Noch Hoffnung???

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von maxmutti 17.08.07 - 10:48 Uhr

Hallo,
mein Mann und ich versuchen jetzt seit Dezember 2004 ein Baby zu bekommen und ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Das SG meines Mannes ist nicht so toll aber sein Urolge sagt wir könnten trotzdem ein Kind auf natürlichem Weg bekommen, letztes Jahr waren wir in einer Klinik die uns auf jeden Fall eine ICSI empfohlen haben. Ich bin total verzweifelt, gibt es noch hoffnung ohne ICSI schwanger zu werden???? Ich habe einen Sohn aus einer früheren Beziehung und der kleine ist mein absoluter Sonnenschein aber ich wünsche mir von ganzem Herzen ein Geschwisterchen für ihn!

ich würde gerne wissen was ihr glaubt, ICSI oder lieber noch so probieren.


Liebe Grüße

Beitrag von mausimaus18 17.08.07 - 10:56 Uhr

hey du,

bei usn ist es ähnlich. wir üben seit feb. 05 und es hat nicht geklappt obwohl wir eine minimale chance hatten.
nun sind wir seit montag in recklinghausen in der kiwu klinik und beginnen die erste icsi. da werden wir 33 % die chnce haben unser erstes baby zu bekommen... immerhin besser als 1 % !!!
es ist keine schlimme behandlung. ich würde dir / euch empfehlen diesen weg zu gehen, so kommt ihr eurem wunsch näher und heut zu tage ist es keine schande eine assistierte befruchtung durch führen zu lassen (künstliche befruchtung ist net richtig, da die gene und die zellen von der natür fortgepflanzt werden).

kopf hoch es geht weiter, und die icsi ist eine der harmlosesten behandlungen !!!!

denke an dich
viel erfolg

Beitrag von ally_mommy 17.08.07 - 11:55 Uhr

hallo du,

also dein optimismus in allen ehren, aber die ICSI ist ein sehr invasives und für den organismus nur schwer zu verkraftendes verfahren, das man sicher nicht so verniedlichen und herunterspielen sollte. es gibt doch - neben der erhöhten schwangerschaftwahrscheinlichkeit - auch ein gewisses risiko diverser komplikationen. trotzdem entscheiden sich viele paare dafür - aber man muss die entscheidungsgrundlage schon realistisch einschätzen können.

künstlich ist die befruchtung bei einer ICSI ja schon, da ja das spermium direkt in die eizelle injiziert wird, weil es den weg dort hinein aus eigener kraft nicht schafft. bei IVF könnte man sich dann schon streiten, ob das nun künstlich ist, oder nicht. aber das ist ja irgendwie schon ein bisschen erbsenzählerei ;-)

wir werden vermutlich auch in kürze unsere erste ICSI angehen, aber so eine entscheidung sollte man schon gut durchdenken und nicht einfach alles runterspielen, was eben auch dagegen sprechen kann.

lg, ally

Beitrag von pantherli 17.08.07 - 11:27 Uhr

Hallo,

das ist immer ein schwieriger Moment, wenn einem gesagt wird, dass die Chancen, auf "üblichem" Weg ein Kind zu zeugen, sehr gering sind. Klar, es gibt sehr viele Beispiele, bei denen es trotz schlechter Befunde geklappt hat.

Ich würde mir jedoch dir Frage stellen, wie wichtig ist mir der Wunsch. Wenn ich sage, ich versuche es, dass es so klappt, kann aber auch damit leben, dass es möglicherweise nicht so ist, dann würde ich keine Behandlung wählen. Wenn du aber sagst, der Wunsch ist ganz wichtig für mein Leben und ich will alles versuchen, keine Chance ungenutzt lassen, um ihn zu erfüllen, dann solltest du nicht warten.

Wie meine Vorrednerin schon sagte, es ist nicht so schlimm, was man bei einer ICSI mitmacht, die meisten Frauen haben kaum körperliche Probleme.

Aber die Frage nach dem Weg, den du gehen solltest, kannst du dir nur selbst beantworten. Ich wünsch dir dafür die richtige Entscheidung und natürlich noch viel mehr: baldigen Erfolg!!! #baby

alles Liebe von Silke