Abstillen-wie mache ich es am besten für mich und die Kleine???

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von nina226 17.08.07 - 14:45 Uhr

Hallo ihr lieben Mitmamis,

meine Tochter ist jetzt fast 6 Wochen alt und ich will sie in den nächsten 6 Wochen abgestillt haben, weil ich damit nicht klarkomme psychisch:-(.
Ich war noch nie der Stilltyp #gruebelund habe es nur gemacht, weil ich weiß, dass es das Beste ist. Doch mittlerweile bekomme ich echt Probleme.#schmoll.ich will nirgends mehr hin, weil ich mich dort nicht entblössen will..ausserdem nimmt sie die Brust nur mit Stillhütchen, was ich mir auch anders vorgestellt hatte etc....es dreht sich alles nur noch darum in meinem Kopf!!#heul

Als Termin habe ich mir den 30.9. gesetzt, denn da wird sie getauft und es wäre sehr schön, wenn ich sie bis dahin abgestillt habe. Oder zumindest teilweise.

Ich dachte mir nun langsam Stück für Stück immer mal eine Mahlzeit durch die Flasche zu ersetzen#kratz, denn ich habe gelesen abpruptes Abstillen kann dazu führen, dass die Kleinen seelisch einen kleinen Knacks bekommen.

Meint ihr das würde gut klappen, so dass ich stückchenweise meine Milch reduzieren kann und sie noch nicht ganz auf die Brust verzichten muss?!

Vielleicht kann ich so sogar die Tabletten weglassen, die man fürs Abstillen bekommen kann.

Was meint ihr??

Vielen Dank für eure Antworten.#liebdrueck#danke

Lg,

Nina mit Eliza *10.07.07

Beitrag von engel_meike 17.08.07 - 14:54 Uhr

Hallo!

Kann Dich gut verstehen! Bei uns hat es mit dem Stillen nicht geklappt und ich habe fast 8 Wochen Milch abgepumpt und per Flasche gegeben. Hatte es am Anfang auch mit Stillhütchen probiert aber das klappt dann auch nur an einer Brust #augen

Ich habe es dann auch so gemacht, dass ich als erstes die Morgenflasche durch Ersatznahrung ersetzt habe und dann nach und nach die anderen Flaschen. Allerdings hatten wir es schon nach 2 Wochen geschafft weil ich meine 3. Brustenzündung bekam und Antibiotika nehmen musste und schon nach 2 Tagen kam keine Milch mehr.

Wünsche Dir das alles gut läuft und meistens geht es mit dem Abstillen sehr gut wenn der Kopf eh schon sagt, ich möchte nicht mehr! #klee#pro#pro#klee

LG
Meike

Beitrag von nina226 17.08.07 - 15:05 Uhr

danke für deinen zuspruch!

meistens erntet man ja blöde kommentare wenn man nicht mehr stillen möchte, von wegen man sei egoistisch und so...

Beitrag von engel_meike 17.08.07 - 15:26 Uhr

Das mit den "blöden Kommentaren" kenne ich nur zu gut #augen ... keinem Kind nützt es was wenn es der Mutter mit dem Stillen psychisch nicht gut geht (meine ganz persönliche Meinung!) und JEDER muss für sich entscheiden was gut ist und was nicht, lass Dir nicht "dumm" reinreden ist alles was ich Dir mit auf den Abstillweg geben kann ;-)

Viel Spass bei der Taufe und vielleicht ist dann ja auch schon ein Gläschen Sekt für Dich drin, wenn alles geklappt hat #fest#glas

LG
Meike

Beitrag von tinchen381 17.08.07 - 15:08 Uhr

Hallo Nina,

ich denke, ich kann dich (ein bisschen zumindest) verstehen. Bei uns war das mit dem Stillen auch keine wirklich einfache Geschichte und ich habe es für die Kleine getan, nicht, weil ich es wirklich wollte.

Ich habe langsam und natürlich abgestillt, ohne Medikamente oder sonstige Hilfen. Zuerst habe ich die jeweilige Stillzeit etwas verkürzt und stattdessen Flaschennahrung (PRE) zugefüttert. Dann habe ich die nächtliche Mahlzeit durch die Flasche ersetzt, danach die am Mittag. Als nächstes habe ich noch morgens und abends gestillt und dann auf morgens reduziert.
Meine Maus hat sich dann auch so an die Flasche gewöhnt, dass sie in der 17. Woche morgens die Brust verweigert hat. Somit hat sich das Thema da erledigt. Das bisschen Milch, was ich noch hatte, habe ich ausgestrichen und auch per Flasche gefüttert, bis es sich nicht mehr lohnte.

Ich hoffe (und glaube auch daran), dass du es schaffen wirst. Vielleicht so ähnlich, wie wir, oder irgendwie anders. :-)

LG, Tina und Sarah Leonie (06.03.07)

Beitrag von nina226 17.08.07 - 15:27 Uhr

kurze frage zur nachtflasche:

wie machst du das?? abgekochtes wasser schon in die flasche geben und milch erst dann anrühren wenn das kind kommt, oder vorher anrühren und dann in kühlschrank???

Beitrag von tinchen381 18.08.07 - 18:15 Uhr

ich habe mir diesen "cool twister" gekauft. da kommt das gekochte wasser rein und durchläuft eine spirale, die von kalten wasser (das ding steht im kühlschrank) umgeben ist. dann kommt das wasser in ca. 80 sekunden auf trinkfertiger temperatur wieder raus.
wir haben dafür 30 euro ausgegeben und ich bin der meinung, dass es sein geld wert ist.

Beitrag von rosalinchen29 17.08.07 - 15:16 Uhr

Zum Abstillen je eine Mahlzeit durch die Flasche ersetzen. Dann einige Tage warten bevor du die nächste Mahlzeit ersetzt.
Trink Pfefferminztee!
Niemand sagt, dass der Anfang des Stillens einfach ist, und es kann (wie bei uns) 6 Monate dauern, bis sich endlich ein Trink- und Schlafrhythmus eingestellt hat.
Alles Gute
Nadine & Stillbaby Nr3 Julien *12.02.07

Beitrag von juiciest 17.08.07 - 15:23 Uhr

ich kann dich total verstehen..

ich hab mir das mit dem stillen auch anders vorgestellt..

da meine brüste so mega groß sind 75G #schock bin ich vom stillen auch aufs abpumpen umgestiegen.. so hat man auch eine bessere kontrolle..

ich fand das auch ganz schlimm als mir die krankenschwestern das baby "angelegt" haben.. schon dieser ausdruck ist echt schlimm..

ich will auch maximal 3 monate meine milch geben und dann abstillen.. ich meine wenn du dich so mies dabei fühlst, dann bringt es dem baby auch nix.. wenns eine gefrustete mami hat..

du musst das tun was dir dein herz sagt..

zum abstillen ist pfeffitee ganz toll.. trink möglichst viel davon..

alles Gute für Dich , Anja