An alle Mamis die ihr 1.Kind normal bekommen haben und das 2.per KS

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Beitrag von tryn 14.08.07 - 23:06 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich habe am 20.06.2005 meine Tochter zur Welt gebracht, es war eine sehr schwere Geburt, sie dauerte 33 Stunden. Meine Kleine war nicht grad die kleinste und hatte einen KU von 37 cm. Sie hat nur mit Hilfe von Ärztin und Hebamme durch mein Becken gepasst. Dadurch wurde mein Beckenboden ziemlich in Mitleidenschaft gezogen und ich habe eine leichte Gebärmuttersenkung bekommen. Die habe ich soweit gut in den Griff bekommen, merke es nur ab und an.
Haben im Februar das OK vom FA bekommen, dass ich wieder schwanger werden darf und wir haben uns gleich an die Arbeit gemacht. ;-) Es hat auch gleich im ersten ÜZ geklappt und nun bin ich in der 29. SSW.

Mein FA meint, dass ein KS für meinen Beckenboden besser wäre, falls das Baby auch wieder so groß wird, es wäre aber auch möglich das Baby normal zu bekommen. Nur könnte die Gebärmuttersenkung dann schlimmer werden. Das heißt ich würde wieder ständig das Gefühl haben, dass mir da unten gleich was raus Fällt, was wirklich nicht schön ist und ich bin froh, dass ich das beim letzten mal noch hin bekommen habe. Allerdings könnte dieses Druckgefühl dann diesmal für immer bleiben.

Jetzt habe ich hier schon von vielen gelesen, dass sie nach einem KS probleme hatten eine Bindung zu dem Baby auf zu bauen, da das Geburtserlebnis fehlt. Davor habe ich sehr große Angst. Wenn es mein erstes Kind wäre, hätte ich die Angst wohl nicht. Aber ich habe ja schon eine Tochter normal entbunden und weiß wie schön und überwältigend das Gefühl war, als sie dann endlich, nach viel Anstrengung, auf der Welt war. Ich fand dieses Gefühl so unglaublich schön und ich habe die Befürchtung, dass man dieses Gefühl nach einem KS vielleicht nicht hat.
Darum suche ich hier Mütter die ihr erstes Kind normal entbunden haben und beim zweiten einen KS brauchten. Wie habt ihr das erlebt? Seit ihr mit dem KS gut klar gekommen oder hat euch was gefehlt?

LG Nina

Beitrag von bizzly 15.08.07 - 00:31 Uhr

Hallo Nina,
genau das ist mir passiert!!! Meine Sohne ist normal zur Welt gekommen und meine Tochter ist per KS zur Welt gekommen. Ich kann nur für "MICH" sagen das es genau so war wie sie das beschrieben haben. Ich habe 16std lange wehe gehabt bei meine Sohn mit schmerzen und leiden verbunden. Und bei meine Tochter war ohne alles. Auf ein mal war sie da!! Wie die Ärzte gesagt haben sie müssen eine KS machen habe ich geweint wie sonst was!! Ich wollte das nicht. Es hat bei mir zwei tage gedauert bis ich es glauben konnte das es mein Baby ist!!! Aber ich will dir keine angst machen, die zeit geht vorbei!!;-)
Es ist war nicht wie mann das vorstellt, aber trozdem bringt diese kleine Mensch so viel liebe mit!! Die Gefühl sind da, "bei mir" nicht grade nach der Geburt aber sie sind gekommen. Keiner Tipp...... reden sie mit den Schwestern und HB. Sie haben mir sehr viel geholfen in dieser zeit. Ich war keine einzelfall.
Ich wünsche dir alles gute für den #baby
LG Bizzly *collin 25.09.05 emma 15.05.07*#stern

Beitrag von ebay2005 15.08.07 - 06:58 Uhr

Hallo...
...bei mir war es so,1. Kind normal 2. KS...allerdins war es ein Notkaiserschnitt in der 35.SSW und da ich sehr viel Blut verloren hatte und noch bis zum nächsten Tag auf der Intensiv lag,hab ich meinen Sohn erst 18 Std später zum ersten Mal gesehen.Er lag weil er ja zu früh kam,noch 1 Woche auf Der Frühchen-Station,aber als ich ihn zum ersten Mal sah war es wie bei meinem ersten auch.Denke man kann sowas nicht verallgemeinern,das kommt immer auf die Situation an und auf den Menschen.

Lieben Gruß Melanie + David (2) + Julien (1)

Beitrag von sally1701 15.08.07 - 08:34 Uhr

Hallo !

Ich hab Sophie spontan entbunden und bei Sarah hatte ich einen Wunschkaiserschnitt. (dazu gibt es ja auch genug Meinungen!)

Die Schwangerschaft war nicht sooo toll. Ich hatte mega Rückenschmerzen und eine Schambeinlockerung. In den letzten Wochen war ich nur noch zu Hause weil ich kaum gehen konnte. Meine Große kam zu kurz und mein Mann blieb sogar ein paar Wochen als "Haushaltshilfe" zu Hause. Habe mich dann für den Kaiserschnitt entschieden. Zehn Tage vorm ET wurde Sarah auf die Welt geholt.
Ich hatte eine Spinale und war also bei der "Geburt" wach. Sarah wurde mir sofort gezeigt und dann vom Kinderarzt untersucht. In der Zeit wurde ich genäht und kam dann aus dem OP, wurde noch kurz überwacht (wegen Kreilauf) und durfte dann zu meiner Lütten. Mein Mann war die ganze Zeit dabei.
Es gab auch keine Probleme eine Bindung zu meinem Kind aufzubauen. Ich lag zwar etwas geschafft in meinem Bett, konnte aber entspannt mit meiner Kleinen kuscheln.
In der ersten Nacht hat Sarah zwar im Säuglingszimmer geschlafen weil ich nicht alleine aufstehen konnte, aber am nächsten Tag bin ich schon rum gelaufen und konnte meine Tochter allein versorgen.
Den Kaiserschnitt selber hatte ich mir schlimmer vorgestellt. Ich durfte nach 5 Tagen nach Hause (aber nur weil Heiligabend war) und es ging von Tag zu Tag besser.

LG Sally
#blume

Beitrag von alex_22_nrw 15.08.07 - 10:26 Uhr

Hi, die erste Geburt war eine total natürliche Wannengeburt, keine Schmerzmittel, Klinikaufenthalt toll...alles supi, so wollte ich es nochmal erleben...
na ja es kam anders. Zwei wochen bevor der kleine geholt wurde (zum Glück ja noch rechtzeitig) sah man die Plazenta praevia totalis. Spontangeburt UNMÖGLICH. Und das war für mich so ein Schock, hatte ich doch schon die ganzen Tage auf die ersten Wehen gehofft!Konnte mich da gar nicht gut mit abfinden und hab den Abend vor dem KS nur geheult...
Nun ja, der KS an sich war ein Klacks, hätte vor dem nächsten keine Angst mehr.
Und die Zeit danach war auch ok (bis auf die Zimmernachbarin und dass wirklich kein Einzelzimmer mehr frei war), Milcheinschuss eher als bei der spontanen Geburt...genauso viel gekuschelt wie mit dem ersten, also keine Probleme den kleinen anzunehmen.
Dann hatte ich so drei Wochen ziemliche Probleme mit der Narbe, dachte mir, oh Gott, wie sieht das aus (sie ist etwas schief).
Mittlerweile ist mir das alles total wurscht, es ist ok wie es war und hat dem kleinen das Leben gerettet :-) und/oder mir.

lg alex

Beitrag von tinti 15.08.07 - 10:50 Uhr

#freuHallo Nina,

habe meinen Sohn "normal" bekommen und meine Baby-Tochter per KS.... von wegen keine Beziehung aufbauen...blabla... so ein Quatsch... MUSS man denn erst wahnsinnige Schmerzen haben, damit man sein Baby lieben kann.. Ich sage entschieden: NEIN...

Vor allen Dingen, es erzählt doch jede(r) nach der "richtigen" Geburt, dass man ALLES sofort vergisst an Schmerzen und so... und dass nur noch das Baby zählt... also warum nicht gleich so... wobei... wenns dir um Schmerzen geht... NACH dem KS tut Dir auch so einiges weh :=) kann ich bestätigen... Aber auch das hört auf und es zählt nur das BAby...

und wenn es bei Dir eh so ist, dass die Gegebenheiten für eine Spontangeburt nicht so optimal sind... mach dir keinen Kopf.
Also ich find immer noch, dass es egal ist, wie das Kind auf die Welt kommt, Hauptsache es ist da !!! :=)

LG von Alex die ihr KS mausi genauso liebt wie das Spontane Kind

Beitrag von bizzly 16.08.07 - 00:25 Uhr

also Tinti,
du bist wohl ein supermutter oder was!? Du kennst dich wohl mit alles aus!!??? Nur kann ich dir sagen das es Frauen und Mütterm gibt die eine Problem haben eine Beziehung zur ihren kinder aufzubauen. Und ich finde es unter alles Sau was du geschrieben hast!!! Wegen so Frauen wie du haben müttern angst zu sagen das sie eine Problem haben!!! Es ist garnicht unnormal das viele müttern keine Beziehung zur ihre kinder aufbauen können. Baby Blues? Sagt dir das was? schau mal genau nach. Schrieb mal hier nicht rum das, das alles nur Blablabla ist!!!Nur weil du diese Erfahrung nicht gemacht hast heißt noch lange nicht das es anderen müttern nicht so geht!!!

Beitrag von tinti 16.08.07 - 17:19 Uhr

na na, wer wird denn gleich so ausfallend werden. Und von Babyblues war hier nicht die Rede , sondern ob sie eine Beziehung TROTZ KS aufbauen kann...

Warum fühlst Du Dich denn angesprochen ?? Tut mir leid, für Dein negativeres KS Erlebnis. Ich habs halt nicht so empfunden und seh es eben lockerer. Man muss nicht immer gleich alles von vornherein schlimmer machen als es ist, oder ??

tinti

Beitrag von bizzly 16.08.07 - 21:26 Uhr

Es geht darum das es müttern geben das so was erlebt haben und du schreibst als wär es es nur Blödsinn. Es ist "auch" normal das nach eine KS Problemen haben und auch darüber reden sollen und nicht in sich hinrein fressen. Weil dann die Baby Blues schlimmer werden kann.Jahren lang dürften die Frauen nicht darüber reden weil es nicht angemessen war und heute ist es anderes. Ich will damit sagen das nicht alles nur Blabla ist. Schone das du so eine tollen KS hattest und keine Problem hastest aber es ist nicht richtig zu schreiben das es alles nur Blödsinn ist. Mann soll es nicht schlimmer machen aber mann kann doch darauf vorbreitet sein das so was passieren kann und das es normal ist. Sie soll wenn der fall eintretten soll nicht das Gefühl haben sie ist nicht normal.

Bizzly