@Mehrfachmamis: Hab ihr auch mal Zeit nur für euch?

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Beitrag von anro 17.08.07 - 14:34 Uhr

Hi...

bin seit 6 Wochen eine 2fach-Mami.

Meine beiden sind noch recht klein, grad 2 geworden und eben 6 Wochen alt.

Der ganze Tag und auch die Nacht ist durch und durch von den beiden geprägt.

Ich komme echt zu fast nichts anderem als mich um die beiden zu kümmern.

Ich steh in der Früh gegen 7:30Uhr auf und gehe gegen Mitternach ins Bett. In der "Nacht" stehe ich im Durchschnitt noch mal gegen 1 Uhr und 4 Uhr zum stillen auf.

Irgendwie funktioniere ich.

Ist das jetzt nur am Anfang so, bis der Kleine mal durchschläft und einen festen Essensryhmus hat? Ich komme hier zu gar nichts. Haushalt - geht so. Meine Hobbys liegen völlig flach. Außerdem fühle ich mich auch recht schlapp.

Ich bin aber froh, dass es trotzdem reibungslos klappt, v.a. da ich von meinem Mann so gut wie null Unterstützung habe ( er kommt selber erst gegen 20Uhr von der Arbeit und arbeitet dann hier daheim für die Arbeit weiter)

Wie sieht es bei euch so aus- euer Tagesablauf? Wie schafft ihr noch den HAushalt und alles was eben getan werden muss?

LG Anro & Tobias 08/05 &Simon 07/07 #liebdrueck

Beitrag von kleineute1975 17.08.07 - 14:43 Uhr

HI

ich habe zum Glück nur eins, klar will man schon ein zweites aber aus solchem Grund wie es bei dir ist, will ich ersteinmal kein zweites. ich habe jetzt schon das Gefühl das man vieles einfach nicht mehr machen kann, oder halt weniger wird, leider. Mein Mann und ich haben eine gute Arbeitsteilung.. ich finde selbst wenn dein Mann um 20 Uhr nach Hasue kommt, muss er auch was tun, es kann ja nicht sein, das du alles machen muss..

also mein Mann kommt so gegen 18 Uhr nach Hause. Klar er ist eigentlich ersteinmal alle von der Arbeit da er auch noch nee Std. fahren musss...aber wir essen dann gemeinsam Abendbrot und er geht dann fürne Std. mit Jonas aufn Dachboden, da hört mein Mann Musik und Jonas spielt dort, es klappt super und ich habe eine Std. Pause...ich gehe selbst noch 2,5 Tage arbeiten und dann noch den Haushalt ist alles ganz schön viel, desweiteren besuche ich mit jonas noch zwei kurse die Woche ist voll verplant, deswegen ist es schwer Haushalt und kochen noch unter einem Hut zu bekommen.

mein Mann hat morgens auch seine Aufgaben. Er zieht die Rolladen schonmal hoch, deckt den Tisch und räumt alles überschüssige ausn Wohnzimmer (vom Vorabend) in die küche..es klappt super. WE muss er Rasen mähen und Gartenarbeit oder auch komplett kochen (das macht er auch gerne zum Glück)...also gerade bei zweien sollte der Mann schon wohl mithelfen

LG Ute

Beitrag von anro 17.08.07 - 15:12 Uhr

Für mich ist dieser "Stress" überhaupt kein Grund, auf ein 2.Kind erstmal zu verzichten. An in für sich ist es ja auch kein Stress für mich und ich finde mein Leben z.Z. auch schön.

Ich glaube du hättest doch auch gern noch mehr Kinder, hast aber ein bisschen Bammel was auf dich zukommen könnte.

Meinst du es wird weniger anstrengend, wenn Jonas z.B. 4 Jahre alt ist und ihr dann euer 2.Kind bekommt? Wohl kaum.

du kannst von Glück reden, dass dein Mann schon um 17 Uhr seinen Arbeitsplatz verlassen kann und zu euch nach Hause kommt und dann noch alle WE frei hat. Von solchen vielen freien Zeiten kann mein Mann nur träumen. Und glaube mir, wenn er so einen kurzen Arbeitstag hätte, würde er mind. so viele Aufgaben wie dein Mann übernehmen.

LG und euch ein schönes WE zu dritt!

Anro

Beitrag von wunsch_fee 17.08.07 - 14:45 Uhr

Hallo!

Ich bin auch so eine Mehrfachmami, ich habe drei Knirpse hier zu Hause. Janina ist 6, Melvin 2 und Lia ist jetzt 6 Monate alt.

Am Anfang ist es wirklich sehr anstrengend. Bei mir vor allem, weil mein Sohn auch nicht so richtig durchschläft.

Es wird aber besser.

Ich habe nach 8 Wochen wieder angefangen halbtags zu arbeiten (was aber auch nur funktioniert, weil mir mein Mann zu Hause hilft).

Erst habe ich gedacht, dass ich das nie schaffe, wenn ich wieder arbeite.

Aber es geht. Man gewöhnt sich an alles. Meine kleine Maus hat dann ca. mit 9 Wochen so 8 Stunden nachts geschlafen. Das ist dann schon richtig gut.

Hast du denn niemanden, der dir die Kinder mal ein bis zwei Stunden abnehmen könnte? So dass du mal zur Ruhe kommst?

Ansonsten musst du abwarten, bis der Kleine endlich mehr schläft.

Wir Mütter können aber noch wesentlich mehr wuppen, auch wenn wir mal das Gefühl haben, dass nichts mehr geht.

LG wunsch_fee

Beitrag von zenaluca 17.08.07 - 14:46 Uhr

Hallo Anro!

Bei uns sieht das so ähnlich aus. Marta ist jetzt 9 Monate alt, wacht aber auch immer noch 2-3x pro Nacht auf. Elianos ging bisher morgens in eine Spielgruppe, dann konnte ich da etwas Hausahlt erledigen oder aber auch einfach Nachschlafen, weil Marta bis vor kurzem immer im 2 Stunden-Takt wach geworden ist.

Jetzt sind Ferien und gestern habe ich einen 16-Stunden-Kinder-Bespaßungs-Tag hingelegt. Marta wacht normalerweise morgens zwischen 5 und 6 auf, Eliano um kurz nach 6 und weil er noch Mittagsschlaf macht, geht er abend meistens nach 21 Uhr ins Bett ... Meistens falls ich kurz danach auch ins Bett.

Zeit für mich habe ich derzeit kaum. Höchstens die Mittagspause, in der ich dann eben auch keinen Haushalt mache.

Dass das erste Jahr mit so zwei Kleinen hart werden würde, war mir klar, aber langsam reicht es mir auch ;-) Ab dem Herbst werde ich mir einmal die Woche einen freien Abend gönnen.

LG Larissa + Marta (31.10.06) + Eliano (15.09.04)

P.S.: Mehr über unseren Alltag in meinem Blog (Link über VK) - wenn Du möchtest.

Beitrag von zenaluca 17.08.07 - 16:17 Uhr

P.S.: Entschuldige bitte die vielen Tipp-Fehler. Ich habe es mir gerade noch mal durchgelesen ... HILFE! Ich wollte es schnell fertig schreiben, bevor Eliano aufwacht ... Man muss ja jede Sekund nutzen ;-)

Beitrag von dar 17.08.07 - 14:54 Uhr

Huhu,

also ich hab jetzt drei Kinder und ich habe wirklich viel Zeit für mich.
Mein Mann kommt auch selten vor 20 Uhr heim, manchmal sogar erst gegen 23 Uhr oder noch später, aber dafür gibt ja die Wochenenden, da hat mein Mann die Kinder und die Kinder haben Ihren Papa! Das klappt Super.

Ich mach sehr viel für mich selber, also z.B. mich mit Freundinnen Treffen auf langen Kino-Nacht-Premieren gehen, nachts um 01:00 Uhr auf dem Frankfurter Flugahfen mit Freundinnen das, *heul* letzte, Harry Potter Buch kaufen usw.

Aber ich kann auch unter der Woche mal weg. Die letzten drei Wochen war es zum Beispiel so, dass ich Donnertags immer Abends mit meiner Freundin ins Kino bin. Und ich hab das genossen und auch kein schlechtes Gewissen dabei, denn ich bin nicht nur Mutter und Hausfrau, sondern auch Freundin und Ehefrau. Und ich bin dann auch mal egoistisch und sage mir, dass ich jetzt mal was für mich machen muss und die Kinder dann halt mal bei Ihrem Vater oder halt bei einem Babysitter bleiben, wenn ich mal mit meinem Mann weg möchte.

Ich gehe auch in 2 Wochen wieder Arbeiten, und ich freue mich auf meine Arbeit!

Ich genieße die Zeit mit meinen Kindern, wir spielen und unternehmen viel, langweilig wird es nie und wir haben jede Menge Spaß zusammen!

Irgendwie geht es immer, solange der Wille da ist.

LG
dar

Beitrag von silsil 17.08.07 - 15:48 Uhr

Hut ab, mit 3 Kinder noch arbeiten gehen. Meinen Respekt.

Ich bin froh, erstmal 1 Jahr aussetzen zu können, auch wenn mir ab und zu doch etwas langweilig wird. Meine Kleine, jetzt 7 Wochen, schläft halt doch
noch sehr viel.
Allerdings denken wir dran in einem Jahr an Baby Nr. 2 zu basteln. :-D

Dein Faible für Harry Potter und vorallem Alan Rickman kann ich gut nachvollziehen ;-)
Ich hab ihn in London Theater spielen sehen und war total begeistert.
Vorallem total ohne Starallüren und richtig nett.

Lieben Gruß

Silvia + Susanna *23.06.07

Beitrag von nigicat 17.08.07 - 15:37 Uhr

Ganz ehrliche Meinung?

Ich glaube nicht, dass du "überfordert" und ausgelaugt bist sondern das Gegenteil. Ich denke, dass du dich nicht voll auslebst.

Ich hab 4 Kids (der Kleinste 8 Mon.), gehe teilzeit arbeiten, hab Haus u. Garten, einen Mann der selbst gern alles nachgetragen bekommt, schlafe Nachts von 23.00 - 5.30 mit 2 Unterbrechungen und hab überhaupt nicht das Gefühl, dass ich zu nichts komme.

Und meine Hobbies sind eben zur Zeit meine Kinder, deswegen setzt man sie ja in die Welt, weil man sein Leben mit ihnen teilen möchte.

Für dich hast du noch ein halbes Leben lang Zeit, genieße jetzt die Zeit mit deiner kleinen Familie.

lg. sonja

Beitrag von anro 17.08.07 - 15:44 Uhr

Nöö, überfordert fühle ich mich nicht.

Es ist eben nur ein gewaltiger Unterschied zu dem Leben was ich vorher mit nur 1 Kind hatte. Das 1 Kind hat wirklich nicht viel Arbeit gemacht. Jetzt ist es eben nur manchmal nervig, wenn beide zur selben Zeit schreien. Aber so wollte ich es ja auch und ich genieße es (meistens) auch. Ich trauere jetzt schon wieder nach, dass der Kleinste auch schon wieder "so groß ist"

Mich würde mal interssieren, wie viele Jahre machst du denn das mit dem wenigen Schlaf, d.h. von 23-5.30Uhr? Das zerrt dann doch auch körperlich bei jedem!

Naja und ein halbes Leben für mich, ich glaube soviel haben wir dann doch nicht mehr #kratz Bis die Kinder wieder außer Haus sind, bin ich ja mindestens 50/55. Und da ist das Leben dann doch von der Zeitspanne her gesehen schon fast rum

LG Anro

Beitrag von nigicat 17.08.07 - 20:59 Uhr

Ich hab die Abstände zwischen den Kids so "geschafft", dass ich jetzt behaupten kann seit 18 Jahren Tag und Nacht für jemanden present zu sein. Irgendetwas kommt immer dazwischen.
Man gewöhnt sich dran, und nutzt die paar Stunden total gut.

Für mich ist eben 50 Jahre erst das halbe Leben, gg

Und bei meiner Großen sehe ich eben, dass sie schneller flügge werden als uns eigentlich doch recht ist.

lg. sonja

Beitrag von nilix74 17.08.07 - 15:48 Uhr

Hallo ANro,

ich staune, bei uns klappt es eigentlich ganz gut. Mein Sohn ist untertags in der Kita, meist holt ihn meine Mama (hat das Nachbargrundstück) ab oder sie passt auf´s Baby auf und ich husch mal schnell rüber.
Morgens schläft meine Maus bis ca. 8 . Ich stehe gegen 7 Uhr auf, helfe mit Yannick fertig zu machen, dusche und frühstücke. Dann bin ich bereit für´s Baby. :-) Die Maus ist dann so 2,5 h wach um dann nochmal 0,5 - 1,5 h zu schlummern. Da stelle ich sie in den Garten. In der Zeit mache ich dann Hausarbeit (wenn wir da sind ;-) ). Ja, nachmittags beschäftige ich mich dann meist mit ihr, da sie kaum schläft. Gegen 15 Uhr kommt dann mein Sohn und wir gehen auf den Spielplatz oder zur Oma oder in den Garten. Der Papa kommt dann so 18 Uhr und beschäftigt sich mit Yannick. Zum Glück ist er auch der Koch bei uns, so das ich das nicht machen muss.
Er ist aber auch oft dienstlich unterwegs, auch Ausland für mehrere Wochen. Da habe ich dann noch meine Eltern die mich auch unterstützen!
Yannick ist schon so groß, dass er sich alleine ausziehen kann usw. Ich finde das einen schönen Altersunterschied, da er schon so selbsständig ist.
Ich fand es mit Yanni als Baby für mich sehr viel anstrengender als jetzt... Er war auch ein Schreibaby. #heul

Also mein Resumé: ich habe genug Zeit für mich, aber weggehen kann ich noch nicht ohne Baby, da ich stille. Ich finde es sehr gut so und bin sehr zufrieden #freu.
Wenn Madeleine ein Jahr alt ist, gehe ich auch wieder arbeiten :-).

#liebe Grüße
Claudia + Yannick (fast 4) + #baby Madeleine 11,5 Wochen alt

Beitrag von nilix74 17.08.07 - 15:53 Uhr

Ach ja, mein Sohn schläft durch seit dem der 7 Monate ist, da habe ich zum Glück keine Probleme mehr. Das Baby will 1 - 4 mal in der Nacht essen, schläft danach aber gleich weiter, sodas ich nicht wirklich wach werde :-).
Also alles positiv!

LG
Claudia

Beitrag von minniflecki 17.08.07 - 16:04 Uhr

Hallo,
klingt fast so als hätte ich das geschrieben. Meine Mäuse sind 22 Monate auseinander und es ist für mich sehr anstrengend. Romy ist jetzt 3 1/2 Monate alt und ich habe sie bisher voll gestillt was jetzt leider nicht mehr klappt, das kommt bei mir halt noch dazu. Ich bin nur für meine Kinder da für mich habe ich kaum Zeit. Mein Mann hilft mir zwar wenn er zu Hause ist aber die meiste Zeit bin ich halt alleine. Meine Große geht jetzt 2 mal die Woche in einen Mäusetreff wo sie auch alleine bleibt wenn sie sich da eingewöhnt hat. Ist so ne Vorbereitung auf den Kiga später. Meine Kleine weint leider sehr viel und braucht fast meine ganze Aufmerksamkeit und auch meine Nerven. Schlafen tut sie tagsüber kaum es sei denn ich nehme sie auf den Arm dann schläft sie bei mir ein wenig. Die Große kommt daher oft zu kurz. Ich hoffe immer das es mal besser wird und das wird es sicher. Du siehst es geht auch anderen so. Aber ich muss trotzdem sagen das ich froh bin meine beiden zu haben und auch das wir so einen relativ kleinen Abstand geschafft haben.

Nicole mit Fabienne 25 Monate und Romy-Anna 3 1/2 Monate