2-er oder 3-er Milch???

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von viki82 15.08.07 - 10:16 Uhr

Hallo,

weil meine kleine ein extremes spuckbaby war, bekommt sie seit sie 3 monate alt ist Aptamil AR.

Das spucken hat sich soweit nun eingestellt und ich würde ihr gerne "normale" milch geben.

Sie ist 8,5 monate alt, nehme ich da am besten 2-er oder 3-er???

Könnt ihr eine bestimmte marke besonders empfehlen?

lieben Dank

Viki+#baby Adriana

Beitrag von kathrincat 15.08.07 - 10:53 Uhr

2und 3 ist nicht empfe. werd, man kann bei der 1 bleiben oder pre, die anderen sind nur geldmacherei zu viel zucker .........

google mal, da kann man echt viel lernen.

Beitrag von rosenblatt1979 15.08.07 - 11:34 Uhr

Geldmacherei?! Die kosten das gleiche wie die 1er Nahrung und somit ist das "Argument" das es Geldmacherei unsinnig.
achja und Zucker ist bei manchen Herstellern gar nicht drin. Man sollte schon genauer lesen.

Beitrag von kati_n22 15.08.07 - 11:56 Uhr

Wenn Du richtig genau liest, wirst Du feststellen, das die Eiweisskonzentrationen in den 2er und 3er Nahrungen sehr viel höher sind als in den 1er und Premilchen.
Das ist nicht so, weil die Kinder mehr brauchen, im Gegenteil, mehr Eiweiss ist eigentlich in diesem Alter eher belastend und eigentlich DER Grund, warum man keine Kuhmilch pur füttern kann. Bei der Aufbereitung von Kuhmilch zu Babymilch ist das entfernen der Eiweisse der aufwendigste und teuerste Schritt.
Bei 2er und 3er Milchen wird dies nur noch zum Teil gemacht, und erst ab dem 4. Monat wirken diese Milchen nicht mehr toxisch(!) auf ein Baby. Die Herstellung dieser Folgemilchen, für die man dann im Laden das gleiche zahlt wie für die komplett adaptierten Milchen ist also sehr viel billiger!
Um genau zu sein, wurden Folgemilchen als Billigalternativen für den 3.Welt Markt konzipiert.
Hier wollen uns die Firmen klarmachen, das darin "mehr Eiweiss für die Kleinen" toll ist - dabei ist es quasi nur Restabfall der billigerweise nicht mit entsorgt wird.
Folgemilchen sind sehr wohl also Geldmacherei, ganz abgesehen von den Kohlenhydratquellen, die dort zu stark vorhanden sind damit sie möglichst sättigen, und hier meine ich nicht nur Zucker, sondern auch die Stärke.
Im Beikostalter sollte ein Kind sich gesunderweise nicht an künstlicher Stärke "satttrinken", sondern bei einem Mehrbedarf geeignete Speisen zu sich nehmen.

Wie gesagt, es ist eine billige Alternative, gemacht für 3.Welt Länder, weil Folgemilch zumindest besser ist, als wenn die Mutter Ihren Kinder Milch anderer Tierarten, möge es nun Kuh, Ziege oder Kamel sein, einflösst.
Hier in den Industrienationen pure Geldschneiderei und eine Frechheit, das diese Billigmilch das gleiche kostet wie die gut behandelte "richtige" Ersatzmilch.
In Deutschland dürfen Ersatzmilchen übrigens NICHT beworben werden, im Gegensatz zu Folgemilchen, ein weiterer Faktor der zur Attraktivität für die Firmen beiträgt.

LG
Kati

Beitrag von kati_n22 15.08.07 - 12:04 Uhr

So langsam müsstest Du doch was das Thema angeht richtig fit sein?*gg*


Also nochmal
2er und 3er Milch = weniger Herstellungskosten = mehr Profit.
Also ist das Argument der Geldmacherei alles andere als unsinnig ;o)

Beitrag von mitzl 15.08.07 - 11:13 Uhr

Hallo Viki,

Du kannst mit 8,5 Monaten die 1er geben und mit dem ersten Geburtstag auf normale Vollmilch umsteigen. Die 2er oder 3er sind unnötig.

LG Mitzl :-)