Vaterschaftstest Wer kann mir einen Tipp geben??

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von spruin 15.08.07 - 11:52 Uhr

Mein Mann hatte vor 7 Jahren ein paar Stunden mit einer Frau (ist aber nicht zum GV gekommen)
Nach ein paar Monaten kam dann der Herzlichen Glückwunsch Brief vom Jugendamt. Leider war mein Mann damals zu naiv um dagegen an zu gehen und hat unterschrieben.
Mittlerweile ist das Kind 7 und die Mutter hat bekommt alle 1-2 Jahre ein Kind von einem anderen Mann. (übrigens sieht das Kind ihm auch gar nicht ähnlich. Die Kinder aus seiner Fam. sehen alle gleich aus als Kinder)
Jetzt weiß ich nicht so recht was und ob wir überhaupt irgendwas machen können. Ein Test ist ja auch sehr teuer und das Geld haben wir eigentlich nicht. Außerdem wird die Mutter auch bestimmt nicht einverstanden sein.
Könnt ihr uns einen Rat geben?

Sabrina

Beitrag von laetitiajosephine 15.08.07 - 15:22 Uhr

fakt ist, wer die vaterschaft anerkennt, ist gesetzlich der vater. basta. und da sich seit damals keine neuen erkenntnisse ergeben haben, hat er kein recht, das anzufechten.

es sei denn, er kann nachweisen, dass erst jetzt rausgekommen ist, dass sie mit einem anderen mann beischlaf vollzogen hat. also wenn ihr zum anwalt geht und so tut, als wäre euch jetzt zu ohren gekommen, es kommt ein anderer als erzeuger in frage, dann könnt ihr das durchziehen. dürft aber keinem "verraten", dass es damals nicht zum gv kam und er so blöd war, in vollem wissen um die unmögliche vaterschaft diese dennoch anzuerkennen.

was das menschliche angeht: ist er denn papa für das kind? kümmert er sich ab und zu? dann würde ich es mir doch gründlich überlegen... ansonsten bin ich immer ein verfechter der wahrheit.

Beitrag von spruin 15.08.07 - 20:36 Uhr

danke für die Antwort. Nein er hat und hatte nie Kontakt zu Mutter oder Kind.

Sabrina

Beitrag von zwiebelchen1977 15.08.07 - 18:25 Uhr

HALLO

Also eine Anfechtung der Vaterschft nach Annerkennung ist nur bis zum 2 Lebensjahr möglich. Er hat ja die Vaterschaft annerkannt. Also ist das wohl nun zu spät. Das hätte ihm eher einfallen müssen


Bianca

Beitrag von laetitiajosephine 15.08.07 - 20:09 Uhr

das stimmt so nicht. zwei jahre (oder sogar drei#kratz) ab wissen, dass ein anderer in frage kommt hat man zeit. also nicht nach lebensjahren...

Beitrag von lollorosso71 15.08.07 - 22:42 Uhr

nein, bis zu zwei jahren nach auftretens des ersten zweifels. gut, das wäre in diesem fall schon ab dem zeitpunkt, als er vater sein sollte für ein kind, dessen mutter er noch nicht mal gepoppt hat...

wie auch immer. vaterschaft anfechten kann man bis zu zwei jahre nach auftauchen des ersten zweifels, nicht bis zum 2. lebensjahr. relevant, wenn frau zb. erst bei der trennung, wenn das kind 10 jahre alt ist sagt, ei hopsa, da war noch jemand.

gruß, lollo

Beitrag von anyca 15.08.07 - 18:37 Uhr

Man kann die Vaterschaft nur eine bestimmte Zeit lang anfechten, nachdem einem klar geworden ist, daß Mann evtl. nicht der Vater ist. Dein Mann wußte ja im Prinzip von vorneherein bescheid. Der Zug ist wohl abgefahren.

Ist ja auch richtig so: Wenn ein Mann sich entscheidet, eine Vaterschaft trotz Zweifeln anzuerkennen und das Kind als seins zu betrachten, dann muß sich das Kind auch später drauf verlassen können. Überlegt doch mal was das für ein siebenjähriges Kind heißt, wenn der bisherige Vater auf einmal keinen Bock mehr hat, der Vater zu sein!

Beitrag von spruin 15.08.07 - 20:40 Uhr

er kennt doch weder Kind noch Mutter. Die Gute Frau sucht nur ständig jemanden als Samenspender.
Tatsache ist GV haben sie nicht gehabt aber da trotzdem Sperma im Spiel war und sie hinterher angedeutet hat das man sich das Zeug ja auch absichtlich wohin schmieren könnte *sorry für die Ausdrucksweise*.
Hat er die Vaterschaft eben beim Jugendamt anerkannt. Er war eben jung und naiv und wusste nicht so richtig wie man dagegen angeht.

Sabrina

Beitrag von laetitiajosephine 15.08.07 - 21:04 Uhr

also kann er der vater sein. wer nu was verschuldet hat, ist egal. ich würde einen anwalt nehmen, aussagen, dass plötzlich auch jemand anderer der vater sein könnte (leider sind die gesetze sehr schwammig, vielleicht müsst ihr beweise dafür bringen, aber das wird euch der anwalt sagen), und schon wird vom gericht ein test verlangt. allerdings bleiben die gesamten prozesskosten an euch hängen, wenn sich herausstellt, er ist der vater.

ihr könntet auch anonym zu einer beratungsstelle gehen, wie diakonie oder caritas, und dort nachfragen, ob es auch einen "legalen" weg gibt. aber normalerweise schützt dummheit vor strafe nicht;-)

ich drück euch die daumen, dass getestet wird! auch wenn ich es traurig finde, dass er selbst keinen kontakt zu seinem kind haben will (hört sich so an). wo ein wille - da ein weg. schließlich ist er ja mal davon ausgegangen, es wär seins...

Beitrag von spruin 15.08.07 - 21:08 Uhr

danke für deine Antwort aber erstmal hatte die Mutter damals keinen Kontakt gewollt und dann hat er das Kind auch nie als seins angesehen. Hat eben nur zu schnell unterschrieben.

Sabrina

Beitrag von naddikiel79 15.08.07 - 21:40 Uhr

Hallo.
Wie kam er denn jetzt auf einmal auf die Idee es doch anzufechten wenn für ihn damals schon klar war das er nicht mit dieser Frau GV hatte?
Und woher weiss er das das Kind keinerlei Ähnlichkeit hat mit ihm wenn er garkein Kontakt zu diesem Kind hat?
Selbst wenn ihr einen Vaterschaftstest durchbekommt und er nicht de Vater sein sollte muss er sowieso zahlen bis zur Volljährigkeit da er die Vaterschaft anerkannt hat und es -soviel ich weiss- nur angefochten werden kann bis zur Vollendung des 2.Lebensjahres.
Wie gehst Du denn mit der Sache um das er sein Kind nicht sieht?
lg

Beitrag von spruin 15.08.07 - 22:12 Uhr

ich finde das ok da das eine ganz miese Tour von ihr war. Da sie mittlerweile wieder in unserer Stadt wohnt sieht man sich halt mal aus der Ferne. Ich glaube er würde es immer noch so vor sich herschieben wie Männer halt sind aber ich will es vor allem schwarz auf weiß. Finde es nämlich nicht gut wenn jemand mit sowas durch kommt.

Sabrina

Beitrag von naddikiel79 16.08.07 - 00:23 Uhr

entschuldige bitte, aber kein mensch würde etwas "vor sich herschieben" wenn er nicht der Überzeugung wäre mit dieser Frau keinen GV gehabt zu haben.
Womit soll sie denn "durch kommen"? Mag ja sein das er nicht der Vater ist, aber zahlen muss er trotzdem, ist ne bittere Pille!
Und selbst wenn die Mutter seines Kindes noch so hinterlistig ist: DAS KIND KANN NICHTS DAFÜR!Leider wird es oftmals vergessen und es geht nur um das liebe Geld...
Und sein Kind wird es jetzt immer sein, er hat mit der Vaterschaftsanerkennung die gesetzliche Vaterschaft.
Und ich kann mir nicht wirklich vorstellen das er tatsächlich keinen GV mit ihr hatte und dennoch diese Urkunde unterschrieben hat.....
Leid tut mir nur das Kind dabei...
wünsch euch viel Erfolg bei Eurer Anfechtung
lg

Beitrag von spruin 16.08.07 - 11:39 Uhr

ich kann ihn jedenfalls verstehen er war damals 18 und sie kam an und sagte Herzlichen Glückwunsch. Als er gefragt hat wie denn das passiert sein wurde ihm geantwortet das man sich ja das Zeug auch dahin schmieren könne wo es hinsoll. Er hat keinem was erzählt und wurde vom Jugendamt unter Druck gesetzt indem sie ihm sagten das er bis 20 Tausend Euro für einen Test zahlen müsse und da hat er damals Angst bekommen.
Schade das hier auch mal für die andere Seite kein Verständniss aufkommt.
Klar kann einem das Kind leid tun aber Schuld ist eine Mutter die total verantwortungslos handelt.

Sabrina

Beitrag von naddikiel79 16.08.07 - 15:04 Uhr

Meintest du 20t Euro oder DM#kratz? Also, der KV meiner Tochter musste 2.700Euro zahlen für Gerichtskosten, DNA-Untersuchung und seinen Anwalt (ich bzw. meine TOchter wurden vertreten durch das Jugendamt, also hat er die Kosten meines Anwaltes gespart)....und es ist noch nicht ganz 5Jahre her....
Natürlich ist Verständnis für die andere Seite da, aber nach 7jahren schon ein wenig komisch...
Selbst wenn er sich nie getraut hat was zu sagen#kratz und Du die Sache in die Hand genommen hast, warum dann erst jetzt? Diese Sache hätte mich schon längst gewurmt...
Muss er denn Unterhalt zahlen, wenn ich fragen darf?Das wäre für mich noch ein Grund mehr so schnell wie möglich Gewissheit zu haben...
Ich wünsche Euch, das Ihr das erreicht was ihr euch davon erhofft und Ihr damit durchkommt.
Damit Ihr Gewissheit habt ob er der Vater ist oder nicht.
lg

Beitrag von spruin 16.08.07 - 20:58 Uhr

Ne das war noch DM. Warscheinlich hatte er gerade auch jemanden vom Amt da sitzen der ihm noch zusätzlich ein wenig Angst machen wollte damit er schnell unterschreibt.
Damals hat er noch gut verdient da hat er glaube ich 1 Jahr gezahlt danach war er immer unter dem Existenzminimum.
Dieses vor sich herschieben ist doch oft bei Männern so. Man lege eine Mahnung in die Schublade und das Problem ist gelöst. ;-)
Frauen sind da wohl anders.
Wir sind eigentlich zu 95 % davon überzeugt das er es nicht sein kann.
Ich denke nicht das die chancen auf dieser Art wie es zustande gekommen ist sehr hoch sein können. Vielleicht hatte sie sich damals bei ihm mehr Geld erhofft als bei dem anderen oder mehreren anderen die sie hatte.
Wenn es beim ersten nicht geklappt hätte hätte sie ja immer noch den richtigen angeben können.
Ich hoffe jedenfalls auch das wir ein Ergebnis bekommen.
Sabrina

Beitrag von naddikiel79 16.08.07 - 21:11 Uhr

Sorry, aber die Vaterschaftsanerkennung unterschreibt er bei einem Urkundsbeamten, der hat rein garnichts mit dem Jugendamt zu tun und darf niemals solche Äusserungen machen! Bei mir hatte der Urkundsbeamte sein "Sitz" im Jugendamt drin, hätten aber auch zum Standesamt gekonnt.
Vielleicht hat er Dir gegenüber einfach auch nur Angst gehabt zu sagen das ihm die Konsequenzen seines Handeln damals nicht bewusst war, wäre ne logischere Schlussfolgerung als seine 20.000DM-Geschichte, aber jetzt ist es eh egal.
Wie wollt Ihr in dieser Sache nun weiter verfahren?
Tatsächlich zum Anwalt?
Sorry, interessiert mich wirklich und auch, was dabei rauskommt, denn sollte er nicht der Vater sein würd mich interessieren ob er nach so langer Zeit trotzdem Unterhaltszahlungen an sie leisten muss/müsste.
Wünsche Euch zum WOhle Aller natürlich das er es nicht ist.
lg

Beitrag von spruin 16.08.07 - 21:16 Uhr

Kann ja sein das er bei so einer Beamtin unterschrieben hat aber ein Gespräch hat er wohl mit einer vom Jugendamt gehabt.
Ich habe gestern erstmal mit einer Frau von der AWO telefoniert die mir erstmal Unterlagen schickt.
Ich kann ja berichten was rausgekommen ist.

Sabrina

Beitrag von naddikiel79 16.08.07 - 21:21 Uhr

ja, wäre ganz interesant zu wissen was dabei rauskommt...
was hat denn die AWO damit zu tun??

Beitrag von spruin 16.08.07 - 21:24 Uhr

die machen auch Konflikt und Fam. Beratungen.

Sabrina

Beitrag von lollorosso71 15.08.07 - 22:39 Uhr

entschuldige, aber wie blöd muss ein mann sein, die vaterschaft für ein kind anzuerkennen, wenn er mit der mutter noch nicht mal gepoppt hat??!!

sorry, aber dein mann lügt. mag sein, dass er nicht der vater ist, das kann ich nicht beurteilen, und da er die vaterschaft schon vor über 2 jahren anerkannt hat wird er auch bis zu seinem tode der vater des kindes bleiben, aber wie auch immer: er lügt. natürlich hat er mit der frau gepoppt. wie wohl auch viele andere nach ihm. ändert nichts. für das kind wird er noch 20 jahre lang zahlen müssen und ich würd schon gedanken machen, wen ich da geheiratet haben, wenn er so lügt...

gruß, lollo

Beitrag von spruin 16.08.07 - 11:44 Uhr

dein Beitrag ist echt unangemessen.
Hier nochmal extra eine Widerholung für dich:

ch kann ihn jedenfalls verstehen er war damals 18 und sie kam an und sagte Herzlichen Glückwunsch. Als er gefragt hat wie denn das passiert sein wurde ihm geantwortet das man sich ja das Zeug auch dahin schmieren könne wo es hinsoll. Er hat keinem was erzählt und wurde vom Jugendamt unter Druck gesetzt indem sie ihm sagten das er bis 20 Tausend Euro für einen Test zahlen müsse und da hat er damals Angst bekommen.
Schade das hier auch mal für die andere Seite kein Verständniss aufkommt.
Klar kann einem das Kind leid tun aber Schuld ist eine Mutter die total verantwortungslos handelt.

Sabrina

Beitrag von anyca 16.08.07 - 15:20 Uhr

Klar war die Mutter verantwortungslos, das bestreitet hier auch niemand. Bloß geht der Gesetzgeber halt nicht danach, ob die Mutter eine ((Bezeichnung nach Geschmack einsetzten)) ist, sondern nach dem Kindeswohl. Und daher gilt eben, wer ein Kind einmal anerkannt hat kann nicht beliebig wieder zurück - es sei denn, er erfährt später Sachen, die er anfangs noch nicht wußte.

Und mit 18 ist man geschäftsfähig. Wenn man mit 18 einen Kaufvertrag oder was auch immer unterschreibt, kann man sich hinterher auch nicht darauf berufen, daß man noch jung und naiv war.

Beitrag von kaeseschnitte 16.08.07 - 23:18 Uhr

gemäss vk war dein mann vor 7 jahren 25 und nicht 18.
#kratz