Würgt von Beikost - Was tun?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von krabbelkaefer07 15.08.07 - 19:23 Uhr

Hallo Mamis,

nun weiß ich gar nicht wie ich anfangen soll. Mein Kleiner ist nun schon über ein halbes Jahr voll gestillt und würgt bei jeglichem Beikostversuch.

Folgendes habe ich ihm schon angeboten (zum Kosten - habe dann immer geschaut, wie er reagiert, natürlich hat er nicht alles auf einmal bekommen ;-)):

Karotte
Zucchini
Pastinake

Apfel
Banane

Hirsebrei

Er hat alles gut vertragen, aber wie gesagt, sobald er merkt, daß ich ihm was in den Mund schiebe, fängt er an mit würgen und dann höre ich natürlich auf. Anfangs öffnet er den Mund, nach 1-2Löffelchen nicht mehr.

Nur irgendwann muß er ja mal was nehmen, oder? Ich kann ihn ja nicht ewig stillen...

Übrigens habe ich mit 5,5 Monaten angefangen, weil er immer so gierig nach unserem Essen geschaut hatte. Da dachte ich, es wäre die Zeit für ihn gekommen. Tja, falsch gedacht #kratz

Hatte dann erstmal pausiert und wollte nun ernsthaft anfangen, aber es ekelt ihn einfach nur.
Wem ging es auch so? Was könnt ihr mir raten? Meine Kinderärztin hat gerade Urlaub, sonst würde ich sicher auch sie mal fragen (bzw. werde ich es auch noch tun, wenn sie wieder da ist)

Danke für Eure Antworten,

liebe Grüße, Krabbelkäfer

Beitrag von zwieback1983 15.08.07 - 19:30 Uhr

noch deutlicher kann er dir doch gar nicht zeigen das er noch nicht will.

du kannst problemlos 8Monate und länger vollstillen

Beitrag von darkblue6 15.08.07 - 19:48 Uhr

Hallo!

Ich denke auch, dass er einfach wirklich noch nicht Beikostreif ist - viele sind mit 6 Monaten noch nicht soweit und so lange er nix vom Löffel will kannst Du guten Gewissens ruhig weiterstillen; in der Milch ist eigentlich immer noch alles enthalten, was die Kleinen brauchen. Falls Du grundsätzlich nicht mehr stillen willst, kannst Du ja notfalls auch auf Flaschenmilch umsteigen.

Bei den KiÄ muss man mit Aussagen zur Ernährung manchmal vorsichtig sein, weil das nicht zu deren Ausbildung gehört...erst vor ein paar Tagen war hier z.B. zu lesen dass ein KiA Beikost für ein 12 Wochen altes Baby empfohlen hat#schock#augen

LG,
darkblue + sarah (*7.10.06)

Beitrag von krabbelkaefer07 15.08.07 - 20:10 Uhr

Danke für Deine Antwort. Wenn aber der Kinderarzt mir nicht witerhelfen kann, wer denn dann? Die Pekip-Tante und die Hebi meinen auch, es sei nun Zeit mit Beikost anzufangen.
Ich habe ja kein Problem damit, weiter zu stillen, ganz im Gegenteil. Ich habe nur etwas Angst vor einem Nährstoffmangel.

Beitrag von zwieback1983 15.08.07 - 20:49 Uhr

http://www.stillen-und-tragen.de/forum/index.php

frag dort mal nach
da stille viele auch mit 10monaten noch voll oder fast

Beitrag von sunflower.1976 15.08.07 - 20:11 Uhr

Hallo!

So wie Du es beschreibsr, klingt es, als sei Dein Sohn überhaupt nicht beikostreif. Es hat nichts mit dem Geschmack zu tun, sondern mit der körperlichen Reife, etwas anderes als Milch vernünftig zu verdauen.
Setz´ nochmal aus, das ist effektiver.
Wenn Du wirklich nicht mehr stillen möchstes, stell nach und nach die Mahlzeiten auf Flaschenmilch um.
Es gibt sehr viele Babys, die erst weit nach 6 Monaten beikostreif sind.
Mein Sohn hat erst mit 9,5 Monaten mehr als nur zwei oder drei Häppchen gegessen. Diese paar Löffelchen wollte er sehr gerne, sonst wäre er ausschließlich gestillt worden.
Laut KiA und Ernährungsberaterin ist es völlig okay, wenn die Kleinen so lange nur ihre Milch bekommen, wie sie es möchten.

LG Silvia

Beitrag von nadeschka 15.08.07 - 21:19 Uhr

huhu,
hast du denn, nachdem er beim ersten versuch würgte, am nächsten tag nochmal die gleiche geschmacksrichtung probiert oder dann gleich etwas anderes?

ich hatte nämlich bei meiner tochter einmal den fall, dass sie beim ersten Apfel-Bananen-Brei auch würgte, kaum dass ein mini kleks davon ihre lippen berührte.

als ich es einen tag später nochmal anbot, fand sie es plötzlich super und hat es sich richtig behaglich schmatzend auf der zunge zergehen lassen.

bei anderen sorten (karotten & co) hat sie nie gewürgt.

aber vielleicht findtet deiner anfangs immer nur den neuen geschmack erstmal soooo ungewohnt, dass er ein wenig würgen muss. und wenn du dann am nächsten tag gleich mit etwas anderem kommst, dann ist es halt wieder so neu und ungewohnt, dass er es auch nicht will?

also das nur mal so als alternative zu all den anderen antworten.

falls du doch ein paar tage hintereinander das gleiche essen angeboten hast, dann stimme ich zu, dass er wohl noch nicht so weit ist.

lg
nady

Beitrag von freefallinggirl 15.08.07 - 22:34 Uhr

Hallo Krabbelkäfer,

bei Laura haben wir uns am Anfang auch sehr viel Streß gemacht mit der Beikost, aber da man beim 1. Kind ja noch eher zu verunsichern ist, finde ich das auch nicht verwunderlich.

Inzwischen sind wir da wesentlich besser informiert und haben es bei Simon nun ganz anders gemacht. Er selbst hat seinen Beikoststart bestimmt, ganz nach folgender Geschichte (gefunden bei stillclub.org):

Selber essen lernen ohne zu füttern
Margarete Schebesch

Als mein Sohn Linus einige Wochen alt war, hatte sich unsere Stillbeziehung schon gut eingespielt. Ich genoss jede Stillmahlzeit und konnte mir das Leben ohne Stillen nicht mehr vorstellen. Ich wollte, dass diese liebevolle Beziehung so lange wie möglich anhalten würde und dachte nicht im Traum daran, Linus irgendwann abzustillen.

Eines Tages hörte ich in meinem Rückbildungskurs ein Gespräch zwischen zwei anderen Müttern. Die eine fragte die andere, wie lange sie schon stillte. "Oh, zu lange!" antwortete die andere mit einem Seufzer. "Mein Sohn ist jetzt sieben Monate alt. Ich muss ihn abstillen." Ich konnte sehen, dass diese Mutter nicht glücklich darüber war, ihren Sohn abzustillen, aber sie glaubte, sie müsse das tun, was alle anderen taten und ihr empfahlen.

Zu dieser Zeit wusste ich noch sehr wenig über das Stillen. Ich wusste nichts über die Empfehlung der WHO, mindestens zwei Jahre lang zu stillen, nichts über die Vorteile des Stillens nach den ersten sechs Monaten. Aber irgendwie krampfte sich mein Herz zusammen, wenn ich mir vorstellte, dass dieses sieben Monate alte Baby von seiner Mutter abgestillt wurde. Ich fühlte, dass die Natur es nicht so vorgesehen haben konnte. Ich konnte mir nicht vorstellen, meinem kostbaren, makellosen, kleinen Baby etwas anderes als meine Milch zu geben.

Meine Hebamme hatte eine sehr unterstützende Einstellung zum Stillen und kam damals noch einmal in der Woche um nach uns zu sehen. Ich war etwas verwirrt über meine Gefühle und fragte sie, wie lange Mütter denn üblicherweise so stillten. Sie sagte mir, dass die meisten sechs Monate voll stillten und dann begannen, Beikost einzuführen. Sie muss aber den zweifelnden Ausdruck in meinem Gesicht gesehen haben, denn sie beeilte sich hinzuzufügen: "Aber natürlich kannst du viel länger als sechs Monate voll stillen, wenn du möchtest. Du kannst so lange voll stillen, bis Linus von selber anfängt, andere Sachen zu essen. Auf diese Weise ersparst du dir auch den ganzen Stress mit dem Brei füttern, ein Löffelchen für Oma usw."

Das war das erste Mal, dass ich vom "Vermeiden" der Breiphase hörte. Alle Mütter um mich herum erzählten mir, wie sie sich damit quälten, bei ihren Kindern die Beikost einzuführen. Die Babys mochten den Brei nicht, sie mochten nicht gefüttert werden und sie mochten auch nicht essen. Die Mütter versuchten alle möglichen Tricks, um das "Essen ins Baby zu bekommen" und am Ende waren Mutter und Baby frustriert. Ich wollte das auf keinen Fall.

Als das Ende von Linus' sechstem Lebensmonat sich näherte, wurde ich unruhig. Er zeigte kein Interesse an anderer Nahrung als meiner Milch. Mit der Empfehlung meiner Hebamme im Hinterkopf stillte ich ihn deshalb weiter ohne ihm was anderes anzubieten. So ging auch der siebte und achte Monat vorbei. Eines Tages in seinem neunten Monat hatte ich Linus auf meinem Schoß und aß mein Mittagessen und bemerkte, dass er meinem Löffel mit den Augen folgte. Dann streckte er die Hand aus und nahm sich ein Stück von meinem Teller!

Obwohl viele Mütter glücklich waren, wenn sie merkten, dass ihre Kinder "reif" für Beikost waren, wurde ich traurig. ICH war nicht bereit dafür. Mein makelloses Baby, welches bis dahin nur meine Milch getrunken hatte, wollte was anderes! Aber ich wollte Linus natürlich nichts vorenthalten und ließ ihn schweren Herzens ein Stück Obst von meinem Teller nehmen. Er führte es zum Mund, leckte ein paar Mal daran und warf es weg. Dann nahm er ein anderes Stück und machte es genauso. Nachdem er einige Stücke untersucht hatte, drehte er sich zu mir um und suchte nach meiner Brust. Ich war erleichtert. Linus war nicht am Essen als Nahrung interessiert, sondern als Spielzeug!

Die nächsten Monate vergingen und Linus aß nicht. Ich bot ihm nie aktiv was zu essen an und fütterte ihn auch nie, sondern hatte ihn beim Essen auf dem Schoß und ließ ihn mit dem Essen spielen. Er berührte, leckte, saugte, zerdrückte, kaute es, aber er verschluckte nichts. Er spuckte alles aus und wenn er keine Lust mehr hatte, suchte er meine Brust und stillte. Manchmal war das Essen auf dem Tisch, auf dem Boden, auf Linus und mir verteilt, aber ich machte es sauber und kümmerte mich nicht weiter darum.

Dann, irgendwann in Linus' 15. Monat fand ich ein paar grüne Erbsen im Töpfchen (Linus wächst windelfrei auf). Sie waren vollständig und nicht zerkaut, aber es zeigte mir, dass Linus nun begann, auch ab und zu was hinunter zu schlucken. In den nächsten Tagen tauchten auch ein paar Rosinen und Obststücke auf. Mein Sohn aß! Ohne Brei, ohne Füttern, ohne die "Einführung" der Beikost, im doppelten Sinne des Wortes. Er hatte es ganz von selber gelernt. Natürlich bedeutete das nicht, dass er jetzt Beikost anstelle meiner Milch aß! Er stillte weiter fast so viel wie ein Neugeborenes und aß ab und zu ein paar Bissen von meinem Teller.

Heute ist mein Kleiner zwei Jahre alt und isst alles. Er isst elegant und "anständig", mit geschlossenem Mund und kaut alles gründlich, bevor er es hinunterschluckt. Ich habe ihm auch nie eine Schnabeltasse gegeben, weil sie mich an eine Babyflasche erinnerte. Linus begann irgendwann, trinken zu üben mit allem, was er fand. Er kann jetzt aus Tassen, Gläsern, Tellern, Schüsseln und Flaschen trinken ohne zu verschütten. Er spielt gerne mit verschiedenen Behältern und liebt es, Flüssigkeiten hin und her zu schütten. Und natürlich stillt er noch sehr oft, tags wie nachts, und wir denken überhaupt nicht daran abzustillen.

Ich bin froh, auf meine Instinkte und die Signale meines Sohnes gehört zu haben. Ich bin froh, dass ich seine Würde respektierte und ihn nicht zum essen zwang, wie so viele mir es geraten hatten. Ich bin meiner Schwester dankbar, die LLL-Stillberaterin in Schottland ist und mich immer ermutigte, lieber auf mein Herz und meinen Sohn zu hören als auf die Menschen, die versuchten, mich unter Druck zu setzen. Und ich danke Dr. Carlos Gonzalez, der mir mit seinem Buch "Mein Kind will nicht essen" die letzte Bestätigung gab, dich ich brauchte, um meinen Weg durchzusetzen.

Inzwischen habe ich erfahren, dass die Methode, Kinder selber essen zu lernen, gar nicht so neu ist. Es gibt viele Völker auf der Welt, die ihre Kinder nicht füttern. Es gibt auch keine anderen säugenden Tierarten, die ihre Jungen füttern. Durch meine Recherchen in Internet habe ich noch viele andere Menschen kennen gelernt, die auf das Füttern und den Brei verzichteten und ihre Kinder auf natürliche Weise essen lernen lassen. Ich habe auch noch zwei Buchtipps dazu: "Gestillte Sehnsucht - starke Kinder" von Tine Müller-Mettnau, erschienen im Eigenverlag und zu beziehen über http://www.tandemstillen.de, und "Geborgene Babys" von Julia Dibbern, erschienen im Anahita-Verlag, zu beziehen im Buchhandel.

Viele Eltern, die mit ihren Kindern nach dem Continuum-Concept von Jean Liedloff zusammenleben (http://www.continuum-concept.de, http://www.continuum-concept.net), lehnen das Füttern mit Brei oder anderen Sachen ab. Die Kinder werden oft bis weit ins zweite Lebensjahr hinein voll gestillt, bis sie von selber anfangen, am Familientisch mit zu essen. Bei den Rabeneltern hat eine Mutter ihr Kind sogar 28 Monate lang voll gestillt. Es wird uns immer gesagt, dass Kinder ab der Hälfte des zweiten Jahres was anderes als Muttermilch "brauchen". Dem ist aber nicht so. Wenn das Kind weiterhin nach Bedarf gestillt wird, bekommt es mit der Muttermilch alles, was es braucht.

Natürlich gibt es auch Kinder, die schon sehr früh deutlich zeigen, dass sie was anderes möchten. Ihnen sollten die Eltern natürlich nicht das Essen vorenthalten, es sei denn, das Kind ist jünger als 6 Monate. Ich finde aber, viel zu oft wird das spielerische Interesse an dem Essen der Eltern von diesen als "Beikostreife" interpretiert und dann kommen schnell die Gläschen und der selbst gekochte Brei zum Einsatz. Die Eltern wundern sich dann, dass die Kinder den Brei wieder ausspucken und versuchen, die Kinder zu überreden, zu überlisten oder gar zu zwingen, den Brei zu essen. Oft werden auch Stillmahlzeiten durch Brei ersetzt, weil von wohlmeinenden Verwandten der Rat kommt, das Kind werde dann besser, länger oder durch-schlafen. Dass dieses Ammenmärchen falsch ist, kann man auf jeder seriösen Stillwebsite nachlesen.

Ich möchte euch empfehlen, euch und euren Kindern Zeit zu lassen, damit sie selber lernen zu essen. Das immer wiederholte Anbieten von Beikost bringt meiner Meinung nach auch nichts, es nervt die Kinder nur. Ich stellte mir gerade mal vor, wie es wäre, wenn ich jede Woche oder meinetwegen auch alle zwei oder drei Wochen von meinem Partner was vorgesetzt bekäme, von dem er wüsste, dass ich es schon beim ersten Mal nicht mochte. Ich könnte nicht verstehen, wieso er das tut.

Meiner Meinung nach ist der ganze Stress mit der so genannten Einführung von Beikost unnötig und schädlich und sollte vermieden werden. Beikost muss nicht eingeführt werden, sondern sie führt sich selbst ein. Ganz von allein und ohne unser Zutun wird das Kind irgendwann essen. Am besten ist es, wenn der Übergang sehr, sehr langsam, allmählich und fast unmerklich stattfindet. Eure Kinder werden selber essen lernen ohne dass sie gefüttert werden müssen, genau so wie sie laufen lernen, ohne dass ihr ihre Beine bewegt, und sprechen, ohne dass ihr ihre Zungen bewegt.

Es ist schon seltsam, dass Kinder in unserer Gesellschaft so früh wie möglich selbständig ein- und durchschlafen müssen, so früh wie möglich an Bei/Ersatzkost gewöhnt und von der Brust entwöhnt werden müssen, aber WEHE, die Eltern versuchen, mit dem Kind mittels Windelfrei/Topfit frühzeitig über seine eigenen Ausscheidungen zu kommunizieren! Dann tun sie ihm ja was ganz, ganz Böses an, denn jeder weiß, dass die Kinder ihre Schließmuskeln frühestens mit drei Jahren kontrollieren können und vorher unweigerlich auslaufen würden, wenn sie keine Windeln trügen.

In diesem Sinne #herzlichliche Grüße von
Claudia mit Laura (*03.08.04) und Simon (*25.08.06, der noch immer sehr viel stillt)

Beitrag von raleigh 15.08.07 - 22:52 Uhr

Akzeptieren, weiterstillen und in 2 Wochen wieder versuchen.
Es gibt einige Kinder, die vor 8,9, 10 Monaten keine oder nur wenig Beikost wollen.

Meiner gehörte dazu. Er isst auch erst seit 4 Wochen relativ regelmäßig, wenn auch weiterhin kleine Mengen.

Beitrag von froschdame 17.08.07 - 21:31 Uhr

Hallo Krabbelkäfer!
Weiß nicht, ob du den Beitrag von mir noch liest...., aber dein Beitrag könnte von mir geschrieben worden sein! :-)
Simon wird nächste Woche 8 Monate alt, habe ihn auch bis 6 Monate voll gestillt und stille immer noch voll ;-)...

Habe ihm genau dieselben Sachen probieren lassen, wie du (außer noch zusätzlich ein kleines Stückchen Kartoffel und eine Nudel), aber keine Chance. :-( Er macht beim ersten Bissen den Mund bereitwillig auf und verschießt ihn dann teilweise schon ab dem 2. Bissen. Manchmal isst er schon noch 3-4 weitere Bissen, aber das wars dann... Dann würgt er, dreht sich weg, wenn ich mit dem Löffel komme oder schiebt den Löffel mit der Hand weg. Eindeutiger kann er mirs eh nicht mehr zeigen, oder? ;-)


Nun hab ich beschlossen, dass ich wieder mal eine Pause einleg. Hatte auch schon mal etwa 1,5 Wochen Pause. Nächste Woche sind wir auf Urlaub, dass ist es dann sowieso mit dem Stillen praktischer.

Also, irgendwann wirds mal besser werden... wir werden unsere Kleinen ja nicht in die Schule begleiten müssen, um sie dann in der Pause zu stillen.... ;-)

Lg, Anita