Kiga-Drama

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von rotepaula 15.08.07 - 14:41 Uhr

Hallo.......

Seit letztem Montag (6. August) geht meine kleine Maus (3 Jahre) in den Kindergarten.

Wir hatten nur zwei Spielnachmittage (ohne Eltern) im Juni.
Die fand Nele klasse.

Die ersten beiden Tage letzte Woche fand sie auch super, Mittwoch wollte sie schon nicht mehr so und Donnerstag waren viele viele Tränen.
Habe sie nach 45min von mir aus wieder abgeholt.
Freitag habe ich sie nicht dort hin gebracht.

Montag u Dienstag hat sie wieder geweint, aber wenn die Erzieherin sie nimmt und in den Gruppenraum geht, ist sofort Ruhe. (Habe mich verabschiedet, aber noch gewartet, für den Notfall. Gestern war sie draussen und hat sofort mit ihr gespielt.
Ich konnte dies vom Gartenzaun beobachten.

Morgens sagt sie mir immer: Ich gehe nicht in Kindergarten!
Warum muss ich gehen??
Bleib doch bei mir!

Wenn ich sie abhole, spielt sie immer schön und sagt dann fröhlich : bis morgen!!

Sie geht jetzt von 10-12 Uhr.....heute habe ich nicht gebracht.
Will ihr Mittwochs eine Pause geben.
Dann geht sie 2x 2 Stunden und hat dann eine Auszeit, hoffe dass macht den Kiga interessant????

Mütter habe ich dort zur Eingewöhnung nicht gesehen.

Wie macht ihr das??
Mache ich es ihr leicht genug??
Will nicht, dass sie nur resigniert.


LG
rotepaula

Beitrag von lelas_mama 15.08.07 - 14:57 Uhr

Hallo Nadine,

was Du beschreibst ist ein völlig normales Verhalten Deines Kindes. Das in den ersten Kindergartenwochen ab und an, anfangs auch regelmäßig ein paar Tränchen kullern ist normal. Das Du ihr am Mittwoch eine "Pause" gönnen willst halte ich für kontraproduktiv. Bringe sie täglich in den Kindergarten, steigere die Kindergartenzeiten langsam. Hole sie keinesfalls "von Dir aus" wieder ab. Wenn es schwerwiegende Probleme (sie z.B. gar nicht zu beruhigen ist) gibt wird Dich der Kindergarten benachrichtigen und Du kannst Deine Kleine dann abholen.

Warum sollte sie resignieren? Nach Deinen Schilderungen hat sie Spaß Freude am Kindergartenalltag, Du machst es ihr zu leicht wenn Du bei ein bisschen herummaulen am Morgen und ein paar (völlig normalen) Tränchen, schon Unsicherheiten zeigst und sie vorzeitig abholst oder "Pausentage" einführst! Deine Tochter wird sich sicherlich wie die meißten Kinder schnell im Kindergarten wohlfühlen, das zeigt sie doch auch durch ihr Verhalten.

Viele Grüße und Deiner Tochter eine schöne Kindergartenzeit,
Kathrin

Beitrag von belebice 15.08.07 - 21:30 Uhr

Hallöchen!!!!

Ich muß Kathrin absolut beipflichten. Ich spreche aus Sicht einer Erzieherin, die nun auch gerade 10 kleine 3 jährige Mäuse zu sich in die Gruppe aufgenommen hat. Ich kann dir ganz klar aus einiger Erfahrung heraus sagen, daß du es deinem Kind definitiv schwer machst, wenn du ihr z.B. eine "Auszeit gönnst". Dann hat sie 2 Tage in denen sie wieder da ist und dann kommt das WE mit einer neuen "Auszeit". Und das wirft jedes Kind aus der Bahn. Und nicht nur das Kind..., sondern auch den Gruppenalltag im Kiga. denn auch für die Fachkräfte ist es nicht einfach wenn die Mamis einknicken. Denn..., du bist ja nicht die einzige Mutter die so denkt. Dann gibt es noch 24 andere Kinder (im Normalfall), die auch die Aufmerksamkeit der Erzieherinnen möchten und auch logischerweise einfordern. es ist aber nicht machbar, das zu gewährleisten wenn die fachkraft immer wieder nur für deine tochter da sein Muß (nicht bös`gemeint, es ist aber tatsächlich so). Bei mir z.B. ist es im Mom. so, daß zwei der 10 neuen Kinder noch nicht wirklich mit der Ablösung so zurechtkommen wie es dann irgendwann sein wird. So dann habe ich zwei kinder auf meinem Schoß, die ich tröste, dann noch eine Mama die ich quasi auch trösten muß, dann die anderen Kinder drumherum, die zum Teil auch noch nicht trocken sind (eines davon macht sich nun in die Hose)...., und dann. Von daher ist es wichtig, daß die Kiddis direkt mit den Normen des Kigaalltages vertraut gemacht werden, acuh wenn die Mama zunächst größere Schwierigkeiten damit hat . Bedenke, deine Kurze ist ja wirklich gut zufrieden. Beisse doch bitte dir zuliebe, deinem Kind zuliebe und auch der Fachkraft und den anderen Kindern zuliebe die Zähne zusamman. Da müsst ihr durch und das geht schneller als du denken magst!!!!

Sei nicht bös´...#herzlich


Lg Bianca, die viele solcher besorgten Mamis schon beruhigen konnte;-)

Beitrag von rotepaula 15.08.07 - 15:07 Uhr

mit dem "von mir aus abholen" meinte ich, dass ich es dort vorgeschlagen habe, und es mitz allen vorher ausgemacht wurde, dass sie nur eine sehr kurze zeit bleiben sollte

Beitrag von muckel1204 15.08.07 - 15:16 Uhr

jonas geht auch schon in die kita und bei uns lief die eingewöhnung etwas anders ab.
die eingewöhnung ist bei uns auf 2 wochen festgesetzt, je nachdem kann man auch nur ne woche machen, es kommt ja auch darauf an wie kiddis reagieren.
in den ersten tagen war ich mit jonas zusammen 1,5stunden in der gruppe, die zeit wurde dann alle 2 tage erhöht. wie er halt klar kam.
als er sich daran gewöhnt hatte, hab ich ihn 2 stunden allein dort gelassen und auch diese zeit immer erhöht.
wir ließen es dann so laufen und nahmen dann als nächstes den mittagsschlaf in angriff.
er hatte am anfang immer nach dem wochenende probleme und weinte furchtbar, bis er abgelenkt wurde und spielte.
er geht seit mai in die kita und erst seit anfang juli geht er morgens ohne zu weinen rein.
ich finde es auch völlig normal, dass sie so reagiert.
ich würde sie auch für den anfang tatsächlich jeden tag geben, damit sie sich eingewöhnen kann, erst wenn sie sich wirklich wohl fühlt, kann sie ja durchaus einen tag mal nicht gehen, aber ich finde, es sollte eine regelmäßigkeit geben, die den kindern auch irgendwann sicherheit vermittelt.

lg carina

Beitrag von happynine84 15.08.07 - 16:43 Uhr

Ich würde das ganze noch nicht als Drama bezeichnen!
Ich finde es nur wichtig, dass du die KLeine von Anfang an jeden Tag hinschicken, da sie sich ja, so wie du berichtest, gut in den Alltag einfügen kann.

Beitrag von tussi_ag 15.08.07 - 20:08 Uhr

Hallo.
Was Deine Tochter macht ist ganz normal.Das Drama machst DU draus!"
Der Kiga muß eine feste Größe im Leben Deiner Tochter werden.
Sie immer wieder zu Hause zu lassen ist schlichtweg Schwachfug,denn damit machst Du es ihr noch schwerer.
Wie willst Du das später machen wenn sie nicht in die Schule will?Läßt Du sie dann auch zu hause?
Wohl kaum.
Es wird immer wieder Phasen geben in denen sie nicht in den Kiga will ,das hat jedes Kind mal.
Und wenn sie sagt sie will nicht in den Kiga will,verklicker ihr das es "ihre Arbeit " ist und Mama oder Papa ja auch ihre Arbeit machen müssen auch wenn sie mal keine Lust haben.
Mit 3 kapiert ein Kind das schon.
Außerdem schreibst Du ja das sie Spaß hat wenn sie da ist.
Tu etwas gegen DEIN schlechtes Gewissen.

Gruß Tussi

Beitrag von sanny23 16.08.07 - 21:31 Uhr

Gabe denn in dem Kiga eine Eingewöhnungszeit???

Wenn nicht,dann ist es normal,daß deine Tochter so reagiert.
Vereinbare doch mit den Erz. eine bestimmte Zeit in der du mit in der Gruppe bist.

Bei uns in der Stadt wird eine Eingewöhnungszeit von 4 Wochen vorgeschrieben.
In der 1.Woche (jeweils 1 Std.) ist die Mutter mit im Gruppenraum.Bis zum Ende hin staffelt es sich von Tag zu Tag oder von Woche zu Woche!!!
Ist eine super Methode!!!

LG Sanny#katze