KiGa - Problem mit Erziehungsweise

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von engel_1979 14.08.07 - 19:36 Uhr

Hallo,

mir geht es gar nicht gut. Seit einer Woche geht meine Tochter 2 3/4 nun in den Kindergarten. Die ersten Tage teilweise in Begleitung. Sie hat mit dem Kindergarten keine Probleme, im Gegenteil.....

Ich habe aber Probleme...Vielleicht könnt ihr mir eure meinung dazu sagen. Sie wird morgens nicht mal von den Erzieherinnen begrüßt, geschweige denn zum spielen animiert oder etwas angeboten. Sie steht immer da wie bestellt und nicht abgeholt. Die wollen mich von der Arbeit rufen ohne das etwas ist, damit sie sich sicher fühlt (das tut sie auch so, rede genug darüber mit ihr). Bin froh dass ich endlich einen Job habe und dann sowas? Die tun auch als wär ich voll die Rabenmutter weil sie "schon" nach dem vierten Tag vier Stunden alleine kommt. Und dann gehen auch noch große Jungs mit ihr zur Toilette...

Ist das eurer Meinung nach normal? Möchte mit den Erzieherinnen reden. Und wenn sich nichts ändert, ist ein WEchsel möglich und zumutbar? Muss doch als mama ein gutes GEfühl haben, wenn ich sie abgebe, oder?

DAnke

Beitrag von amorvincitomnia 14.08.07 - 20:09 Uhr

Meine Meinung ist, wenn man mit dem Stil im Kiga nicht zurecht kommt, sollte man es lassen. Wenn es nach so kurzer Zeit schon Probleme gibt, solltest Du sie schnellstmöglich woanders hingeben. Man muss ja denen gegenüber nicht den wirklichen Grund sagen, vielleicht schiebst Du es auf Deine Arbeit oder so? Wir haben unter anderem das Kind in einem Waldkindergarten gehabt, wo er nur gut 50% der eigentlich vorgesehen Zeit wirklich betreut wurde, den Rest der Zeit "brauchte er Mama" oder so. Wenn ich ihn dann holen wollte, schrie er wie verrückt und wollte natürlich überhaupt nicht mit. Dein Kind klingt sehr selbständig, so ist meins auch. Es gibt keinen Grund, weshalb ein Kind in dem Alter keine vier Stunden betreut sein sollte. Ich finde das nicht normal, aber auch erst, seit wir in einem wirklich guten evangelischen Kindergarten sind, den Frauen dort traue ich blind, die sind absolut klasse. Ich hätte früher auch nicht gedacht, dass das so wichtig ist, dass man sich gut fühlt, wenn das Kind weg ist, aber es ist so. Schnellstens Ersatz suchen, ganz klar! Das wird schlimmer, nicht besser.

Beitrag von germany 14.08.07 - 22:11 Uhr

huhu,


mein moppi ist auch in einem evangelischen Kindergarten und ich bin begeistert!Wirklich diese Atmosphäre dort so herzlich und fröhlich.Richtig schön.Da möchte man selber gerne nochmal Kind sein.Ich finde es auch enorm wichtig das man sich in dem Kiga auch als Mutter oder Vater gut aufgehoben fühlt.Die haben immer ein offenes Ohr und man wird sehr herzlich empfangen dort.Wirklich ein toller Kiga,nie wieder ein anderer!!Mein Schatz war auch schon als Kind in dem Kiga und ich find ihn wirklich klasse.

lG germany

Beitrag von kimimi03 14.08.07 - 20:16 Uhr

Hey!

Also da muss ich dir vollkommen recht geben. Was da läuft finde ich ganz und gar nicht in ordnung. Ich habe auch eine Tochter die nächsten Monat vier wird. Sie hat jetzt auch den Kiga gewechselt, weil da auch einiges schief lief. In dem alten Kiga wurde mir auch das Gefühl vermittelt, dass ich eine Rabenmutter bin. Sie hat den wechsel sehr gut verkraftet. Ich muss aber dazu sagen, dass sie vorher auch in dem Kiga war. Aber generell stecken Kinder einen Wechsel sehr gut weg. Du kannst es dir ja noch ein wenig anschauen wie es sich entwickelt. Und dann entscheiden was du am besten machst.
Liebe Grüße

Beitrag von janamausi 14.08.07 - 20:18 Uhr

Hallo!

Mach dir mal kein schlechtes Gewissen! Meine Tochter kam auch mit 2 3/4 Jahren für 4 Stunden in den Kiga, gleich am ersten Tag alleine und mit 3 Jahren mußte sie dann den ganzen Tag in den Kiga gehen, weil ich arbeiten mußte. Es gab überhaupt keine Probleme und sie geht gerne hin. Und das ist doch die Hauptsache! Sei froh dass deine Tochter so offen ist. Das zeigt ja auch, dass sie sich dort sicher fühlt, zum einen im Kiga und zum anderen, dass Du sie wieder abholst.

Ich würde nicht vorschnell gleich einen anderen Kiga suchen, sondern erstmal offen mit den Erzieherinnen reden, vielleicht löst sich ja das "Problem" in Luft auf...

LG janamausi

Beitrag von sternenzauber24 14.08.07 - 20:39 Uhr

Hallo,

beim lesen habe ich jetzt auch erst einmal Schlucken müssen. Die rufen Dich ohne triftigen Grund von der Arbeit, einfach so?

#schock

Das wäre aber auch nichts für mich! Und du bist garantiert keine Rabenmutter, weil du deine Maus am 4. Tag für 4 Stunden dort läßt. Mein Sohn, und die anderen Kinder, gingen direkt vom Ersten Tag an die volle Zeit bis 12:20 hin. Das klappte Gut, und er weinte auch nicht. Hätte er es getan, hätte ich ihn bestimmt früher geholt. Ich würde auch über einen Wechsel nachdenken, ich glaube da wirst du nicht Glücklich mit.

Liebe Grüsse, Julia

Beitrag von germany 14.08.07 - 22:08 Uhr

Du,ganz ehrlich ich würde wechseln.Ich finde es nicht gut,das andere also größere Kinder deine Tochter auf toieletter begleiten,ganz egal ob Junge oder Mädchen.Ich denke dafür sind die erziehreinnen ja da,ist bei uns ja auch so.So und das sie weder begrüßt wird noch zum spielen animiert wird,finde ich seeehr schade.Bei uns wird sich für jeden zeit genommen.Da kommen die und begrüßen die Eltern und die Kinder,ein richtig herzlicher empfang ist das.Und Justin wird gleich gefragt ob er erst mit zu Leon in die Gruppe möchte oder so.Richtig schön.Also wenn du dich oder besser deine Tochter nicht gut aufgehoben fühlst dann wechsel nach möglichkeit,schließlich soll sie ja da ein paar jahre hin gehen.

lG germany

Beitrag von urbani 15.08.07 - 08:56 Uhr

Hallo, ich kann dich gut verstehen. Ähnlich läuft es auch bei uns im Kiga ab. Mein Sohn ist dort auch schon ein paar Wochen vor seinem 3. Geburtstag hingegangen. Inzwischen ist er 4 1/2 Jahre alt und im nächsten Monat wechselt er in einen anderen Kiga. Ich habe oft mit den Erziehern geredet, aber geändert hat sich - wenn - nur kurzzeitig etwas.

Morgens war immer eine Erzieherin dort, die total muffelig war, niemals meinen Sohn begrüßte, immer in ihrer Küche stand, Kaffee kochte. Oftmals wurde auch ich von der Arbeit geholt, angeblich weil es meinem Kind nicht gut ging, aber als ich ihn abholte, war er quietschfidel. Wenn ich ihn abholen kam, wusste die Erzieherin nie, wo er sich gerade aufhält, teilte mir auch gar nichts mit. Ich musste immer suchen, draußen, drinnen, in allen Räumen. Ne, das ist nichts.

Dann war die Situation, dass eine liebe Erzieherin aus unserem den Kiga wechselte und zwar genau in den Kiga vor unserer Neubausiedlung. Und so habe ich jetzt den Sprung gewagt. Ich hab ihn dort angemeldet und hoffe, dass das die richtige Entscheidung war.

urbani

Beitrag von ismena 15.08.07 - 11:38 Uhr

Hallo!
Das mit dem Grüßen finde ich auch in unserem KiGa schlimm - wenn man da nicht laut genug ist, wird keiner merken, dass wir da sind. Letztens hat mein Sohn - nachdem er mehrmals Hallo sagte und keine Antwort bekam - dann laut zu der Erzieherin gesagt "Hört mich denn keiner?". Da hat sie sich bei ihm entschuldigt. Zum Glück hat er eine ganz tolle Erzieherin, die sich wirklich Mühe gibt mit den Kindern, freundlich ist und bei der man merkt, dass sie mit dem ganzen Herzen dabei ist. Wenn sie nicht wäre, ich glaube, mein Sohn hätte auch gewechselt. Inzwischen läuft alles besser, er hat viele Freunde gefunden und fühlt sich wohl da. Ich kann dich aber sehr gut verstehen. Ich habe mal durchs Fenster beobachtet, wie mein Sohn einfach nur da stand, wie du eben auch beschreibst, wie bestellt und nicht abgeholt und ich habe dann geheult wie sonst was. Aber wie gesagt, er fand sehr schnell Anschluss. Vielleicht wird es also auch bei euch besser? Sofort würde ich nicht wechseln, ein wenig abwarten. 4 Stunden am Tag finde ich überhaupt nicht viel, laß dir nichts einreden! Die meisten Kinder genießen es, mal ohne Mama mit anderen Kindern zu sein. Das liegt wohl eher an den unmotivierten Erzieherinnen, die nicht soviel Arbeit haben wollen. Wenn ich manche von ihnen beobachte, frage ich mich, was sie in diesem Job überhaupt machen!
Ich weiß nicht, ob ich dir wirklich helfen konnte. Ich drücke euch jedenfalls die Daumen!
Gruß
ismena