reicht meine milch noch? (3 monate)

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von leniepch 18.08.07 - 20:04 Uhr

hey ihr lieben!

ich weiß, daß viele mit dem stillen nach 3 monaten aufhören, weil der wachstumsschub der babys die mütter so verunsichert. den "fehler" möchte ich ungern machen. würde gerne so lange wie es geht vollstillen. darum weiß ich wohl, daß ich jetzt die zähne zusammenbeißen muß, was ich auch machen werde. nun aber meine frage: meine ki-ärztin meinte bei der u4, daß ich drauf achten soll, ob er regelmäßig kackt. (macht er nur 1x die woche) sie meinte, das kann ein zeichen dafür sein, daß ihm meine milch nicht mehr reicht. leider mußte ich in der letzten zeit öfter mal ein paar stunden am abend/nacht in unserer bar einspringen und da hat karl vom babysitter pre-nahrung gekriegt. dadurch konnte meine milchbildung sich auch noch nicht dem wachstumsschub anpassen. ich hoffe, mit dem einspringen auf arbeit ist es jetzt erstmal vorbei, aber wissen kann ich es nie. ich leg ihn andauernd an. er kommt seit tagen fast stündlich. manchmal reicht ihm dann die milch nicht und er trinkt noch 100ml aus der flasche hinterher. dazu kommt noch die saugverwirrung. manchmal zappelt er an der brust so rum, da denke ich zumindest, daß das die saugverwirrung ist.
am 05.09. wird karl 4 monate. ich werde ihn auch weiterhin andauernd anlegen, damit die milch wieder fließt und wenn er absolut nicht satt wird, werd ich ihm ein bisschen pre geben. ich hoffe, daß die phase bald vorbei ist und ich hiermit das richtige tue. leider ist meine hebi für 2 wochen im urlaub. darum wüßte ich gern von euch: wer hat ähnliche erfahrungen gemacht oder tipps für mich?

lg
madlen + #baby (3monate)

Beitrag von lucie_neu 18.08.07 - 20:07 Uhr

Also, auch wenn es hart klingt aber: Finger weg von der Flasche, sonst wird das nichts mehr mit Vollstillen

Das ist gaaanz normal
Deine Kinderärztin hat meiner Meinung nach Unrecht. Emma wurde voll gestillt und hatte manchmal nur all 10 Tage Stuhlgang. Aber dann richtig :-)
Bei Stillkindern ist alles normal 10 mal am Tag oder 1x alle zehn Tage, heißt es ja.

Also, lass die Pre im Regal stehen und lege deinen Sohnemann an, so oft es geht.
Es ist hart, aber es wird besser.

Beitrag von tilly780 18.08.07 - 20:25 Uhr

Hallo!
Ich kann mich meiner Vorrednerin in vollem Umfang anschließen (sogar beim Namen meiner Kleinen Emma ;-))!
Lass die Flasche ( pump lieber ab!) und leg Karl (cooler Name #cool) oft an, dann klappts auch weiterhin mit dem Stillen. Meine Maus ist sowieso ein Vielfraß (und extremer Zappelphillip beim Stillen) und kommt derzeit auch jede Stunde (nachts 2,5h) und ich produziere definitiv genug Milch. Sie will halt viel (Dein Kleiner auch), weil sie viel braucht.
Ach ja, das wichtigste zum Schluss: Lass Dich nicht verunsichern,Du machst das schon richtig. #pro

LG
Nina & Emma Montag 4 Monate

Beitrag von jose2004 18.08.07 - 20:31 Uhr

Hallo,

versuche doch MuMilch über den Tag für ihn abzupumpen, dann kann er nachts die MuMilch trinken und du musst nicht zufüttern. Und wenn du arbeiten musst, dann nimm dir eine kleine Milchpumpe und versuche 1-2mal die Nacht abzupumpen. So bleibt deine Milchbildung schön aktiv.

Wenn du weiter stillen möchtest versuche das Zufüttern zu lassen. Mein Pups hatte auch gerade diesen Schub und hat wieder doppelt so viel gestillt wie sonst. Jetzt hab ich wieder so viel Milch wie er braucht. Anlegen, anlegen, anlegen und das Problem löst sich von allein.

Alles Gute #klee

josy

Beitrag von jose2004 18.08.07 - 20:34 Uhr

was vergessen...

Das mit dem kackern ist ok. Bei Stillkindern ist 1x in 10 Tagen völlig normal und das heißt noch lange nicht, dass das Baby zu wenig bekommt. Ganz im Gegenteil, es verbraucht alles und nix bleibt übrig ;-)

Beitrag von leniepch 18.08.07 - 21:10 Uhr

ok mädels!!! vielen vielen dank! das wollte ich hören #schwitz eigentlich weiß ich das ja auch, aber man wird manchmal so unsicher. außerdem hab ich auch mal gehört, daß einige ki-ärzte das stillen nicht so unterstützen wie die hebammen z.b. ok, dann laß ich die finger von der flasche.
zum thema abpumpen: ich habe es anfangs versucht, aber das hat hinten und vorn nicht gereicht, außerdem hab ich auch nur sone kleine handpumpe aus glas mit sonem ball zum drücken für 5€ aus der apo. mit der dauert das pumpen länger als das stillen. und wenn ich einspringen muß in der bar, erfahre ich das meist so kurzfristig, daß ich keine zeit mehr zum abpumpen habe. darum mußten wir auf die prenahrung ausweichen.
ich bleib auf jeden fall am ball und dann denke ich auch, wird es bald wieder besser!
#danke für eure aufbauenden antworten!!!

alles liebe!
madlen

Beitrag von casi8171 18.08.07 - 21:17 Uhr

Weißt du, das Wichtigste beim Stillen ist "mach dir keinen Kopf .. tu es einfach". Umso mehr du darüber nachdenkst, umso mehr geht es schief. Stillen ist sooo eine Kopfsache, das hätte ich früher selbst nicht gedacht..

Solange dein Kind zunimmt, nasse Windeln hat, brauchst du dir keine Sorgen zu machen,aber darauf achtet ja der KiA..

Ich bin jetzt verdammt stolz, das ich es 6 Monate durchgehalten hab (meinen Sohn hab ich nach dem 3. Monat abgestillt..).. und ich werd meine Tochter noch laaange stillen, wenn sie es mitmacht (wobei ich da leichte Zweifel hab *g*)

lg

Melli + Finn (20 Monate) + Lia Malin (6 Monate)