Stillkriese...völlig am Ende mit den Nerven!!!!!! *heul*

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von dragonmother 14.08.07 - 22:54 Uhr

Mein Kleiner trinkt seit Donnerstag mehr und war da am Nachmittag nur am schreien bis ich ihm ne Flasche gemacht habe.
Am Freitag war dann schon bissi besser...er ist zwar ab Mittags jede 1-1 1/2 Stunden gekommen und ich hab am Abend nur noch ne halbe Flasche zu gefüttert.
Am Samstag wars dann so das er so 1 1/2-2 Stunden durchgehalten hat, und ich nicht zufüttern musste.
Bis Heute ist er wieder auf einen 2 1/2-3 Stundenrythmus mit kleineren unregelmäßigkeiten, aber er ist nach dem Stillen nie wirklich satt glaub ich.
Er braucht danach immer einen Schnuller den er dann anmäckert und irgendwann schläft er dann ein.

Ich hab ihm jetzt noch mal nicht ganz ne halbe Flasche gemacht weil er einfach hunger hatte, und jetzt schläft er tief und fest.

Es macht mich echt fertig...bin fertig mit meinen Nerven. Irgendwie funktioniert nix so wies soll. Nicht mal das Stillen klappt.

#heul #heul #heul #heul

Steffi * Kilian

Beitrag von thiui 14.08.07 - 23:01 Uhr

hi steffi!

das ist natürlich gerade total ansträngend, aber für mich klingt es, als hättest du das stillen total gut unter kontrolle.

wenn die babys so klein sind, muß man sie teilweise einfach so oft stillen. das bedeutet nicht, daß du was nicht hinbekommst. dein kleiner wächst halt und hat einen riesigen energiebedarf, aber nur einen sehr kleinen magen...#liebdrueck

lg, siiri!

Beitrag von lucie75 14.08.07 - 23:08 Uhr

Hi Steffi,

erst mal... #liebdrueck
Sei froh wenn es mit dem Zufüttern klappt. So lange er dann die Brust noch will ist doch alles ok, wofür gibts so tolle Produkte!?
Bei mir ist es auch nicht einfach - meine Kleine hat immer Blähungen obwohl ich gar nichts blähendes esse #schmoll. Nachts ist sie ein Engel, schläft 5-7 Stunden durch, aber dafür schreit sie abends wie blöd und strampelt mit den Beinen. Heute hat sie es sogar schon seit 5 Uhr Nachmittags und ich bin echt froh dass mein Freund jetzt da ist und sie herumträgt ich kann nämlich nicht mehr. Hab um kurz vor 10 endlich mal zu Abend gegessen weil ich vorher nur an der Wiege sitzen und ihren Bauch streicheln musste, das hilft ihr zu entspannen und dann weint sie auch nicht aber so komme ich ja zu nichts.
Oje, es ist halt nicht so einfach. #gruebel
Ich wünsch Euch ne gute Nacht und bis bald

Viele Grüsse
Carola+Muriel *28.07.07

Beitrag von sakirafer 15.08.07 - 08:12 Uhr

Hallo Steffi,

mach dir nicht soviel Kummer, ich habe auch oft das Gefühl, dass nix wirklich klappt. Killian ist dein erstes Kind, wie bei mir. Ich glaube, wir müssen einfach unsere Ansprüche etwas runterschrauben und uns von dem Bild der perfekten, immer lächelden, alles mit links schaffenden Mama lösen.

Was das Stillen angeht, hast du ja auch schon Tipps bekommen.

Kopf hoch, das wird!

LG Sara

Beitrag von miau2 15.08.07 - 11:07 Uhr

Hi,
wie alt ist Dein Kleiner? In der Zeit machen die Kleinen immer mal wieder Wachstumsphasen durch, in denen sie mehr Milch brauchen.

Dieses "mehr" signalisieren gestillte Kinder der Mama, indem sie andauernd an die Brust wollen - teilweise im halb-Stunden-Rhythmus. Jeder bis dahin erzielte Rhythmus, über den Mama froh war ist dann plötzlich wieder vergessen.

In der Situation sollte man dem Wunsch vom Kind einfach nachgeben und nicht zufüttern. Wenn Du zufütterst, weiß Dein Körper nicht, dass das Kind mehr Milch braucht. Wenn Du nicht zufütterst, habt Ihr vielleicht ein paar Tage lang Streß, aber dann ist diese Phase vorbei - bis die nächste kommt, nur weiß man dann schon, was einen erwartet (oder denkt das zumindest #schein).

In solchen Zeiten muss man sich leider darauf einrichten, dass alles andere liegen bleibt und man mit den Kleinen den ganzen Tag im Bett oder auf dem Sofa verbringt...Nähe ist das wichtigste, denn für die Mäuse sind solche Phasen auch anstrengend und beängstigend.

Ignorier den Haushalt, da ist nichts, was wirklich wichtig wäre. Leg dich mit Kind auf dem Bauch ins Bett oder aufs Sofa, und stille, so oft er danach verlangt - ignoriere alles, was ihr bisher an Rhythmus hattet. Zufüttern solltest Du nicht, ansonsten kann es passieren, dass es das ganze noch schwerer macht und hinauszögert - denn wenn du wieder voll stillen willst, fehlt die "Milchmengenerhöhung" ja immer noch.

Es ist anstrengend, und ich hatte oft genug Phasen, wo ich echt gedacht habe, total unfähig zu sein, im Vergleich zu all den Vorzeige-Müttern, die immer alles schaffen. Aber glaub mir, das, was wir erleben ist der Normalzustand ;-), und helfen kann eigentlich nur zu akzeptieren, dass man eben auch nur ein normaler Mensch und keine Über-Mama ist, die gleichzeitig mit Kind an der Brust eine abendliche Clubtour am Telefon verabredet, staubsaugt und nebenbei noch den Abwasch erledigt #schein.

Wenn Du gesetzlich krankenversichert bist hast Du auch noch Recht auf Stillberatung. Nutze das, und wenn Du wirklich nicht mehr weiter weißt, wende Dich an eine Stillberaterin (bei mir war glücklicherweise die Nachsorgehebi auch Stillberaterin, ohne ihre gute Beratung hätte ich meinen Kleinen niemals gestillt). Oder vielleicht gibt es bei Dir auch Stillkreise, -treffs, -cafes in der Nähe...da bekommt man nicht nur Tipps, sondern vor allem die Gewissheit, dass man eben nicht die einzige ist mit derartigen Problemen, sondern dass fast alle Mamas da durch müssen. Und das hilft schon, mir zumindest.

Viele Grüße
Miau2