minuten, und Du spürst davon absolut nichts.

Liebe Grüße, hoffentlich triffst Du die richtige Entscheidung für Dich.

Ae

Beitrag von kim1968 15.08.07 - 10:03 Uhr

Hallo!

Soweit ich weiß übernehmen die Krankenkasse das nur, wenn ein medizinischer Grund für den Schwangerschaftsabbruch vorliegt.

Ansonsten musst du das selber bezahlen.

Hast du dir das wirklich gründlich überlegt? Wie alt bist du denn? Warum willst du dieses Kind nicht?

Eine Abtreibung ist keine Kleinigkeit. Vielleicht hast du ja noch ein bischen Zeit dir das durch den Kopf gehen zu lassen.

Lieben Gruss und alles Gute
(egal wie du dich entscheidest)

Kim

Beitrag von aeternum 15.08.07 - 12:45 Uhr

Aloha Kim,

das stimmt so nicht - bei mir sind die Kosten voll übernommen worden, ohne Nachfrage und ohne medizinische Indikation. Es gab also keinen Grund außer meinem Wunsch.

Ich kann mir höchstens vorstellen, dass dies von Krankenkasse zu Krankenkasse eventuell unterschiedlich ist. Ich würde es allerdings mehr als unverschämt finden, sollte ein Sachbearbeiter mich fragen, warum ich abtreiben will. Das wäre für mich ein Grund, die Krankenkasse sofort zu wechseln.

Viele Grüße,

Ae

Beitrag von kim1968 15.08.07 - 16:07 Uhr

Hei aeternum,

in diesem Falle mag es sein, das es von der Krankenkasse abhängt. Oder vom Bundesland! Genau weiß ich das nicht.
Insofern sind wir jetzt auch nicht weiter.

http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C3559976_L20.pdf

Im übrigen fragt nicht deine Krankenkasse nach dem Grund, sondern der Frauenarzt kann medizinische Gründe angeben.
Er rechnet dann entsprechend ab.

Über die viele Anzahl der mögliche Gründe brauchen wir hier wohl nicht zu sprechen.

Schaut doch mal in den Link.

Gruss,
Kim

Beitrag von aeternum 15.08.07 - 16:52 Uhr

Hi Kim,

leider muckt mein pc und öffnet grad keine pdf #kratz

Genau deshalb, da es Sache des Arztes ist, der Krankenkasse die (eventuellen) Indikationen mitzuteilen, meinte ich, die Frage nach dem Abtreibungsgrund zu stellen ist nicht Sache des Kasse. Da haben wir vielleicht aneinander vorbeigeredet ;-)

Und dem Arzt genügt zur Abtreibung (bis zur 12. Woche, natürlich) der Wunsch der Patientin danach (nach Beratung, klar).

Deshalb kann da kein Konflikt vorliegen..

Also liegt's wohl an der Krankenkasse, oder am Bundesland (was mich wundern würde), falls die Kosten nicht übernommen werden.

Liebe Grüße,

Ae

Beitrag von yvie88 15.08.07 - 12:36 Uhr

Hallihallo,

also ich hatte letztes Jahr eine AT sie wurde unter Vollnarkose gemacht.
Ich möchte dir keine Angst machen aber du wolltest ja Meinungen dazu hören aber ich bin danach vor Schmerzen fast kaputt gegangen, ist aber eig seltener der Fall wie ich gehört habe.
Aber überleg es dir gut ob du das tust.
Ich war mir auch letztes Jahr so sicher dass es die richtige Entscheidung wäre, aber jetz bin ich wieder schwanger und könnte es kein 2.mal tun.
Hab sogar ein schlechtes Gewissen...
Muss jeder für sich selber wissen und ob man damit klar kommt sieht man sowieso erst hinterher.
Wünsch dir alles Liebe und Gute egal was du machst
Yvie 13ssw

Beitrag von electra86 15.08.07 - 13:04 Uhr

Hallo!!!
TUS BITTE NICHT....
Klar, es ist letzendlich deine entscheidung, aber dein Baby will leben....
Du hast ein Kind in dir!! Klar es ist schwer wenns ungewollt ist, aber wenn du das Baby nicht willst, gibts immer noch die möglichkeit einer Adoption. Es gibt so viele kinderlose Paare, die für ein (dein) Baby alles tun würden.

Süße... du wirst dich schon richtig entscheiden, aber überkeg es dir genau!

Ich bin 21 Jahre alt und habe vor 17 Tagen einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Ich habe mich auch oft gefragt: WIE SOLL ICH DAS SCHAFEN?? Aber als ich in das erste mal gesehen habe waren alle Zweifel verflogen, der kleine macht mich so wahnsinnig glücklich, er ist mein Sonnenschein..#sonne

Ich wünsche dir viel Kraft für deine Entscheidung!

Drücke dich #liebdrueck

Steffi und Noah Joel

Beitrag von skye27 17.08.07 - 09:16 Uhr

Hallo!

Als ich damals mit meiner Tochter schwanger wurde konnte ich es mir auch überhaupt nicht vorstellen ein Kind zu bekommen.
Abtreibung kam für mich allerdings nicht in Frage, weil ich glaube mit dieser Entscheidung hätte ich persönlich nicht leben können. Ich hätte mir sicher immer Vorwürfe gemacht.
Ich habe bis zum 5 Monat viel geheult und konnte mich überhaupt nicht freuen. Aber als mir dieser kleine Wurm nach der Geburt in den Arm gelegt wurde war das der schönste Moment in meinem Leben.
Heute ist meine Tochter 2 1/2 und auch, wenn ich manchmal denke ohne Kind wäre vieles einfacher gewesen so möchte ich jetzt wo ich weiß wie schön es ist Mama zu sein nicht mehr darauf verzichten. (das zweite kommt im Januar #schein )
Nur mal so als Erfahrung, dass sich die schlechten Gefühle und Ängste nicht bewahrheiten müssen.

Das Leben besteht aus ständiger Veränderung, wenn alles gleich bleiben würde, jeden Tag, Jahr ein Jahr aus, wäre es dann lebenswert? Leben heißt Veränderung. #klee

Zu Deinen persönlichen Lebensumständen kann ich natürlich nichts sagen, weil ich sie nicht kenne, aber denk in Ruhe drüber nach, Du mußt mit der Entscheidung leben können.

Liebe Grüße und viel Kraft
Claudia

Beitrag von liurin 17.08.07 - 20:31 Uhr

hallo und erstmal #liebdrueck

ich berichte mal kurz von meinem abbruch (und bitte keine bösen komentare von irgend jemanden, ich hatte meine gründe und außerdem ist es nun eh vorbei!!!)

kurze vorgeschichte: kondom geplatzt, die "pille danach" gleich 10h später eingenommen, trotzdem schwanger. dann zum FA, der hat es bestätigt. ab zu pro familia, nach 3 tagen wartezeit zum FA und über abbruch gesprochen. hab mit einer abtreibungspille den abbruch vornehmen lassen, da ich keine OP wollte. hat super geklappt. erst die eine pille und 3 tage später die zweite. schon nach einnahme der ersten tablette hatte ich blutungen worauf mein FA meinte, dass sei aber ungewöhnlich zeitig, vielleicht aber ein zeichen, dass es so wirklich sein sollte... jedenfalls ging es mir gesundheitlich sehr gut, seelisch auch, da ich mich ja so entschieden hatte und nix "nachtrauerte". ich kann einen abbruch mit der pille echt nur empfehlen, da es schnell geht und ohne großen eingriff und ausschabung musste auch nicht gemacht werden. es wird halt geprüft ob alles abgegangen ist und das passiert in den meisten fällen.

wenn du fragen hast, schreib mir gerne eine mail.

alles liebe,

LIU

Beitrag von liurin 17.08.07 - 20:33 Uhr

sorry< ich hab vergessen: bin gesetzlich versichert und die KK hat alle kosten übernommen.

liu