Wer hat im Marienkrankenhaus KA entbunden?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von schmuseschaf 15.08.07 - 20:27 Uhr

Hallo!

Frage steht ja schon oben!

Wie waren eure erfahrungen -nachdem das ja jetzt zusammengeschloassen ist mit vinzentius?

Habt ihr bei einem Beleger entbunden?

Habt ihr mit Beleghebamme entbunden?

Wie waren die Schwestern?

Wie war die Zeit auf der Station?

Danke schonmal für eure Antworten! #klee

Beitrag von funnybunny80 15.08.07 - 22:56 Uhr

Hallöchen,

ich hab in der Marienklinik in Karlsruhe entbunden :-D

Bin durch meine Frauenärztin auf die Klinik gekommen. Sie hat dort Belegbetten und war auch bei der Geburt mit dabei. War echt super. Am Anfang hatte ich eine Hebamme mit der ich gar nicht klar gekommen bin. War dann aber nach ca. 6 Stunden Schichtwechsel und ich hab eine super liebe Hebamme bekommen. Die Räumlichkeiten hier fand ich ganz toll #pro

Auf der Station waren die Schwestern alle total lieb und haben sich bestens um Mama und Kind gekümmert. Bei Stillproblemen wurde einem viel geholfen, bei der Hygiene mit dem Baby, die ersten Handgriffe ect.

Ich fand das Frühstücksbuffet ganz toll und das Essen hat mir auch immer gut geschmeckt.

Die Zimmer auf Station waren etwas älter, aber immer nur zwei Betten. Toilette und Waschbecken waren auf jedem Zimmer nur die Duschen sind extra. Das hat mich ein bischen gestört fand es aber nicht weiter tragisch.

Wenn ich ein 2. Kind bekommen sollte würde ich es auch wieder dort entbinden. Meine Frauenärztin hat allerdings nach Rastatt gewechselt also wird dies dann wohl die nächste Klinik sein.

Ach ja, ich war Juli05 drin.

LG
Nadine

Beitrag von bonnyo 16.08.07 - 09:09 Uhr

Hallo,

kann ich dir in ein paar Wochen berichten, ich werde dort auf alle Fälle entbinden -allerdings ohne Belegarzt-.
Mache dort meine letzten VU-Untersuchungen und auch den GVK. Bis jetzt fühle ich mich dort allerbestens aufgehoben.

Gruß Bonny 36. SSW

Beitrag von yannis04 16.08.07 - 10:14 Uhr

Hallo,
ich hab genau vor 2 Wochen dort entbunden und war super vom Kreisaalteam begeitert (Hebamme Steffi, total schwäbischer Dialekt und allerhöchstens Ende 20). Mein Frauenarzt ist dort Belegarzt und war bei der Entbindung dabei.
Von der Station war ich weniger begeistert. Die Kinderärztlichen Untersuchungen werden dort zwar gemacht, allerdings werden schon hier große Unterschiede zwischen Privatpatient und Kassenpatient gemacht (erst alle Privatenbabys und dann die anderen).
Die Zimmer sind soweit ok, die Duschen auf dem Flur wiederum könnten öfter und besser geputzt werden, also nie ohne Schlappen da rein gehn!!!!!
Die Privatenzimmer verfügen über WC, Waschecke, Dusche und TV. kosten 19eur am Tag ein Einzelzimmer das Doppelte, das Familienzimmer liegt bei 69eur am Tag.
Das Stationsteam ist soweit ganz nett, natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber sie waren kompetent, freundlich und wirklich sehr hilfsbereit.
Wenn ich Punkte vergeben müsste für das Essen,so wären es lediglich 4 Punkte. Abendessen täglich das selbe bis auf die Vollkost die bot Abwechslung. Beim Mittagessen muss ich sagen, ist für eine Mama die Stillen möchte, Sauerkraut, B lumenkohl und Co wohl nicht das Richtige!
Das Frühstück war einmalig und man konnte sich reichlich bedienen und für den Tag bunkern *lach*!
Alles Liebe,
yannis04

Beitrag von funnybunny80 17.08.07 - 21:14 Uhr

Hallo yannis04,

hatte damals auch die Steffi bei der Geburt und war auch total von ihr begeistert - einfach total herzlich!!! #freu

Wollt ich nur mal schnell sagen #hicks

Beitrag von schmuseschaf 16.08.07 - 11:57 Uhr

Vielen Dank für Eure lieben Antworten!!

Das KH steht auf meiner Liste ganz oben.
Danach kommt das Städtische KLinikum KA.

Liebe Grüße#herzlich

Beitrag von naddl19 16.08.07 - 12:48 Uhr

Hi Schmuseschafi#blume

Wundert mich das meine Vorrednerinnen alle so gute Erfahrungen gemacht haben....ich habe nämlich in der Marienklinik den reinsten Horror erlebt!

Ich war ca. zwei wochen vor dem ET und hatte drei Tage lang übelste Schmerzen und konnte seit Tagen fast nicht schlafen. Ich wollte echt nicht mehr. Meine Hebi verschrieb mir so einen Tee der angeblich die Wehen anregen sollte. Aber nix passierte. Ich wollte das es endlich los geht weil ichs nicht mehr aushielt.

Mein Mann rief dann Meinen FA an und erzählte ihm alles und der sagte dann ganz überraschend wir sollen sofort ins KH kommen und ich soll auch gleich meine Tasche packen und mitbringen!!!#schock#schock

Gesagt getahn. In der Klinik dann mussten wir erst mal ne Ewigkeit warten bis mein FA endlich auftauchte. (er ist Belegarzt) Dann meinte er als er endlich da war, er würde mit einer Tablette versuchen die Geburt einzuleiten. Die Tablette wurde vor dem MuMu gelegt. Ich willigte natürlich ein weil ich es ja endlich rum haben wollte.

Er meinte bei manchen Frauen wirkt die Tablette nach einer stunde schon und bei manchen erst nach 50!!!!!!! stunden.
Bei mir gings dann relativ zügig los und ich hate starke Wehen.
zwischendurch musste ich immer zur kontrolle zum Ctg. Da hieß es jedesmal ne halbe stunde. Die hebammen sind aber immer erst nach Tausend jahren wieder aufgetaucht und ich gammelte schon eineinhalb stunden am Ctg rum. Dann schlief das Baby dauernd und ich musste noch länger!!!!!
:-[:-[:-[


von morgens bis nachts um elf oder so warteten wir aber mein MuMu öffnete sich nicht. Damit ich wenigstens ein bisel schlafen konnt wurde es abgebrochen und ich bekam schlafmittel.

Am nächste morgen fragte mich mein FA ob ich es nochmal probieren will. Da ich nicht alles umsonst durchmachen wollte sagte ich wieder ja. Aber auch diesmal brachte es nix. Außer das ich noch vieeeeel stärkere schmerzen bekam. gegen nachmittag bekam ich dann ein schmerzmittel weil ichs nichtmehr aushielt. Darauf reagiert ich aber irgendwie allergisch und kotzte mir 7-8 mal die seele aus dem Leib!!!!

wieder nachts um halb eins diesmal wurde alles abgebrochen weil sich am MuMu wieder nix tat.

Und jetzt der oberHammer!!!! sagt nicht die Hebamme die nachtdienst hatte ganz kalt zu mir und meinem Mann : DAS KOMMT DAVON WENN MAN ES NICHT ABWARTEN KANN UND DIE GEBURT ERZWINGEN WILL!!!!!

HALLOOOOO???? mein FA hatte die Idee und hat uns ins KH zittiert. Mein Mann hat am Telefon nur erzählt das ich schmerzen habe und nicht schlafen kann. Daraufhin sagte ER wir sollen in die klinik kommen.

Am nächsten Tag wurde ich dann wieder heim geschickt. :-[#heul

Ich beschloss dann im Stättischen Klinikum zu entbinden.
Als ich dann dort war, mein gott war das ein unterschied!!!! immer hatte man jemand um sich rum, alles wurde einem erklärt bis aufs kleinste Detail, dann wurde ein Ultraschall gemacht wo sie jeden winkel meines bauches untersucht haben. Nich wie in der M-Klinik wo keiner was sagt alle immer wegrennen und man stunden allein rumflackt und wartet....und vorallem wollten sie nichtmal nen ultraschall machen. Das wär nicht nötig hieß es immer.

Und in dem Stättischen Klinikum ist auch alles viel moderner. Dagegen ist die M-Klinik voll altbacken! In jedem zimmer hat jeder seinen eigenen kleinen Fernseher und man muss NIX dafür bezahlen! dann bekommt man so ein ding an sein Bett gemacht wo das Baby reinliegen kann. damit es direkt neber der Mutter liegen kann. das fand ich voll schööööön.

Die Schwestern sind alle voll nett und auch die Hebammen waren vooooll nett!

Ich kann dir nur raten ins Stättische Klinikum zu gehen das ist echt ein Himmelweiter unterschied zur M-Klinik!!!!
Ich würde jederzeit wieder hingehen.

Ach ja was ich noch vergessen habe!!!! Ich habe eine Hebamme die leider nur beleghebamme in der M-klinik ist. Deshalb konnt sie dann leider nicht die Entbindung machen. Haben nicht tatzächlich die anderen Hebammen von der M-Klinik meine Hebamme gefragt warum ich nicht in der M-Klinik entbunden hätte was das denn solle und haben meiner Hebamme unterstellt sie wollte sich drücken und wollte mich nicht entbinden!!!!!!!!!!!!! Sowas unverschämtes!!!! mein Mann hat das dann gleich klargestellt.

Also nie wieder geh ich in diese Klinik!!!!

Liebe Grüße und alles gute für die Geburt! #blume

Bussi Nadine#klee

Beitrag von schmuseschaf 16.08.07 - 14:08 Uhr

Danke auch für deine Nachricht!

Das hört isch ja echt schei.... an!!

Sammal was war denn da los!?

Verrätst du mr wer dein Belegarzt war? (Nicht das ich mir den aussuche...!#schwitz )

Beitrag von naddl19 16.08.07 - 18:26 Uhr

Hi Schafi#klee

Ich weis auch nicht was da los war....ist halt alles dumm gelaufen....#kratz

Mein Belegarzt ist der Dr.Schermann. Der hat seine Praxis mitten in der Einkaufsmeile zwischen Buchkaiser und Esprit.
Vieleicht kennste den?

Ich weiß jetzt nicht ob ich überhaupt bei dem bleiben soll....wäre dann schon das 6 mal seit ich in KA bin das ich den FA wechsel....jedes mal weil ich nicht zufrieden war und einmal ist einer in Rente gegangen und ausgerechnet der war der geilste von allen!!!! zu dem bin ich voll gern gegangen der DR. Kany wenn dir das was sagt. der war immer soooo Lustig.#schmoll

Kennst du vieleicht noch einen gescheiten FA???

Gruß Nadine#blume

Beitrag von cherryblossom15 31.03.16 - 19:27 Uhr

Hallo,

ich kann von der Marienklinik wirklich nur abraten. Ich habe dort unsere Tochter zur Welt gebracht und es war einfach nur schrecklich; Die Betreuung war unterirdisch schlecht. Man wird ans CTG angeschlossen und wenn sich noch nichts tut, wird man zum warten in irgend ein Zimmer geschickt. Ab und zu kommt, wenn man Glück hat jemand vorbei und schaut nach dem Muttermund. Zwischendurch standen zwei Hebammen gleichzeitig vor mir und schrien mich an, bis meine Schwester gesagt hat, dass ich Schmerzen habe und sie sollen bitte nicht so laut sein. Als eine Ärztin kam sind sie dann ganz schnell verschwunden. Es gab dann auch noch einen Schichtwechsel, was bedeutete, ich musste mich wieder auf neues Personal einstellen. Hinzu kommt, dass mir ohne Aufklärung und Einwilligung irgendwelche Medikamente verabreicht wurden, von denen ich mich mindestens eine Stunde lang übergeben musste. Auch den standardmäßig gelegten Zugang musste ich unter Androhung die Klinik verlassen zu müssen, falls ich mich weigerte, über mich ergehen lassen. Der Gipfel war dann der Belegarzt, bei dem ich zu der Zeit auch in Behandlung war. Ich freute mich zunächst sehr, ihn zu sehen als es endlich los ging. Diese Freude war allerdings nur von kurzer Dauer. Angefangen damit, dass er mich nicht einmal richtig begrüßt hat und sehr unfreundlich zu mir war, redete er auch noch mit anwesenden Personen schlecht über mich und riss dumme Sprüche, dass ich zu emotional sei usw. Damit nicht genug, schließlich ging er sogar gewaltsam gegen mich vor und verpasste mir einen Dammschnitt, obwohl ich eindeutig signalisiert habe, dies nicht zu wollen. Die Hebamme hatte seit er im Zimmer war sowieso nichts mehr zu sagen. Der Arzt hat nur in seinem Interesse gehandelt. Kommunikation mit mir gleich null. Er machte den Anschein, als wolle er einfach nur schnell fertig werden. So war es dann auch. Nachdem er mich genäht hatte (im Übrigen auch nicht ordentlich gemacht) verschwand er und das war es dann. Letztendlich haben wir ihn bei der Staatsanwaltschaft wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt und Strafantrag gegen ihn gestellt. Die Anklage wurde aber fallen gelassen, weil die Hebamme bei der Polizei in seinem Interesse ausgesagt hat. Im Kreißsaal hat sie ihn aber gefragt, warum er mich überhaupt geschnitten hat. Ich denke dem brauche ich nichts mehr hinzuzufügen. Wenn es hart auf hart kommt, wird nicht einmal vor Falschaussagen halt gemacht.

Mittlerweile habe ich unser zweites Kind zur Welt gebracht. Diesmal im Geburtshaus. Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht; Betreut hat mich die Hebamme, die ich schon aus dem Vorbereitungskurs kenne und es lief wirklich alles genau so, wie wir es wollten. Es war eine echte rundum 1:1 Betreuung. Ohne Stress, ohne Druck und Zwang und ohne bescheuerten Arzt, der meint, die Patientin hat keine Rechte und er entscheidet über alles und jeden hinweg, nur weil er einen weißen Kittel trägt und einen Dr.-Titel hat. So etwas ist einfach nur unmenschlich und ekelhaft. Ein Arzt, der sich gegenüber Menschen so verhält hat meiner Meinung nach seinen Beruf verfehlt. Auch wenn vielleicht nicht alle so sind, mich sieht sicherlich keine Geburtsklinik mehr. Und die Marienklinik ist sowieso das letzte, was mir in meinem Leben untergekommen ist. Das ist keine Geburtshilfe sondern Vergewaltigung.
Ich wünsche euch viel Glück bei euren bevorstehenden Geburten und hoffe, ihr trefft die richtige Wahl für euren Geburtsort.

Viele liebe Grüße