Osteopath. Ich habe eine neue Tochter

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Beitrag von lenilina 16.08.07 - 08:58 Uhr

Guten Morgen

Ich war gstern mit meiner Tochter beim Osteopathen, weil sie partout nicht auf dem Rücken liegen wollte und jede nacht Theater gamacht hat und somit Mama und Papa nicht schlafen konnten.
Und siehe da, heute Nacht war sowas von entspannt und Madam hat geschlafen.
Der Osteopath hat bei ihr eine Blockade im Kopf festgestellt. Zwei Schädelplatten lagen zum Teil übereinander und haben bei Elina Stress und Schmerzen verursacht. Sie hat bei der behandlung so geschrien und war deann von einer Sekunde auf die andere ruhig und sist eingeschlafen. Auch liegt sie nicht mehr nur auf einer Seite, sondern dreht ihren Kopf nun in alle Richtungen. Auch die Blähungen sind besser.
Ich bin begeistert. Nun sollen wir Ende August nochmal zur Kontrolle vorbeikommen. Er denkt aber, das eine Sitzung ausreichend war.
Ich hoffe nun, dass das heute Nacht nichts einmaliges war.
Jetzt liegt sie in ihrer Liege und schläft.

Ich kann jedem den Gang zum Osteopathen nur empfehlen.

LG Kati mit #baby Elina *28.06.07

Beitrag von criseldis2006 16.08.07 - 09:03 Uhr

Hallo

Wir waren gestern auch beim Osteopathen, allerdings schon das zweite Mal. Beim ersten Mal hatte Laura einen Halswirbel verschoben, aber das ist jetzt behoben. Gestern wurde kontrolliert.

Da sie den Kopf etwas schief nach rechts hält, wurde noch der Gaumen kontrolliert. Dort hat sie eine leichte Fehlstellung, die ich mit sanften Massagen selbst beheben kann.

Ich bin auch total begeistert, weil Laura seit der ersten Behandlung auch ganz anders war. Die kleine tat mir richtig leid, weil ich weiß, wie es ist, wenn man die Halswirbel ausgerenkt oder verschoben hat. Ich habe damit sehr viel Probleme seit einem unverschuldeten Autounfall.

LG Heike

Beitrag von ta2 16.08.07 - 09:04 Uhr

Hallo!


Das hört sich prima an. Unsere Hebamme hat uns für Max auch nen Osteopathen empfohlen, da er den Kopf immer überstreckt.

Was mußtest Du denn bezahlen?


LG Tamara

Beitrag von lenilina 16.08.07 - 09:08 Uhr

Ich hab für eine Stunde 70 Euro bezahlt.
Den Kopf überstrecken hat Elina auch gemacht. Das ist wesentlich besser geworden.

Beitrag von cathie_g 16.08.07 - 09:10 Uhr

ich finde es toll, dass es deiner Tochter besser geht, aber dass der SO einen Quatsch erzählen musste

>>Zwei Schädelplatten lagen zum Teil übereinander <<

finde ich doch eher schade. Das geht anatomisch garnicht

Catherina

Beitrag von lenilina 16.08.07 - 09:15 Uhr

So hat er es mir erklärt. Den genauen Wortlaut kann ich nicht wiedergeben, das ist auch mir zu kompliziert. Er erzählte irgendwas von Schädelplatten, die gegeneinander arbeiten, da wo die Hirnströme zusammen kommen. Irgendwie so in der Art. Das mit den Schädelplatten hat er nur gesagt, dass ich es verstehn kann.

Auf jeden Fall hats geholfen und Elina gehts besser. Das ist die Hauptsache.

Beitrag von cathie_g 16.08.07 - 10:19 Uhr

ich finde auch klasse, dass es ihr besser geht, aber ich *bin* Hirnforscherin und das mit den Hirnstroemen und Bewegungen der Schaedelplatten ist ganz boeser Dummfug. Osteopathen haben eine jahrelange anatomische Ausbildung. Ich verstehe nicht, warum sie nicht ohne Mystik heilen koennen.

Catherina

Beitrag von mitzl 16.08.07 - 11:02 Uhr

Leider ist das kein Dummfug. Wenn Du schon so eine immens gescheite Biologieprofessorin bist, müßtest Du wissen, daß sich die Schädelplatten während der Geburt auch übereinander verschieben können. Und in der Stellung können sie auch verkanten. Natürlich wird nicht mit Gehirnströmen gearbeitet, sondern mit ganz und gar unmystischen und physischen Fluss von Bindegewebsflüssigkeit. Hat der Mann vielleicht ein bißchen falsch ausgedrückt.

LG Mitzl :-)

Beitrag von cathie_g 16.08.07 - 11:52 Uhr

dann such mal Quellen dafuer - da stoesst Du nur auf alternatives Gedoehns. Klar verschieben sich die Schaedelplatten fuer den Weg durchs Becken, aber der Rest ist Osteopathenmystik.

Catherina

Beitrag von fayuan 16.08.07 - 12:26 Uhr

Hallo!

Hab mal ne kleine Frage:
Wenn die Schädelplatten übereinander liegen, müßte da doch eine tastbare Kante oder Wulst oder sowas sein. Das ist doch ein dicker Knochen! Das müßte man doch merken?

Solange das Kind im Geburtskanal steckt, kanns bei einer heftigen Geburt schon mal sein, daß sich die Platten übereinanderschieben, aber das geht sehr schnell von selber weg. Wenn die so hängen bleiben ist das doch ein Fall für die Intensivstation, oder?

LG

Beitrag von cathie_g 16.08.07 - 15:45 Uhr

#pro

hattest Du meine andere Nachricht gesehen? Magst Du mich mal ver VK anmailen? Du hast ja keine email hinterlegt...

Catherina

Beitrag von mitzl 16.08.07 - 09:52 Uhr

Das war bei meiner Tochter auch das Problem. Die Schädelplatten liegen bei jedem Kind bei offener Fontanelle tatsächlich übereinander und schieben sich langsam zusammen. Durch ihren verschobenen Atlaswirbel waren aber das ganze Bindegewebe und die Muskulatur asymmetrisch verzogen, so daß die Schädelplatten sich nicht symmetrisch entwickeln konnten. Sie war auf einer Seite total abgeplattet, auf der anderen ausgewölbt, ein Ohr war drei Zentimeter weiter vorne als das andere und die Stirn hatte einen Buckel. Sie muß rasende Kopfschmerzen gehabt haben und hat abends stundenlang geschrien. Mittlerweile habe ich ein glückliches und hübsches Kind. Die Therapeutin arbeitet immer noch mit dem tiefen Bindegewebe und wir können richtig zuschauen, wie sich der Kopf zurückentwickelt.

LG Mitzl :-)