noch etwas zum gestrigen Beitrag "ich kann nicht mehr"

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Beitrag von sofja 17.08.07 - 11:42 Uhr

Hallo alle zusammen. Ich habe gestern bereits geschrieben.

Trotzdem möchte ich Euch fragen was ihr davon haltet:ich habe mein Kind gestern abends gestillt sie hat dabei ständig unterbrochen und geschriehen und pupste dabei ich denke also, schon wieder Blähungen. irgendwann wollte sie die Brüste nicht mehr. Sie war aber wie immer unruhig. Ich hab nicht mehr ausgehalten und habe ihr eine Flasche gegeben mit H.A Start von BEBA Nestle ( die kleine ist 8 Wochen alt). Und siehe da die kleine hat die ganze Flasche ohne Probleme leer getrunken und ist friedlich eingeschlafen. sie schlief vier Stunden lang. Zudem habe ich seit einigen Tagen festgestellt, dass in meiner rechten Brust viel weniger Milch ist als in meiner linken. deshalb glaube ich trinkt sie aus der rechten nicht so gerne, ich gebe aber immer beide Brüste gleichemaßen. Heute nacht habe ich weiterhin mit Brust probiert, sie jedoch wollte nur schlafen, hat also wenig getrunken. Heute morgen war es genauso. Zwischendurch jedoch hatte sie gedrückt, aber nichts gemacht. Ansonsten ist sie aber heute sehr zufrieden. Ich kann das ganze nicht mehr einschätzen ich weiß nicht ob das nur die Blähugen sind oder aber auch meine Milch nicht ausreicht, was haltet ihr davon?


Vielen lieben Dank im Voraus

Sofja mit der kleinen Amalia:-D

Beitrag von miranova 17.08.07 - 11:48 Uhr

Hallo,

es ist möglich, dass deine Kleine gerade mehr Milch braucht, als vielleicht vorhanden ist, aber gerade jetzt zu zu füttern ist der Anfang vom Ende!
Lieber alle halbe Stunde anlegen denn nur durch das Anlegen wird die Milchmenge gesteigert!
Ich weiß, es ist mitunter schwierig, die Nerven zu behalten und eben nicht zur Fläschchennahrung zu greifen, aber es lohnt sich!
(Dass sie aus der Flasche so problemlos getrunken hat liegt sicher daran, dass es viel viel leichter geht als an der Brust. Aber genau da liegt die Gefahr, unter Umständen verlernt sie dadurch an der Brust zu trinken!)

Liebe Grüße, gute Nerven, weiter anlegen!

Ruth & Elias (nun 9 Monate, 8 Monate voll gestillt mit vielen vielen Krisenzeiten zu Anfang!)

#liebdrueck

Beitrag von hippychick 17.08.07 - 11:54 Uhr

ich glaub waehrend der spruenge veraendert sich der magen/darm...viele babys (so auch meiner) spucken waehrend der spruenge oefters oder haben blaehungen, was sonst nicht der fall ist.

wenn du weiter stillen willst....anlegen anlegen anlegen, das geht vorbei!

lg hippy

Beitrag von 1374 17.08.07 - 11:55 Uhr

Hallo!
Ich habe Deinen vorherigen Beitrag nicht gelesen, aber ich kann nur empfehlen mal mit einer Stillberaterin zu sprechen, WENN Du weiterhin stillen möchtest!
Schau mal unter :

http://www.lalecheliga.de

da kannst Du nach einer Beraterin in Deiner Nähe suchen.
Die sind sehr nett, kompetent und können Dir sicher helfen!
Lg,
1374

Beitrag von nata.lie 17.08.07 - 12:02 Uhr

Guten morgen
Hmm für mich hört sich das nach einem Wachstumsschub an. damals konnte ich aufstehen und mit dem stillen anfangen bis ich wieder schlafengegangen bin. Also ist alles so wie es sein sollte. da hilft nur abwarten und fenchelte-anis kümmel tee (für die milchbildung) trinken:-D#augen. und gegen lähungen hat Miyu massage (bei jedem wicheln) geholfen und sie nicht schreien lassen:-D.
ich drücke dir gaaanz doll die daumen und lass dich nicht verunsichern, denn die kleine spürt das sofor.


Lg natalie mit Miyu


#sonne#sonne#sonne#sonne#sonne#sonne

Beitrag von manfred1981 17.08.07 - 12:04 Uhr

Hi Sofja,

ich kann Dich gut verstehen, dass Du ihr die Flasch gegeben hast. Meine Selma wollte im 8-Wochen-Schub auch dauernuckeln und hat ständig den Kopf hin und hergeworfen, geweint, gezappelt etc.. Ich muss dazusagen, ich habe von Anfang an mit Zwiemilchernährung begonnen, sodass ich auf 4-5 Stillmahlzeiten und 2 Fläschchen am Tag kam.
Als wir diese Krise hatten und ich mitbekommen hab, dass es ihr und mir mit der Flasche besser geht, bin ich nach und nach voll auf die Flasche umgestiegen. Seit sie 11 Wochen ist, habe ich komplett abgestillt. Und siehe da, wir sind beide viel ausgeglichener.
Das soll nicht heißen, dass das jetzt das Patentrezept ist. Und ich kann meiner Vorrednerin nur zustimmen: fängst Du jetzt, wo sie mehr braucht, mit der Flasche an, dann wirst Du auch sicher weiter zufüttern müssen, weil sich Dein Körper auf die vermehrte Nachfrage nicht einstellen kann.
Dabei ist aber die Frage: Was willst Du? Willst Du voll stillen, dann lass die Flasche sofort weg und lege immer wieder an, wenns sein muss alle Stunde. Wenn Du aber merkst, Dir und ihr gehts mit Zwiemilch besser, dann mach doch das. Musst ja nicht gleich abstillen. Ich habe zum Schluss nur noch nachts und morgens gestillt und bin damit auch gut gefahren.
Zu den Blähungen: Voll gestillte Babys können zumindest keine Verstopfung bekommen, sagt meine Hebamme. Also lass Dich nicht beirren. Manche Stillkinder haben nur alle 10 Tage Stuhlgang. Blähungen kannst Du vorbeugen, indem Du auf Deine Ernährung achtest (keine blähenden Lebensmittel). Ansonsten versuch mal Sab Simplex vor dem Stillen mit nem Löffel zu geben. Ich tu das jetzt in jede Flasche, da unsre auch immer so doll Blähungen hatte, und es funktioniert.
Lass Dich nicht beirren. Und denk ja nicht, dass Du eine schlechte Mutter bist oder sowas, nur weil Du Dir beim Stillen nicht mehr sicher bist oder zufütterst.
Raten kann Dir eh keiner, was Du jetzt tun sollst, oder ob Deine Milch nicht mehr reicht. Anzunehmen ist aber, dass sie die Flasche gern genommen hat, weils für sie nicht so anstrengend ist wie an der Brust.

LG, Nora mit Selma, die morgen schon 14 Wochen alt wird

Beitrag von sysee 17.08.07 - 12:45 Uhr

Hallo,

also wenn es dir besser geht, wenn dein Kleines das Fläschchen bekommt, dann kann ich nur sagen - bleib dabei! Wir hatten dasselbe Dilemma und Mäxi wurde seit seiner 6. Woche nur mehr mit Fläschchen gefüttert - übrigens dasselbe Produkt, dass du nimmst.
Und es geht und ging uns bestens dabei!

ich kann mich meinen Vorrednerinnen überhaupt nicht anschliessen - wo es ständig heisst " anlegen anlegen anlegen" - wenn man das selbst möchte, ist es ja ok - ich selber sage, man hat auch noch ein eigens Leben udn nur weil man ein Kind hat, heisst das nicht sich selbst auf zu geben udn NUR mehr ausschliesslich für das Kind da zu sein.

Als ich damals abstillte, sagte selbst mein KIA " die Kleinen tragen keinen psychischen Schaden davon" - die Bindung zu deinem Kind wird mit Flasche genauso stark sein als wenn du stillst. Es kommt nämlich ganz darauf an, wie sehr man sich um sein Kind bemüht udn nicht ob ich nun stille oder Flasche geben. Also bloss kein schlechtes gewissen haben - ist völlig unbegründet

lg
Sylvia