heute ist eine Welt einfach zusammen gebrochen...

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von kopfverdreher 16.08.07 - 21:09 Uhr

Liebe Freunde...

ich bin fertig. ...tränen in den Augen... mein bester, ehrlichster...treuester.... wichtigster Freund ist heute über die Regenbogenbrücke gegangen. Und ich bin Schuld daran.!!!
Hab eben meinen Collie mit 14 Jahren beerdigt. Ich mache mir Vorwürfe... weil ich den Tierarzt beauftragt habe Ihn einzuschläfern.

Ja klar, sagt jeder der Ihn kannte... das war Zeit... er wurde erlöst...
( er hatte einen Tumor ) und sehr grosse Schmerzen. Er konnte seit gestern nicht mehr aufstehen.

Trotzdem freute er sich als er mich sah, trotzdem wollte er kuscheln... trotzdem.....

Er ist in meinen Händen eingeschlafen...
Ich wünsche es niemanden, diesen treuen Blick...dieses Vertrauen... und dann das OK zum TA - töte Ihn...

Das macht mich fertig !

hab Ihn grad begraben... sorry ich weine schon wieder...

es tut mir so leid...

Ich glaube ich realisiere noch gar nicht was heute passiert ist...
was ist erst dann morgen..... !!!???

Musste das jetzt einfach mal loswerden...
LG Christian

Beitrag von sunshine181175 16.08.07 - 21:13 Uhr

Hey, ja das ist eine traurige Sache. Ich hatte damals auch sehr viele Schuldgefühle obwohl ich wusste das es nicht mehr anders geht.

LG
Sandra

Beitrag von woogie 16.08.07 - 21:23 Uhr

Hallo Christian!

Der wichtigste Schritt den ein Tierfreund zu gehen hat ist der, den Du gegangen bist. Das Versprechen zu halten jederzeit für das Tier da zu sein und mit ihm den letzten Weg zu gehen.
Dein Hund wird Dir Dankbar sein für Deinen Mut und Du wirst sein Held sein, weil Du dafür gesorgt hast, dass es ihm nun besser geht.

Alles Liebe
Stephie

Beitrag von bluesclues2003 16.08.07 - 21:28 Uhr

Hallo Christian,
erstmal: Lass dich knuddeln #liebdrueck
Ich habe 2003 auch ein geliebtes Tier einschläfern lassen müssen da es starke Krämpfe hatte (Tumor) lag teilweise "schreient" und von schmerzen geplagt in seinem Zuhause.

Mach Dir keine vorwürfe. Klar ist es schmerzhaft das dein Collie nun nicht mehr da ist aber du hast das richtige getan.
Keiner hat es verdient sich Quälender weise von einem zum anderen Tag schleppen zu müssen. Du hast deinen Collie geliebt und tust es auch nach dem tot noch. Und gerade weil du Ihn so geliebt hast, hast du dich dafür entschieden ihm einen Schmerzfreien tot geben zu lassen.
Was viel wichtiger ist, ist dass du ihm weitere Quälen erspart hast.
Evtl. sollten seine liebevollen Blicke auch DANKE heissen.

Behalt ihn in errinnerung als lieben treuen Hund der sich auf dich gefreut hat und an die zeit die Ihr zusammen hattet.

Liebe Gruße Pam

Beitrag von olivia0815 16.08.07 - 21:36 Uhr

Hallo,
du tust mir so Leid!
Musste meine Colli-Mischlingshündin am 3. April einschläfern lassen. Mit zwölf Jahren plötzlich Krebs. Mit Medikamenten noch 6 Wochen durchgehalte. Konnte mir nie ein Leben ohne meine Maxi-Maus vorstellen und dann so was. Heule immer noch oft.
Dieser Blick, ja, einmalig.
Und besonders schlimm wenn ein Hund krank ist, dieses abschätzen, wann "es" nicht mehr geht. Solange ein Hund noch "normal" guckt und sich freuen kann soll man ja nicht. Aber nicht mehr aufstehen können ist schon sehr schlimm.
Und dann das Letzte was man tun kann. Den Tierarzt kommen lassen. Todesurteil! Das letzte Mal streicheln und heulen und hoffen er merkt es nicht.
Dabei ist das doch das beste für das Tier. Den Gefallen muss man seinem Hund einfach tun.
Menschen leiden ewig im Krankenhaus. Finde ich noch schlimmer.
Ach, schrecklich seinen Hund zu verlieren. Ist doch Familienmitglied.
Die Zeit danach ist furchtbar. Fehlt einfach immer und überall.
Ich dachte immer, dann gibt es schnell einen neuen, aber das schaff ich noch nicht. Wär nur schlechter Ersatz und immer so was wie "zweite Wahl". Weiß gar nicht, ob ich den dann überhaupt sooo liebhaben könnte.
Mir hat ein homöopathisches Mittel etwas geholfen. Ignatia C30. Täglich 5 Globuli. Hilft wirklich und gibt es in der Apotheke.
Ich wünsch dir Kraft, diese schwere Zeit einigermaßen zu überstehen!
Liebe Grüße

Beitrag von dore1977 16.08.07 - 22:08 Uhr

Moin,

es tut mir so Leid! Das ist die schwerste Endscheidung die ein Tierbesitzer treffen muss.

Lass Dich mal ganz fest #liebdrueck

dore (mit Collie Mic und Chihuahua Django )

Beitrag von eifelkind 16.08.07 - 23:49 Uhr

Hallo Christain!

Nein... nicht töte ihn - erlöse ihn. Grössere und tiefere Tierliebe konntest Du nicht zeigen.

Natürlich lag in seinem Blick vertrauen - weil er wusste, dass Du ihm helfen wirst, Verantwortung übernimmst, ihn nicht leiden lässt, ihn nicht quälen wirst... Du hast ihn nicht enttäuscht.

Ich hab das auch schon zwei Mal mitgemacht. Es wird nicht einfacher. Aber der Gedanke daran, dass ich meinen Hunden vieles erspart habe, hat mir immer geholfen.

Liebe Grüsse
Astrid

Beitrag von tiffels 16.08.07 - 23:54 Uhr

Hallo Christian,
jetzt laufen mir auch die Tränen am Backen runter:-(

Das tut mir sehr leid für dich:-(

Unser Dalmatiner ist jetzt 7 und ich habe jetzt schon Angst wenn es mal "so weit ist".
Du hast Recht, diese treuen Augen und das Vertrauen dass so ein Tier zu einem hat#schmoll

Ich drück dich und wünsche dir viel Kraft#liebdrueck

LG
Susi

Beitrag von lauridana 17.08.07 - 06:07 Uhr

lieber christian
es tut mir wirklich leid für dich#liebdrueck
es ist sehr schlimm seinen besten freund gehen lassen zu müssen. du hast das richtige getan! auch wenns schwer fällt. du hast ihm sehr viel leid erspart und das beweißt sehr viel mehr liebe zu dem tier als es leidend bei dir behalten zu wollen! er wird dir dankbar sein. glaub mir es ist viel schlimmer es nicht zutun. unsere geliebte famielienkatze hatte auch einen tumor. im mund. konnte nicht operiert werden. der tierarzt vereinbarte damals mit meinem vater das er sie einschläfert wenn sie nichts mehr fressen kann. wir waren noch kinder und wollten sie unbedingt noch dieses letzte wochenende behalten. es war so furchtbar. sie ist in der nacht zum montag grausam zu grunde gegangen. ich bereue es jetzt noch 20 jahre danach das wir ihr das angetan haben.
ich wünsche dir viel kraft. lg lauri

Beitrag von mondheulerin 17.08.07 - 08:08 Uhr

Hallo Christian,

es tut mir sehr leid, was du durchmachen musst.
Aber mach dir bitte keine Vorwürfe. Du hast das Richtige getan. Das ist ein schwerer Schritt, den ich auch schon gehen musste. Die erste Zeit ist schlimm, aber es wird besser. Nämlich dann wenn man begreift, dass man seinen geliebten Freund nicht getötet, sondern erlöst hat.
Dein Hund hätte es so gewollt. Er wollte nicht mit Schmerzen leben, kein Mensch und kein Tier will das.
Nur haben Tiere das Glück, dass man sie davon erlösen kann.
Menschen müssen meist aushalten bis zum Ende.

Alles Gute und Liebe für dich!
Rebecca

Beitrag von kopfverdreher 17.08.07 - 10:38 Uhr

Hallo Leute,

recht vielen Dank für die tröstenden Worte !
Es war sicherlich die richtige Entscheidung... aber es ist halt verdammt hart.

Er fehlt uns so...

Wir haben aber alles was wir konnten für Ihn getan...

Wir werden Ihn nie vergessen !

Für uns war es das erste Mal, sowas zu erleben.

Jetzt verstehe ich was es heisst ein geliebtes Tier zu verlieren.

Also danke nochmals euch allen und genießt jeden Tag, den Ihr mit euren liebsten verbringen dürft !

LG Christian

Beitrag von merline 17.08.07 - 11:01 Uhr

Ohje #liebdrueck da werden bei mir auch wieder Erinnerungen wach - meinen geliebten Kater musste ich 2 Tage nach Weihnachten 2005 einschläfern lassen - er war fast 15 und sehr krank. Ich werde diesen Blick auch nie vergessen, aber man hat die Verantwortung für sein Tier.

LG Merline

Beitrag von schnuffelhasi 17.08.07 - 11:04 Uhr

Hallo Christian!
Ich verstehe dich nur zu gut!
Ich musste schon zwei Hunde gehen lassen und darunter war auch ein collie,sie ist 15 jahre alt geworden, da war ich auch erst 16. Und 2004 musste ich auch eine Hündin gehen lassen sie war erst 7 jahre alt und schwer krank!
Sie schlief auch in meinem Arm ein und das tröstete mich weil ich mit Ihr alles gemeinsam gemacht habe auch den letzten weg! Es wird die nächsten tage schwer sein weil man seinen Besten und treusten Freund immer sucht und immer wieder dran errinert werden!Freunde von uns hatten uns einen Brief geschrieben aus sicht des hundes, der war wunderschön!ich weiss leider nicht wo er ist!In diesem brief stand das wir nicht weinen sollen sondern weiter mit dem hund lachen den er ist in unseren Herzen!unter anderem stand auch dadrin das man einem anderen hund genau so ein schönes zuhause geben sollte,wie dem verstorbenen, es ist kein ersatz aber trost einem anderen hund genau so glücklich zu machen und ich kann dir sagen wir haben es getan und der neue ist ganz anders aber er dankt es wirklich! es hat zwar eine zeit gedauert aber es stimmt!

Beitrag von schnuffelhasi 17.08.07 - 11:34 Uhr

Hallo Christian!
Ich habe das gedicht gefunden!

Hier Ist es:

Letzter Wille eines Haustiers

Liebe Mama, lieber Papa, mein über alles geliebter Mensch!

Weißt du noch, wann und wie wir uns zum ersten Mal trafen?
Erinnerst du dich, wie glücklich wir waren
und wie sehr wir uns liebten?
Auch wenn du meinst, du hättest dich für mich entschieden,
hatte doch ich DICH gewählt.
Ich kam zu dir, weil ich zu DIR wollte.
Meine Aufgabe war, dich glücklich zu machen.
Auch wenn ich manchmal unartig war
und du dich über mich geärgert hast,
auch wenn es schwere Zeiten gab,
vor allem zuletzt als ich alt und krank war,
so waren wir doch lange füreinander da,
und wir waren glücklich.
Danke für das Zuhause das du mir gabst,
danke für deine Liebe!

Doch leider ist meine Zeit vorbei,
unsere Wege müssen sich trennen.
Du kannst du mich diesmal nicht begleiten,
ich muss ohne dich geh'n.
Ich weiß, du bist traurig und wolltest mich behalten,
aber es ging nicht mehr.
Ich bin jetzt wieder frei
und ich habe keine Schmerzen mehr.
Und auch wenn du mich nicht mehr täglich um dich siehst,
ich habe dich nicht verlassen,
sondern ging dir nur voraus.
Sei sicher, ich lebe weiter
- in deinem Herzen und in dem Land der Regenbögen.
Die Liebe die wir teilten,
wird uns für immer verbinden bis wir uns wiederseh'n!

Mein letzter Wunsch an dich ist,
lass' meinen Platz nicht leer,
lass wieder ein Tier in dein Haus und in dein Herz hinein.
Bewahr dir deine Liebe im Herzen für mich,
denn sie hält mich lebendig für immer,
sei dir bewusst, dass ich dich ebenso sehr liebe für immer.
Aber gerade deshalb ist mir wichtig,
dass mein Platz an deiner Seite nicht leer bleibt
Mit einem neuen Gefährten zeigst du mir,
dass dir unser Zusammenleben wichtig war

Sag nicht, mein Tod tut so weh
und du willst das nicht mehr erleben.
Würdest du denn deinen Schmerz
und deine Trauer tauschen wollen um den Preis,
dass du unsere Liebe und alle Erinnerungen
an unsere gemeinsamen Stunden verlierst?
Das wird auch mit dem neuen Tier so sein!
Sag nicht, du bist zu alt,
du kannst die Verantwortung nicht tragen,
es gibt so viele alte Tiere,
die niemand mehr will für die kurze Zeit, die ihnen bleibt.
Sag nicht, du hättest mich so geliebt
und wolltest mich nicht verraten.
Du verrätst mich nicht,
der neue Kamerad wird unsere Liebe nicht löschen sondern ehren.
Gerade weil du mich so geliebt hast,
wäre es traurig, wenn dies liebende Herz kein anderer mehr bekäme.

Der Platz den ich in deinem Herzen hatte,
der gehört mir für immer,
aber ich wünsche mir,
dass du irgendwann wieder glücklich sein kannst.
Deshalb möchte ich alles verschenken,
was ich besaß auf dieser Welt:
meine Bettchen, die gefüllten Futternäpfe,
die streichelnden Hände.
All mein Hab und Gut soll an ein armes Wesen bekommen,
das sonst keiner will,
ein Tier, das lieblose Menschen ausgesetzt oder verstoßen haben,
ein Baby oder älteres Tier,
das sonst vielleicht getötet werden würde.
Mein letzter Wunsch ist,
verschenke mein Erbe an ein Tier,
das es dringend braucht.

Ich liebe und warte auf Dich,
Dein dich für immer liebender Gefährte
im Regenbogenland

Beitrag von fruitvegmam 17.08.07 - 12:24 Uhr

*schniefschluck*....wenn ich das lese , muss ich weinen....es ist so irre traurig, aber gleichermaßen soo schön! geht richtig tief rein ins Herz.

Wird Christian sicher gut tun, das zu lesen.

Wir mussten so etwas noch nicht erleben, aber werden es sicher irgendwann*verdräng den Gedanken lieber ganz schnell*.

Schönes Wochenende
Ilka.


Beitrag von nudelmaus27 18.08.07 - 11:38 Uhr

Och manne so ein schönes Gedicht, konnte den letzten Absatz garnicht mehr richtig lesen, weil ich #heul musste!

Werde es gleich ausdrucken, ist so schön#heul! DANKE!

Nudelmaus (die noch oft an #hund Snoobie denkt; gest. 12.07.07)

Beitrag von desiree1984 18.08.07 - 14:15 Uhr

Ein wahnsinnig schönes Gedicht! #heul

Dési mit #hund Elvis (der von seinem Leiden am 21.07.2007 erlöst wurde) im #herzlich

Beitrag von minimal2006 17.08.07 - 17:49 Uhr

Lieber Christian

Worte des Trostes zu finden ist unsagbar schwer!
Ich weiß nur zu gut, was du gerade durchlebst...

Auch ich mußte meinen über alles geliebten Parson Russell Terrier am 18.07.2007 einschläfern lassen...
Alles fing so unspektakulär an...er erbrach sich und hatte Durchfall. Ich ging Montags mit ihm zum Tierarzt, er spritze ihm Vomex und MCP, Dienstags war es noch nicht besser...er bekam Infusionen.
Ich ahnte nicht, dass es unser letzter Tag ist...wie auch, wenn der Hund doch "nur" einen Magen-Darm Infekt hat!?!?
Dienstagabend fuhr ich wieder zum Tierarzt...er hechelte so schlimm... bekam was für den Kreislauf.
Ich bestand auf eine Blutuntersuchung, bei welcher rauskam, dass sein Kreatininwert bei 5,0 !!!! lag!
Das war bedrohlich...
Die Hoffnung, dass wir es mit einer nierendurchblutenden Spritze wieder in den Griff bekommen, schwand aber als wir wieder zu Hause waren...
Meilo konnte kein Wasser mehr lassen...
Ich war zu diesem Zeitpunkt hochschwanger...freute mich auf das Baby und wußte, dass ich meinen über alles geliebten Hund verlieren würde...
Ich rief in der Nacht zum 18.07 um 02.10 Uhr beim Tierarzt an...sagte ihm das er immer noch kein Wasser gelassen hatte und das hecheln wieder einsetzen würde...
"kommt vorbei...es geht nicht mehr..."
Ich bekam einen Heulkrampf und auch jetzt stehen mir wieder Tränen in den Augen!
Meilo war einzigartig, treu, lieb...er sprürte, wenn es mir mal nicht gut ging... er ging überall mit mir hin...ins Bad...in den Keller, an die Waschmaschine...ja sogar geschlafen hat er bei mir...

Ich war eine Woche richtig krank...wollte niemanden sehen und mit niemandem sprechen...
Mein Mann sagte, er würde mir sofort wieder einen Hund holen...aber allein die Vorstellung war absurd!
Ich wollte nie wieder einen Hund...hatte Angst vor dem Schmerz, der kommt, wenn das geliebte Tier irgendwann gehen muss...

Die Freundin unserer Züchterin hatte nun eine dreijährige Jack Russell Hündin abzugeben...
Ich hab sie gesehen ... sie ist so freundlich...kam gleich wedelnd auf uns zu...
jetzt ist sie hier bei uns... sie liegt mir an den Füßen wie Meilo einst...

Sie wird niemals Meilo ersetzen... das möchte ich aber auch gar nicht! Sie ist ein Neuanfang...ein ganz Liebe...
ich kann mir sie jetzt schon nicht mehr wegdenken!

Du wirst in ein paar Tagen besser damit zurechtkommen, was nicht heißt, dass du deinen Hund vergessen wirst...
wie schon geschrieben... ich weine noch immer um meinen Meilo, der für immer in meinem Herzen weiterleben wird!

#liebdrueck drück dich ganz fest

LG Tanja

Beitrag von nudelmaus27 18.08.07 - 11:33 Uhr

Hallo Du!

Vor 4 Wochen ging es mir genau wie dir. Ich musste unsere Hündin (nur reichl. 8 Jahre alt) einschläfern lassen. Sie hatte akutes Nierenversagen mit Blutarmut. Ehrlich früh hat sie sich gefreut als sie mich sah und nachmittags war sie einfach tod.

Ich habe den Termin da gemacht und ich habe mich tagelang schuldig gefühlt, ich habe jeden Abend geweint, es war einfach furchbar.

Mittlerweile geht es wieder und ich bin sogar der Meinung, das meine Entscheidung richtig war und ich ihr einen grausamen Leidensweg erspart habe. Ich habe sogar schon mal darüber nachgedacht, wieder einen kleinen Wuschel einziehen zu lassen. Aber das braucht glaube ich noch Zeit.

Lass dir Zeit, der Schmerz hält noch eine ganze Weile aber er wird erträglicher.

#liebdrueck, Nudelmaus