Stillkriese...ich glaub es wird weniger statt mehr!!!!!! *heul*

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von dragonmother 16.08.07 - 16:56 Uhr

Ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll.

Ich stille super gerne...finds einfach entspannend und genieße die innige Zeit mit meinem Söhnchen.

Bis vor einer Woche war auch alles super. Er kam alle 3 Stunden und nachts hat er sogar 5 Stunden durch geschlafen. Er hat auch immer genug bekommen.

Seit letzten DO eben ist alles anders. Anscheinend hat er einen Schub und hatte da nur noch hunger und hat geschrieben, aber aus der Brust kam eben nix mehr. Musste ihm dann ne Flasche machen (100ml statt 80ml wie vorher) und dann war er zufrieden und hat gut geschlafen.

Übers WE hat es sich dann eigentlich wieder bissi eingependelt. Er kam nur noch alle 2 Stunden statt 1/2-1 Stunde und ich dachte es geht bergauf.
Seit gestern hat er auch ca. einen 2 1/2 Stundenrythmus.

Aber irgendwie ist er nicht ganz satt glaub ich. Er steckt nach dem Stillen das Fäustchen in den Mund und lutscht daran und motzt vor sich hin..manchmal weint er auch. Irgendwann schläft er dann ein (wohl vor erschöpfung).

Zufüttern will ich nur ungern weil ihm das immer hoch kommt und das ist ja auch nicht Sinn der Sache.

Heut hab ich dann mal trotzdem ne Flasche gegeben (wieder 100ml) und hab dann abgepumpt um zu sehen wieviel kommt. Es waren dann grad mal 60ml...das ist ja viel zu wenig für ihn...ist ja kein Wunder das er motzt.
Ich musste am Anfang schon abpumpen und hab da immer mind. 80 ml raus bekommen.

Jetzt mach ich mir natürlich total sorgen das meine Milch zurück geht.
Ich hab schon alles probiert...Brustmassage, Stilltee, Malzbier, Globulis, häufig anlegen,...

Ach ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll...bin mit den Nerven total fertig.

Lg Steffi * Kilian

Beitrag von salimaus 16.08.07 - 17:04 Uhr

hi

hast du denn versucht erst auf der einen und dann auf der anderen seite zu stillen? dann waeren es ja 120ml....

ansonsten wuerde ich immer wieder anlegen...es dauert wohl ne weile bis der koerper n bisschen mehr produziert....deswegen will dein suesser auch so oft ran...nach nen paar tagen wird mehr dasein...

ansonsten weiss ich auch keinen rat

zufuettern wuerde ich persoenlich gar nicht, da sich dies wohl eher kontraproduktiv auswirkt auf die milchbildung...

aber das ist ja jedem selbst ueberlassen

lieben gruss

steffi

Beitrag von dragonmother 16.08.07 - 17:07 Uhr

Das ist ja schon die ausbäute von beiden brüsten...darum bin ich ja so deprimiert.

Ich hatte ja einen KS und hatte dadurch anscheinend keinen richtigen Milcheinschuss...es hat sich schön langsam aufgebaut bis es eben genug für ihn war.

Ich fütter total ungern zu...ich mag das Zeug gar nicht und habs heut auch nur gemacht damit ich mal seh wieviel ich abpumpe...

Naja und jetzt bin ich eben fertig und hab angst das es noch weniger wird.

LG

Beitrag von salimaus 16.08.07 - 17:12 Uhr

oh das ist wirklich wenig...

allerdings wenn ich pumpe bekomme ich immer weniger raus als wenn das baby trinkt weil deren saugung ist doch besser als die olle pumpe

wie gesagt ich wuerde immer und immer wieder anlegen und nur dann zufuettern wenn er wirklich so unzufrieden ist, das er bruellt

Beitrag von dragonmother 16.08.07 - 17:14 Uhr

mhm...mach ich e schon.

Ich kann nur nicht mitansehen wenn er hunger hat...das tut mir so weh in der Seele.

Danke dir

Beitrag von ad79 16.08.07 - 17:08 Uhr

lass das abpumpen. davon wird die milch auch nicht mehr. dein kind saugt wesentlich mehr und stärker, als eine pumpe das kann. mit dem quengeln das kenn ich auch. da hilft nur anlegne, anlegen, anlegen. damit produzierst du auch wieder mehr milch. und am besten, ohne auf die uhr zu schauen. meine süße 3,5 Monate schläft nachts 10h durch, kommt dafür tagsüber alle 1,5-2,5 h. teilweise, wenn es heiß ist, hängt sie mir auch mal stündlich an der brust. aber inzwischen leg ich sie an, ohne zur uhr zu schauen, denn eine quengeliges unzufriedenes kind muß ich nicht haben.

Beitrag von dragonmother 16.08.07 - 17:11 Uhr

Ja mach ich e auch schon...

Wenn er motzt wird er angelegt nur wenn nix mehr aus der brust kommt lässt er los und motzt die brust an und haut mit seinen kleinen Fäustchen dagegen.

Ich hab einfach angst das er sich mit dem hunger abgefunden hat und nicht genug bekommt.

Lg

Beitrag von salimaus 16.08.07 - 17:20 Uhr

ich glaub abfinden tun sich die babys nie mit hunger...wenn er richtig hunger haette wuerde er wie am spiess
bruellen

Beitrag von ad79 16.08.07 - 17:21 Uhr

hast du die möglichkeit, ihn zu wiegen? Meine hebamme sagte mir, wenn ich einmal pro woche wiege, und sie 100-250 g zumnimmt und immer nasse windeln prodziert, dann kriegt sie auch genug. in wachstumsphasen oder wenn zähnchen einschießen, hat meine süse auch oft die finger im mund und quengelt. an der brust beruhigt sie sie dann auch schnell.

Beitrag von nexel 16.08.07 - 17:38 Uhr

Hallo,

wie alt ist eigentlich dein Kind?

Wir hatten auch solche Probleme.
Ich habe auch gelesen, das es passieren kann, dass die Milch plötzlich (meist nach 3 Monaten) weniger wird, einfach so.

Bei mir war der Milcheinschuß auch sehr spät, da ist anfangs alles schief gelaufen.

Und jetzt habe ich auch keine große Lust mehr. Was ich alles gemacht habe: Stilltee, Malzkaffee, Malzbier, 4 Liter am Tag getrunken, alle 3 Stunden angelegt, nachts abgepumpt, wenn sie durchschlief.

Jetzt füttere ich zu und bin viel entspannter. Dadurch wird allerdings die Milch immer weniger. Ist mir egal, hauptsache das Kind wird satt.

Habe übrigends auch so wenig Milch raus bekommen! 130 ml war das Maximum, das ich je abpumpen konnte, aus beiden Brüsten, nach 30 min.

Meist waren es so 60 bis 70 ml.
Und mit der Babywaage habe ich das auch mal kontrolliert, mit vorher und nachher wiegen. Da hat sie auch oft nur 80 ml getrunken, selbst nach 20 oder 30 min.

lg, nexel + Lolle 17 Wochen

Beitrag von kati_n22 16.08.07 - 18:07 Uhr

Wo hast Du denn gelesen das nach dem 3.Monat die Milch einfach so weniger wird?
LG
Kati

Beitrag von nexel 17.08.07 - 07:44 Uhr

Hallo,

im Buch "Babyjahr" vom Largo.
Ist ein Kinderarzt und das Buch räumt auch ein wenig mit dem Mythos auf, dass ALLE Frauen genug Milch haben und ewig stillen können.

Er sagt, dass es grundsätzlich gut ist nur zu stillen und zwar nach Bedarf. Manche Baby gedeihen dabei prächtig aber nicht alle! Und manche Babys melden sich dann auch nicht mehr vor Hunger, schalten auf Sparflamme und nehmen dann nicht mehr anständig zu, wenn die Milch nicht mehr reicht. War bei meiner nämlich so.

lg, nexel

Beitrag von dragonmother 16.08.07 - 18:36 Uhr

Er ist 6 Wochen alt...

80 waren für ihn immer ausreichend da er so ein Kleiner war/ist...nur braucht er anscheinend jetzt mehr.

Naja...mein schatz hat mir wieder Karamalz gebracht und das werd ich jetzt trinken.

Wenns nicht anders geht werd ich e zufüttern müssen, aber ich geb nicht auf...für das find ich stillen zu schön.

danke

Beitrag von miau2 16.08.07 - 18:50 Uhr

Hi,
also, die abgepumpte Menge ist überhaupt kein Vergleich zu dem, was Dein Kind rausbekommen würde. Die Kleinen sind effektiver als die beste Pumpe.

Das macht das Abpumpen gefährlich, denn die Mütter bekommen nur wenig raus und haben dann Angst, dass die Kleinen zu wenig bekommen würden. Umgekehrt ist es natürlich richtig, dass Du pumpst, wenn du zufütterst, um das Durcheinander für Deine Milchproduktion natürlich so gering wie möglich zu halten. Nur sollte die Menge dich nicht verunsichern.

Wenn Du wirklich wissen willst, was Dein Kleiner von Dir bekommt, dann gibt es nur einen Weg (der aber was für den Notfall ist): leih Dir eine Waage (z.B. in der Apotheke, kostet nicht allzu viel) und wiege den Kleinen vor- und nach dem Stillen. Natürlich ohne Windelwechsel dazwischen. Einzig das ist aussagekräftig...und auch nur, wenn es über einen längeren Zeitraum gemacht wird, denn nicht jedes Kind trinkt zu jeder Mahlzeit gleich viel - vollkommen normal.

Was ist denn mit dem Tipp, dass Du Dir eine Stillberatung suchst? Per Ferndiagnose ist das immer schwer...da kann man nur so pauschale und wenig hilfreiche Aussagen machen wie "dass die Milch wirklich nicht reicht ist super selten".

Fäuste in den Mund stecken muss auch nicht automatisch ein Zeichen von Hunger sein. In dem Alter entdecken die Kleinen was, wo sich prima drauf herumkauen lässt - super, vor allem, wenn vielleicht sogar schon das erste Zähnchen seine Vorboten schickt. Auch meckern, Unzufriedenheit muss kein Zeichen von Hunger sein - frag mal meinen Sohn, ein Meister im Meckern, auch satt bis unter die Ohren.

Aus der Flasche trinken die meisten Kinder mehr als an der Brust. Das heißt aber lange nicht, dass das für die Kleinen besser ist - Flaschentrinken ist einfach so viel leichter, da lassen sie sich volllaufen, bis es schon zu viel ist. Und das kommt dann oft genug oben wieder raus. Bei der Brust müssen sie sich mehr anstrengen, und daher wird da oft nur so viel getrunken, wie benötigt - bleibt oft weniger, was wieder ausgespuckt werden muss. Daher auch das Phänomen, dass vollgestillte Kinder bis zu 10 Tage nur nasse, aber keine "stinkende" ;-) Windel haben können - von der Muttermilch trinkt das Kind nur so viel, wie es wirklich braucht. Da bleiben einfach keine Reste übrig, die eine Windel füllen könnten. Bei mit Fertigmilch gefütterten Kindern bleibt einiges mehr an Resten - weil die Kleinen über ihren Bedarf trinken (das soll jetzt nicht heißen, dass das was Schlechtes ist).

Alles, was Du beschreibst kann vollkommen normal sein und nichts mit Hunger und zu wenig Milch zu tun haben. Und eh Du Dich so fertig machst: such Dir eine Stillberaterin. Ruf bei der LaLecheLeague an, oder im nächsten Geburtshaus oder guck in den gelben Seiten...sollte sich doch eine finden lassen, die dir schnell weiterhelfen kann.

Nur vor Ort kann die dir wirklich helfen. Ich denke nicht, dass bei Euch alles verloren ist, aber Du brauchst jemanden, der dich unterstützt! Und der Dir sagen kann, ob du wirklich zu den sehr wenigen Frauen gehörst, die zu wenig Milch haben...denn das kann hier leider keiner.

Fakt ist leider: die meisten Frauen, die eigentlich voll stillen wollen, und dann doch zufüttern, tun das vor allem, weil sie keine gute Beratung bekommen haben. Oder die Beratung zu spät kam. Also lieber jetzt direkt jemanden suchen, der Dir helfen kann!

Viele Grüße und viel Erfolg
Miau2

P.S. die Aussage, dass die Milch nach 3 Monaten plötzlich zu wenig wird ist falsch. Richtig ist, dass viele Babys mit ca. 4 Monaten ihre Mamas durch das Verweigern der Brust fast in den Wahnsinn treiben. Hat aber nichts mit "Milchmangel" zu tun, sondern andere Ursachen, und lässt sich mit viel Geduld und einigen Tricks i.d.R. auch beheben. Diese Phase ist aber der Grund dafür, warum viele vollstillende Mamas vollkommen überflüssigerweise nach dem ca. 4. Monat damit aufhören.

Beitrag von nashivadespina 16.08.07 - 19:21 Uhr

www.lalecheliga.de
wenn du dich an eine stillberaterin wendest, wird das stillen wieder klappen