Ich kann nicht mehr :-(

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Beitrag von sweetheart83 15.08.07 - 09:29 Uhr

Mein Kleiner ist nun 3 Monate alt und ich bin am Ende meiner Kräfte. Er ist ein Schreikind, schläft tagsüber so gut wie garnicht, egal was ich probiere (z. B. mit hinlegen.....nach 2 Stunden ohrenbetäubendem Gebrülle unterbreche ich lieber,bevor mir die Nachbarn noch das Jugendamt schicken, denn er schreit, als würde man ihn abstechen. Spazieren gehen bringt ihn bissl zur Ruhe für ne halbe Stunde mal ohne Geschrei, aber dann geht es schon wieder weiter.......ich kann ihn tagsüber nicht mal irgendwo hinlegen, damit ich meinen Haushalt machen kann, muss ihn immer umgebunden haben, um überhaupt was erledigen zu können, zumeist trotzdem unter Geschrei........werde so langsam richtig aggressiv, auch wenn ich meinem Kind nur das Beste will.....ich weiß nicht mehr weiter.

Family habe ich hier keine die mich unterstützen könnte, meine wohnt 60 km entfernt und der Schwiegerdrachen macht mich immer nur dumm an, weil die Wohnung nicht picobello ist und stellt mich hin, als sei ich unfähig für alles, bin froh, wenn ich sie nicht sehen muss.

Hat jemand sowas schonmal durchgemacht? Gibt es vielleicht Hilfe? Kann ich eine Mutter-Kind-Kur beantragen oder zählen diese Umstände nicht? Ich weiß nur, dass sich schnell was ändern muss......#heul

Sorry für das viele #bla#bla#bla aber das musste mal raus.

LG von der verzweifelten Nadine mit Paul, der gottseidank gerade ein bisschen schläft, nachdem er seit 5 wach ist!

Beitrag von catsan 15.08.07 - 09:34 Uhr

Du Arme !!
Es gibt Schreiambulanzen in Kliniken, die Dir vielleicht weiterhelfen können. Hast Du es dort schon mal versucht ?

LG Jeannette mit Finn-Justus 8,5 Monate

Beitrag von sweetheart83 15.08.07 - 09:37 Uhr

Danke für die Antwort!

Nein, hab ich noch nicht, was wird denn dort gemacht?

Beitrag von catsan 15.08.07 - 11:39 Uhr

guckst Du hier:

http://www.schreiambulanz.de/

Außerdem würde ich einen Osteopathen aufsuchen.
Durch die Geburt haben viele Babys Blockaden, die weh tun und dann zu dauerhaften Schreiattacken führen.


LG und #liebdrueckJeannette

Beitrag von jamey 15.08.07 - 09:36 Uhr

na du bist ja witzig. was willste denn bei ner mutter kind kur? dein noch sehr junges kind wird ja wohl kaum dort in die betreuung gehen... wie willst du dich da erholen wenn du dein schreikind immer mit dabei hast? nette idee, aber nicht machbar.

was ist mit dem vater des kindes, nehm ihn in die pflicht.
warst du schon bei arzt/ostheop. mit dem baby um zu erkunden ob was ernsteres dahinter steckt.
in welchen situationen bekommst du ihn ruhig?
leg dich hin wenn er schläft

wenn alle stricke reißen dann pack dein täschel und fahr ne woche zu deiner familie, 60km ist doch kein akt, das fahren manche jeden tag zur arbeit.

hier kann dir keiner helfen, man kann schlaue ratschläge geben, aber du musst dir selber helfen und einen weg finden, alles zu ertragen und zu packen. is leider so.

Beitrag von sweetheart83 15.08.07 - 09:42 Uhr

Das ist mir schon klar, dass ich ihn dort nicht in die Betreuung geben kann, aber ich denke, dass man mir vielleicht Wege zeigt, wie ich damit besser umgehen kann, es besser auszuhalten und auch ruhig zu bleiben, wenn er nonstop schreit.

Den Vater des Kindes kann ich nur am Wochenende in die Pflicht nehmen, da er im Außendienst tätig ist und spät abends erst wieder kommt.

Beim Arzt war ich schon, er meinte, dass Paul gesund ist und das Schreien sein Temperament ist.

Ruhig bekomm ich ihn, wenn ich ihn stille und auch das nicht mehr immer......ich trage ihn schon den ganzen Tag mit mir rum, damit ihn das bissl beruhigt......

Klar 60 kn sind kein Akt, fahr ja auch einmal pro Woche hin, aber da sind alle berufstätig und ich tagsüber wieder allein.....

Beitrag von jamey 15.08.07 - 09:50 Uhr

erkundige dich mal nach schreiambulanzen, vielleciht wird dir dort geholfen.

mutter-kind-kur wirst du in diesem fall definitiv nicht genehmigt bekommen. soviel ist (bomben)sicher.

schreien hat mit temperament zu tun #augen ja klar. mein sohn war ganz lieb als er so klein war und er ist nun ein übelster sausewind... das statement ist sülze *sorry* wende dich mal an ne hebi, gibt auch stillgruppen etc, da sind mütter unter sich, da gibts tipps und anregungen, du wirst merken dass du nicht allein bist, man kann sich gegenseitig unterstützen...vielleicht hilft dir das erstmal über die zeit.

#herzlich

Beitrag von schlumpfine2304 15.08.07 - 09:46 Uhr

hallo.
sicherlich kannst du ne mutter-kind-kur beantragen.
musst mal deine krankenkasse anrufen. musst dann nen attest von deinem hausarzt für dein körperliches und seelisches befinden einreichen und eins vom kinderarzt zum kindesbefinden!
lg a.

Beitrag von sweetheart83 15.08.07 - 09:59 Uhr

Danke für die Info, werde ich mal versuchen!

LG

Beitrag von jamey 15.08.07 - 10:13 Uhr

ich will dir deine hoffnung nicht nehmen, aber es ginge schon mit seltsamen dingen zu wenn du mit so nem kleinen säugling ne kur bekämst:

-du hast ein unruhiges kind, sagen wir mal ein schreibaby...das ist keine krankheit... wird also schlecht mit der indikation.

-die mutter-kind-kur ist eine Reha- oder vorsorgemaßnahme für mütter --> ergo: es werden therapien etc für die mütter angeboten. die kannst du gar nicht wahrnehmen, da du dein kind nicht abgeben kannst...

--> du wärst die ganze zeit mit deinem kind zusammen, null erholungseffekt, die kasse wird diesen zum scheitern verurteilten versuch nicht bezahlen.

--> angebote zur mutter-kind-interaktion haben nix damit zu tun dir hilfe beim beruhigen eines schreibabys zu geben, da kann dir keiner so richtig helfen, ausser evtl schreiambulanz.

ihr stellt euch das immer so einfach vor mit der kur...für die kassen hängen da enorme kosten dran, ist doch logisch dass die da sehr genau prüfen und nur etwas bezahlen was aussicht auf erfolg liefert.

ne kur bekommst du zudem erst, wenn alle behandlungsmöglichkeiten vor ort ausgeschöpft sind. sind sie bei dir noch lange nicht, hast dir ja noch keine hilfe weiter geholt, gell.

nicht bös gemeint, nur ne info

Beitrag von julianstantchen 15.08.07 - 09:46 Uhr

Hallo Nadine!

Oh je, das klingt schlimm...

Ich denke eine Kur kannst du auf jedem Fall beantragen - bevor du komplett down bist.

Zum Glück waren meine zwei nicht so schlimm, auch wenn ich oft das Gefühl hatte. Im Nachhinein ist man oft klüger...#schein

Jedenfalls wundert es mich, dass er so total schreit und wenn ich am Rande stehe, dann glaube ich sogar an Bachblüten, Homöopathie und Osteopathen.
Gut, Bachblüten und Homöopathie kannst du ja nicht selber anwenden, aber ich würde den Kleinen mal einem Osteopathen vorstellen.
War es eine KS Geburt? Dann macht es oft Sinn, denn durch das schnelle Vorgehen kommt es oft zu "Verrenkungen" etc. und die Osteopathie kann hier Wunder wirken.

Ansonsten, die Nahrung verträgt er deiner Meinung nach gut (wenn er nicht sowieso gestillt wird)?

Mit dem Stuhlgang hat er auch keine Probleme? Also das er nicht könnte und ihn das oft quält?

Wie viel schläft er insgesamt auf Tag und Nacht verteilt?

LG Alex

Beitrag von sweetheart83 15.08.07 - 09:57 Uhr

Danke für deine Antwort.

Habe auch Viburcolzäpfchen hier, die ich ihm einmal gab, als er überhaupt nicht zu beruhigrn war, geholfen hat es nichts leider.

Es war eine natürliche Geburt, die ersten 2 Wochen war er auch noch friedlich, kaum geschrien, nur geschlafen etc. Dann ging es los mit Koliken, die mittlerweile aber vorbei sind...es gibt zur Zeit keine nachweisbare Ursache.

Ich stille ihn voll und Bauchschmerzen hat er m.E. auch nicht mehr, krampft nicht mehr und schreit anders.

Stuhlgang hat er als mehrmals am Tag, also das scheidet auch aus....

Insgesamt schläft er ca. 8 Stunden am Tag, davon 7 nachts, tagsüber macht er nur kleine Nickerchen.

Was mich auch wundert ist, das er nachts nie Terror macht, er meldet sich, wenn er Hunger hat und schläft dann gleich wieder ein.....

LG
Nadine

Beitrag von julianstantchen 15.08.07 - 10:24 Uhr

Das heißt, er schlaft auf Tag und Nacht verteilt 8 Stunden? Viel zu wenig. Da wäre ich als Baby auch komplett fertig mit den Nerven und als Mama sowieso.

Stelle ihn wirklich mal einem Osteopath vor. Der kann noch am ehesten helfen. Die KiÄ sind da viel zu theoretisch und radikal (schreien lassen). Klar, sie müssen es ja nciht ertragen.
Oder aber du wendest dich an jemanden, der sich mit Bachblüten auskennt. Bei Bachblüten kann man immerhin mehrere Blüten zusammenmixen und das Kind kann sich daraus "holen", was es braucht. Es geht ja auch um seine innere Ruhe.

Die Nacht ist bei uns auch "einfacher". Füttern und reinlegen.
Scheinbar "agieren" sie nachts nicht so extrem, sondern machen einfach "ihr Ding" und schlafen weiter.
Meinte jedenfalls mein "Berater", der bis jetzt leider auch keine Erfolge erzielt hat #schein ABer das liegt wohl eher an meinen Kindern oder meine Umsetzung, Ideen hat er nämlich genug.

Im Extremfall gibt es diese "Wenigschläfer". Kommt zwar sehr selten vor, ist aber scheinbar so.

Hast du mal versucht ihn tagsüber zu pucken?

LG Alex

Beitrag von lilly69 15.08.07 - 10:59 Uhr

z. B. mit hinlegen.....nach 2 Stunden ohrenbetäubendem Gebrülle unterbreche ich lieber,bevor mir die Nachbarn noch das Jugendamt schicken, denn er schreit, als würde man ihn abstechen.



du lässt ihn 2 stunden weinen? such dir bitte hilfe. allein schafft ihr das nicht. es gibt schreiambulanzen, die euch helfen können.

Beitrag von sweetheart83 15.08.07 - 12:19 Uhr

Ich lege mich mit ihm mittags ins Bett und gestern hat er sich dfann 2 Stunden nicht beruhigen lassen, habe ihn auf dem Bauch liegen, Finger zum Nuckeln aber er kämpft gegen den Schlaf....ich lasse ihn nie allein und es tut mir in der Seele weh ihn weinen zu hören, aber ich denke irgendwie muss ich ihn zum schlafen bringen halt, meistens klappt es so auch nach kürzerem Meckern.

Beitrag von marmelade_82 15.08.07 - 11:41 Uhr

Wo genau wohnst du den?

In Nürnberg gibt es viele Instutionen die Mütter in solchen Situationen helfen. Wende dich mal an das Jugendamt.

LG
Melli und Fabian *11.06.07