Rezepte für Süßigkeiten zum Selbermachen

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Forum: Topfgucker

Nachdem am Morgen die quälende Frage: "Was soll ich heute nur anziehen?" erfolgreich beantwortet wurde, wartet schon die nächste, noch quälendere, Frage: "Was koche ich denn heute?". Auch andere Fragen rund um Rezepte und Lebensmittel sind hier am richtigen Platz. 

Beitrag von cani0211 17.08.07 - 20:20 Uhr

Hallo zusammen,

mein Gesuch steht ja schon oben. Suche etwas, dass man dann auch verschenken kann wie z. B. Pralinen oder so.

Hat da vielleicht jemand Ideen und Tipps??

Besten Dank im Voraus #danke
LG
Nicole

Beitrag von pumpkin75 17.08.07 - 20:25 Uhr

Hallo,


schau mal hier :


http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=44&tid=1023020&pid=6571276

Beitrag von ianneke 17.08.07 - 20:34 Uhr

Hallo Nicole!
Pralinen gibt es viele. Letztes Jahr in der Vorweihnachtszeit habe ich über 7 kg (überwiegend zum Verschenken) gemacht, waren 7 oder 8 versch. Sorten. Ich hab da allerdings schon etwas Übung drin.

Hast du eine bestimmte Richtung, was du gerne magst, also Vollmilch, Zartbitter- oder weiße Schokolade, mit Marzipan, mit Nougat, Rum, Contreau, Cognac, Sherry...? Dann gucke ich gerne mal, was sich so in meinen Rezepten findet.

In jedem Fall brauchst du Unmengen Backpapier, auf dem die Pralinen auskühlen. Das ganze auf Backblechen, Tabletts, etc. Schokolade hacken geht m.E. am besten mit einem Wiegemesser. Eine Pralinengabel ist noch sehr hilfreich, wenn du die Pralinen in Schokolade tauchst. Außerdem eine Metallschüssel, die schön in einen kleinen Kochtopf mit Wasser drin passt, ohne zu "kippeln" (wenn du die nicht selbst hast, würde ich mal in der Verwandschaft rumfragen, denn bei vielen stehen gerade diese Schüsseln als Staubfänger in der Küche).

Schicke Zellophantüten bekommt man in gut sortierten Schreibwarenläden und -abteilungen beim Partybedarf.

LG
Anneke (die sich auch schon wieder auf's Pralinen machen freut, aber erst vor Weihnachten)

Beitrag von cani0211 17.08.07 - 20:43 Uhr

Hallo Anneke,

oje, das hört sich aber schon ganz schön meisterlich an. Also ich bin ganz neu auf dem Gebiet, hab so was noch nie gemacht und demzufolge keine Ahnung #hicks. Möchte auch was für Weihnachten machen und ohne Alkohol sollte es sein, so viel weiß ich schon mal. Was sonst so drinn oder drum is, is mir eigentlich egal, wird ja verschenkt. Wenn du also ein klitzekleines Rezept für mich hättest, was nicht ganz so dolle schwierig ist, wär ich dir seeeeeeeeeeeeeeeeehr dankbar #freu

LG
Nicole

Beitrag von ianneke 17.08.07 - 20:54 Uhr

Schwierig ist das eigentlich alles nicht, schmecken tun die Pralinen eigentlich immer, solange die Schokolade nicht angebrannt ist, nur sehen sie vielleicht nicht so schön aus!

Ich guck mal, was ich so finde. Melde mich dann wieder!

LG
Anneke

Beitrag von lilo_26 17.08.07 - 22:59 Uhr

Guten Abend Nicole,

letztes Jahr zu Weihnachten habe ich auch Pralinen verschenkt. Meine waren auch ganz leicht herzustellen:

Das brauchst du dazu:
- kleine Papierförmchen / kann sicherlich auch anderes Material sein
- Kuvertüre / am Besten dunkle
- geschälte Mandeln
- Trockenfrüchte (Pflaumen, Aprikosen, Datteln,...)

Los gehts.
- Mandeln im Ofen auf einem Backblech leicht rösten und abkühlen lassen
- abgekühlte Mandeln in die Trockenfrüchte stecken, da wo das Loch ist, wo vorher der Stein war
- Kuvertüre schmelzen
- Früchte darin wenden (am Besten mit einer Gabel, dann läuft die überschüssige Schokolade wieder ab), bis überall Schokolade dran ist
- auf Backpapier abkühlen lassen
- in die Förmchen tun und hübsch verpacken

Viel Glück und Spass bei der Herstellung deiner eigenen Pralinen.

LG Lilo

Beitrag von lilo_26 17.08.07 - 23:00 Uhr

Ach, was auch noch toll zu verschenken ist, ist selbst gemachte Marmelade,

Lilo

Beitrag von ianneke 18.08.07 - 05:31 Uhr

Schmeckt auch Kindern! Kann man so essen, aber auch auf's Brot!

SIMPEL

Zutaten:
300 g Kuvertüre (Zartbitter oder Vollmilch, je nach Geschmack, evtl. auch gemischt)
150 g geschälte grob gewürfelte oder gestiftelte Mandeln
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
1 nussgroßes Stück Butter oder Kokosfett (eher haselnussgroß als walnussgroß!)

Zubereitung:
Schokolade grob hacken, im Wasserbad schmelzen und glatt rühren. Mit Butter oder Kokosfett, Mandeln, Ei und Vanillezucker vermengen, bei Bedarf etwas Rum zugeben. Die Masse auf Alufolie (besser ist noch selbst gemachte "Wurstpelle" (s.u.)) geben, einschlagen und eine Wurst daraus formen. Im Kühlschrank erstarren lassen. In Scheiben geschnitten als süße Wurstbrotauflage oder als Süßigkeit.

Selbstgemachte Wurstpelle:
Dazu braucht man ein Folienschweißgerät (sowas hier http://www.amazon.de/PETRA-FS-50-Folienschweißgerät-weiß/dp/B000IWG2H0/ref=pd_bbs_sr_4/028-4223389-6553336?ie=UTF8&s=home-garden&qid=1187407310&sr=8-4), mit dem man aus Gefrierbeuteln Wurstschläuche herstellt (ich selbst habe auch keines, ich mache das immer 1 x im Jahr bei meiner Tante auf Vorrat, einfach mal im Verwandten- oder Freundeskreis rumfragen, irgendwer hat ganz sicher so ein Teil). Also man teilt einfach einen etwa 7 bis 8 cm breiten Schlauch ab, so dass eine lange, etwa 7 bis 8 cm breite Tüte entsteht (Länge ergibt sich aus dem Gefrierbeutel, aber je länger desto einfacher). Damit es dann auch richtig nach Wurst aussieht, wird der Schlauch am unteren Ende mit einer Kordel verschnürt, so dass es so rundlich aussieht wie bei einem Wurstende. Am oberen Ende die Schlauchränder nach außen umschlagen, dann ist das Einfüllen einfacher, die Pelle in ein Glas oder eine hohe Tasse stellen und die Schokoladenmasse einfüllen. Schlauchränder wieder zurück schlagen und möglichst luftdicht mit einer zweiten Kordel verschließen. Das ganze mit Glas senkrecht im Kühlschrank erkalten lassen, dann bleibt sie auch schön rund. (ich hoffe, das war jetzt verständlich)

Die Wurst sieht wirklich nachher auf den ersten Blick aus wie Blutwurst. Ich hab sie mal beim Geburtstagsfrühstück in der Firma mit aufgetischt und es sind wirklich zwei drauf "reingefallen".

Beitrag von ianneke 18.08.07 - 05:40 Uhr

Noch was Grundsätzliches zum Schmelzen von Schokolade:

Schokolade darf nicht zu heiß werden, dann wird sie klumpig. Die optimale Verarbeitungstemperatur liegt irgendwo zwischen 37 und 40 °C, man sollte also immer noch den Finger reinstecken können. Wenn man die Schokolade zum Überziehen von Pralinen braucht, sollte man sie auf diese Temperatur in jedem Fall wieder abkühlen lassen, bevor man die Pralinenrohlinge eintaucht.

Wenn du das das 1. Mal auf deinem Herd ausprobierst, erstmal die möglichst niedrigste Temperatur wählen und kaltes Wasser für's Wasserbad. Damit es etwas schneller geht, kannst du auf die Schüssel einen Deckel legen, es ist aber zu Anfang häufig eine Geduldsprobe, bis man die richtige Temperatureinstellung am Herd ermittelt hat. Wenn sich nach 10 Minuten noch nicht viel getan hat, die Temperatur minimal erhöhen.

Toll geht das Schmelzen auf einer Warmhalteplatte. Wenn du so ein unnützes Ding also irgendwo rumstehen hast, dafür ist es nützlich!

In der Mikrowelle finde ich persönlich nicht so günstig, da habe ich keine Übersicht über die Temperatur und die Schokolade ist so auch ruckzuck verbrannt.