Läufigkeit...bitte Hilfe/Tips

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von minimal2006 17.08.07 - 07:43 Uhr

Hallo

Gestern haben wir unsere Jack Russell Hündin Nina abgeholt. Sie ist drei Jahre alt und gerade läufig.
Die Läufigkeit begann am 02.08.07

Nun meine Fragen:

Wie lange dauert die Läufigkeit in etwa? (Unsere Rüden sind kastriert:-p)
Wir haben Gott sei Dank einen großen Garten, ich möchte nicht unbedingt mit ihr raus gehen...

LG
Tanja

Beitrag von mondheulerin 17.08.07 - 08:02 Uhr

Hallöchen,

also die Läufigkeit von Hündinnen kann unterschiedlich lang dauern. Im Durchschnitt dauert sie 25 Tage.
Das beste ist wirklich, dass die deine Hündin nicht unbeaufsichtigt lässt. Zumindest nicht im Garten. Gerade Jack Russel Terrier sind Meister im Ausbüxen und Hündinnen werden sehr erfinderisch wenn sie läufig sind.
Vorsicht ist besser als Nachsicht. Es kann so schnell passieren, dass sie gedeckt wird. Also pass wirklich gut auf sie auf. Übrigens habe ich schon davon gehört, dass Hündinnen gedeckt wurden, wo die Läufigkeit angeblich schon 2 Wochen vorbei war!

Alles Gute
Rebecca

Beitrag von minimal2006 17.08.07 - 09:50 Uhr

Hallo Rebecca

Unser Garten ist "hermetisch" abgeriegelt.
Ich hatte einen Parson Russell, der Meister im Ausbüchsen war.
Wir haben nun 1,80 m hohe Holzsichtschutzelemente...da geht gar nix!
Wir möchten sie auch nicht decken lassen...
hast du Erfahrung bei der Kastration von Hündinnen?
wir sind so hin und her gerissen...auf der einen Seite OP...auf der anderen denke ich über diese Spritzen nach...

LGTanja

Beitrag von meandco 17.08.07 - 10:08 Uhr

hermetisch abgeriegelt is gut - aber bei läufigen hündinnen is das noch mal was anderes ;-) (auch bei den rüden draußen ...) die sind dann noch mal ein eck erfinderischer

was kastration anlangt ... wenn du nicht züchten willst (wovon ich mal ausgehe nach dem was du schreibst) tu deiner hündin nen gefallen und lass sie kastrieren ... dann wird sie nicht mehr läufig, du sparst dir das ganze theater mit den rüden draußen, sie kann nicht mehr scheinträchtig werden (was meines wissens völlig normal und natürlich ist) und krankheitswahrscheinlichkeiten werden auch gemindert ...

all diese pillen, spritzen, sterilisation, ... sind eigentlich nur dann sinnvoll wenn es sich um zuchthündinnen handelt!

und drei wochen sind die hündinnen läufig - dabei is nur in der zweiten woche wahrscheinlich dass sie gedeckt wird, weil sie da stehzeit hat ... ich weiß ja nicht wie genau die läufigkeit bestimmt wurde, würde aber empfehlen im zweifelsfalle noch ne woche länger wirklich gut aufzupassen!

lg

Beitrag von mondheulerin 17.08.07 - 11:57 Uhr

"all diese pillen, spritzen, sterilisation, ... sind eigentlich nur dann sinnvoll wenn es sich um zuchthündinnen handelt! "

Ähm, entschuldige bitte wenn ich dich da korrigieren muss.
Aber in den meisten Hundezuchtvereinen ist es nicht erlaubt bei der Zuchthündin derartige Mittel anzuwenden. ;-)

Im Übrigen wäre eine Sterilisation bei einer Zuchthündin doch wirklich mehr als unsinnig, da du Hündin dann ja nicht mehr gedeckt werden kann und keine Welpen mehr bekommen kann, quasi dann als Zuchthündin nicht mehr zu gebrauchen wäre. ;-)

LG
Rebecca

Beitrag von mondheulerin 17.08.07 - 11:58 Uhr

Ich meinte DIE Hündin, nicht du Hündin!!!

Sorry!!! #hicks

Beitrag von mondheulerin 17.08.07 - 12:07 Uhr

Also die Kastration von Hündinnen ist ein ziemlcih großer Eingriff, wenn auch für die meisten Tierärzte Routine.
Es liegt in deiner Verantwortung dafür zu sorgen das sie nicht gedeckt wird und in deinem Fall könnte die Kastration die richtige Lösung sein.
Allerdings hatte ich eine Border Collie-Hündin die ich niemals kastrieren lassen habe. Ich hatte meine ethischen Bedenken dagegen. Später sagte mir mein Tierarzt, dass man so aber im Alter dem Gebärmutterkrebs vorbeugen könnte. Diese Krebsart tritt bei Hündinnen die niemals Welpen hatten besonders häufig auf.
Allerdings habe ich sie dennoch nicht kastrieren und auch niemals decken lassen. Sie ist auch nicht an dem Krebs erkrankt.
Bei dem Thema Kastration scheiden sich in Hundekreisen wirklich die Geister. Wenn deine Hündin oft scheinschwanger wird, ist es tatsächlich ratsam eine Kastration vornehmen zu lassen. Scheinschwangerschaft bedeutet immer Stress für die Hündin, ganz zu schweigen davon das es sie von mal zu mal mehr frustriert, wenn sie dann keine Welpen austrägt.
Andererseits wird auch behauptet, dass kastrierte Hunde (egal ob Rüde oder Hündin) für andere Hunde geschlechtslos werden und nicht mehr richtig eingeordnet werden können. Infolge dessen soll es mehr zu Kämpfen kommen.
Das ist aber nicht bewiesen.
Wie auch immer, man sollte das Für und Wider in jedem Fall genau abwägen und herausfinden, was für den eigenen Hund das richtige ist.

Ich wünsche dir alles Gute!
Rebecca

Beitrag von stoka 17.08.07 - 13:17 Uhr

Hi! Lass sie kastrieren,keine Angst sie ändern ihr Wesen nicht, ist nen Irrglaube weil viele ihre Hündinnen mit 8-12 Monaten kastrieren lassen und die da eh noch ne Wesensänderung durchmachen, wird es schnell auf die Kastration geschoben.
Die Spritzen verursachen nicht selten Gebärmutterentzündungen und sind nicht ratsam.Meine ist auch kastriert und ich würde es immer wieder tun, die olle Bluterei in ner Teppichwohnung#augen und die Urlaubsplanung nach dem Hund zu richten....och nöööö so ist es echt schöner.