Würdet Ihr Nackenfaltendichte-Messung machen lassen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von martina3007 18.08.07 - 18:45 Uhr

Hallo Mädels,

ich bin jetzt in der 9. SSW und bei meiner nächsten Untersuchung soll ich bekannt geben, ob ich die Nackenfaltendichte-Messung machen möchte.

Weiß nun nicht, wie ich mich entscheiden soll?!?

Was wenn die Ergebnisse etwas außerhalb der Norm wären?

LG Martina

Beitrag von diejulimaus 18.08.07 - 18:48 Uhr

Ich werde es nicht machen lassen, denn für uns steht außer Frage, dass wir das Kind behalten. Solche pränatalen Untersuchungen finde ich sehr kritisch, denn sie sind in ihren Aussagen oft gar nicht sicher und stellen die Eltern bei abweichenden Ergebnissen vor eine sehr schwierige Entscheidung...
Lg, Juli (11+0)

Beitrag von becky1981 18.08.07 - 18:52 Uhr

Ich hab sie machen lassen, weil ich mir denke, warum nicht alle Diagnostikmethoden ausnutzen, die dem Kind nicht schaden.Dazu gehört aber auf alle Fälle ein Bluttest denn der US allein hat keine gute Aussagekraft. Erst beides zusammen ergibt eine relativ gute Wahrscheinlichkeitsberechnung.Aber:Es bleibt eben nur eine Wahrscheinlichkeitsberechnung, darüber solltest du dir im Klaren sein! 100% Sicherheit geht nur über Fruchtwasseruntersuchung! Für mich war die Messung eine Entscheidungshilfe, ob ich eine Fruchtwasseruntersuchung machen soll oder nicht. Die Falte war leicht auffälig aber mit dem Bluttest ergab sich eine Wahrscheinlichkeit von 1:18:000 für ein Down-Syndrom.Deshalb keine Fruchtwasse4runtersuchung.Hätte eh das Kind nie abgetrieben, auch wenn der Befund positiv gewesen wäre, wollte einfach nur ein bissl Beruhigung weil ich sehr nervös bin.

Beitrag von rumpeli 18.08.07 - 18:54 Uhr

Hallo,

du musst mit deinem Partner sprechen ob es für euch Folgen hätte.

Mein Mann sagte das es keine Folgen für uns hätte, es sind ja glückliche Kinder.

Ich traue diesen Test`s nicht und wollte es auch nicht wissen.
Da ich mir nicht vorstellen konnte das wenn das Ergebnis schlecht gewesen wäre ich das Kind abtreiben hätte können.

LG Rumpeli

Beitrag von aranel 18.08.07 - 18:57 Uhr

huhu!

wir machen sie am 30.8. automatisch mit, das wurde beim letzten Termin schon ohne Fragen in den Mupa eingetragen...

Änderungen..hm...ich weiß nicht...über sowas hab ich mir ehrlich gesagt noch gar keine Gedanken gemacht, da ich immer mehr mit dem Gedanken zu tun hatte, ob wir überhaupt die ersten 12 Wochen überstehen... (und ich hab immer noch Angst...oder schon wieder?)

LG

Ute + Krümel (10+3)

Beitrag von delphina1980 18.08.07 - 18:57 Uhr

Die Frage ist, was machst du wenn das Ergeniss auffällig ist? Fruchtwasseruntersuchung und dann???
Du solltest dich lieber grundsätzlich fragen ob du MIT einem behinderten Kind leben kannst.

Wenn sonst keine Risikofaktoren (Alter, Verwandete, ect) da sind würde (bzw. habe ) es nicht machen lassen.
Wozu verrückt machen lassen?

Ein bißchen mehr Vertrauen in deine Fähigkeiten!!!

LG
Bianca

Beitrag von kathrincat 18.08.07 - 19:07 Uhr

habe es nicht machen lassen, weil es nur eine stad. berechnung ist die nix bringt, selbst bei einen gute tester. kann man die keine garantie geben ob es wirklich so ist.
und wenn es ein schlechtes ergeb. ist kann dein kind gesund sein, es wird ja auch nur der momentane zeitpunkt berechnet und nicht der zur geburt (höchstens den fa macht den engl. test). und mal davon abgesehen es kann noch so viel passieren selbst bei der geburt.
und da nicht jeder den test macht finde ich sowieso er hat 0 aussagekraft!

Beitrag von wuermli18 18.08.07 - 19:09 Uhr

hallo martina

wir haben die nackenfaltmessung und den bluttest gemacht. es ist alles in ordnung. für uns stand vorher schon fest, dass wir unser 2. kind auch mit einer behinderung akzeptieren und behalten werden. eine bekannte von uns hat vor einem jahr ein kind mit trisomie 18 geboren -> diagnose nicht lebensfähig. das kind starb ein paar tage nach der geburt. das gleiche schicksal wollen wir nicht durchmachen. deswegen haben wir die tests gemacht. weil bis jetzt alles gut aussieht, werden wir auch keine weitere tests machen.

bei meinem ersten kind habe ich da anders gedacht, für mich war damals immer klar, dass ich nur ein gesundes kind haben möchte.... wir haben einen gesunden jungen. aber wir wissen ja auch nicht, was da alles noch auf uns zu kommt - autounfall, krankheiten...

mittlerweile bin ich der überzeugung, dass das leben auch mit einer behinderung lebenswert ist.

hoffe ich konnte dir bei deiner entscheidung helfen. aber es gibt keine richtige oder falsche entscheiund. es muss für euch stimmen.

lg
würmli18

Beitrag von alessia_81 18.08.07 - 19:12 Uhr

Hallo Martina,

ich wollte die NFM erst machen lassen.
Termin wäre letzten Mittwoch gewesen. Habe dann am Montag angerufen u. gesagt, dass ich sie doch nicht machen möchte, sonder nur die normale Untersuchung.

Ich habe gehört, dass die Ergebnisse unsicher sind man ein schlechtes Ergebnis nur mit einer Fruchtwasseruntersuchung wirklich bestätigen kann und das wollte ich nicht.

Ich hätte es sowieso nicht geschafft, meine beiden kleinen wegmachen zu lassen, denn man hätte ja immer noch die Chance gehabt ein bzw. zwei gesunde Kinder zu bekommen.
Außerdem habe ich schon ein Bäulein u. das möchte ich nicht mehr her geben.

Nebenbei kann man ja sowieso nicht alle Behinderungen ausschließen.

Ich möchte dich jedoch keinesfalls beeinflussen, diese Entscheidung kannst nur du mit deinem Partner treffen.

Liebe Grüße u. alles Gute
Jessica mit #ei#ei (14.ssw)

Das

Beitrag von jule2801 18.08.07 - 19:18 Uhr

Hallo Martina,

ich habe den Test in keiner SS machen lassen und zwar aus dem Grund, das ich sehr viele Frauen (vorallem von meiner Arbeit her) kenne, die einen auffälligen Wert bei dieser Untersuchung hatten aber ganz gesunde Kinder ausgetragen haben. Diese Frauen haben sich bis zum Ergebniss der Fruchtwasseruntersuchung wahnsinnig verrückt gemacht (was ja auch verständlich ist) und dann war alles falscher Alarm.

Ich wollte mich diesem Stress nicht aussetzen und habe mich unter anderem deshalb dagegen entschieden.

Der andere Grund war der, dass ich der Meinung bin, dass ich schon vor dem Ergebniss wissen sollte was ich damit anstelle. Also, steht für mich fest, dass ich mein Baby abtreiben lasse wenn es behindert ist oder behalte ich das Baby. Wenn ich mich für ersteres entscheide ist es sinnvoll diese Tests zu machen, wenn für mich zweites feststeht dann kann ich es auch sein lassen.

Ich wusste nicht was ich mit einem negativen Ergebniss hätte machen wollen.

Ups, jetzt ist das ganze hier doch etwas länger geworden....


lg Jule 24.SSW mit Nr.3

Beitrag von maryj 18.08.07 - 19:29 Uhr

hi
bei mir wurde das nicht gemacht...
mein fa hat nichtmal ein wort darüber verloren....
lg maryjane

Beitrag von s_a_m 19.08.07 - 09:20 Uhr

Wenn ich sie machen lassen würde, dann würde ich mich wohl auf die Bilder freuen, mir aber weiter nicht viel davon versprechen ;-)

Um vorgeburtliche Untersuchungsverfahren (diagnostische ebenso wie nicht-diagnostische) dahingehend zu hinterfragen, ob sie für einen selbst und das Ungeborene nützlich sein können, sollte man sich mit jeder einzelnen Untersuchung genau beschäftigen. Es sollte immer geprüft werden, ob sich die eigene Erwartungshaltung an die Untersuchung realistisch betrachtet mit den tatsächlichen Möglichkeiten des Verfahrens deckt und ob die eigene Entschlossenheit ausreicht, um mögliche (negative) Konsequenzen langfristig zu (er)tragen. Nicht zuletzt beinhaltet die Entscheidungsfindung zu pränatalen Untersuchungen auch das Einholen von aktuellen und zeitgemäßen Informationen über mindestens die häufigsten Behinderungen und Erkrankungen, um die es bei den in Frage kommenden Verfahren geht. Das wären beispielsweise die drei häufigsten Formen der Trisomie (Trisomie 13, 18 und 21).


Ich habe in Bezug auf die Nackentransparenzmessung bzw. das First-Trimester-Screening den Eindruck, es kommt hier sehr darauf an, was sich die einzelne von dieser Untersuchung verspricht. Es ist KEINE diagnostische Untersuchung, sondern eine Wahrscheinlichkeitsrechnung, ausgedrückt in einer individuellen Risikoziffer (1:x). Man muss mit diesem Ergebnis gucken, ob einem das genügt oder ob man größtmögliche Sicherheit will. Dann müsste man weiterführende Untersuchungen (z.B. Amniozentese) in Anspruch nehmen, die teils nicht risikolos sind. Es hängt viel vom persönlichen Umgang mit dem Ergebnis und der individuellen Einstellung ab, ob diese Untersuchung als hilfreich eingestuft wird oder nicht.

Ich persönlich bin nicht so ein großer Freund der Nackentransparenzmessung bzw. des First-Trimester-Screenings (Combined Test / Bluttest + Nackentransparenzmessung mit Ultraschall).

Diese Untersuchung(en) werden sehr häufig deshalb gemacht, weil man sich davon eine gewisse Sicherheit verspricht. Im Grunde möchte man danach hören: "Alles ok mit Ihrem Kind." Das ist so aber nicht möglich. Man bekommt nur zu hören, mit welcher Wahrscheinlichkeit bestimmte Dinge vermutlich ok sind beim Kind. Keine Diagnose, kein Ausschluss einer Diagnose, keine Garantie für irgendetwas.

Viel zu oft für meinen Geschmack gehen Schwangere die Nackentransparenzmessung bzw. das First-Trimester-Screening mit dem Gedanken an, dass ja "nur mal schnell geguckt wird, dass es dem Baby auch gut geht" und man ja außerdem so schönes Baby-TV geboten bekommt. Die Untersuchung wird oft als harmlos eingestuft, vergessen wird, dass sie mitunter Auffälligkeiten zeigen kann, die jedoch nicht diagnostisch bewertet werden können. So mündet die Untersuchung nicht selten in einer Situation großer Beunruhigung und verlangt von der Schwangeren eine Entscheidung über die Inanspruchnahme oder Ablehnung zwar diagnostisch sehr sicherer, aber teils nicht risikofreier Untersuchungen.

Viele Schwangere stehen dann plötzlich tief verunsichert da durch vermeintlich schlechte Ergebnisse, lassen nach bangen Tagen oder sogar Wochen des Wartens diagnostische Folgeuntersuchungen machen (auch oft mit viel Angst) und nach weiteren stressreichen Wochen, in denen sich manche werdende Mami die Freude an der Schwangerschaft und die Vorfreude auf das Baby verleidet durch die Angst, stellt sich die ganze Aufregung in vielen Fällen als falscher Alarm heraus. Viele nehmen sich dann vor, diese Untersuchung in einer Folgeschwangerschaft nicht nochmal machen zu lassen, weil sie den Eindruck gewonnen haben, nur relativ viel Geld für Sorgen, Verunsicherung und Stress bezahlt zu haben.

Es ist tendenziell so, dass Schwangere, die unauffällige Werte bescheinigt bekommen haben, die Untersuchung meistens weiterempfehlen und solche, die auffällige Werte hatten und dadurch in den Entscheidungszwang über Folgeuntersuchungen geraten sind, eher von der Inanspruchnahme abraten. Aber auch hier gilt wie bereits geschrieben: Es hängt viel vom persönlichen Umgang mit dem Ergebnis und der individuellen Einstellung ab, ob diese Untersuchung als hilfreich eingestuft wird oder nicht.

Es gibt Fallbeispiele, in denen die Nackentransparenz- bzw. First-Trimester-Screening-Werte auffällig sind, aus diesem Grund diagnostische Folgeuntersuchungen in Anspruch genommen werden und sich dadurch nach einigen Tagen oder auch erst Wochen herausstellt, dass das Kind eine körperliche Fehlbildung (z.B. einen Herzfehler) oder eine chromosomal bedingte Behinderung hat (z.B. eine Form der Trisomie). Diese Diagnosen sind jedoch erst durch weitere Untersuchungen und nicht (!) durch die Nackentransparenzmessung bzw. das First-Trimester-Screening möglich. Deren Werte können lediglich Anlass für die Entscheidung der Schwangeren zu weiteren Untersuchungen mit hoher diagnostischer Sicherheit sein, diese Verfahren jedoch nicht ersetzen.

Dann gibt es diejenigen Schwangeren, die unauffällige Werte bescheinigt bekommen, durch die Ergebnisse beruhigt sind, sich gehen diagnostischen Untersuchungen entscheiden und ein Regelkind bekommen. Wichtig hierbei ist, dass Nackentransparenzmessung bzw. First-Trimester-Screening KEINE Vorsorgeuntersuchungen sind. Eine Prävention von Behinderungen und Fehlbildungen ist dadurch nicht möglich, sodass es für den Zustand des Kindes keinen Unterschied macht, ob sich die Mutter für oder gegen die Untersuchung entscheidet.

Bei anderen Schwangeren, die sich für die Untersuchung entschieden haben, kommen ebenfalls statistisch gesehen unauffällige Ergebnisse heraus, die Beruhigung verschaffen und die Entscheidung gegen diagnostische Untersuchungen bestärken. Aber ihr Kind ist kein Regelkind, sondern eines der Beispiele für die Möglichkeit einer sogenannten „falsch-negativen“ Prognose. Zwei Beispiele sind Eric und Louis:

Die Nackentransparenz von Eric, dem Sohn einer Freundin, war vorbildlich im Normbereich, ebenso wie die Blutwerte seiner Mutter. Im August 2004 kam der kleine Fratz #liebe mit Freier Trisomie 21, einer der vier Formen von Down-Syndrom, zur Welt ( http://www.ericmagnus.de #blume). Ähnlich lief es bei Louis #sonne , der im März 2006 geboren wurde und im First-Trimester-Screening ebenfalls unauffällige Werte hatte (http://www.louisgrossewelt.de). Soviel zur Zuverlässigkeit dieser Untersuchung(en), die die Möglichkeit falscher Prognosen einschließt. Sicherheit, hohe Aussagekraft und vor allem Diagnostik sind einfach was anderes, denn Eric und Louis sind nicht die großen Ausnahmen.

Wer größtmögliche Sicherheit über bestimmte körperliche Besonderheiten möchte, sollte sich meiner Meinung nach besser für den Feinultraschall entscheiden, wer größtmögliche Sicherheit bezüglich bestimmter Chromosomenbesonderheiten will, muss sich wohl oder übel in den Bauch pieksen lassen und die damit verbundenen Risiken (u.a. eventuell das einer Fehlgeburt) in Kauf nehmen. Auch weil es ohne eine anständige Diagnose, deren individuelle Tragweite es dann abzuwägen gilt, nicht erlaubt ist, eine Schwangerschaft abzubrechen (http://www.regenbogenzeiten.de/abbruch.html).
Diese Entscheidung könnte dann auf einen zukommen, wenn man diagnostische Untersuchungen in Anspruch nimmt. Ob man es sich und seiner Familie zutraut, es psychisch unbeschadet zu überstehen, sich gegebenenfalls für den Tod des eigenen Kindes zu entscheiden, sollte man bei seinen Überlegungen zur Untersuchungswahl nicht außeracht lassen.
Ein Schwangerschaftsabbruch ist erst nach einer richtigen Diagnose erlaubt und eine solche bekommt man weder bei der Blutuntersuchung noch bei der Nackentransparenzmessung und auch nicht bei der Kombination aus beidem (= First-Trimester-Screening), sondern insbesondere was die häufigsten (aber längst nicht alle!) Chromosomenbesonderheiten angeht eben nur eine statistische Wahrscheinlichkeitsangabe. Sonst nichts, denn Chromosomen sind nunmal schlicht und einfach nicht im Ultraschall zu sehen und im Blut der Mutter sind sie (noch) nicht nachweisbar bzw. untersuchbar.

Alles, was bei der Nackentransparenzmessung bzw. beim First-Trimester-Screening herausgefunden wird, müsste daher im Grunde durch weitere Untersuchungen auf seine Richtigkeit hin überprüft werden. Und – wie die Beispiele von Eric und Louis zeigen – eben eigentlich auch, wenn die Werte unauffällig sind. Denn es sind eben nur Wahrscheinlichkeiten, die auf Statistiken basieren und keine Diagnosen oder Ausschlüsse von möglichen Diagnosen.


Mehr dazu kann man z.B. hier nachlesen:
http://www.regenbogenzeiten.de/nt.html


Meinungen / Erfahrungen von Schwangeren:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&tid=615362

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&tid=646810

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&tid=977737


Blut- und/oder Nackentransparenzwerte auffällig:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=2&tid=609251


Pränataldiagnostik (Video)
http://www.lexi-tv.de/lexikon/thema.asp?InhaltID=3302
Ein netter kleiner Film. Am Ende steht hier zwar ein auf Hilfsmöglichkeiten gerichteter Ausblick auf den tieferen Sinn der Sache, der in der Praxis jedoch mittlerweile echten Seltenheitswert hat. Weitaus häufiger ist der Abbruch der Schwangerschaft.


Auf der Website http://www.regenbogenzeiten.de sind u.a. ausführliche Texte zum Thema Pränataldiagnostik zusammengestellt. Eingegangen wird unter anderem auf einige der gängigsten derzeit möglichen Untersuchungen (Was wird gemacht? Was sind die Vorteile, wo liegen Risiken? Welche Konsequenzen könnten sich durch das Ergebnis ergeben?), die Untersuchungszeitpunkte sowie auf die Erkennbarkeit verschiedener Formen von Behinderungen und Fehlbildungen. Die Texte sind auch für medizinische Laien gut verständlich; schwierige Begriffe werden z.B. erläutert. Die Texte geben keine persönliche Meinung wieder, sondern es sind Sachinfos, die allgemeine Informationen bieten, nach denen man selbst entscheiden kann, was für einen persönlich sinnvoll und langfristig tragfähig erscheint.

Liebe Grüße
Sabine

P.S. Für Interessierte hier ein paar Bilder von Nackentransparenzmessungen:

unauffällige Nackentransparenz
http://www.praenatal.de/cms/uploads/pics/ersttrimester.jpg
http://www.iwan-thein.de/images/leistungen/normale-nackentransparenz.jpg

Nackentransparenz 5mm
http://9monate.qualimedic.de/bilder/9monate/nackenfalte_5mm.gif

Nackentransparenz 8mm
http://www.thieme.de/fz/ultraschall/images/titel995.jpg

...und weil es um Wahrscheinlichkeiten geht, hier mal noch eine: Es ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% anzunehmen, dass es von dem Kind mit der 8mm-Nackentransparenz nicht viele andere Bilder gibt. Bei ihm wurde durch eine invasive Folgeuntersuchung (wahrscheinlich Amniozentese) ein Down-Syndrom (Trisomie 21) diagnostiziert. Die Wahrscheinlichkeit, dass es danach immer noch erwünscht war und es von ihm Bilder gibt, wie es mit Mama schmust, von Papa gefüttert wird, sitzen, krabbeln, stehen und laufen lernt, wie es lacht, wie es in den Kindergarten und in die Schule kommt...., liegt bei 5%.