Was wenn Kinder immer nur "MEINS" und "HABEN" rufen

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von anro 16.08.07 - 18:44 Uhr

Hallo...

ist das typisch , dass 2jährige immer alles haben wollen, was andere (Kinder) gerade in der Hand zu Spielen haben und dann kreischend auf das jeweilige Kind kommen und "Meins" und "Haben" kreischen und es dem Kind aus der Hand reißen. Und sobald sie es haben, haben sie gar kein Interesse mehr an dem GEgenstand.

Ich habe das im Freundeskreis jetzt schon bei mehren Kindern beobachtet und mir tut mein Kleiner immer so leid, wenn er die Sachen aus der Hand gerissen bekommt. Er hat vor manchen Kindern schon richtig ANgst und rennt dann mit dem Spielzeug weg. Es ist dann fast schon ein Fangelesspiel.

Wie geht ihr um, wenn eure Kleinne bei anderen Kindern, die Sachen aus der Hand reißen, und dabei noch lauthals "meins" schreien. Dies tun die sogar, wenn es nichtmal ihr Spielzeug ist.

Wie handelt man da als Mutter richtig, wenn sich die Kinder streiten?

Eingreifen muss wohl sein, oder?

Letzthin fing das andere Kind sogar an, auf Tobias einzuschlagen, weil er das Spielzeug festhielt und verteidigte.

LG Anro & Tobias 2 J. & Simon 6 Wochen #baby#huepf#freu

Beitrag von hanni2350 16.08.07 - 19:18 Uhr

Hallo Anro,
mein Sohn ist auch wird 2 und ich habe das selbe erlebt wie ihr. Er hat sich auch alles wegnehmen lassen oder abgegeben.
Ich habe nicht eingegriffen. Also nur wennes sein musste. Ansonsten denke ich , dass Kinder lernen müssen, ihre Sachen zu verteitigen und auch mal nein zu sagen. Joel hat es mittlerweile verstanden.
Es ist aber ganz normal in diesem Altern, dass die Kinder so sind ( im gewissen MAße)

LG
Nadine

Beitrag von stoka 16.08.07 - 20:13 Uhr

Klar verteidigen#augen und welche Möglichkeiten haben sie,wenn ihn nie welche gezeigt werden?beißen, Kratzen,Schlagen.....neeee so erzieh ich mein Kind nicht!

Beitrag von hanni2350 17.08.07 - 12:17 Uhr

Wer sagt denn hier, dass man den Kindern nicht zeigt, welche Möglichkeiten es hat ???????

Wäre schön ,wenn du mal deine VK ausfüllen würdest. Dann wäre es nicht zu anonym.

Beitrag von stoka 17.08.07 - 13:28 Uhr

#kratz Häääh???Meine VK ist ausgefüllt#kratz

Beitrag von hanni2350 17.08.07 - 19:15 Uhr

Hallo,
hast recht, ging aber vorhin nicht. Sorry.
Arbeiten auch mit Kindern aber mit 3-6-Jährigen...
Gruß
Nadine

Beitrag von schnuffinchen 16.08.07 - 19:20 Uhr

"Eingreifen muss wohl sein, oder?"

Nein, grundsätzlich eigentlich nicht. Wie sollen die Kleinen sonst lernen sich zu behaupten und durchzusetzen?

Sobald es allerdings in "rohe Gewalt" ausartet, greift man selbstverständlich ein. Aber wenn es einfach nur um wegnehmen geht, sind die Kleinen alt genug, sich selbst durchzusetzen.

Beitrag von jungemama23 16.08.07 - 19:56 Uhr

hi,

das Problem haben wir zur Zeit auch. Lara und ihre gleichaltrige Spielfreundin nehmen sich da beide nicht viel. Wir versuchen sie soweit es geht unter sich selber austragen zu lassen. Wenns zu laut und brutal wird gehen wir natürlich dazwischen.

lg Yvonne und Lara 2 Jahre

Beitrag von stoka 16.08.07 - 20:20 Uhr

Also ne ich bin da ganz anderer Meinung!Ich greife bei sowas immer ein,wegnehmen ist nicht toll,egal von fremden oder eigenem Kind,wenn man die Kinder machen lässt bedienen sie sich ihrer Möglichkeiten kratzen, hauen, beißen und das wieder rauszukriegen,schwierig genug.Mein Sohn darf nicht wegnehmen er darf fragen,wenn ihm was weggenommen wird schreite ich auch ein erkläre und zeigen Lösungsvorschläge, wie erst du dann du, oder guck mal hier auch noch ein.... oder zusammenspielen,je nach Situation.Mein Sohn nimmt sehr sehr selten weg und gibt es dann auch sofort wieder, wenn ihm was weggenommen wird fängt er jetzt sogar schon an zu tauschen(also anderes Spielzeug gegen seins) Ich finde wie sollen sie lernen sozial miteinander umzugehen wenn es ihnen nie gezeigt wird???Und irgendwann hat er dann Konfliktlösungsmöglichkeiten parat.Er fängt ja jetzt schon an und ich hab keinen Stänkerer!

Beitrag von hanni2350 17.08.07 - 12:21 Uhr


Aus deinem Text:

Mein Sohn darf nicht wegnehmen er darf fragen,wenn ihm was weggenommen wird schreite ich auch ein

Meine Frage:
Meinst du, dadurch lernt er sozialen Umgang und Selbstsicherheit, wenn du für ihn einschreitest???

Beitrag von stoka 17.08.07 - 13:34 Uhr

Vielleicht hast du es falsch verstanden, er fragt andere Kinder wenn er z.b.den Eimer haben möchte,oder er tauscht.Und wenn ihm was weggenommen wird, rede ich mit dem anderen Kind.Ich kann es ihm ja nicht verbieten und bei anderen dulden. Hab doch geschrieben, dass ich ihm zeige wie es geht und er es mittlerweile umsetzt,somit muss ich nicht mehr einschreiten, weil er es cleverer löst,und so hab ich ihn erzogen!Und glaub mir ihm fehlt es nicht an Selbstsicherheit;-)

Beitrag von stoka 17.08.07 - 13:38 Uhr

Gehst ja auch nicht durch die Strassen und nimmst dir was du brauchst...und das lernt er halt frühzeitig!

Beitrag von hanni2350 17.08.07 - 19:17 Uhr

meiner lernt das auch. aber hier ist es halt schwierig worte in sätze zu fassen, damit jeder es so versteht wie msn es meint

Beitrag von ratpanat75 16.08.07 - 23:02 Uhr

Hallo,

mein Sohn wird diesen Monat 2 und ich habe von Anfang an Wert darauf gelegt, dass er ohne Erlaubnis des anderen Kindes nichts wegnehmen darf, schon gar nicht aus der Hand reissen.
Mittlerweile fragt er ganz höflich :" Gibst du mir das, bitte?" und bedankt sich danach.

Andererseits lässt er sich so einfach nichts wegnehmen, er sagt dann " Nein, das ist meins, das habe ich jetzt" und hält das Spielzeug ganz fest.

Ob ich eingreife oder nicht, hängt ganz von der Situation ab, z. B. ob es zu Handgreiflichkeiten kommt, ob eins der Kinder körperlich oder altersmässig deutlich überlegen ist, usw.


LG