Englisch ab der 3.Klasse und schon Vorkenntnisse ???

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Forum: Kids & Schule

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Beitrag von simnik 17.08.07 - 21:17 Uhr

Hallo zusammen,

mein Sohn wird am 01.09. eingeschult und geht schon seit 2 Jahren in eine Sprachschule zum Englisch.

Wir haben erst ab der 3.Klasse Englisch ...vorher nur AG in der Schule nachmittags.

Nun wird mein Sohn ab September in der Sprachschule auch in die neue Klasse kommen, wo sie auch lesen und schreiben auf Englisch lernen. Ich möchte auch, dass er die nächsten Jahre dort hin geht und bei Muttersprachlern lernt.

Wir war es bei euch, wenn die Kinder in der 3 Klasse schon gut Englisch konnten ????

Simone

Beitrag von emmapeel62 17.08.07 - 22:59 Uhr

Frag' mich Ende dieses Schuljahres noch mal #freu

Aber mein Sohn ist nicht der einzige in seiner Klasse der bereits English spricht und ein paar Kinder haben auch Englishkurse besucht.

Gruß
emmapeel62

Beitrag von nixnick 18.08.07 - 08:07 Uhr

Unsere Tochter erhält seit der 1.Klasse Englisch- Unterricht. Ist doch beknackt wie unterschiedlich das in Deutschland gehandhabt wird.

Nixnick

Beitrag von simnik 18.08.07 - 12:56 Uhr

in Deutschland ist gut ???

jede andere Grundschule am Ort macht Englisch oder Französisch ab der 1 Klasse.....bei uns aber halt nicht

Simone

Beitrag von ina1313 18.08.07 - 09:09 Uhr

Hallo Simone,

meine Tochter hat seit dem Kindergarten Englischkurse besucht.
Allerdings lag der Augenmerk dabei immer auf dem spielerischen Erlernen der Fremdsprache, so dass die Schreibweise kaum durchgenommen wurde.

In der Schule sind sie erst in der 3. Klasse damit gestartet. Das war im letzten Jahr.
Ich kann für meine Tochter wie auch für ihre Freundinnen, die ebenfalls Englischkurse besucht haben, nur sagen, dass sie von der 1. Stunde an einfach nur viel Spaß am schulischen Englischunterricht hatten!
Wenn ich daran denke, wieviele Leute uns mit den Worten davon abrieten, dass die Kinder sich dann langweilen würden....

Das Gegenteil ist der Fall:
Sie arbeiten alle super mit (sehr gut!) - und zwar vor allem auch die Kinder, die sonst super-schüchtern sind!!!
Da sie tatsächlich schon einen Großteil der Vokabeln kennen, können sie sich auf diejenigen, die neu sind, besser konzentrieren und lernen sie besonders schnell.
Es ist wirklich ein Wahnsinn, wie groß der passive Wortschatz dieser Kinder bereits ist. Und nun wird er aktiviert.

Ich finde es toll und bin froh darüber, dass wir uns zu Kindergartenzeiten dafür entschieden haben!

Den nachmittäglichen Englischkurs haben wir nun allerdings durch einen Französischkurs ersetzt, damit ihr der Einstieg in die französische Sprache ebenso leicht gelingen wird.

LG,
Ina

Beitrag von schnuffelschnute 18.08.07 - 14:54 Uhr

Hallo,

nimms mir nicht übel, aber nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich:

Armes Kind!

Was schön, dass es noch Kinder gibt, die nicht unter diesem Druck stehen.

Verständnislose Grüße,

Ariane

Beitrag von ina1313 19.08.07 - 01:37 Uhr

Hallo Ariane,

aber nimm mir bitte diese Frage nicht übel:

Was spricht dagegen, wenn ein Kind etwas kindgerecht - also spielerisch (wie schon in meinem Beitrag geschrieben!) lernt?
Wenn es mit Spaß und freiwillig dabei ist?

Wie lernen Kinder Gesellschaftsspiele spielen? Ganz ohne Anleitung der Erwachsenen?
Nein, und dennoch ist es spielerisch und sie haben viel Spaß daran, oder nicht?

Spielgruppen machen vielen Kinder Spaß. Wenn sie dann einfach nur in englischer Sprache abgehalten und die Spiele mit zunehmendem Alter einfach etwas anspruchsvoller werden, kann ich nichts daran erkennen, was ein derartiges Unverständnis begründen würde.

Natürlich gibt es Eltern, die für ihre Kinder gar keine Kurse buchen. Ich gehöre nicht dazu. Es sollte aber natürlich alles im Rahmen bleiben und den Kindern nun mal Spaß machen.

Dein Unverständnis kann ich daher nicht nachvollziehen.

Mein Motto lautet übrigens: Urteile nicht über das, was Du nicht genau kennst.

LG,
Ina

Beitrag von lucy15 21.08.07 - 12:23 Uhr

Hallo,

nimmst mir nicht übel, aber nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe dachte ich:

Armes Kind!

Wie schön, dass es noch Kinder gibt, die über ihren Tellerrand hinausschauen dürfen und ihr angeborenes Potential nützen dürfen!

Verständnislose Grüsse,

Lucy#freu

Beitrag von schnuffelschnute 21.08.07 - 12:44 Uhr

Angeborenes Potential haben meine Kinder mehr als genug, das kannst du mir glauben!

Das Posting, auf das ich antwortete, schrieb von angelerntem Potential.

Du erkennst den Unterschied?

Beitrag von bergfee76 18.08.07 - 20:02 Uhr

Mach dir keine Gedanken. Wenn dein Sohn schon lesen und schreiben kann wird es ihm leichter fallen obwohl er etwas unterfordert sein wird am Anfang weil es für ihn viel zu leicht sein wird...sprich am besten mit seiner Lehrerin die kann dann für ihn geeignete Aufgaben suchen und ihn und seine Kenntnisse im Unterrichtsverlauf gut miteinbeziehen. So kann er zeigen was er schon alles kann und das Englisch Spaß macht. (Denn du musst davon ausgehen das es noch viele Kids in der KLasse geben wird, die sehr wenig Englisch können und auf die muss genauso Rücksicht genommen werden.)


LG Nadine
(grundschullehrerin)

Beitrag von cathie_g 20.08.07 - 09:16 Uhr

Meine Tochter konnte fließend Englisch als sie in die dritte Klasse kam, ist zweisprachig aufgewachsen. Sie konnte deutlich besser Englisch als der Lehrer und obwohl es sie genervt hat, dass sie so im Mittelpunkt war, hat es ihr insgesamt viel Selbstbewusstsein gegeben. Als wir dann nach Schottland gezogen sind kam sie in die Klasse die Deutsch als erste Fremdsprache lernt, da ist sie dann immer in die Parallelklasse in den Französichunterricht gegangen.

LG

Catherina