Ist das alles noch normal?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von zimbob 16.08.07 - 16:43 Uhr

Hallo,

meine Kleine Tochter (3,5) strapaziert meine Nerven zur Zeit extrem!

Ich fange mal so an, schon als Baby war meine Kleine immer sehr quengelig, hat viel geweint nieeeee durch geschlafen (auch heute nicht) und und und.
Dazu muss ich aber sagen, Sie war eine Frühgeburt (8 Wochen zu früh), hatte einen Schiefhals (behandelt) und musste wegen einem platten Hinterkopf eine Kopfohrthese tragen. Hinzu kommt noch, das sie linksseitig eine Spastik hat (aber nur leicht.

Sie war schon immer sehr schüchtern und ängstlich.
Ich aber habe versucht alles Positiv zu sehen und auch ihr versucht es so weiter zu geben und hatte auch Verständniss.

Sie wollte auch nicht in den Kindergarten und manchmal ist sie heute noch ein Einzelgänger und spielt für sich alleine und hat auch nicht so den richtigen Spaß dort (laut Erzieherin).

So jetzt erst mal zu meinen Fragen:

1. Wie gesagt sie ist 3,5 Jahre alt und schläft immer noch nicht durch, wird nachts wach und weint. Vielleicht hat sie ja schlecht geträumt.

2. Sie schläft nicht länger wie 6 Uhr und wenn ich sie dann vom Kindergarten abhole ist sie todmüde und möchte einen Mittagsschlaf machen (ohne den geht es nicht sonst würde sie mir auch im stehen einschlafen#schock)
Wenn sie dann wieder wach ist, kriege ich sie Abends nicht vor 22 Uhr ins Bett (Sie macht nur eine Std. Mittagsschlaf)

3. Sie ist immer nur am nörgeln, möchte dies nicht möchte das nicht usw. Kann sich nicht mal für 10 min alleine beschäftigen.

4. Sie möchte kein Laufrad fahren ( das hat sie schon seit ca. 1,5 Jahren) kein Roller fahren, weil es ja wackelt..Aber Dreirad das funktioniert. Allerdings ist sie langsam dafür zu groß!
Wenn ich aber mal längere Strecken zurücklegen möchte ist sie nur am nörgeln und weinen sie könnte nicht mehr laufen. In den Buggy ist sie einfach zu alt!
Auf dem Spielplatz möchte sie nicht Schaukeln weil es ja wackelt und sie runter fallen könnte! Und wenn zu viele Kinder dort sind möchte sie wieder nach Hause.

5. Ich bekomme sie einfach nicht trocken (ohne Druck) aber laut Kinderärztin solle ich mir keinen Stress mache manchen sind mit 4 andere mit 2 trocken.

6. Sie hat genug Spielzeug (aber nicht haufenweise) aber mit irgendwas spielen möchte sie trotzdem nicht. Immer lungert sie durch die Wohnung und jammert. Wenn ich mit ihr rausgehe (eigentlich jeden Tag) dazu hat sie dann auch nicht die große Lust.

7. Immer höre ich Mama ich kann das nicht, mach du mal.
Ich versuche sie dann zu ermutigen und lobe sie, wenn sie es versucht!

So, vielleicht sehe ich das alles zu eng oder ich mache etwas falsch aber manchmal bin ich sehr frustriert das sie nicht so ist wie viele andere Kinder.
Kinder die Laufrad / Roller fahren, die Spaß auf dem Spielplatz haben, die gerne in den Kindergarten gehen, die sich etwas zutrauen usw.

Mein Tag fängt morgens schon mit weinen an und hört auch abends so auf. Ich kann bald nicht mehr, was soll ich noch machen damit mein Kind Spaß an einem "Normalen Alltag" hat!

Manchmal denke ich sie hätte Depressionen, aber gibt es das in dem Alter Hallo,


Vielen Dank fürs zuhören

LG Melanie
( Nicht auf die Rechtschreibung achten ich bin Legasthenikerin)



Beitrag von lilas 16.08.07 - 17:24 Uhr

Hallo,

jeder einzelne Punkt, den Du aufzählst, ist für sich allein betrachtet sicher nichts Ungewöhnliches. Einige Kinder sind eben unzufriedener als andere, einige Kinder schlafen schlecht, einige Kinder werden erst spät trocken, einige Kinder fahren nicht gern Laufrad oder Roller. Aber alle Punkte zusammengenommen finde ich in ihrer Masse doch recht viel, und ich kann verstehen, dass Du unter der Situation leidest.

Ich würde die Dinge mal mit dem Kinderarzt besprechen und mich NICHT abwimmeln lassen. Wenn Du der Meinung bist, mit Deinem Kind ist etwas nicht ganz ok, dann würde ich darauf bestehen, dass an dieser Situation gearbeitet wird. Wie genau man mit Deiner Tochter arbeiten könnte, dazu weiß bestimmt der Kinderarzt mehr: Kinderpsychologe, Ergotherapie etc.

Alles Gute!
lilas

Beitrag von zimbob 16.08.07 - 18:34 Uhr

Hallo Lilas,

vielen Dank für deine Antwort.

Ich habe schon so oft mit dem Kinderarzt gesprochen und ihm das auch mal ohne meine tochter versucht zu erklären aber sie meint das wäre alles normal auch wenn es sich auf einmal so viel anhört sollte ich mir keine sorgen machen.

Leider hat die Kleine die Spastik und muss auch 1 x die Woche zur Krankengym. desshalb sollte ich das mit dem Roller /Laufrad fahren auch nicht so ernst nehmen, dafür bekommt sie die Krankengym um dort ihr Gleichgewicht zu halten und dort hat sie sehr viel Spaß (auch beim balancieren usw) Diese anderen Dinge sollte ich für allgemein sehen denn da wurde mir auch gesagt es gibt viele Kinder die nicht schlafen usw. Trotzdem werde ich mir doch noch eine zweite Meinung einholen.

Vielen Dank und LG Melanie

Beitrag von heike74 16.08.07 - 17:51 Uhr

Hallo Melanie,

kann es vielleicht sein, dass sie Besonderheiten in der Wahrnehmung hat? Ich meine das jetzt nicht esotherisch, sondern wirklich rein biologisch. Wenn sie sich unsicher fühlt, wenn etwas wackelt, dann passt da vom Körpergefühl her was nicht. Dazu würde auch passen, dass sie viele (laute) Kinder verunsichern/abschrecken. Vielleicht nimmt deine Kleine einfach alles stärker wahr, einfach irgendwie ungefiltert?

Mag sie rennen, tanzen, mal auf einem Bordstein oder einem umgestürzten Baum balancieren? Sowas trainiert das Körpergefühl, besonders die Balance und das Gespür für den eigenen Körper im Raum, enorm. Vielleicht könnte da eine Bewegungstherapie helfen.

Da dies nur Mutmaßungen sind, wäre ein Termin beim Kinderarzt (eventuell erst mal ohne Kind) sinnvoll.

LG, Heike

Beitrag von zimbob 16.08.07 - 18:55 Uhr

Hallo Heike,

auch Dir, danke für die Antwort!

Das sie sich eventuell unwohl/unsicher fühlt hatte ich auch schon gedacht, aber das was sie bei der Krankengym. macht ist um vieles schlimmer und wackeliger als jedes Laufrad und Roller. Und dort hat sie einen großen Spaß.
Unsere Physotherapeutin ist voll zufrieden und meinte eigentlich dürfte sie keine Schwierigkeiten haben aber sie sagte mal das wenn Kinder an etwas keinen Spaß haben dann bringt das ganze auch nichts.
Tanzen, rennen, laute Musik hören und sich dazu bewegen macht meine Kleine (Lea) sehr gerne und hat daran sehr viel Spaß, sie möchte auch auf alles drauf klettern aber dann nicht ohne Hilfe! Im Kindergarten liebt sie den Stuhlkreis, Kindergeburtstage feiern und morgens fragt sie ja auch immer nach dem Aufstehen wann wir in den Kindergarten endlich gehen. Und weint auch nicht wenn ich dann gehe, sie schmeißt mich dann raus.
Aber sie ist an allen interessiert und sehr neugierig, macht sich meiner meinung sehr viele Gedanken um Sachen, wo ich denke das braucht eine 3,5 Jährige nicht. Also sehr erwachsene Gedanken! Dann habe ich schon sehr oft zu meinem Mann gesagt, "wiso ist sie nicht einfach ein Kind und spielt"
Ein Beispiel: Ich sage morgens zu meinem Mann, "mensch ich muss noch Milch besorgen" mittags wenn ich Lea aus dem Kindergarten abhole fragt sie mich ob ich die Milch besorgt habe#schock. Und das geht dann den ganzen Tag so! Sie muss auch immer Bestätigung bekommen. Das heißt wenn sie mich etwas fragt, dann nicht nur 1 x dann gleich 5 x obwohl ich nie ihr mal irgendwas versprochen habe und nicht eingehalten habe.

Aber trotzdem vielen Dank für deine Antwort! Vieleicht sollte ich sie einfach so akzeptieren aber erst wenn ich mir nochmal eine zweite Fachmännische Meinung eingeholt habe!

LG Melanie

Beitrag von 0908578 16.08.07 - 18:36 Uhr

Hallo,

ich habe einen Sohn, der jetzt fast 3,5 Jahre alt ist. Er kam termingerecht zur Welt und auch sonst ist körperlich etc. alles in Ordnung.

Allerdings treffen bei ihm auch viele deiner genannten Punkte zu.

Also, z. B. mag er es überhaupt nicht gerne mit anderen Kindern, eben z. B. am Spielplatz, dann gehen wir sehr schnell wieder. Wenn Besuch da ist, hängt er immer an meinem Bein und fragt wann die denn wieder gehen#augen. Wenn wir wo eingeladen sind ist es das Selbe.

Er ist gerne nur unter Erwachsenen und ist dann auch überhaupt nicht schüchtern, sondern sogar eher frech.

Alleine beschäftigen kann er sich auch so gut wie gar nicht. Und selbst mit mir nicht so richtig, dann beobachtet er meist wie ich ein Rollenspiel spiele.

In den KiGa geht er seit letzten Oktober. Er ist auch dort ein Einzelgänger, es ist ihm oft zu laut und er sucht keinen Anschluß.
Allerdings macht er wohl ansonsten sehr gut mit und ist im Vergleich zu Gleichaltrigen wohl sehr viel weiter. Habe auch das Gefühl, dass es ihm nicht so richtig Spass macht.

Wir waren vor einigen Monaten bei einer Homöopathin, welche uns aber auch nicht wirklich weiterhelfen konnte. Der KiGa ist auch nach mehrmaligen Gesprächen nicht weiter darauf eingegangen.

Inzwischen ist es so, dass wir es akzeptieren (gelingt mir nicht immer, weil ich es einfach soooooooooooo schade finde, vor allem für ihn). Aber seitdem geht es uns allen besser.

Er ist seit fast 9 Monaten ein großer Bruder geworden und seitdem finde ich es ein bißchen besser geworden. Naja, vielleicht auch nicht.

Ich gehe trotz allem mit ihm zum Kinderturnen, besuche Freunde oder lade Bekannte mit Kindern ein. Da muss er dann einfach durch, denn ich brauche ja auch irgendwie mal Leute um mich rum.

Ach ja, durchgeschlafen hat er mal, allerdings seit gut einem Jahr nur noch selten. Meist kommt er zwischen 02.00-04.00 zu uns rüber.

Auch ist er eher ein Vorsichtiger, der erstmal lange zuschaut und dann nur selten mal etwas probiert, obwohl es ihn noch so sehr reizt. Eben z. B. Schaukeln.

Ob es jemals besser wird, keine Ahnung.

Tut mir leid, konnte dir ja wohl auch nicht wirklich helfen, sondern habe mich wohl einfach mal ausgeheult. Aber du siehst, du bist nicht alleine. Es gibt wohl mehrere "solcher" Kinder.

LG Tanja mit Moritz und Marie

Beitrag von zimbob 16.08.07 - 19:04 Uhr

Hallo Tanja,

doch, Du hast mir ein bißchen geholfen denn jetzt weiß ich, das ich nicht ganz allein mit dem Problemchen da stehe!
Wir haben wohl zwei die gleichen Kinder;-)
Auch ich meide keinen Spielplatz, treffe mich oft mit anderen Spielgefährten aus dem Kindergarten und verhalte mich ganz normal wie andere Mütter eben auch! Erst gestern haben wir eine Familie besucht wo ich etwas abholen musste, der Witz war, das der Junge (ca.6) auch kein Laufrad, Fahrrad, Roller, Dreirad usw. nicht fahren wollte und auch nicht will. Auch er ist ein ängstlicher zurückhaltender Junge und war aber trotzdem sehr freundlich und aufgeschlossen gegenüber uns. Und da dachte ich schon, Oooohhhh Gott wo soll das bitte enden?

Ich habe mich nur oft gefragt ob wir etwas in der Erziehung falsch gemacht haben???? Aber ich glaube ich sollte mich damit abfinden "so ein Kind" zu haben.

Vielen Dank und LG Melanie und Lea

Beitrag von 0908578 17.08.07 - 04:50 Uhr

Hallo,

weiß nicht ob du das nochmal hier liest, trotzdem noch kurz eine Antwort.

Ändern kann man es wohl wirklich nicht (außer man würde evtl. doch irgendetwas in phsychol. Richtung versuchen???) und von daher bleibt wohl erstmal nur das so zu akzeptieren.

Mir gelingt das auch nicht immer, aber doch meistens und seitdem gehts besser.

Manchmal wenn wir dann Kinder sehen, welche genau das Gegenteil sind (total aufdringlich, laut, aggressiv usw) dann bin ich auch irgendwie wieder froh, dass alles so ist wie es ist.

LG und alles Gute für euch, Tanja

Beitrag von zimbob 17.08.07 - 07:48 Uhr

Hallo,

nein, ändern möchte ich auch nichts, aber ich habe mich sehr oft gefragt ob sie wirklich "normal" ist! Ob sie vielleicht doch irgendwelche Wahrnehmungsstörungen hat? Oder ob es daran liegt das es ein Frühchen ist usw. Ob sie vielleicht noch Ergotherapie braucht und und und? Vielleicht bin ich auch zu vorsichtig weil sie in den ersten 2,5 Jahren nur bei Ärzten/Krankenhäuser war wg. jeglichen Sachen, sie hatte es nicht leicht, sogar die Geburt war die Hölle.
Ich wollte einfach mal hören ob noch mehr Kinder "so sind" vielleicht nicht die Menge aber ein parr!

Oder sie hat eben den Charakter und wir müssen es akzeptieren.
Ich frage mich bloß, ob sie so glücklich ist?????????#schmoll

Aber trotzdem vielen Dank!

LG Melanie

Beitrag von nomse01 16.08.07 - 19:38 Uhr

Hallo!

Wie ist denn ihr Schiefhals behandelt worden?

Hört sich an als wenn noch Blockaden da wären.

Geh mal auf die Seite kiss-kid.de, da gibt es eine Ärzteliste (das sind richtige Spezialisten und kennen sich auf dem Gebiet richtig aus) und such mal einen Arzt in deiner Nähe auf.
Sollte dieser Blockaden feststellen und deine Tochter behandeln wirst du sehen wie sich alles verbessert!

Dr. Koch in Hamburg (weiss jetzt nicht wo du wohnst) soll ganz toll sein- da fahren wir jetzt im August auch hin. (Kontrolle)
Paul ist seit er 12 Wochen alt ist in Behandlung wegen Kiss. Leider waren wir erst im August 2006 bei einem Arzt von der Liste und glaub mir, es lohnt sich!

Lg und alles gute

Aga

P.S. Kannst mir sehr gerne berichten falls du da hinfährst.

Beitrag von zimbob 16.08.07 - 19:47 Uhr

Hallo Aga...

der Schiefhals wurde mit 5 Monaten 1 x behandelt bei dem Spezialisten Dr. Biedermann in Köln und von da an war mit dem Schiefhals alles in Ordnung. Sie entwickelte sich prächtig!

Wir waren dann jedes Jahr 2 x zur Kontrolle dort und sie hatte keine Blockaden mehr!

Aber Trotzdem danke für deine Antwort!

Viel Glück und alles Gute für euren Kleinen#blume

LG Melanie

Beitrag von nomse01 16.08.07 - 23:16 Uhr

Mensch, dann weiss ich leider auch nicht was du noch machen könntest.
Hatte sich irgendwie doch noch nach Kiss angehört.
Aber wenn du bei Dr. Biedermann in Behandlung bist und er sagt es ist alles okay, kann man das ja wirklich ausschließen.

Wünsche dir ganz viel Kraft. Ich weiss wie dieses ewige genörgle und rumgeheule schlaucht und auf den Magen schlägt.

Lg,

Aga

Beitrag von prison 16.08.07 - 19:48 Uhr

Hi meine kleine ist auch drei jahre alt, und fast alles was du sagst kenn ich auch von ihr.
Ich denk das so eine art Trotz phase, wenn ich höre das das vielen kindern bzw eltern so geht.

Kopf hoch und durch.

Ich kann zwar langsam nicht mehr, aber ich hoffe jeden tag das es besser wird, irgendwann ist das dann geschafft.

Mich regen nur manche eltern auf die ihren kindern wegen sowas dann Antidepressiva oder mittel gegen Ads und so geben, damit schädigen sie die kinder nur noch mehr.
Ich kenne viele die das bei uns im kindergarten so machen, und die eltern versteh ich einfach nicht.

Egal was du tust gib deinem kind nie solche mittel, es heißt zwar immer das sie keine schäden davon bekommen aber das stimmt nicht.

Lg Prison

Und Kopf Hoch, es geht weiter#liebdrueck

Beitrag von zimbob 16.08.07 - 19:53 Uhr

Hallo Prison,

vielen Dank für die Antwort,

an solche Sachen wie Medikamente hatte ich überhaupt nicht gedacht..ich frage mich ständig ob es wirklich alles normal ist denn ist alles irgendwie sehr schwierig mit ihr!

Also trotzdem vielen Dank

LG Melanie

Beitrag von stoka 16.08.07 - 20:48 Uhr

Hi!
Hast du vielleicht schonmal daran gedacht, dass sie eventuell unterfordert ist?Also wenn sie so nörgelig ist und so?Ne Bekannte von mir deren Sohn hat genau dieselben Verhaltensweisen wie du beschreibst.Sie waren jetzt beim testen und haben ne Hochbegabung fetsgestellt....wer weiß vielleicht hast du ein kleines Genie zu Hause, die sind bekantlich alle irgendwie Einzelgänger gewesen!

Beitrag von zimbob 17.08.07 - 07:40 Uhr

Hallo...

mmmhhh...daran habe ich noch nicht gedacht oder vielleicht ganz im Hinterstübchen! Aber dann würden wir doch bestimmt es in einer anderen Richtung merken, zum Beispiel das sie lesen oder schreiben lernen möchte, oder?

Ich kenne mich damit nicht aus aber vielleicht sollte ich mal im I-net danach suchen und finde etwas was darauf führen könnte!

vielen Dank und LG Melanie

Beitrag von winterzauber 16.08.07 - 22:32 Uhr

Nabend,

auch wenn dir mein Beitrag sicher kein Stück weiterhilft möcht ich dazu ma was loswerden #hicks

Julie is 3 1/2 Jahre, durchschlafen klappt gerade so, einschlafen raubt mir den letzten Nerv und um 6 Uhr is die Nacht vorbei weil Madame hellwach und frohen Mutes wach is im Gegensatz zur Mama #gaehn(keine Ahnung wo die um die Zeit diese Energei hernimmt #gruebel)

Ohne Mittagsschlaf geht gar nix, dann kann man sie den Rest des Tages getrost vergessen (weiß nich wie das im Kiga werden soll #schock)

Laufen? Nein wir haben doch so nen tollen Punkerbuggy #cool Bloß nich mehr als 5 Meter zu Fuß :-[

Hättest du nich beigeschrieben, daß du Legasthenikerin bist wärs mir gar nich aufgefallen :-)

Lg, Katy mit Hanna Julie *14.Dezember 2003

Beitrag von zimbob 17.08.07 - 08:08 Uhr

Hallo Katy,

auch Dir vielen Dank für die Antwort!

Ich glaube diese ganzen Sachen wie mit dem Durchschlafen, Laufen, Nörgeln, usw. darüber mache ich mir nicht so große Gedanken. Die Sachen mit dem Negative denken, also "Mama ich kann das nicht" "Ich will das nicht" usw. und das sie keinen Spaß auf dem Spielplatz hat, das sie keinen Spaß am Schaukeln, Rutschen, Laufrad fahren oder Roller fahren hat, das sie immer nur jammert und nicht alleine sich beschäftigen kann (sie guckt nicht viel Fernseh nur 1 x am Tag den Sandmann) und so weiter! Und wenn dann noch die ganzen anderen Sachen dazu kommen wie mit dem Schlafen, Laufen usw. ist es sehr viel was eben sehr anstrengen ist.
So gesehen kann ich (auch wenn es sich sehr hart anhört) nicht viel Positives über sie sagen (bitte nicht jetzt steinigen).
Natürlich liebe ich meine Tochter über alles aber warum gibt es nicht irgendwas, was mal nach langer Zeit von alleine klappt ohne das es ein sehr sehr langer Lernprozess wird!
Zum Beispiel das Thema Flasche, wenn ich mich umhöre wollen irgendwann die Kinder keine Flasche mehr bzw. man kann es ihnen abgewöhnen, das dauert dann vielleicht eine Woche mit Gebrüll aber dann ist es gut! Bei Lea habe ich mit Konsequenz ca. 4-6 Wochen gebraucht und das mit 1,5 Jahren! Vielleicht war es zu schon zu spät aber die Ärzte hatten mir damals gesagt ich soll sie weiter geben da sie untergewichtig war und nicht essen wollte (wieder ein Problem mehr).

Na ja irgendwann wirds schon aber ich würde mich einfach nur freuen wenn wir irgendjemanden Fachmännischen hätten der uns bestätigen könnte das Lea wirklich "NORMAL" ist. Wir gehen auch jedes Jahr zur Neurologischen Untersuchung aber bis jetzt sind sie zufrieden, außer das sie wohl mit dem denken etwas weiter seien soll!#augen

Vielen Dank und LG Melanie