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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von jakjak 15.08.07 - 21:13 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Ich habe im Mai 2005, als meine Tochter 2 Jahre alt war, wieder angefangen zu arbeiten. Anfangs einen Tag pro Woche, ab November 2 Tage. Im August 2006 kam meine Tochter in den Kindergarten. Grundlage für die Berechnung des Beitrages war das Gehalt aus 2005. Wir zahlten seitdem einen monatlichen Beitrag von 78 Euro.
Da ich ab September vorraussichtlich 3 Tage/Woche arbeiten werde, haben wir unser Brutto-Einkommen überprüft. Dabei ist uns aufgefallen, daß wir schon im letzten Jahr die Einkommensgrenze von 49000 Euro überschritten haben.

Nun zu meinem Problem: Ich möchte der Stadt mitteilen, daß ich ab September ein höheres Einkommen habe. Kann es mir passieren, daß ich für 2006 und auch 2007 nachzahlen muß?

Ich könnte mich dafür ohrfeigen, daß mir das nicht vorher aufgefallen ist. Klar habe ich bemerkt, daß ich mehr verdiene, aber an den Kindergartenbeitrag habe ich echt nicht gedacht....

Hat da jemand von euch schon mal Erfahrungen gemacht? Würde die Stadt einen Einkommensnachweis vom 1. Halbjahr 2007 verlangen oder genügt die Angabe meines neuen Gehaltes ab 1.9. ??

Danke für eure Hilfe!

LG

JAK

Beitrag von danaz 15.08.07 - 22:27 Uhr

Hallo,

ich kann Dir nur sagen, wie das bei uns ist und Dir raten, in den Gebührenbescheid oder die Kitasatzung zu schauen, welche Regelungen es zu Einkommensnachweisen gibt. Bei uns ist das so, dass für das erste Jahr das voraussichtliche Jahresgehalt herangezogen wurde (ist ja meist sehr ähnlich zum Vorjahr). Im darauffolgenden Jahr muss ich dann den Einkommensteuerbescheid bei der Gemeinde einreichen und dann wird nachberechnet. Ich habe bis dahin auch immer nur einen vorläufigen Bescheid. Und das wiederholt sich dann Jahr für Jahr. Ich kann natürlich bei deutlichen Einkommensänderungen auch mitten im Jahr eine Änderung des Gebührensatzes verlangen, wenn es finanziell sonst zu kostspielig für mich wird. Aber auch dann wird stets der Einkommensteuerbescheid im Nachgang die tatsächliche Grundlage für die Endberechnung sein.
Wie gesagt, so ist das bei uns. Bei Euch kann es dazu aber andere Regelungen geben. Ansonsten frag doch einfach bei der Stadt nach (notfalls mit falschem Nachnamen, um keine schlafenden Hunde zu wecken).
Gruß Dana.

Beitrag von klau_die 16.08.07 - 06:29 Uhr

Hi,

ich würde das freiwillig melden - die Stadt wird ja sicherlich Zugang zu deinen Finanzamtsdaten haben.....
Davon würde ich jedenfalls ausgehen.

Gruß,

Andrea