Zahnchirurgen nochmal ansprechen?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von asile 18.08.07 - 12:43 Uhr

Hallo,

folgendes Erlebnis:

vor einigen Monaten wurden mir insgesamt 4 Zähne in 2 Sitzungen entfernt.

2 Weisheitszähne,sowie 2 Backenzähne ( bei dem einem hatte sich eine Zyste gebildet).

Die Op der Backenzähne wurde als erstes von einer jungen (noch recht unerfahrenen ) Oralchirurgin durchgeführt,sie dauerte extrem lange (ca.1 Std.) und dabei musste auch mein Oberkieferknochen aufgeschnitten werden,da der Zahn sich so nicht lösen ließ.

Soweit so gut,alles wunderbar geheilt,wenig Schmerzen,alles super,nur irgendwann merkte ich,dass an der Stelle wo der Zahn gezogen wurde irgendwie eine kleine Spitze rausragte,wusste jetzt nicht,ob es vielleicht der Knochen war,der wieder zusammen wuchs,oder ein Stück Zahn.

Es schmerzte leicht,war unangenehm,aber ich hatte keine wirkliche Zeit um damit zum Zahnarzt zu gehen.....

Tja,seit gestern weiß ich,daß es sich hierbei tatsächlich um ein Stück Zahn handelt,ich konnte es mit etwas wackeln selbst entfernen.( es hat sich jetzt also nach gut 3 Monaten gelöst).

Gehört das nun schon zum Ärztepfusch,was meint ihr? Ich will da eigentlich auch keine große Nummer draus machen,aber wirklich sauber wurde ja anscheinend nicht gearbeitet.........

Gruß asile

Beitrag von heffi19 18.08.07 - 14:13 Uhr

Ganz im Ernst, alle meine Bekannten, die sich die Weisheitszähne entfernen haben lassen (inkl. mir) haben so ne Spitze.
Ich war gestern deswegen beim ZA und er meinte das sei normal und würde sich geben...

Beitrag von smr 18.08.07 - 19:55 Uhr

Hallo!
Ich hatte das mal nach dem Ziehen, da musste so stark gezerrt werden, dass ein Stück Knochen mit rausguckte, der dann abgeschliffen wurde....
bist Du sicher, dass es ein Stück Zahn war? Wenn das wirklich so ist, würde ich schon sagen, dass die Arbeit da nicht richtig gemacht worden ist, aber mit dem Beweisen ist es ja auch so eine Sache, zumal ich es jetzt so verstanden habe, dass Du das Stück selbst entfernt hast?
Auf jeden Fall würde ich nochmal jemanden draufgucken lassen, um sicher zu gehen, dass jetzt alles ok ist.
LG
Sandra

Beitrag von asile 18.08.07 - 20:48 Uhr

Hallo,

ja ich habe das Stück selbst rausgezogen,ich habe es sogar aufgehoben,es sieht schon sehr nach Zahn aus............

Gruß asile

Beitrag von naddikiel79 18.08.07 - 20:10 Uhr

Hallo.
Es kann sehr wohl ein Stück Knochensplitter sein der sich an die Oberfläche "gebohrt" hat und dadurch einen entzündlichen Prozess in Gang gesetzt hat- ist ja ein "Fremdkörper". Sowas kann dem besten Zahnarzt oder Oralchirugen passieren und hat nichts mit seinen Qualifikationen zu tun oder ob er schon lange diesen Beruf ausübt.
Von Ärztepfusch würde ich nicht ausgehen! Sowas passiert leider, es braucht nur ein winziger Splitter sein und schon hast du theater! Ich bin selber Zahnarzthelferin (übe diesen Beruf schon länger nicht mehr aus) und musste diese leidliche Erfahrung selber schon machen.
Tut es denn noch immer weh? Dürfte nach Enfternen des Splitters eigentlich nicht mehr.
Lg

Beitrag von asile 18.08.07 - 20:47 Uhr

Hallo,

nein,nun tut es nicht mehr weh,ist aber auch seit gestern erst raus.
Wobei wirklich entzündet war es nicht (noch nicht).

Gruß asile

Beitrag von naddikiel79 18.08.07 - 23:23 Uhr

Hallo nochmal.
Ich denke nicht, das Du jetzt noch mit einer Entzüngung rechnen musst.
Sollten Dir aber Zweifel kommen, geh besser nochmal zu dem behandelnden Arzt und sprech ihn/sie direkt auf Deine Zweifel und Ängste der Behandlung an.
Ärztepfusch war es garantiert nicht...
Es ist wirklich schwer so kleine (die für einen selber RIESIG GROSS erscheinen) Knochensplitter zu "erkennen" wenn Speichel, Blut und Aerosol vom Bohrer aufeinandertreffen.
Dir alles Liebe
Naddi

Beitrag von asile 18.08.07 - 23:28 Uhr

Hallo,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort,das ist genau das was ich wissen wollte kann/darf so etwas passieren.

Ich bin ansich kein mensch der deswegen Ärger machen würde,es hat mich wirklich nur interessiert,ob so etwas häufiger passiert oder halt ein Einzelfall ist.

Wenn ich massive Schmerzen gehabt hätte,wär ich sicher auch nochmal da gewesen,das Einzige was jetzt auch nach 3 Monaten noch manchmal ist,ist eine Art "Phantomschmerz",wenn ich es so ausdrücken kann.

Aber auch das wird sich sicher geben.

Viele Grüße asile

Beitrag von naddikiel79 19.08.07 - 00:05 Uhr

#blumeEs ist Dein gutes Recht Dir Gedanken zu machen, vor Allem wenn man die Medien verfolgt und -leider Gottes- mitbekommen MUSS was Ärzte heutzutage leisten oder nicht leisten!
Es sind dennoch Einzelfälle und Du solltest den Arzt/Zahnarzt ect. nach Deinem persönlichen Empfinden auswählen. Es gibt immer Leute die mit GENAU diesem Arzt nicht zufrieden sein könnten, sollte Dich aber nciht davon abhalten Dir ein eigenes Urteil zu machen.
Du bist sehr aufmerksam gewesen, sollte auch weiter so bleiben!
KNOCHENSPLITTER ist ein krasser Ausdruck, sind meist wirklich ganz Kleine....
Weiterhin eine schmerzfreie Zeit wünscht dir
Nadine

Beitrag von heffi19 18.08.07 - 23:10 Uhr

Zudem du sicher vorher eine Erklärung unterschrieben hast in der mit Sicherheit drin gestanden ist was schief gehen kann...

Beitrag von asile 18.08.07 - 23:13 Uhr

wo allerdings nicht drin stand,dass ein Stück Zahn stecken bleibt.................