Riesentanz beim ins-Bett-gehen !?! hilfe!!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von chrisbenet 15.08.07 - 21:45 Uhr

Hi,

Lucas ist eigentlich ein super liebes Kind, selbst jetzt mit kleinem Bruder ist er bis auf 1-2 Ausnahmen überhaupt nicht eifersüchtig.

Das ins-Bett-gehen war auch nie wirklich ein Problem, er sagte und sagt allen Gute Nacht, hilft mit beim Umziehen, steigt ins Bett, wir knuddeln noch etwas und dann gehen wir wieder raus, lehnen seine Tür an - und bis vor 6 Wochen hat er dann auch relativ schnell geschlafen, eventuell noch etwas erzählt.

Seitdem steht er noch 2-3 Mal wieder hier unten, grinst uns richtig dreckig an und ruft: "Ab ins Bett".... *grrrr* da muss man sich das Grinsen verkneifen... und dann geht es wieder hoch und normalerweise schläft er dann.

Seit letzter Woche machen wir diesen Tanz aber nun ca. 10-20 Mal mit - wir sind selbst noch nicht auf halber Treppe nach unten, da steht er schon wieder dahinter.
Nichts hilft, weder sich mit ihm hinlegen, noch laut werden, noch seine Tür ganz zu machen, noch vorlesen...

Habt Ihr noch Tipps? Wir lassen ihn auch schon viel nachmittags draussen im Garten toben, damit er seine Energie verpulvert...

*seuftz* danke für alle Tipps, ich will auch mal wieder früh ins Bett...

Chris & Lucas *7.12.2004 & Simon 17.7.2007

Beitrag von tonni 15.08.07 - 23:03 Uhr

Hallo Chris,

ich glaub, die Phasen kommen immer mal wieder....
bei IDa hilft es immer, wenn wir immer wieder dasselbe tun. Das gleiche oder nahezu gleiche Zu bett Geh Ritual. Schon mal wünscht sie sixh ein anderes Lied, jeden Tag ein anderes Bcuh, aauch wenn sie da ihre Vorlieben hat.
Wenn sie dann immer wieder kommt, mich ruft, brüllt, noch was trinken will und und und half letzlich auf Dauer meist das Ruhig bleiben, sie nicht "niederreden", nur das nötigste kurz erklären, sie immer wieder geduldig (hahaha, leicht gesagt....) zurück bringen, immer wieder gleich verabshieden. nicht nach 2 tagen was neues probieren. SO weitermachen, liebevoll und bestimmt und geduldig das Kind zurückbringen.
Ida fand es interessanter je mehr ich geschimpft habe, je genervter ich wurde. Drohungen, wenn - danns mag ich eingetlich nicht, tats aber doch. Dann tat es mir leid, aber ich war irgendwie hilflos. Aber sie merhlkte scheinbar meinen inneren Zwiespalt und sprang voll drauf an und machte weiter.
Nach einer Weile des immer selben Verhaltens, noch dazu nicht besonders schimpfend findet Ida es scheinbar dann langweilig und erzählt sich lieber selber wieder was bis sie einschläft.
Ich kanns nur empfehlen...... BEi uns klappts gut, was ja nichts allgemeingültiges ist.
Drück Euch die Daumen - und am besten denkt ihr euh für euch was aus - innerlich zählen, oder oder oder, damit nicht das GEsicht entgleitet ins LAcehn über die oft süssen Sachen, die den Kleinen einfallen oder ins Wütend sein - was mir auch immer mal wieder so geht..... Das spornt IDa zumindest noch mehr an.....
LG tonni mit IDa, 17.03.05

Beitrag von barbarella1971 15.08.07 - 23:27 Uhr

Hallo,
vielleicht hat Lucas Angst, alleine zu sein. Im Alter von 2,5-4 Jahren wäre das SEHR typisch! Wir haben auch seit dem Alter Stress mit dem Einschlafen. Da unsere Tochter (gerade 3) mittlerweile gut reden kann, erzählt sie uns auch die Ursache dafür. Sie sagt, sie habe Angst, es komme eine Frau mit einer Brille zu ihr rein... Was soll man da schon gegen machen? Nach langem Rumprobieren und Konsequentsein bis zum Schreienlassen haben wir nun eine für uns akzeptable Lösung gefunden. Sie schläft entweder bei meinem Mann im Arbeitszimmer ein, bei Licht und Tastaturgeklapper (er hat dort ein Futon und bleibt dann bei ihr). Oder bei uns im Elternbett bei offener Türe. Offenbar reicht es ihr zu wissen, dass wir später dann kommen. Aber ob diese Lösung was für Euch ist, weiss ich nicht. Ihr müsst wirklich individuell was finden, was für Euch stimmt. Das kann man in dem Alter nicht mehr mit so einfachen Rezepten abhandeln.
Etwas, was auch noch geht bei uns: sie geht in ihr Bett, will aber dass wir dableiben. Wir sagen dann, dass wir lieber noch in der Küche zusammen einen Tee trinken würden. Dann "erlaubt" sie uns das. Oder mein Mann sagt, dass er nicht bleiben könne, weil er noch etwas arbeiten müsse. Würde man nämlich dabeibleiben, würde sie nie und nimmer einschlafen! Bei der Variante ruft sie aber spätestens nach Mitternacht nach uns, weil sie Angst hat, und muss dann geholt werden.

Sorry, kann Euch wohl nicht weiterhelfen als mit dem Hinweis auf die mögliche Angst. Die ist aber ein Zeichen von Reife, weil er beginnt, Phantasien zu entwickeln.

LG, Barbara