Schlechtes Ergebnis bei Nackenfaltenmessung

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von annaewa 18.08.07 - 07:35 Uhr

Hallo!
Ich weiss, dass mir keiner die Entscheidung der Fruchtwasseruntersuchung nehmen kann, aber vielleicht kann mich jemand beruhigen.

Die Ultraschalluntersuchung war spitze, nur meine Blutwerte erhöhen das Risiko insgesamt auf 1:178.

Sicherlich wäre es vernünftig die Fruchtwasseruntersuchung zu machen, doch diese hat auch Risiken.

Ich hatte schon eine Fehlgeburt und als ich jetzt schwanger geworden bin und die Ängste hatte, dass es diesmal auch schiefgeht, habe ich mir gesagt, dass ich eine neue Schwangerschaft wohl nicht durchstehen würde.

Wie war es bei Euch??

Beitrag von deoris 18.08.07 - 07:39 Uhr

Hallo
Überlege dir ,würde es deine Entscheidung das Baby auszutragen ändern ,wenn du wüsstest ,dass dein baby behindert ist????
Wenn ja ,dann mache die Untersuchung ,wenn nicht war die NFM auch nicht nötig .Und lass dich nicht verrückt machen.Es gab zahlreiche ergebnisse die sich nicht bestettigt haben und das war alles nur Verrücktmacherei.

LG Ewa 25 ssw

Beitrag von phoenix1970 18.08.07 - 07:45 Uhr

Lass Dich nicht Verrückt machen! Bei so einer Nackenfaltenmessung ist auch nicht immer alles richtig. Die sicherste Untersuchung ist die Fruchtwasseruntersuchung!

Ich selbst hatte auch bereits eine Fehlgeburt und bin dann schwanger geworden. Ich habe mich für die FW-Unterschung entschieden obwohl mir nicht klar war, was ich dann wirklich mache (man weiss dann halt wenigstens was auf einen zukommt).

Es ist Deine Entscheidung und sicher es gibt ein Risiko bei der Untersuchung. Ich persönlich kann nur sagen, dass ich in einem speziellen Pränatalzentrum war und für das Baby zu keinem Zeitpunkt Gefahr war.

Lass Dich nicht hippelig machen und entscheide in aller Ruhe, was Du möchtest!

Alles gute und liebe Grüße
Angi

Beitrag von nicki1820 18.08.07 - 07:46 Uhr

Hallo,

die Gefahr, dass bei einer FU etwas schief geht ist geringer als die, dass du ein behindertes Kind bekommst (1:200). Ich glaube, selbst wenn ich das Kind in jedem Fall behalten würde, würde ICH diese FU machen lassen, da ich wüssen möchte was auf mich zu kommt.

Ich wünsche euch alles Gute.

Katja

Beitrag von s_a_m 18.08.07 - 07:49 Uhr

Vielleicht interessant?

Blut- und/oder Nackentransparenzwerte auffällig:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&tid=609251


Amniozentese: http://www.regenbogenzeiten.de/amnio.html

Liebe Grüße
Sabine

Beitrag von rumi 18.08.07 - 07:52 Uhr

Hallo!
Ich hatte am Donnerstag auch die NFM. Das Ergebnis war grenzwertig und mein Arzt sagte aus medizinischer Sicht müsste ich Ihnen eine FWU anraten, bzw. vorschlagen.

Ich werde es nicht machen lassen. Das Risiko das bei oder durch die FWU etwas passiert ist ähnlich hoch und bei Feststellung einer Trisomie z.B. würde ich dennoch das Kind behalten.
Ich denke positiv und gaube das mein Wert, wie bei den meisten Messungen, einfach nur ein Wert bleibt. Meinem Krümel geht es sehr gut, er ist zeitgemäß entwickelt, mir geht es gut und in 4 Wochen ca. werde ich ein Organscreening machen lassen.
Mehr jedoch nicht da sowiso keine Abtreibung in Frage käme.


LG Rumi

Beitrag von penelope12 18.08.07 - 08:24 Uhr

Hallo,

bei uns stand auch die Entscheidung an aufgrund meiner "schlechten" Blutergebnisse. Wir haben uns so entschieden, dass wir in der 21. Wo die grosse Ultraschall-Untersuchung machen. Sollte dort etwas auch geringfügiges auffallen, lassen wir eine FW-Untersuchung machen.

Alles Gute,
P12

Beitrag von engelchenmoo 18.08.07 - 08:41 Uhr

Hallo,

wieder einmal werde ich in meiner Meinung bestärkt, dass die NFM absoluter bullshit und reine Geldmacherei ist! :-[
Es kommen so viele falsche, bzw. falsch positive Werte da raus - und vor allem hat man rein gar nichts davon, eine schlichte ZAHL gesagt zu bekommen! Glaube mir, wir haben es am eigenen Leib erfahren - die NFM wurde "einfach so" mit gemacht, obwohl wir sie nicht wollten - und man schlug uns ein Risiko von 1:37 um die Ohren!!! #schock
Wir haben daraufhin die FWU machen lassen, bei einem bekannten Pränatal-Diagnostiker, um die Risiken so gering wie möglich zu halten. Im übrigen ist es nicht bewiesen, dass Früh- oder Felgeburten, die nach einer FWU auftraten, durch eben diese ausgelöst wurden oder auch ohne FWU passiert wären!!
Bei unserer FWU ist übrigens NICHTS herausgekommen - und das bei der besch*** NFM-"Prognose"....
Ich kann in so einem Fall nur zu einer FWU raten. Denn auch ein tolles NFM-Ergebnis (1:87933) kann bedeuten, dass das Kind trotzdem einen Chromosomenschaden hat!

Alles Gute für Euch und ganz liebe Grüße
engelchenmoo #schein mit #baby Fiona ET-9

Beitrag von exodia 18.08.07 - 09:12 Uhr

Hallöchen,
auch wenn es hier vermutlich nicht gerne gesehen wird.
Im Eltern-Forum gibt es unter der Rubrik Schwangerschaft ein Pränatal Forum, wo die Wert exakt erklärt werden. In deinem Fall lohnt sich der Blick dort rein ganz sicher.

Auch ist es so, dass das Risiko welches ausgerechnet wurde, dein Risiko zum JETZIGEN Zeitpunkt ist. Das Risiko wird je näher der Geburtstermin rückt immer geringer.

Viel Glück
Andrea

Beitrag von s_a_m 18.08.07 - 10:03 Uhr

"Auch ist es so, dass das Risiko welches ausgerechnet wurde, dein Risiko zum JETZIGEN Zeitpunkt ist. Das Risiko wird je näher der Geburtstermin rückt immer geringer."

Das ist so witzig, wie die Leute von der Statistik das immer drehen... Als ob eine Trisomie, sonstwas genetisches, ein Herzfehler o.ä., auf die eine unüblich ausgeprägte Nackentransparenz hinweisen KANN (nicht muss!!) sich im Laufe der Schwangerschaft "verringern" oder "verlieren" würde ;-) Das ist natürlich nicht so und daher steht in der Rechnung auch immer die "1" auf der einen Seite (1:517 o.ä.). Das eine Baby, das für die "1" steht ist eben kein Regelkind. Und zwar bei der Untersuchung genauso wenig wie in der Zeit davor und der Zeit danach. Da verringert sich nichts. 1 bleibt 1, egal wie hoch die Zahl auf der anderen Seite auch sein mag.

Liebe Grüße
Sabine

Beitrag von anarchie 18.08.07 - 09:20 Uhr

Hey...

Würdest du denn ein behindertesKind abtreiben?
Wenn ja, dann lass es machen!

Wenn du auch ein besonderes Kind haben möchtest, warum dann ein Risiko eingehen durch die FWU?

Und: 1:178...das heisst nur, das 1 Kind von 178 behindert ist....d.h. 177 sind völlig gesund!

ich persönlich würde nie mein Kind auf´s Spiel setzten aufgrund einer irgendeiner, garnicht aussagefähigen , Wahrscheinlichkeit...

Du hast ein kind verkoren, würdest du das Risiko eingehen auch dieses zu verlieren? und zwar aufgrund einer Untersuchung, die DU veranlasst hast?

lg

melanie mit nr.3(36.SSW)



Beitrag von maximil 18.08.07 - 21:40 Uhr

Hallo Du,

also ich hatte bei meiner 2. SS ein Ergebnis der NF-Messung und Blutwerte von 1:278, hatte davor auch eine FG.

Bin jetzt wieder schwanger und das Ergebnis ist 1:229. Ich würde aber wegen diesem Ergebnis nie eine FU machen lassen.

Meine Freundin ist 41 Jahre und hat bei Ihrer Untersuchung das Ergebnis bekommen, dass sie ein Kind mit Down-Syndrom bekommen wird. Und was war, sie hat im Januar eine völlig gesunde, kleine Maus zur Welt gebracht.

Es kommt ja immer auch auf den Arzt an und wie das Baby liegt bei der Nackenfaltenmessung liegt. Da sind 1 oder 2 mm sehr viel, die dann bei der Berechnung, zusammen mit den Blutwerten, einfliessen.

Lass Dich bitte nicht verrückt machen und wäge genau ab, ob es wirklich sinnvoll ist eine FU machen zu lassen.

Viele liebe Grüße
Christine+Maximilian(bald 4)+#sternchen im Herzen+Julia(7Monate)+Krümel im Bauch (25SSW)

Beitrag von adeodata 19.08.07 - 11:06 Uhr

Hallo,

wie meine Vorrednerinnen denke ich, die Entscheidung hängt davon ab, ob Du im Falle einer Behinderung wirklich einen Abbruch machen würdest. Wenn Du das nicht sicher willst, solltest Du das Risiko einer FG auch keinen Fall eingehen.

Wenn es Dir mehr darum geht, frühzeitig zu wissen, was los ist, kann man mit Feinultraschall auch noch ziemlich viel rauskriegen, ohne Risiko einer FG.

Ein Risiko von 1:178 ist ja nun auch wirklich nicht sooo wahnsinnig groß. Es bedeutet, wenn Du 179 Kinder kriegen würdest, wäre eins davon behindert!!! Bzw. die Wahrscheinlichkeit, daß Dein Kind gesund ist, ist 178 mal größer als, daß es behindert ist. Ich selbst bin eine "ältere" Schwangere, ich bin 39, und ich hatte nur aufgrund meines Alters ein statistisches Risiko von 1:150, also sogar noch mehr als Du.

Ich wünsch' Dir eine gute Entscheidung
und natürlich eins von den 178 gesunden Kindern!

LG, adeodata

mit Marlene (20 Monate) und Lorenz inside (27.SSW)