Hört das irgendwann auf??? Vorsicht lang

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Beitrag von mullemaus1911 16.08.07 - 17:15 Uhr

Hallöchen.
Lloyd ist nun etwas über 14 Wochen alt.
Er schläft momentan wieder nur an der Brust ein. Auch tagsüber... das ist ganz schön anstrengend. Außerdem ist er, wenn er müde ist nur am weinen und quengeln. Findet aber nicht allein in den Schlaf. Wenn er schläft, dann ist er total unruhig und wacht andauernd wieder auf.
Er nimmt keinen Schnuller (kann ihn nicht festhalten) und lässt sich noch nicht mal auf dem Arm beruhigen.
Ich musste mir schon anhören, dass ich ihn schon verwöhnt habe, da er auch im Kinderwagen nur schreit. Das einzige, wo er einfach so einschläft, ist im Auto. Aber wir können doch nicht die ganze Zeit mit dem Auto durch die Gegend fahren #kratz
Bin mittlerweile total verzweifelt und auch traurig. Ich stelle mir schon die Frage, ob ich bis jetzt alles falsch gemacht habe? #heul Ich gebe mir echt Mühe und bin immer für den Kleinen da. Er ist mein Ein & Alles. Er tut mir soo leid, denn er ist immer so müde und findet nicht in den Schlaf. Er kann sich einfach nicht entspannen. Sind zur Krankengymnastik, da er sich oft überstreckt und haben im September nen Termin bei nem KISS-Arzt.
kann es sein, dass Lloyd wegen des KISS-Syndroms solche SChwierigkeiten hat? Habe Angst, dass er sich soo daran gewöhnt an der Brust einzuschlafen, dass wir beim späteren Abstillen riesen Probleme kriegen. :-(
Ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll...
Der arme kleine Mann. Er tut mir so leid...

Sorry für #bla#bla#bla

Danke fürs Zuhören.

LG, Kerstin und Lloyd

Beitrag von flexi 16.08.07 - 17:20 Uhr

Hi,,


Anika hat auch nie alleien in denSchlaf gefunden uns ist nur an der Brust oser auf dem Arm eingeschlafen. jetzt ist sie über 4 Monate und hasst es wenn mansie rumträt sie will einfach hingelegt werden uned schläft dann ein.
Mit dem Kiss-Syndrom kenn ich mcih nicht aus.
Hoffe es erledigt sich bei dir auch von allein.

Alex

Beitrag von mitzl 16.08.07 - 17:46 Uhr

Hallo Kerstin,

das ist ja nicht schön für Euch. #liebdrueck Das mit dem Termin beim KISS-Arzt ist eine gute Idee, das hat meiner Tochter auch viel geholfen. Es muß aber nicht unbedingt KISS sein. Wart Ihr schon mal beim Osteopathen? Das kann ich unbedingt empfehlen. Im Gegensatz zum KISS-Therapeuten behandelt der Osteopath den ganzen Körper und richtet die Babies richtig toll ein, daß sie sich wieder wohl in ihrer Haut fühlen. Damit könntest Du die Wartezeit bis zum Arzttermin überbrücken.

Mach Dir keine Sorgen, daß Du ihn verwöhnen könntest. Im Gegenteil, je mehr Du ihn trägst und ihm Zuwendung gibst, desto besser ist es für ihn. Versetz Dich mal in seine Lage: Er hat Schmerzen, fühlt sich nicht wohl in seiner Haut, ist unglücklich - und anstatt Zuwendung zu kriegen, müßte er im Kinderwagen weiter wimmern. Da würde er doch die Welt nicht mehr verstehen. Das machst Du schon richtig. Hast Du ein Tragetuch oder eine Babytrage? Viel tragen heißt die Devise. Ich weiß aus leidvoller Erfahrung, daß sich KISS-Babies nicht lange am Stück tragen lassen können, aber zweimal am Tag eine halbe Stunde gibt ihnen schon viel Gutes.

Mit dem Einschlafstillen mach Dir mal keine Sorgen. Du willst ja noch ein bißchen weiterstillen. So lange es also gut klappt, mach es Lloyd und Dir leicht und tue das, was schnell und gut funktioniert. Den Kopf kannst Du Dir dann machen, wenn Du abstillst. Und wenn der Zeitpunkt gekommen ist, wirst Du zu 90 % feststellen, daß der kleine Lloyd mittlerweile ganz andere Wünsche zum Einschlafen hat, weil er inzwischen gern im Ergo einschläft, sich in den Schlaf strampelt oder zu "Under The Bridge" auf dem Arm wegduseln will. Die Kinder ändern ihre Wünsche dauernd und die meisten Sorgen sind umsonst. Warum etwas ändern, was jetzt die optimale Lösung ist, nur weil sie es später nicht mehr sein könnte? Genieß noch Deine Stillzeit, sie ist so schnell vorbei :-)

LG Mitzl mit Bibi, das mal ganz genauso drauf war :-)

Beitrag von sina29 16.08.07 - 17:53 Uhr

Hallo Kerstin!
Erstmal #liebdrueck
Du hast deinen Kleinen mit Sicherheit nicht verwöhnt und du hast auch nichts falsch gemacht!!!
Meine Tochter Sina war genauso! Sie ist jetzt ein Jahr alt geworden und völlig problemlos. Manche Kinder brauchen das eben. Bei uns hat es geholfen, daß wir sie vor dem Schlafen fest gepuckt haben. Hast du das schonmal probiert? Sie ist dann auf meinem Arm eingeschlafen und irgendwann konnte ich sie ruhig ins Bettchen legen. Das klappt aber nicht von jetzt auf nacher. Lass euch Zeit! Vielleicht schläft er durch das Pucken auch ruhiger. Sina wurde 4 Monate lang gepuckt, dann hat sie sich selbst befreit, konnte aber schon besser einschlafen. Später habe ich ihr dann die Flasche im Bett zum Einschlafen gegeben. Heute lege ich sie ins Bett, singe ein Lied und gehe dann raus. Sie schläft dann von selbst ein. Versuche mal ein Einschlafritual zu schaffen. Das hat uns auch gut geholfen. Ich habe sie auf dem Arm geschaukelt, gesungen, wir hatten eine Kerze an und ich hab sie ganz fest gehalten.
Wenn dein Baby auf den Arm will, dann nimm ihn hoch. Er braucht den Körperkontakt und die Sicherheit. Irgendwann braucht er das nicht mehr. Ich hatte mit denselben Vorurteilen zu kämpfen. Aber schließlich bist du es, die das weinende Kind beruhigen muss und nicht irgendwelche Dummschwätzer!
Sehr empfehlenswert ist auch das Buch:"Das glücklichste Baby der Welt" von einem amerikanischen Arzt. Name hab ich grad nicht parat, aber bei amazon findest du es bestimmt.
Ich wünsche dir viel Erfolg, Kraft und alles Gute!
LG von Steffi

Beitrag von turbolotta 16.08.07 - 18:15 Uhr

Hallo Kerstin,
kann mich meiner Vorschreiberin nur anschließen: ein Besuch beim Osteophaten ist zu empfehlen - und sei es "nur" deswegen, weil Du dann das Gefühl hast, was getan zu haben.
Außerdem würde ich dir raten, ein Tragetuch zu besorgen (und eine gute Anleitung bzw. einen Tragetuchkurs zu besuchen). Damit kannst Du Deinen kleinen Schatz lange (und für Dich bequem) tragen und bis auch mobil, d.h. kannst z.B. mal in die Stadt bummeln gehen... Die Babies können darin rumgucken, wenn sie wach sind, und sind sie müde (oder ist es drumherum rummelig) machst Du ihnen einfach das Tuch vor den Kopf. Und keine Angst - das Tuchbinden sieht komplizierter aus als es ist, sogar mein Mann hatte das schnell raus. Und es gibt mittlierweile auch echt nette Tücher.

Was bei einer freundin mit dem gleichen Problem auch geholfen hat, war eine Federwiege; das ist so ein Korb mit einer Feder obendran, kann man z.B. in den Türrahmen hängen und dann hoch und runter wippen. Hat ihre Tochter total beruhigt.

Gruß
Beate