Kanninchen...was ist WIRKLICH artgerecht?????

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von anarchie 14.08.07 - 20:34 Uhr

Hallo!

Ich denke, unsere Hoppler haben es ganz gut....aber ich frage mich,welche Auslaufgröße wirklich ideal ist....und welches Futter, wieviele Nienchen, etc....

was sagt ihr dazu?

Ich meine,die geforderten 2m2 pro Hase sind ja auch nicht wirklich viel - wie sollen sie denn da mal richtig laufen?????
Und Heu...eigentlich fressen sie ja frisches Gras.....

Also,
unsere Nienchen(2, Rammler, kastriert, und Mädel) haben ständig 10m2 zur Verfügung, teilweise Sand, teilweise Erde und ein wenig Stein...dazu laufen sie täglich etwa 6-16 Stunden auf Gras können dann selber wechseln zwischen dem normalen Gehege und dem Gras-Gehege...davon ernähren sie sich auch.
Heu ist zwar immer da, aber sie fressen nicht viel davon...ab und an gibt es auch ne Möhre,Salat,Kohlrabi etc....

Wie haltet ihr das, und was könnten wir besser machen - bis auf mehr Nienchen, das will mein Mann nicht....


lg

melanie

Beitrag von sozauberhaft 14.08.07 - 21:27 Uhr

Hallo melanie!

Ich glaub Du machst das schon verdammt gut im Gegensatz zu sehr vielen Kaninchenbesitzen! Wenn man das vergleicht, dann haben Deine Tiere wirklich viel Auslauf! Vielleicht würd ich mir überlegen, noch ein Weibchen dazu zu setzen (aber auch das kann bei Kaninchenvergesellschaftungen schnell in die Hose gehen#schmoll)! Das ist auf jeden Fall mehr als OK, ansonsten darf man sich ein Kaninchen nicht als Haustier halten (ich hab selbst 3;-)), sondern muß den Kaninchen in freier Wilbahn zuschauen!!!

LG
sozauberhaft

Beitrag von sozauberhaft 14.08.07 - 21:33 Uhr

Wildbahn;-)

Beitrag von anarchie 16.08.07 - 17:55 Uhr

Na...

#danke für die#blume!!!!

Wie gesagt, eines mehr will mein Mann nicht(er wollte gar keine - hat aber brav gehege gebaut, Draht 60cm eingegraben etc...#kuss)...der Bursche muss sich schon mit einer monogamen Beziehung zufrieden geben#schein:-p

lg

melanie

Beitrag von janinchen82 14.08.07 - 22:12 Uhr

hallöchen,

also ich find auch dass das sehr gut klingt, unsere 4 leben im wohnzimmer mit leider nur ca 9qm aber wenn wir zu hause sind kriegen sie das ganze wz(35qm) und dann pesen sie wie die wilden über den teppich und genießen die freiheit.
dein platz klingt ausreichend, um ihnen noch mehr freude zu machen würd ich mit abwechslung arbeiten, futterbäume röhren oder opdeste sind bei uns der renner! die stehen voll auf stöcker und son kram, immer mal was neues halt, da wird der erkundungsdrang geweckt und sie liegen nicht so viel faul rum!

lg das nin-verrückte Janinchen

Beitrag von anarchie 16.08.07 - 17:58 Uhr

Hi!

#danke dir!
Röhren haben sie...ebnso diverse Höhlen, Treppchen, Podeste etc...#freu

Futtersträucher...haben wir jetzt 2 mal versucht, aber Haselnus mögen sie scheinbar nicht....#kratz

Aber sie freuen sich immer nen Keks , wenn die kids zum Kuscheln kommen(natürlich unter Aufsicht) und sie ewig betüddelt werden...#freu

lg

melanie

Beitrag von eule0879 15.08.07 - 11:15 Uhr

Also ich finde auch wie meine Vorschreiberinnen, dass deine Ninchen es schon verdammt gut haben, wenn ich an die vielen armen Ninchen denke, die in den handelsüblichen Gefängnissen (Käfig vom Zoohandel) ihr Dasein fristen und wenn sie Glück haben regelmässig Auslauf bekommen.

Für mich gehören Kaninchen raus. Würde nie wieder ein Ninchen im Wohnzimmer halten wollen. Wobei, wenn dann nat. min. sowieso 2, eins allein ist auch wieder Quälerei find ich.

Wir hatten früher immer Kaninchen. Erst in einem etwa 4 m2 großen Auslauf mit einem Aussenkäfig drauf im Garten, wo sie dann auch nach herzenslust buddeln durften. Zum Glück haben sie nie versucht sich "freizubuddeln".. ;o) Da waren wir schon ein wenig naiv muss ich zugeben.

Später haben wir das Gehege auf gut 15 m2 vergrössert und in zwei Bereiche eingeteilt, die mit einer Röhre verbunden waren, was die Ninchen zum Verstecken absolut super fanden. In jedem Bereich gab es noch einen großen "Aussenkäfig", zu dem die Tiere jederzeit Zugang hatten. In besten Zeiten hatten wir dort bis zu 8 Hoppler und da waren die zwei Bereiche sinnvoll, falls man mal ein oder zwei Tiere wegen Krankheit von den anderen trennen musste.

Zu Futtern gab es Gras und Heu en masse. Körnerfutter hab ich nur alle 2 Tage gefüttert und auch nur in geringen Mengen. Kaninchen sind in der freien Wildbahn eigentlich nicht so die Körnerfresser, die finden sie in der Natur ja auch nur dann, wenn grad irgendwo was reif ist, also zum Herbst hin und teilweise auch im Sommer. Den Winter und Frühling ernähren Sie sich von Grünzeug (Gras, Kräuter), Rinde etc..

Also gab's bei uns auch viel frisch gepflückte Kräuter, Brennessel etc.. Die Kaninchen waren damit pumperlgsund und munter. Allerdings waren sie nur gegen Chinaseuche geimpft, was uns zum Verhängnis wurde.. Der TA meinte damals, Myxomatose hätte es bei uns über 20 Jahre nicht gegeben, da bräuchten wir nicht impfen. Wir haben nat. leider darauf gehört. Als die Myxomatose bei uns dann doch ausbrach, war es zu spät. Ich bin zwar vom Tierarzt mit Impfstoff ausgestattet worden und hab alle Tiere selbst geimpft, aber wie gesagt, es war zu spät. 4 Kaninchen starben ganz plötzlich, 4 haben wir einschläfern lassen :-(

Seitdem haben wir keine Ninchen mehr und wohnen jetzt auch in einer Wohnung ohne Garten, da kommt das für uns eh nicht mehr in Frage...

LG / Katja

Beitrag von anarchie 16.08.07 - 18:03 Uhr

Hey!

In der Wohnung möchte ich auch keine halten...da hätten sie einfach nichts davon.....

Unsere buddeln eher wenig - aber sicherheitshalber ist der Zaun 60cm eingegraben#cool

das mit der Myxomastose ist ja fiese....#schmoll...uns ist Anfang des Jahres an einer nicht zu fassenden Infektion gestorben...war plötzlich tot! Das Andere kam dann gkeich in die Klinik - und hat es mit viel medizinischem Aufwand überstanden(mal eben 250EUR...#schock)...und das mit einem 2,50EUR-Nienchen...DAS nenn ich Wertsteigerung;-)#schein..
Dann bekam es einen neuen Partner aus der Süderstrasse....

lg

melanie

Beitrag von lady07 15.08.07 - 19:31 Uhr

Hallo Melanie !

Wir haben selber 2 Kaninchen ( Geschwister,Rammler,kastriert un Häsin).

Im Winter leben beide zusammen in einem Stall, der über 2 "Stockwerke" geht und sobald es wärmer wird und der Boden nicht mehr ganz so kalt ist kommen sie in einen kleineren Stall der aber mitten im Freigehege steht,d.h. morgens wird der Stall aufgemacht und die Kaninchen können je nach Lust & Laune im Stall oder im Freigehege sein und abends wird Fressen in den kleinen Stall reingestellt, die Kaninchen hüpfen rein und der Sall wird bis zu nächsten Morgen zu gemacht
( der kleine Stall ist ungefähr 120cm mal 50 cm und das Freigehege 250cm mal 120 cm mal 100 cm ,also genug Platz für beide Kaninchen)

Tagsüber haben die Kaninchen immer Gras zur Verfügung und je nachdem was der große Garten hergibt wird eigentlich täglich ein Stück Obst oder Gemüse oder Löwenzahn rein gemacht. Heu fressen beide Kaninchen nicht,abends bekommen sie dann Körner.

Ich finde es gaar nicht artgerecht nur ein einzelnes Kaninchen zu halten....das kann man keinem Kaninchen antun!!!

Ich wollte auch nie Kaninchen in der Wohnung halten,sie müssen raus in den Garten,wo sie was von der Natur haben und im Grünen hoppeln können!!Außerdem habe ich keine Lust die ganzen Pissflecken von meinen Möbeln/Teppichen wegzuschrubbeln!!;-)

Liebe Grüße

Beitrag von anarchie 16.08.07 - 18:05 Uhr

Hey...

Ne, eins alleine ist nix...als unser eines an einer Infektion starb, holten wir auch gleich wieder ein zweites....

Und Wohnung käme bei uns auc nicht in Frage...

lg

melanie