Rooming in...war das bei euch auch so???

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von gitti140471 14.08.07 - 21:51 Uhr

Hi,

ich hab ja am 10.07. per KS entbunden...die Spinale schlug nicht an, hab also noch ne Vollnarkose obendrauf bekommen#schock...nun der Hammer: Ich konnte mich ja durch den KS nichtg wirklich bewegen, aber hab die ganze Nacht das Baby zu mir ins Bett (in meinen Arm) gelegt bekommen...ich fand das ganz schrecklich,weil ich auch durch die Narkose sehr geschwächt war...und eigentlich schlafen wollte...#hicks
Möchte nur mal wissen, ob das noch jemandem so ging?
Bin sehr dankbar für Antworten!

Gitti

Beitrag von enugis 14.08.07 - 22:01 Uhr

Hi Gitti,

ich habe neben meinem Bett ein Anstellbettchen gehabt und wenn es mir zuviel wurde, habe ich gebimmelt.;-)
Ich habe meinen Dicken 2 Nächte um 22 Uhr abholen und 5 Uhr wiederbringen lassen.
Das waren tolle Schwestern. Sie haben meinen kleinen Schreihals beide Nächte in einem Tuch getragen.
LG Enugis

Beitrag von sternchen7778 14.08.07 - 22:03 Uhr

Hallo,

ich hab' schon mehrfach gehört, dass das manche KHs so handhaben.

Bei mir war es so, dass ich Felix rund um die Uhr bei mir hätte haben KÖNNEN, aber nicht MÜSSEN. Ich habe ihn abends im Babyzimmer abgegeben, nachts wurde er mir nur zum Stillen gebracht. Morgens habe ich ihn dann vor'm Schwestern-Schichtwechsel wieder bekommen. Ich fand das sehr wichtig. Schließlich war das meine letzte Möglichkeit, nochmal richtig zu schlafen, bevor ich zuhause 1000% für ihn da sein musste.

LG, Sandra mit Felix (16 1/2 Mon.)

Beitrag von zicke1985 14.08.07 - 23:05 Uhr

Hallo!

Also bei mir war es so ich durfte es mir raussuchen ob Nele bei mir bleibt oder nicht. Die Schwestern haben sogar drum gebedelt das sie die erste Nacht bei ihnen ist, weil ich noch ziemlich schwach war, hab viel Blut verloren sie kam auch Nachts um 1:30Uhr.
Die andere Nächte war Nele auch im Babyzimmer.


LG Silke + Nele *17.06.2006

Beitrag von kati543 15.08.07 - 00:30 Uhr

Das kommt auf KH an. Daher würde ich nur in ein KH gehen, was beide Möglichkeiten anbietet - rooming in UND das Baby abgeben (auch für längere Zeitabschnitte). Bei meinem Sohn war das kein Problem. Er konnte immer bei mir sein oder auch die ganze Zeit im Neugeborenenzimmer.
Meine Freundin hatte übrigens das selbe Problem wie du. Ihr war die Beleghebamme für die Geburt wichtig. Darüberhinaus hat sie den Rest vergessen. Sie hatte eine 3 Tage Geburt mit anschließendem NotKS. Da half dann auch keine Beleghebamme mehr. Sie war völlig fertig und musste noch auf den Kleinen aufpassen. Der durfte nur max. 3 Stunden im Neugeborenenzimmer sein.

Beitrag von erdbeerschnee 15.08.07 - 01:45 Uhr

Hallo Gitti,

bei mir war es ähnlich... hatte zwar keinen Kaiserschnitt war aber trotzdem ziemlich geschwächt... hatte meine Kleine in einem Bettchen neben mir, konnte sie aber in der 1. Nacht nicht alleine rausholen und hatte dann geklingelt. Die Schwester kam rein, legte mir mein Kind ins Bett, ging raus und wart nie wieder gesehen :-[ und da lag ich nun völlig erschöpft, kannte das kleine Wesen ja noch gar nicht und war völlig alleine #schmoll

Wenn ist sie dann mal "abgegeben" habe um zu duschen und dann wieder kam, lag sie schreiend in ihrem Bettchen und die Schwestern meinten nur "ihr Kind schreit schon die ganze Zeit" :-[ Hallo ??? das Krankenhaus hatte übrigens eine Auszeichnung als Baby- und Mütterfreundlich #kratz

Beitrag von dragonmother 15.08.07 - 10:14 Uhr

Ich hatte auch KS nach 11 Stunden Wehen und war dementsprechend auch total fertig.

Ich hatte den Kleinen auch die ganze Nacht bei mir im Bett, aber ich hab das total genossen weil mir ja schon die erste Zeit mit ihm fehlte.

Ich konnte ihn aber jederzeit ins Bettchen legen, oder ne Schwester fragen ob sie sich um ihn kümmert.

Lg Steffi * Kilian

Beitrag von hippychick 15.08.07 - 10:17 Uhr

hallo

ich hatte beide kinder (der erste ein ks, der zweite normal) die ganze zeit bei mir. in ihrem baby-wannen-bett.
ich war froh darueber, auch wenn es anstrengend war.

lg hippy

Beitrag von loohrbeerchen 15.08.07 - 10:40 Uhr

Hallo Gitti,
ich habe am 24.07. wegen hellp Syndrom per Notkaiserschnitt entbunden und lag die erste Nacht auf der Intensivstation. Mein kleiner wurde mir dann, als ich auf Station war immer wieder mal für eine zeit lang gebracht und als ich dann auch wieder aufstehen konnte, bin ich zum füttern (stillen klappt erst jetzt) immer angerufen worden und zur Neugeborenenstation gelaufen. Nach 4 Tagen habe ich ihn dann eigentlich immer mit auf dem Zimmer gehabt, hätte ihn aber jederzeit abgeben können. Roomin-in wird in dem Krankenhaus auch groß geschrieben, aber was nützt es, wenn man es nicht schafft und völlig fertig das Krankenhaus verlässt? Der Stress beginnt doch erst zu Hause.
Wiebke mit Finn

Beitrag von lilly69 15.08.07 - 10:49 Uhr

ja, ich hing nach ks ganze nacht am tropf und hatte ihn im arm. und, nein, ich wollte nicht schlafen. ich hatte schmerzen und wollte mein wunder genießen. ich käme nie auf die idee, ein neugeborenes abzugeben. finde das widernatürlich und wär traurig geworden.

Beitrag von sohnemann_max 15.08.07 - 11:10 Uhr

Hi Gitti,

hatte auch einen KS unter Vollnarkose.

Bei mir war es so, dass ich die erste Nacht das Kind nicht bei mir hatte - wurde nur zum Stillen gebracht - sodass ich mich richtig ausschlafen konnte.

Ab dem nächsten Morgen dann habe ich ihn rund um die Uhr bei mir gehabt. Aber ab da fand ich es auch gar nicht mehr anstrengend.

Bei uns im KH gabs gar kein Kinderzimmer - nur rooming in. Die erste Nacht stand er eben im normalen Schwesternzimmer.

Aber warum hast Du nicht einfach geklingelt und gesagt, Du möchtest einfach schlafen?!?!? Normalerweise können sie da gar nicht Nein sagen.

LG
Caro mit Max 3 Jahre

Beitrag von bleathel 15.08.07 - 11:32 Uhr

Hi,

also ich wollte meinen keine Sekunde aus den Augen lassen.
Allerdings hatte ich auch eine problemlose Spontangeburt.
Ich war sehr froh, dass ich ihn immer bei mir haben konnte.

gruss
Julia

Beitrag von wallander 16.08.07 - 07:10 Uhr

Hallo,

ich habe beide Male meine Kinder die ganze Zeit bei mir gehabt und möchte diese Zeit, nur mit dem Kind nicht missen. Zu hause ist nie wieder die Zeit da, so intensiv die Wesenzüge seines Babys zu erforschen, wie in den wenigen Tagen im KH.

Ich hatte bei der ersten Geburt auch einen Not-KS und konnte wegen der Spinalanästhesie meine Beine die ganze Nacht nicht bewegen. Meine Kleine lag im Bettchen neben mir und wenn sie hunger hatte, kam eine Schwester und legte sie mir an. Ich wurde immer wieder gefragt, ob ich sie nicht mal für ein oder zwei Stunden abgeben möchte, aber ich wollte nicht.

Es sollte jedoch allen Müttern freigestellt sein, wie sie die ersten Nächte mit ihrem Baby verbringen.
Wenn die Mutter ausgeruht ist, ist auch mehr Ruhe fürs Baby da...

LG Sibylle + Lisa (4) + Julius (09.07.2007)

Beitrag von tonia1976 16.08.07 - 18:05 Uhr

Hallo,

ich hatte auch ein KS nach 14 Stunden wehen (schlechtes CTG und Nabelschnurvorgall). Ich habe in der ersten Nacht das Kind zum stillen 2 mal bekommen. In der zweiten Nacht wollten sie auch so machen, ich wollte es aber bei mir haben, da ich sowieso nicht schlafen konnte und Geschreie aus dem Kreissaal hören müsste. Ich habe es genossen.

LG

Tonja

Beitrag von jetteraake 16.08.07 - 21:11 Uhr

Hallo,
bei uns in der Klinik konnte man selber entscheiden, wann man die kleinen bei sich haben wollte.
Da die Zimmer alle zur Südseite sind, waren wir nachts alle dankbar die kleinen ins Babyzimmer zu geben, damit man die Zimmer mal richtig durchlüften konnte - zum Stillen sind die babies aber immer bei uns gewesen.
Rund um Rooming in macht in meinen Augen nur Sinn, wenn es einem Gut dabei geht - und da haben die Schwestern bei uns schon drauf geschaut. Die Kaiserschnitt-Patientin im Nachbarbett hat ihren kleinen immer von einer Schwester ins Bett gelegt bekommen - die Schwest kam dann aber in regelmäßigen Abständen zum Nachfragen und der Kleine ist auch immer mal für einige Stunden am Tag bei den Schwestern gewesen, damit sie sich erholen konnte.

LG Jette und Marek (19.07.07)