Wenn die Liebe den Alltagstest nicht übersteht....

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von zuzweit 17.08.07 - 00:11 Uhr

BRD:
1995 ließen sich 169 425 Paare scheiden,
1996 ließen sich 175 550 Paare scheiden,
1997 ließen sich 187 802 Paare scheiden,
1998 ließen sich 192 416 Paare scheiden,
1999 ließen sich 190 590 Paare scheiden(J. d. Wiedervereinigung)
2000 ließen sich 197 408 Paare scheiden,
2001 ließen sich 197 498 Paare scheiden,
2002 ließen sich 204 214 Paare scheiden,
2003 ließen sich 213 975 Paare scheiden.

"Wenn 2 Menschen zu irgendeinem Zeitpunkt ihrer Beziehung feststellen müssen, dass ihre Partnerschaft, obwohl sie sich von Herzen lieben, nicht problemlos ist, sitzen die Liebesanalphabeten hilflos vor den Trümmern ihrer Liebe und suchen nach dem Schuldigen. Meist machen sie den Partner verantwortlich ... Manche klagen auch sich selbst an, halten sich für beziehungsunfähig oder nicht liebenswert. Doch den wahren "Täter" machen sie nicht ausfindig: ihre falschen Vorstellungen
über die Liebe und die damit verbundenen hohen, viel zu hohen Erwartungen..." (Auszug aus: "Was Paare wissen müssen*10 Grundregeln für das Leben zu zweit- Ursula Nuber)

Lesenswert finde ich, sehr.

Beitrag von maeuschen_2103 17.08.07 - 00:19 Uhr

Also 1999 war aber nicht das Jahr der Wiedervereinigung, dass war doch schon 1990 #heul#freu

Beitrag von zuzweit 17.08.07 - 07:04 Uhr

Stimmt. habe glatt den Fehler im Buch mitübernommen :)

Beitrag von nick71 17.08.07 - 11:14 Uhr

Die steigende Rate der Scheidungsstatistik ist für mich u.A. ein Grund, es kein zweites Mal zu wagen ;-)

Eine Trennung ist immer irgendwo eine persönliche "Niederlage"...und die muss ich vorher nicht noch durch einen (Ehe)Vertrag besiegeln. Mal abgesehen davon, dass eine Scheidung in den meisten Fällen mehr Ärger und mehr finanzielle Einbußen mit sich bringt als eine "normale" Trennung.

Fakt ist, dass die Zeit schnelllebiger geworden ist...hinzu kommt, dass es heutzutage die wenigsten Frauen (finanziell) nötig haben, in einer Ehe zu bleiben, die eigentlich nur noch als Zumutung bezeichnet werden kann.

Wäre das früher anders gewesen, hätte es damals auch schon mehr Scheidungen gegeben...da bin ich mir ziemlich sicher.

Beitrag von zuzweit 17.08.07 - 12:18 Uhr

<<Die steigende Rate der Scheidungsstatistik ist für mich u.A. ein Grund, es kein zweites Mal zu wagen>>

mach dich mal nicht von der Statistik abhängig ;) Die zeigt ja vielleicht nur eine "Zeitkrankheit" auf. Ich denke auch, dass die nicht zu registierende Trennungsstatistik (ohne Trauschein) ähnlich aussieht (Vermutung).

Das Buch bietet Einiges, um es nochmals zu versuchen (nein, ich bekomm keine Provision) :)

Alles Gute und gib nicht schon auf (persönliche Niederlage hin oder her) Gruss zz