katzenbabys sind alle tot.

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von alarabiata 18.08.07 - 09:15 Uhr

hallo zusammen...

habe vor ein paar tagen gepostet. meiner katze ist die FB geplatzt und wir waren beim TA wegen ultraschall. der meinte, alles okay, wir können übers WE noch warten solange es der katze gut geht.
nun sind sie heute morgen alle tot geboren...und nicht nur das.

sondern auch noch in dem zimmer in dem ich in 6 wochen mein kind gebären möchte....

es ist zum in den himmel schreien.
ich bin unsagbar traurig und abergläubisch obendrein!!!

traurige grüsse..bianca

Beitrag von mausi_7792 18.08.07 - 09:38 Uhr

Hallo Bianca,

da krieg ich ja gleich ne Mega-Gänsehaut :-(

Was mich nur wundert: Der TA hat euch mit der Katze wieder nach Hause geschickt, obwohl die FB schon geplatzt war? Ist es nicht beim Menschen so, dass das Kind spätestens 24 Stunden nach Platzen der FB auf der Welt sein sollte, wegen Infektionsgefahr? #kratz

Jedenfalls tut es mir sehr leid für dich und vor allem für deine Katze #heul

LG
Tina

Beitrag von alarabiata 18.08.07 - 09:55 Uhr

ja verstanden habe ichdas auch nicht.....aber "gehorcht" wie man so schön sagt.
ich hatte ohnehin ein ungutes gefühl. die ganze zeit schon...hätte ich mir mal selbst vertraut(leider mache ich diese erfahrung sehr oft im leben und lerne nur langsam dazu.....?!?!?!)

ich werde die babys nun vergraben.

LG

bianca

Beitrag von mutterschaf 18.08.07 - 12:27 Uhr

Und vergiss nicht, die Katze kastrieren zu lassen.

Beitrag von anarchie 18.08.07 - 10:00 Uhr

oh Bianca....das tut mir so leid!!!!!!

ich hatte sowas befürchtet....

Geht es wenigstens Heini gut?

lg


melanie

Beitrag von budges... 18.08.07 - 10:12 Uhr

ich würde sofort zum tierarzt gehen um auszuschließen das deine katze noch einen (toten) welpen in sich hat, daran kann sie nämlich ruck zu sterben.


mfg

Beitrag von hope_elmo 19.08.07 - 02:11 Uhr

Hallo Bianca,

ganz genau das hatte ich Dir in Deinem Posting vor ein paar Tagen geantwortet.

Das erste Baby (dem die Fruchtblase) geplatzt ist, war natürlich tot (denn ohne Fruchtblase ersticken sie ja logischerweise) und hat den anderen den Geburtskanal verlegt. Deshalb sind nun auch alle anderen gestorben.

Hättest Du doch bloß auf mich (und auf die eine Tierärztin, die Du dann angerufen hattest) gehört und gleich einen Kaiserschnitt machen lassen. Aber Du wolltest ja zuwarten.

Geh bitte jetzt auch zum TA, denn es könnte immer noch ein totes Kätzchen liegen - daran kann Deine Katze auch sterben.

Gruß,
Sabine

Beitrag von anarchie 19.08.07 - 11:46 Uhr

Hallo!

Du schreibst, das Kätzchen mit der geplatzten Fruchtblase war natürlich tot, das es erstickt sei...

Ist es denn so anders, als wie beim Menschen????
Denn normalerweise werden die babys ja über die Nabelschnur versorgt, die völlig unabhängig ist von der FB....

Ohne mich jetzt zuweit aus dem Fenster lehnen zu wollen: Bei Menschen kann sich die Fruchtblase wieder schliessen, neues FW gebildet werden - und nicht zuletzt kann man locker eine Tag warten nach Blasensprung -und dann wird das Kind wegen der Infektionsgefahr geholt....

Und anbei: ich finde es ziemlich gemein, ihr jetzt Vorwürfe zu machen!
A la hättedst du nur...

1. hilft das jetzt nichts und
2. Vorher soll denn der Laie wissen, welcher TA Recht hat und
3. ist es einfach gemein, sie ist so schon traurig genug und
4. kenne ich Bianca ein bisschen und kann mir in keinster Weise vorstellen, dass sie nicht nach bestem Wissen und gewissen gehandelt hat!

gruß

melanie

Beitrag von hope_elmo 19.08.07 - 14:59 Uhr

Hallo Melanie,

ja - es ist komplett anders als beim Menschen. Das fängt schon damit an, dass die Föten alle in einer eigenen Fruchtblase liegen und eine eigene Plazenta haben. Diese Plazenta ist dann zudem lediglich ein Gürtel um die Fruchtblase (also nicht rundrum). Dann gibt es zwei "Höhlen", in welchen sich der Fötus befindet (die Amnionshöhle und die Allantioshöhle). Hier hole ich mal nicht weiter aus, weil das hier - denke ich - den Rahmen sprengen würde. Aber Du siehst schon hieraus, dass es ein völlig anderer Aufbau ist als beim Mensch.

Man überwacht die Geburt normalerweise über die Körpertemperatur. Zwei bis drei Tage vor der Geburt sinkt die Temperatur um 1,5 bis 2 Grad unter die physiologische Norm und 24 bis 48 Stunden vor der Geburt erreicht sie einen Tiefststand. Der kann auch nur wenige Stunden anhalten, danach erfolgt ein kontinuierlicher Anstieg auf die Normaltemperatur. Wenn nun innerhalb der nächsten 6 Stunden keine Wehen einsetzen, sollte man schon den TA kontaktieren, weil dann in den meisten Fällen etwas nicht in Ordnung ist.

Mit dem Einsetzen der Preßwehen platzt nun normalerweise die äußere Fruchthülle und die Allantios, und das abgehende Fruchtwasser macht die Geburtswege schlüpfrig. Der Welpe (noch im Amnion liegend) kommt kurz danach im Amnion. Folgt kein Austritt des Fötus, steckt dieser erfahrungsgemäß im Becken fest (eventuell noch Steißlage), das Amnion reißt (oftmals auch schon die Nabelschnur) und der Fötus muss ersticken.

Der Geburtskanal ist dann versperrt. Hat man genug Erfahrung und liegt dieser Fötus noch halbwegs gut, kann man ihn herausziehen und Geburt kann weitergehen. Tut man das nicht (bzw. erfolgt kein Kaiserschnitt) müssen auch die Anderen sterben. Durch den Verwesungsprozess - und wenn man dann zu lange wartet - stirbt auch das Muttertier.

Zu den Vorwürfen: Ich ärgere mich nur maßlos, wenn ich solche Sachen lese. Ich kann einfach nicht verstehen, dass sich Tierhalter nicht umfassend informieren, wenn sie schon einen Wurf (egal welcher Tierart) erwarten. So blauäugig an eine solche Sache ranzugehen, ist verantwortungslos. Dann fragt sie hier bzw. eine Nottierärztin: Ich hatte ihr sofort geschrieben, dass ein TA-Besuch unumgänglich ist, und auch die Not-Tierärztin empfahl ihr einen Kaiserschnitt. Doch sie meinte ja, dass sie lieber noch wartet (weil es wohl gerade nicht so passte). Dann zu klagen, dass alle tot sind, ist müßig.

Klar tut es mir leid für sie, aber - und gerade - wenn ich Laie auf diesem Gebiet bin, kann ich nicht für mich entscheiden und sagen, ich warte noch.

Sie schrieb noch etwas von Ultraschall: Das bringt zu diesem Zeitpunkt überhaupt nichts- da kann man nur erkennen, ob da Welpen liegen oder nicht. Man sieht nicht, ob noch alle ernährt werden oder ähnliche Fakten. Auch kann man nicht mehr alle sehen, weil sie ja hintereinander liegen.

Viele Grüsse
Sabine

Beitrag von anarchie 19.08.07 - 15:18 Uhr

hey...

danke für deine ausführliche Antwort!
Ok, wieder was dazugelernt....ich selber habe keine Katze mehr, seit ich zuhause ausgezogen bin und bin da deswegen nicht wirklich in der Materie, auch weil unser einziger Wurf damals stattfand, als ich etwa 5 Jahre alt war......beim Pferd könnte ich was dazu sagen;-)
Oder beim Menschen eben...#schein

Das Problem hier im Forum ist eben, dass man nicht weiss, wer Ahnung hat, dramatisiert oder bagatellisiert....

Hättest du diesen Text damals geschrieben wäre mit persönlich klar gewesen: ok, die weiss, was sie erzählt...

Es war ja so, dass eine andere TÄ eben was ganz anderes gesagt hat...und die , die zum KS riet, dafür Unsinn über menschliche Entbindungen erzählt hat...
Und wenn man dann merkt, die erzählt was, was nicht stimmt, neige zumindest ich dazu andere Äusserungen auch kritisch zu beäugen ...

Aber hin oder her..nun ist es leider zu spät....die armen Katzi´s#schmoll

Auf jeden Fall danke ich dir für deine Antwort...

lg

melanie

Beitrag von foldigu 19.08.07 - 03:02 Uhr

Hey das tut mir sehr leid...

Bei uns war es ähnlich, aber zwei Kitten haben die schwere Geburt überlebt und sind wohl auf.
Standen auch seit die Fruchtblase geplatzt ist (auf unserem Bett morgens um 5:33 uhr) mit dem Ta in kontakt und er sagte immer ist noch in der zeit.

Im Nachhinein hat er gesagt, hätte er gewusst das alle stecken bleiben, hätte er nen Ks gemacht.
Wir waren sehr traurig und hängen nun auch sehr an Feli und Kalle die beiden werden nun bei uns bleiben.

Gruss Anna