Asthma

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von jenni1981 17.08.07 - 22:56 Uhr

Hallo,

ich weiß mit meinem Asthma einfach nicht mehr weiter. Bei mir wurde im Februar diesen Jahres Asthma diagnostiziert nachdem ich seit November letzten Jahres unter Atemnot leidete. Auslöser dafür sind unter anderem Parfum, Staub, Rauch, Stress, Belastung usw. Entstanden ist es wahrscheinlich nachdem ich eine Bronchitis nicht auskuriert habe und immer weiter arbeiten war. Dazu kam dann der Ausbau unseres Hauses mit großer Staubbelastung, die mir den Rest gab. Seitdem wird das Asthma trotz Medikamente und versuchter Meidung der Auslöser immer schlimmer. Inzwischen nehme ich Symbicort 320 2mal täglich, Bronchospray bei Bedarf, Singulair 10 mg 1mal abends, Theophyllin 300 mg 2mal täglich und Prednisolon 50 mg noch 2 Tage jeweils eine Viertel Tablette. Durch die verschiedenen Medikamente habe ich auch ziemlich viele Nebenwirkungen. Jetzt war ich zwei Wochen krank geschrieben, da ging es noch so. Aber das Asthma im Griff habe ich dennoch nicht. Ab Montag muss ich wieder arbeiten und weiß nicht, wie ich das schaffen soll. Nachts bekomme ich ca. 2-3 mal die Woche einen Anfall und somit gehe ich dann total übermüdet und mit wenig Luft morgens auf Arbeit. Ich fühle mich aber auch unter Druck gesetzt, da die von Arbeit schon dauernd nachfragen, wie lange ich noch krank bin und weshalb usw. Also sage ich mir, dass ich Montag wieder auf Arbeit gehe und somit meine Ruhe vor denen habe, aber dadurch geht es mir gesundheitlich bestimmt wieder schlechter. Dazu arbeite ich im Schichtdienst, was das alles noch erschwert.

Ich weiß einfach nicht mehr, was ich noch machen soll. Noch mehr Medikamente kann ich nicht nehmen durch die Nebenwirkungen. Aber arbeiten muss ich auch wieder, da ich bei einer Zeitarbeitsfirma noch in der Probezeit bin und dann bestimmt bald entlassen werde. Nach der Arbeit habe ich aber auch keine Ruhe wegen meiner kleinen Tochter.

Kann mir jemand vielleicht noch Tipps zum Umgang mit dem Asthma geben oder vielleicht andere Therapieansätze?

Vielen Dank

Jenni

Beitrag von sunflower.1976 18.08.07 - 13:05 Uhr

Hallo!

Mein Mann hat allergisches Asthma. Blöderweise hat er eine Katzenhaarallergie und ich hatte meine Katzen schon, bevor ich ihn kennenlernte. Ich wollte meine Katzen nicht einfach so hergeben, bevor er nicht eine Therapie versucht hat.
Er hatte das Astham längst nicht so schlimm, wie Du. Aber es hätte sich ohne Behandlung leicht verschlimmern können.
Er ist zur Akupunktur gegangen. Die 10 (oder 12 Sitzungen) haben "Wunder" bewirkt. Er brauchte seitem keinerlei Medikamente gegen die Katzenhaarallergie und musste maximal 2 Mal im Monat ein Asthmaspray nehmen.Die Behandlung ist jetzt drei Jahre her. Die Symptome verschlimmern sich erst seit ca. einem Monat wieder, so dass er demnächst wieder zur Akupunktur gehen wird.

Vielleicht kannst Du einen sehr erfahrenen Arzt ausfindig machen.

LG Silvia

Beitrag von glu 19.08.07 - 17:06 Uhr

wow, wenn ich das alles nehmen würde, würde es mich umhauen...

ich habe seit meinem 12. lebensjahr asthma, mal schlechter mal besser...im moment fast beschwerdefrei...als medis nur noch pulmicort zum inhalieren und salbutamol bei bedarf...aber auch ich weiß wie es ist wenn ohne theophyllin nix mehr geht...gib nicht auf, für gewöhnlich läßt sich ein asthma gut einstellen.

als erstes solltest du dir wegen der arbeit mal keinen streß machen, denn auch die psyche tut ihr übriges dazu und macht ein asthma nicht besser.

bist du bei einem pulmologen? wenn nein, unbedingt hin! wenn ja, würd ich vielleicht nochmal zu nem zweiten gehen, denn irgendwie irritiert es mich das es dir bei dieser medikation sooo schlecht geht.

ich wünsch dir alles gut!

lg glu