Ablehnung Mu-Ki-Kur!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von salson 18.08.07 - 16:43 Uhr

Hallo,
ich habe heute Bescheid bekommen das meine Kur nicht genehmigt wird.#heul
Dabei hätte ich sie so dringend nötig. Ich habe angeblich keine Doppelbelastung. Dabei Ver-und Pflege ich meine Schwiegereltern deren Haushalt und meinen, und noch meine Zwei Süßen (3+5Jahre alt).Ich bin jeden Abend fix und fertig und jetzt das!#schmoll

Habt Ihr vielleicht Vordrucke die mir beim Widerspruch helfen können?
Bin euch da sehr dankbar.

Sonja die einen frustrierten Tag hat.....:-[

Beitrag von kueken 18.08.07 - 17:20 Uhr

Hallo Sonja,

versuch es mal über´s Müttergenesungswerk. Die stehen einem gern mit Rat und Tat zur Seite.

LG, Doreen

Beitrag von scullyagent 18.08.07 - 19:13 Uhr

Mit einem Überlastungssyndrom bekommst Du keine Mutter-Kind-Kur genehmigt. Nur eine Kur für Dich alleine.

Eine Mutter-Kind-Kur ist zuallererst bei körperlichen beschwerden bei Mutter oder Kind gedacht. Das ist für Dich als Mutter auch ziemlich anstrengend, da es keine Rund-um-die-Uhr Kinderbetreuung gibt.

Es wäre genauso, wenn man in einer Alkoholentzugsklinik Wein zum Abendessen reichen würde. Kurzum, die Kur ist bei deinem ( sehr verständlichen ) Überlastungsproblem kontraproduktiv.

Aber versuchs mal mit nem Wiederspruch, mehr als zum 2. Mal ablehnen kann Dir nicht passieren

Toitoi
Scully

Beitrag von zaubertroll1972 18.08.07 - 20:18 Uhr

Hallo,

natürlich darf das Kind mit zur Kur. Wo sollte es denn bleiben?
Die Mütter nehmen ihre Kinder doch alle mit in die Kur ( wenn sie mal eine genehmigt bekommen ). Sie werden dort betreut.

LG Z.

Beitrag von scullyagent 18.08.07 - 20:57 Uhr

natürlich darf das Kind mit zur Kur. Wo sollte es denn bleiben?

Nicht bei Überlastungssyndrom. Bei anderen Diagnosen ist die Sachlage eine ganz andere.

Wo das Kind bleiben soll?? Na zu Hause. Zur Not mit einer von KV finanzierten Haushaltshilfe.

Bei Kuren geht es darum, die Gesundheit wieder herzustellen und nicht um Mutter-Kind- "Urlaube" zu finanzieren.

Und bei diser Diagnose wird keine Mutter-Kind - Kur genehmigt.
Weil - mit Kind - die Mutter sich nicht in dem Maße regenerieren kann, wie es für ihre Genesung notwendig wäre.

Das kannst Du blöd finden, aber im Zuge der Kostendämpfung werden ausschließlich Maßnahmen finanziert, die erfolgversprechend sind.

Scully

Beitrag von zaubertroll1972 18.08.07 - 21:13 Uhr

Wer redet denn hier von Urlaub?
Also bitte richtig lesen!
Finde schon sehr merkwürdig daß alle mir bekannten Mütter auf Grund von Burn Out Syndrom oder ähnlichem zur Kur fahren und ihre Kids mitnehmen dürfen.
Wiso sollte die Gesundheit nicht wieder hergestellt werden wenn die Kinder mitfahren? Sie werden dort schließlich betreut während die Mutter ihre Anwendungen und Behandlungen wahrnimmt.
Habe ich nie gehört daß eine von der KV finanzierte Haushaltshilfe die tägliche Kinderbetreuung übernimmt.
Und ob das vor allem günstiger wäre.
Bei welcher KK bist Du denn beschäftigt oder woher beziehst Du Deine Informationen?

Z.

Beitrag von scullyagent 18.08.07 - 21:39 Uhr

Finde schon sehr merkwürdig daß alle mir bekannten Mütter auf Grund von Burn Out Syndrom oder ähnlichem zur Kur fahren und ihre Kids mitnehmen dürfen.

Soso, Du hast also die Diagnosen auf den Anträgen gelesen???

Nein, bei Burn out gibt es keine MuKi - Kur. Aber es gibt Ärzte, die andere Somatische Beschwerden ( entweder der Mütter oder der Kinder ) im Antrag aufführen. Auch wenn die Mütter dir dann erzählen , daß sie mit Burn out die Kur genehmigt bekommen haben.

Habe ich nie gehört daß eine von der KV finanzierte Haushaltshilfe die tägliche Kinderbetreuung übernimmt.

Aber selbstverständlich. Schau auf der Seite Deiner KV nach oder ruf dort an. Die Haushalthilfe darf halt nur kein enges familienmitglied sein.

Und Du bist leider gar nicht gut informiert. Es ist schade, das Du damit fehlerhafte Informationen streust. Der Urspungsposterin ist mit richtigen Infos mehr geholfen, weiß sie doch nun, was sie beim nächsten Arztbesuch ansprechen sollte.

Scully


Bei welcher KK bist Du denn beschäftigt oder woher beziehst Du Deine Informationen?

Ich habe ein chron. krankes Familienmitglied, das fast jahrlich auf Kur oder Reha muß. Da lernt man so einiges im Laufe der Jahre.

Beitrag von zaubertroll1972 18.08.07 - 21:48 Uhr

Ja stell` Dir vor, ich habe schon die Diagnosen auf Anträgen gelesen. Was ist daran so ungewöhnlich? Und natürlich wird auf Grund von Burn Out eine Kur genehmigt.


Weißt Du, ich habe meine Meinung und Du hast Deine.
Man kann auf den Seiten der Kurkliniken und der Organisationen, die bei der Antragstellung Hilfe leisten alles genau nachlesen. Ich denke die Mütter die eine Kur beantragen tun das meist.

Als wenn es etwas ungewöhnliches wäre die eigenen Kinder mit zur Kur zu nehmen.
Vielleicht ist das bei chronisch Kranken etwas anderes und zwischen einer Reha und einer Mu Ki Kur liegt sicherlich noch ein Unterschied.

Weiß gar nicht wiso Du mich hier so anpampst! Ich habe Dir nichts getan und nur weil ich eine andere meinung vertrete kannst Du ruhig gescheit mit mir reden. Wenn Du das nicht schaffst dann laß` mich bitte einfach in Ruhe.
Auf so eine Zickerrei habe ich wirklich keine Lust!

Gute Nacht Z.

Beitrag von scullyagent 18.08.07 - 22:11 Uhr

Ja stell` Dir vor, ich habe schon die Diagnosen auf Anträgen gelesen. Was ist daran so ungewöhnlich? Und natürlich wird auf Grund von Burn Out eine Kur genehmigt.


Dann waren diese kuren aber vor dem 1.1.07

Nein, ich pamp Dich nicht an, das tust Du. Ich habe nur einer Frau erklärt, wie sie an ihre dringend benötigte Kur kommen kann und Ihr Möglichkeiten aufgezahlt, wie auch während ihrer Abwesenheit die Berteuung der kinder sichergestellt ist.

Wenn die Gute nämlich so platt ist, wie beschrieben, kann es gut sein, das in diesem speziellen Fall eine alleinige Kur sehr viel sinnvoller ist, als eine MuKi - Kur. Natürlich ist es nicht prinzipiell schlimm, kinder mit auf kur zu nehmen, nur kommt es eben auf den individuellen Einzelfall an. Denn es ist nicht immer erholsam, wenn man durch fremde umgebung aufgewühlte Kinder bänigen muß, anstatt sie ausschließlich um die eignen angeknakste gesundheit zu kümmern.

Vielleicht ist das bei chronisch Kranken etwas anderes und zwischen einer Reha und einer Mu Ki Kur liegt sicherlich noch ein Unterschied.

Nein, stell Dir vor, zw. Kur und Mutter-Kind-kur gibt es keinen großen Unterschied. Die Häuser sind an den gleichen Orten. Nur das bei den MuKi-Häusern nicht nur die eigenen Kinder mit rumspringen, sondern auch noch jede Menge anderer Kinder, die auch durchaus nerven können, wenn man eh psychisch am Ende ist.

Man kann auf den Seiten der Kurkliniken und der Organisationen, die bei der Antragstellung Hilfe leisten alles genau nachlesen. Ich denke die Mütter die eine Kur beantragen tun das meist.

Nur warum tust Du das nicht, bevor Du halbherige Informationen verkündest?

http://www.dr-hendel.de/Infos/Haushaltshilfe/haushaltshilfe.html

Das ist auch eine Alternative bei abgelehnter Mutter und Kind Kur.
Und als verantwortungsvolle Mutter stelle ich mir schon die Frage, ob es nicht besser ist 4 Wochen meine Kinder in Obhut einer Haushaltshilfe und Vater zu lassen und dann vollkommen regeneriert zurückzukehren. Oder ob ich ich meine Kinder mitnehme und 2 Wochen nach der Kur wieder da bin, wo ich vor der Kur auch schon war - nämlich am Ende.

Wie gesagt, das sind Einzelfallentscheidungen.

Übrigens, ich glaube Dir nicht, das Du die Diagnosen kennst. es sei denn Du Arzthelferin und hast soeben Deine Schweigepflicht verletzt. Und selbst dann ist Dir lediglich die mütterliche Diagnose bekannt und nicht die vom Paediater.

Gute Nacht.
Ich habe soeben meinen Artikel bei Ebay geschossen und das war ohnehin der einzige Grund, warum ich so spät noch am PC bin

Scully

Beitrag von zaubertroll1972 18.08.07 - 22:19 Uhr

Wo ist denn das Problem wenn ich die Anträge und Ateste meiner Freundinnen und Bekannten lese? Die darf schließlich jeder einsehen dem sie gezeigt werden. Wußte nicht daß man hier für eine Arzthelferin sein muß #augen

Naja...wie gesagt...mir ist das nun echt zu albern.
Hier werden Behauptungen aufgestellt die einfach so nicht stimmen. Aber so wichtig ist es mir nicht daß ich mich mit unfreundlichen Personen auseinandersetzten muß.

Die Gute ( wie Du so schön sagst ) wird vielleicht noch ein paar hilfreiche Tips bekommen. Wenn nicht hier, dann vielleicht woanders!


Beitrag von bambolina 19.08.07 - 00:31 Uhr

Jetzt muß ich mich doch mal einmischen...

>>>Dann waren diese kuren aber vor dem 1.1.07<<<

Ich kenne eine Mami, die während der Schulferien in Kur und eine weitere die geht erst nächsten Dienstag. Beide der besagten Damen sind weder krank noch sonst irgendwie beim Hausarzt auffälllig und sie haben beiden bez. des "burn-out-Syndroms" ihre Kur bewilligt bekommen, jedoch erst nach dem ersten Widerspruch.

Die Beiden haben die Kur NACH dem 01.07 genehmigt bekommen.

Mutter 1 kam erholt zurück und Mutter 2 kommt es wohl auch, wenn alles so abläuft, wie bei der ersten Kur.

Im übrigen habe ich keine Diagnosen von den Ärtzen gelesen, sondern kenne nur die Angaben, die die Mütter "angeblich" in den Widerspruch eingetragen haben. Keine hatte einen besonders trifftigen Grund, Krankheitsbedingt ect. - und widerum kenne ich keinen Grund, warum sie mich anlügen sollten.

bambolina

Beitrag von scullyagent 19.08.07 - 13:26 Uhr

Du hast Recht, ich hatte einen Tippfehler:

Es muß heißen seit 1.1.2004.
Denn seit diesem Zeitpunkt werden Diagnosen nicht mehr schriflich aufgeführt, sondern per Diagnoseschlüssel ICD-10 angeben.

Daher kann kein Laie wissen, ob eine Kur ausschließlich wegen burn-out und nicht villeicht doch zusätzlich aufgrund von weiteren somatischen Beschwerden, die ein fähiger Arzt immer finden kann, genehmigt wurden.

Ja, es ist auch Methode, Kuren immer erst nach dem ersten Wiederspruch zu genehmigen. Und es ist auch richtig, daß KEINE Mutter-Kind-Kur mit der alleinigen Diagnose Burn-Out oder Überlastungssyndron genehmigt wird.

Also muß entweder der Hausarzt, der Kinderarzt eine weitere Somatische Erkrankung dazuschreiben. Oder aber ein Psychologe befürwortet eine Mutter-Kimd-Kur wegen einer notwenigen Verbesserung des Mutter-Kind-Verhältnisses. Das kann u.U. auch der KiA sein.

Ich hoffe , das nun alle Fragen zur Genüge abgeklärt worden.

Scully

Beitrag von scullyagent 19.08.07 - 13:33 Uhr

Die Stellungnahmen der behandelten Ärzte werden übrigens gesondert direkt beim Arzt eingefordert . Es ergeht keine Kopie an den Patienten.

Daher können Deine Bekannten durchaus nur Burn-Out in Ihren Wiederspruch hineingeschrieben haben, jedoch in den Stellungnahmen der Ärzt standen dann eben noch weitere Erkrankungen drin.

Scully

Beitrag von scullyagent 18.08.07 - 22:18 Uhr

Ja, die Kinder werden während der Anwendungen der Mütter bereut, aber eben NUR dann.

Und genau das ist das Problem bei der Diagnose Burn-out.

Genau wie der Wein zum Abendessen beim Alkoholikerentzug.

Diese Mütter müssen nämlich auch erstmal wieder lernen - ohne schlechtes Gewissen - nur an sich selbst zu denken.

Scully

Beitrag von zaubertroll1972 18.08.07 - 22:22 Uhr

Gut daß wir Dich hier haben. Sonst würden hier alle doof sterben ;-)

Beitrag von urbani 20.08.07 - 12:18 Uhr

Ich habe schon zwei Mal eine Mutter-Kind-Kur genehmigt bekommen. Diagnose war Burn-OUt!!! Alle Kinder waren gesund.

Beitrag von zaubertroll1972 18.08.07 - 21:50 Uhr

Hallo,

ich schau gleich mal nach und schicke Dir dann über Deine VK einen Link zu einem Forum in dem man Dir sicherlich helfen kann.
Auch gibt es da einen Vordruck der Dir beim Einlegen des Widerspruchs helfen kann.

LG Z.

Beitrag von salson 19.08.07 - 09:47 Uhr

Trotz vielem hin und her geposte vielen Dank!

Sonja

Beitrag von iberostar75 19.08.07 - 20:15 Uhr

Setz dich mit einer Mütterberatungsstelle z.B. Caritas, Promutterkind, usw. in Verbindung und sprich mit Deinen Ärzten.

Sie werden Dir sicherlich behilflich sein.