zeitarbeit-eine gute alternative?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von 5474902010 16.08.07 - 09:51 Uhr

morgen,

bin momentan in einer befristeten stelle (büro) und in 2 monaten fertig (wird nicht verlängert). habe natürlich auch schon bewerbungen geschrieben, bis lang ohne erfolg und mir kommt nun öfter der gedanke mich bei einer zeitarbeitsfirma zu bewerben (letzter ausweg??) . allerdings habe ich bis jetzt fast nur negatives gehört (moderner sklavenhandel etc). weiß aber natürlich das die bezahlung nicht so gut ist, aber solange man davon trotzdem leben kann und es nicht eindeutig ausbeute ist .... #kratz warum nicht?

hat jemand erfahrung gemacht und könnte vielleicht firmen empfehlen (in schleswig-holstein)? ist die bezahlung wirklich so schlimm und man wird ausgenutzt (negatives hören)?

wäre echt für antworten dankbar #danke, denn ich will mich ja nicht in "die höhle des löwen" wagen #gruebel

viele grüsse

Beitrag von cybernicky 16.08.07 - 10:08 Uhr

Hi

Men Schatz arbeitet bei ner Zeitarbeitsfirma und ihm gefällts. Mit der Bezahlung hat er Glück denn er ist in seinem Beruf untergebracht und bekommt deswegen auch mehr Geld. Ne Frau Verdient da im Monat ca. 900 Euro.

Mfg Nicole

Beitrag von pipilotta20 16.08.07 - 10:15 Uhr

Hi
Mein Männe war auch bei der Dekra in essen angestellt. Da war er zuerst an Verschiedenen
Arbeitsplätze bevor ihn letztes Jahr die Edeka fest anstellte:-) das hatte etwa ein halbes Jahr gedauert. Ihm hatte es auch gut gefallen.

L.g pipilotta20#stern#stern#stern ssw5+6#ei

Beitrag von haebia 16.08.07 - 10:27 Uhr

hallo,

also als das ultimo würde ich persönlich es jetzt nicht sehen, aber wenn man keine andere stelle hat als gute chance .... um erfahrungen zu sammeln, arbeitgeber / firmen kennenzulernen ... und somit natürlich auch mögliche stellen für dich.

wir haben bei uns viele von der zeitarbeitsfirma. ab und an wechseln die angestellten täglich - warum wissen wir aber nicht. die firma teil ja auch ein, wer kommt. dann muß natürlich jedes mal neu angelernt werden. oft sind dann welche schon recht genervt (also von den schon bestehenden festangestellten). das stelle ich mir hart vor.
wir erleben, dass bei einigen zeitarbeitsfirmen die arbeitnehmer auch stellen ablehnen konnten (auch nachdem sie schon dort angefangen haben), wenn es ihnen garnicht zusagt. weiß aber nicht, ob das überall so ist.
du hast aber natürlich einen vertrag über so und so viel wochenstunden - und die mußt du erfüllen. das ist klar.

du mußt sehr flexibel sein, aber lernst es dann in der zeit sicher auch ;-)
und eine schnelle auffassungsgabe wäre sicher sinnvoll.

wag dich rein, kannst dann notfalls wieder gehen (oder gegangen werden ;-) )

grüße,
bianca

Beitrag von 5474902010 16.08.07 - 11:34 Uhr

danke für die antworten! #blume
ich werde mir es nochmal sehr gut durch den kopf gehen lassen und mir dann mal infos von einigen firmen im umkreis einholen.

viele grüsse

Beitrag von baerchen81 16.08.07 - 11:39 Uhr

Hallo,

ich war (als Übergangslösung) bei der Zeitarbeitsfirma Randstad angestellt. Ich habe in dieser Zeit meine Überstunden (wenn ich welche hatte) auf ein Zeitkonto geschrieben bekommen. Diese Konto dient dazu, wenn Du mal nicht vermittelt wirst, dass Du dann nicht nur den Mindestlohn bekommst.

Über Randstad habe ich auch Fahrtengeld und Essensgeld erhalten. Dieses bekommst Du zu Deinem Nettolohn hinzu und wird nicht extra versteuert.

Ich hätte sogar die Chance gehabt bei der Firma für die ich "eingeteilt" wurde anfangen zu können, wollte es aber nicht, weil ich dann erstmal meine Umschulung gemacht habe.

Mein resultat daraus ist, ich würde jederzeit wieder zu Randstad gehen und nach Arbeit fragen, anstelle zum Arbeitsamt hingehen zu müssen und dort nach Geld zu betteln.

Sorry ist ein wenig land. ;-) Aber vielleicht hilft es ja.

Gruß

Beitrag von 5474902010 16.08.07 - 12:26 Uhr

hallo!

danke für die ausführliche info! soweit ich weiß, ist randstad sogar in der nähe. ich guck mir das mal im netz genauer an :-) wenn man sich schon zu diesem schritt bewegen lässt, will man natürlich auch an einer "guten" und seriösen firma geraten ;-), was aber wohl garnicht so einfach scheint. es gibt ja echt viele und da die richtige zu finden....#schwitz

gruss

Beitrag von violinista 17.08.07 - 08:27 Uhr

so ganz ist das nicht richtig: Fahrtgeld (steuerfrei) gibt es nur, wenn man länger als 30km zur Arbeit fahren muss. fährt man 29km gibt es nichts!!!! Die Verpflegungspauschale war früher steuerfrei, inzwischen ist sie dies nur die ersten Monate, dann wird sie steuerpflichtig /sozialabgabenpflichtig - bleibt so gut wie nichts übrig.... Fahrtgeld und Verpflegungspauschale gibt es auch nur, wenn man gearbeitet hat. Wehe man hat Urlaub oder wird krank oder es ist ein Feiertag..... dann sieht man das sofort auf dem Kontozettel.....

Beitrag von zickenweib 16.08.07 - 16:38 Uhr

hallo, also ich arbeite in einer zeitarbeitsfirma und stelle auch mitarbeiter ein :-D
wenn du fragen hast dann kannst du mich gerne kontaktieren (bin allerdings ab samstag für 2 wochen im urlaub)

wichtig bei allen zeitarbeitsfirmen:

welcher tarifvertrag?
es gibt 3 große (bza, igz und den christlichen). ich empfehle die ersten beiden, von firmen mit christlichen tarifvertrag rate ich ab, niedriger stundenlohn, weniger urlaub etc.

die meisten verträge sind 35 h vollzeitvertäge, alles was man mehr arbeitet muss auf ein stundenkonto geschrieben werden. wenn du gut mit deinem disponenten kannst zahlt der sicher auch mal was aus ;-)

....so, muss grad schnell weg!

Beitrag von nana2203 16.08.07 - 23:25 Uhr

Ich hab nun von 13.10.2005 bis 31.07.07 bei Manpower gearbeitet.
Hatte als " Helferin" 1200 Euro +/- im Monat.
Ich war nun 1 1/2 Jahre bei Bosch über Manpower und bin nun zum 1.8 fest übernommen worden...
ich war immer zufrieden..man muss halt damit leben können das die sich was abzwacken..
Aber Hauptsache Geld und Arbeit !!!