Ich will nicht mehr

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Beitrag von sofja 16.08.07 - 18:43 Uhr

Leute ich will nicht mehr! ich sitze gerade heulend vor dem PC. ich habe seit acht Wochen ein Schrei kind. Mein mann ist jetzt mit ihr spazieren gegangen und ich höre sie gerade bis nach oben hin. ich kann nicht mehr. sie will nicht schlafenhat ständig diese Blähungen trinken kann sie auch nicht mehr wegen der Schmerzen. Sie hat letzte Woche nur 100 g zugenommen. Ich glaube meine Milch ist schlecht geworden. Ich selber habe mich nach acht Wochen von dem Kaiserschnitt immer noch nicht erholt. meineNaht blutet immer noch und ist entzündet. ich weiß nicht mehr was ich machen soll, ich denke bereits schweren Herzens übers Abstillen nach. Ich weiß nicht ob ich schon jetzt vielleicht zufüttern kann. Kann mir jemand bitte helfen?

Danke Sofja

Beitrag von sunlight1811 16.08.07 - 18:48 Uhr

Hallo,

so wie ich das immer höre, entwickle ich mich schon langsam gegen das Stillen.

Zu mir, ich habe drei Monate mit dem Stillen gekäpmft. Ein Michlstau nach dem anderen. Kleine hat nur noch geheult, weil sie nicht satt wurde. Ich hab geheult, weil ich so Schmerzen hatte in der Brust. Kaum habe ich abgestillt, hat sich auf einmal die ganze Welt für meine Tochter und mich geändert. Sie weinte kaum noch, hat besser geschlafen, hat bis zu 2-3 Std. durchgehalten bis zur nächsten Malzeit und das Leben war auf einmal so schön. Aber möchte dich natürlich nicht vom stillen abbringe, aber das ist meien Meinung. Wenn ich noch ein Baby bekomme und das wieder so ist, würde ich viel eher abstillen, auch wenn stillen noch so gut ist. Wenn aber du voll im Ar... bist und dein Kind nur schreit... Ist natürlich deine Entscheidung. Aber für mich war es das beste.

Wenn du willst, kannst du ihr HA Milch geben, ich hab direkt mit HA1 angefangen, als meine Tocher 1 Monat alt war. Hebi meinte ich so ihr nach dem Stillen noch ca. 30-40 ml geben und das hat dann auch geklappt, aber meine Milch hat ihr halt nicht gereicht oder war nicht kalorienreich.

Lg
Anna + Sinja (8,5 Monate)

Beitrag von cathrin1979 16.08.07 - 18:51 Uhr

Hallo Sofja,

jetzt lass Dich erstmal #liebdrueck

Wegen dem Stillen kann ich Dir nicht helfen :-( aber da findet sich hier bestimmt ne Mami mit Erfahrung !
Ich für mich würde aber sagen, dass ich abstillen oder zufüttern würde. Dir wächst das im Moment ein bisschen über den Kopf #liebdrueck

Wegen der Narbe: ich kann nur hoffen, dass Du das bereits von einem Arzt untersuchen hast lassen ! Wenn nicht, dann geh sofort morgen ! Das sollte nicht sein !

Hast Du denn keine Hebi die sich um euch kümmert ? Wenn ja, dann ruf die an und die soll sich schnellstens auf den Weg machen. Die kann Dir bestimmt auch wegen dem Stillen helfen !

Wegen dem Schreien: habt ihr es denn schon mit Pucken versucht ? Hilft echt Wunder #pro
Oder vielleicht ein Tragetuch. Was ich mir aber nicht ganz so einfach vorstelle, denn Deine Narbe schmerzt bestimmt noch :-(

Was gegen die Blähungen hilft:

1. Kümmelsalbe
2. Kümmelzäpfchen
3. Kirschkernkissen
4. SabSimplex Tropfen
5. Espumisan-Tropfen
6. Bauch massieren
7. Fliegergriff

Leg Dich sooft es geht MIT der Kleinen ins Bett. Das tut euch beiden gut #liebdrueck Alles andre ist nich so wichtig !

Ihr müsst euch doch auch erst noch an die neue Situation gewöhnen. Ihr als Eltern und euer Engel auch ! Lasst euch Zeit und nehmt euch davon soviel ihr braucht ! Ihr schafft das bestimmt !


LG

Cat & Lukas (* 26.09.2006)
http://engellukas.de.tl/

Beitrag von steffni0 16.08.07 - 18:52 Uhr

Kopf hoch!!! #liebdrueck

Es gibt Babys, die haben mit der Umstellung einfach mehr zu tun, als andere. Und deswegen weinen sie. Das heißt nicht unbedingt, dass ihnen etwas weh tut.

Wenn Du aber sagst, dass sie Blähungen hat, kannst Du nur das tun, was in Deiner Macht steht.

Fliegergriff, Kümmelzäpfchen, Windsalbe (hat bei uns sehr gut geholfen!), Körnerkissen, viel auf Deinen Bauch legen und dort schlafen lassen (die Wärme und der Druck tun ihrem Bauch gut, dann kann sie besser pupsen), Sab Simplex oder Lefax (wir haben es Amelie auch immer auf den Schnuller gemacht, so hat sie ihn wenigstens drin behalten) und vor allem musst DU versuchen, ganz ruhig zu bleiben.

Ich verstehe Dich gut, aber sag Dir immer, dass es ganz sicher nur noch 4 Wochen sind, dann wird alles besser!

Um Deine Milch mach Dir mal keine Sorgen. Wenn Du abstillen möchtest, dann tu das! Und lass Dir da nicht reinreden oder Dir kein schlechtes Gewissen machen!!!!! #liebdrueck Oder nimm Dir Deine Maus, leg Dich mit ihr für ein paar Tage ins Bett und lass alles andere uninteressant sein. Kuschelt, schlaft, still sie. Wann immer sie will. Und spann Deinen Freund mehr ein, damit Du mal in ruhe schwimmen gehen kannst oder so und mal etwas anderes hörst.

Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute!

Deine Steffie

Beitrag von andrea87 16.08.07 - 18:53 Uhr

Hallo Sofia,

hör auf dich so deswegen fertig zu machen. Tu einfach abstillen.
Musste ich auch machen, weil Mika nicht mehr an die Brust ging und ich auch nur heulend und depremiert dagessen bin weil er einfach nicht trinken wollte. Hab dann auf Rat meiner Hebamme abgestillt und geb ihm jetzt seit 2 Wochen fertigmilch und es klappt super. Er fühlt sich gut und ich mich auch. Und für deine Kleine ist auch nicht so schlimm, ob sie nun Muttermilch oder Fertigmilch bekommt ist egal groß wird sie mit Fertigmilch genauso.
Mein Kleiner hat innerhalb von denn 2 Wochen mit Fertigmilch 500 g zugenommen von dem her.

LG Andrea mit Mika

Beitrag von darkblue6 16.08.07 - 19:01 Uhr

Hallo!

Oh je...erst mal drücken#liebdrueck

Wenn sie in 1 Woche 100g zugenommen hat ist das doch völlig ok! Schlecht ist Deine Milch sicher nicht geworden...Wenn Du Probleme mit dem Stillen hast solltest Du Dich unbedingt an Deine Nachsorge-Hebi oder besser noch an eine Stillberaterin oder die LaLecheLiga wenden, die helfen Dir bestimmt gerne weiter.

Mit ca. 8 Wochen ist übrigens einer dieser Wachstumsschübe, da sind die Kleinen eh oft nur am quengeln und haben ständig Hunger. Es ist wichtig das Baby dann möglichst oft anzulegen, damit sich die Brust auf den wachsenden Bedarf einstellen kann. Um die Milchbildung zu unterstüzten kannst Du mal folgendes probieren:

*Stilltee trinken (max. 3 Tassen pro Tag)
*Malzbier, alkfreien Sekt (der von Söhnlein ist recht lecker) oder ein alkfreies Weizen (Erdinger - hat bei mir super geholfen)
*gesunde Ernährung mit Kraftspendern wie Müsli, Kartoffeln usw.; evtl. mal nach einem Rezept für Stillkugeln googeln
*viel Körperkontakt mit dem Baby, wenn's halbwegs geht auch nachts
*evtl. mal die Hebi nach entsprechenden Globuli fragen

Gegen die Blähungen gibt's folgende Hausmittel:

*Bauchmassage, mit Windsalbe oder Kümmelöl
*Wärme, z.B. Kirschkernkissen
*Fliegergriff
*Gymnastik wie radfahren oder Beine hochnehmen - Knie Richtung Bauchnabel drücken, so dass sich der Po etwas mit hebt - halten - loslassen und ein paar mal wiederholen.
*in der Apotheke mal nach "Pupstropfen" fragen...die gibt's wirklich und sollen angeblich super helfen. Ich weiß aber nicht, ob's die überall gibt...hier ist die Adresse einer Apotheke, die die Tropfen auf jeden Fall haben müsste: Sonnen Apotheke in Bottrop, Gladbeckerstr. 211, 46240 Bottrop, Tel. 02041/92760.
Vielleicht verschicken die die Tropfen auch#kratz

Ansonsten wäre ein Besuch beim Osteopathen sicher nicht verkehrt, falls ihr noch nicht dort wart; am besten einen, der sich gut mit Babys auskennt. Die können bei Schreikindern oft wahre Wunder vollbringen:-)

LG,
darkblue + sarah (*7.10.06)

Beitrag von sofja 16.08.07 - 19:17 Uhr

Hallo danke für die Antwort. Ich habe allerdings aller möglichen Mittel bereits im Einsatz- die kleine schläft mir trotzde nicht und wenn ja wacht sie nach einer Stunde auf. ich kann micht kaum erholen. Wenn ich stille trink sie nicht lange, will dann auch nicht mehr. Sie ist aber danach total wach. Es gab Zeiten da ist sie mir auf der Brust eingeschlafen. Jetz merkeich dass sie manchmal müde ist aber nicht einschlafen kann. Manchmal hilft bei ihr pucken aber nicht immer. Falls sie einschläft wacht sier wegen Schmerzen wieder auf und der Zirkus mit einschlafen geht wieder von vorne los. im baby björn schläft sie länger. sobald ich sie jedoch herausnehme, wird sie bald wach. Wieviel muß ein Kind mit 2 Monaten eigentlich schlafen? sie ist drei Wochen früher gekommen mit 2660 g.

Ich frag mich daher ob diese Situation durch die Blähungen bedingt ist, oder ob meine Milch irgend wie nicht ausreicht und sie daher nervös ist. Was meinst Du dazu ? Danke Dir Sofja:-)

Beitrag von darkblue6 16.08.07 - 19:42 Uhr

Ist natürlich schwer zu sagen, woran es liegt...vielleicht ist es auch eine Kombination aus mehreren Faktoren.

Ich denke aber wenn ihr die Milch nicht reichen würde, würde sie zum einen nicht so zunehmen und zum anderen würde sie wohl auch länger versuchen zu trinken#kratz

Um auf Nummer Sicher zu gehen kannst Du ja evtl. mal ein paar Tips ausprobieren. Insbesondere das mit dem alkfreien Weizen oder Malzbier ist ja keine große Sache und zudem auch noch lecker#mampf Und das mit den Pupstropfen kannst Du ja ggf. auch mal angehen. Vielleicht löst sich durch die 2 Sachen schon ein Großteil Eurer Probleme. Falls nicht wäre wie gesagt ein Besuch beim Osteopathen nicht verkehrt. Gerade bei Frühchen liegen durch die oft stressige Geburt häufig Verspannungen vor...

Wieviel Schlaf die Zwerge brauchen ist wirklich total unterschiedlich. Lt. dem Buch "Babyjahre" von R. Largo liegt die durchschnittliche tägliche Schlafdauer bei Babys in dem Alter so um die 16 Stunden, aber die Spannbreite geht von 12 bis 19 Stunden...da ist also fast alles möglich.

LG,
darkblue

Beitrag von jose2004 16.08.07 - 19:46 Uhr

Hallo Sofja,

vielleicht liegt es gar nicht am stillen. Vielleicht hat deine Maus ein ganz anderes Problem.

Hast du schon einmal mit deinem Kinderarzt darüber gesprochen? Wenn du noch nicht beim Osteopathen warst, dann würde ich dir auch dazu raten. Manchmal sind es kleine Ursachen, die dazu führen, dass ein Baby ein Schreibaby ist, z.B. KISS Syndrom.

Schau mal hier:
http://www.schreiambulanz.de/schreibaby-schreikind.html
http://www.schreipage.de/
http://www.medizinfo.com/kinder/probleme/kiss.htm

Ich rate dir auf jeden Fall einen Termin bei deinem Kinderarzt zu machen und das mit ihm zu besprechen. Abstillen würde ich dir erstmal nicht raten. Denn wenn sie unter Blähungen leidet ist stillen eigentlich das Beste.

Alles Gute #klee

josy

Beitrag von atebe3004 16.08.07 - 20:58 Uhr

Hallo

unser Mathis ist auch 3 Wochen zu früh gekommen. Ich habe auch nur 3 Wochen gestillt /abgepumpt. Aber diese Geschichte mit dem Stillen solltest Du selbst entscheiden. Laß Dir bloß kein schlechtes Gewissen machen.

Dringender finde ich den Besuch beim Osteopathen. Ich war mit Mathis auch da und es hat super geholfen. Es war eine Blockade im Hinterkopf vorhanden, dadurch konnte er sich schlecht drehen und hat auch eine veränderte Kopfform. Mathis hat Gott sei dank nicht viel geweint, aber den Osteopathen hat das gewundert. Oft haben "Frühchen" solche Probleme. Also probier es mal aus!!!!

Gruß Beate mit Mathis, der krank im Bett liegt:-(

Beitrag von belinda1972 16.08.07 - 19:03 Uhr

Kümmelzäpfchen gegen die Blähungen udn geh dringend mit derleinen zum Osteopathen. Die sind auf Schreikinder spezilisiert. Oft haben die Kinder eine Blockade, dier gelost werden kann. Wir selbst udn viele Bekannte von usn haben tolle Erfahrungen gemacht. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert!
Oft sind die Osteopathen lange im voraus ausgebucht, aber erkläre deine verzweifelte Situation, dann wird sicher eine Ausnahme gemacht udn du kommst früher dran.

Und dann wird es auch mit dem stillen!!! Kopf hoch!

Alles Gute euch
#liebdrueck

Beitrag von julianstantchen 16.08.07 - 19:20 Uhr

Hallo Sofja!

Mein Gott, ich kann dich so gut verstehen... Da sind die Babys erst paar Wochen alt und man meint es geht nicht mehr und die Welt geht unter.
Hab ich dauernd. Nur ich mach das schon 10 Monate mit #schein

Also die KS-Narbe. Da stimmt was nicht. Wenn sie noch unangenehm wäre - ok - ich konnte auch nicht wie andere nach 1 Woche schon wieder Sport treiben und mich hat sich auch noch lange gequält, aber bluten und entzündet sein dürfte sie nicht mehr nach dieser Zeit. Warst du schon beim Arzt? Denke mal ja...was sagt der?

Ich würde an deiner Stelle abstillen.
Stillen ist billig, stillen ist das Beste #bla#bla
Ich habe ja nur abgepumpt und ab und zu versucht anzulegen.
Mein Resüme: Stillen tut weh, man muss mit Still-BH's schlafen, ich bin kein Stilltyp (esse falsch und trinke kaum) und überhaupt fehlt mir beim stillen die "Kontrolle".
Emotional bedrückt wie du bist, ist es für die Milch sicher auch nicht sehr positiv. Sie geht ev. zurück usw.

Versuch's mal mit zufüttern.
Mach dir aber wegen dem Gewicht keine Sorgen. Ein Frühchen wie meine zwei sind z. b. gewichtstechnisch fast immer hinterher und Tobias ist heute noch zu leicht.
Aber ich habe ihn jedoch nie gewogen oder bin nach Tabellen gegangen...was hätte das geändert?
Er hat gegessen und das war bei mir das wichtigste.

Gut, deine Kleine isst scheinbar schlecht oder gar nicht, da sie so Koliken hat.
Gibst du ihr Lefax, Sab oder sonstiges? Kümmeltee? Fencheltee? Irgendwas? Hilft es halbwegs?
Hast du mal Carum Carvi Kümmelzäpfchen probiert?
Funktioniert es mit dem Stuhlgang aber schon oder presst sie erfolglos?
Sorry für die Fragen, aber ev. kann man dir dann eher weiterhelfen.

Koliken...die gehen vorbei. Wie oft hatte ich das gehört, während ich dachte, ich sterbe und schaffe alles zusammen nicht mehr...
Ich weiß, wie unangenehm die sind. Das Kind kann nicht schlafen, ist quengelig, bekommt zu wenig Schlaf und #schrei

Wie viel schläft sie auf Tag und Nacht verteilt insgesamt?

Hoffe es geht bei euch bald wieder aufwärts.

Lg Alex

Beitrag von sofja 16.08.07 - 19:36 Uhr

Hallo Danke erstmal für die Antwort!

ZU meiner Narbe- ich habe von meine Frauenärztin vor einer Woche eine Antibiotikum Salbe verschrieben bekommen. ich nehme sie einmal am Tag. Ergebnis die Narbe ist immer noch entzündet, wenig Verbesserung. Nächste Woche muß ich wieder zum Arzt.

Wegen der ganze Palette an Mitteln- ich habe bereits alles,was du erwähnt hast im Einsatz. Der Stuhlgang kommt bei ihr alle 4 bis 5 Tage.den letzten hatte sie unter Schmerzen. Die Windel war komplett voll.

zu Ihrem Schlaf: gestern zum Beispiel hat sie seit 18 Uhr bis ein Uhr nachts nicht geschlafen. davor nur im baby björn länger. um ein uhr nachts ist sie eingeschlafen und um vier uhr aufgewacht. ich habe sie gestillt und bis acht uhr versucht zum schlafen zu bringen. Das gelang mir auch, sie schlief bis 10 Uhr glaube ich ungefähr. dann schlief sie wieder von 12 uhr bis 13.30 Uhr und dann von 15 bis 16.00. danach schlief sie nicht mehr. um 19 kam mein mann ud nahm sie mit. Jetzt ist sie weg. Danke und antwortemir bitte wie du es siehst. Sofja

Beitrag von hamsti 16.08.07 - 20:12 Uhr

Liebe Sofia!

Ich kann sooo gut nachvollziehen wie es dir geht. Wir hatten auch genau die Probleme mit unserem Juri. Er hat so wenig geschlafe, sowohl Tag als auch Nacht, wollte andauernd an die Brust, trank dann aber nicht viel und fing meist dabei schon an zu schreien. Ich war verzweifelt, egal was ich gemacht habe, es halt nicht und er schrie einfach weiter. Ich fühlte mich so hilflos und habe mich auch oft geärgert, weil ich einfach alles gemacht habe und nichts half. Auch nicht all die Wundermittelchen, die mir empfohlen wurden... Das einzige, was annähernd ein wenig Besserung brachte, war, ihn im Tragetuch rumzuschleppen, am besten dabei Kopfhörer auf und laut Musik hören (also ich, nicht er :-), und der Ostheopath hat auch ein bißchen Besserung gebracht.

Ich bin mir sicher, dass es nichts mit meine Milch zu tun hatte - andauernd hatte ich überlegt abzustillen, aber ich habe durchgehalten und stille immer noch (Juri ist fast 9 Monate), und ich genieße es.

Die Schreierei hörte schlagarig mit 3,5 Monaten auf, ohne dass wir irgendwas geändert haben. Mittlerweile ist er ein super zufriedenes Kind, aber er schläft immer noch nicht gut.

Natürlich muss das alles bei dir nicht genauso zutreffen, aber vielleicht ja doch.
Ich empfehle dir unbedingt, eine Stillberaterin anzuschreiben, die helfen einem sehr (http://www.lalecheliga.de/).

Wenn du dich noch mehr austauschen magst, kannst du mich gerne anschreiben!

Halte durch, die schöne Zeit kommt bestimmt!
Mareike

Beitrag von lilly16072005 16.08.07 - 19:38 Uhr

Hallo,

ich kann Dir nur raten zu einem Osteopathen zu gehen. Wir haben auch ein Schreikind (letzte Woche war ich 24 Stunden auf den Beinen, weil sie ständig geschrien hat). Heute hatten wir unseren ersten Termin und was soll ich sagen, sie ist wesentlich ruhiger und im Moment schläft sie, obwohl jetzt eigentlich der normale Abendterror angesagt wäre. Ich kann es Dir nur empfehlen, es kann nicht schaden.

Viel Glück und ganz viel Kraft

Beitrag von schutzengel 16.08.07 - 19:39 Uhr

such dir eine nachsorgehebamme oder eine stillberaterin. mir ging es anfangs auch so. ich hab die ersten wochen so gekäpft, abstillen, nicht abstillen, doch abstillen, nein doch n ciht.
ich bin froh, dass ich es nicht getan habe. tobias ist jetzt 9 monate und wir stillen noch immer. es ist einfach wunderbar. glaub mir. ich wollte das damals auch gar nicht hören. stündlich oder öfter wollte er an die brust. tag und nacht!!!!
er schrie schrie schrie, egal was ich gemacht habe.

hast du ein tragetuch? wenn nein, wäre das vielleicht auch gut, das hilft auch gut bei blähungen!

es wird besser, das kann ich dir sagen. das sind eben alles phasen. tobias war dann ab dem 4. monat super pflegeleicht. naja. normal halt oder so.
und jetzt glaub ich bekommt er seine ersten zähne und ist sooo weinerlich und echt arm.
ist halt so. man lernt damit umzugehen. hilflos fühlt man sich sowieso immer....

ich drück dich ganz doll.
viele nerven wünsch ich dir.

Beitrag von bruja2005 16.08.07 - 20:56 Uhr

Hi Sofja,

Also es gibt Schreikinder die einfach die erste Zeit Terror machen und man weiss nie genau wieso. Somit fang doch einfach an Dich durchzuarbeiten zu was es sein koennte:

1.- Zu wenig Milch:
Fuettere einfach mal ne Flasche und schau ob das Schreien weniger wird. Sollte es so sein weisst Du wieso. Alternativ kannst Du abpumpen und schaun was Sie ueberhaupt trinkt !

2.- Blaehungen:
Gegen Blaehungen gibt es einmal Tropfen auf Homopathischer Basis und noch andere die der Arzt normalerweise verschreibt ich kann mich aber nicht erinnern wie die heissen.

Wenn ein Kind Blaehungen hat sollte man zusaetzlich folgenes beachten. Wenn Sie trinkt (ob an Brust oder Flasche) setzt das Kind hin so weit wie es moeglich ist und mach oft Baeuerchen auch wenn der Pimpf schreit, egal mit Geduld kommt immer eins und bei Blaehungen sollte man nach ca 50ml immer einen machen.

Zieht es die Beine Richtung Bauch an ? Hast Du klare Anzeichen dass es Blaehungen sind ? Pupst Sie viel ?

Du kannst Ihr auch den Bauch ein wenig massieren und Ihr somit beim Luftablassen helfen ....


3.- Kinder haben feine Antennen und somit merken die sofort wenn es Dir nicht gut ist und die natuerliche Reaktion ist Geschrei. Versuch ruhig zu werden und vor allem wenn Du noch solche Probleme mit der Narbe hast hol Dir Hilfe ins Haus damit das Kind ruhiger wird und Du Dich ausruhen kannst.

4.- Wie ist Euer Tagesablauf ? Habt Ihr einen Rhytmus ? Vielleicht ist Ihr der Tag zu stressig ? Wenn Ihr viel Stress oder viele Leute habt die ein und aus gehen dann schalt einen Gang zurueck fuer ein paar Tage und goenne Ihr Ruhe und schaue ob es hilft

Warme Baeder Abends entspannen und relaxen Babys ungemein und machen Sie schlaefrig !!!! Auch wenn Sie total aufgedreht sind bewirkt ein warmes Bad wahre Wunder.

5.- Wenn Du alles abgecheckt hast dann geh vielleicht mal zum Ostheopathen und schau ob eventuell bei der Geburt sich irgendein Wirbel ausgerenkt hat und weht tut.

Ansonsten viel Ruhe, leises Singen und Spaziergaenge im Babybjorn. Je ruhiger Du bist desto ruhiger ist der Pimpf. Ich weiss es ist einfacher gesagt als getan aber es ist wirklich so !!!

Ich wuensche Dir viel Kraft und gute Nerven !!!!

Liebe Gruesse,
Nic