Wurde von euch wer schwanger, obwohl der Arzt sagte es sei unmöglich?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von sunnygirl81 18.08.07 - 20:57 Uhr

Hallo!

Die Frage steht schon oben.
Es geht um eine bekannte, die mir heute erzählte, dass ihr Arzt sagte, dass es bei ihr nicht möglich wäre schwanger zu werden ohne künstlich Befruchtung aufgrund Endimetriose.
Wurde von euch vielleicht trotztdem wer schwanger und wie lange hat es gedauert?

Wäre dankbar für eure Antworten
LG
#sonnegirl (heute in die 8.SSW gestartet#huepf)

Beitrag von emmy06 18.08.07 - 21:02 Uhr

Hallo.....

ja ich, auch Diagnose Endometriose Grad III bis IV. Hat 7 Jahre gedauert bei mir bis ich zum ERSTEN Mal ss wurde/ bin....

Muss dazu sagen, das ich mich auch nur 1x hab operieren lassen, nur einmal der Wechseljahrstherapie mit Enatone Gyn unterzogen habe und danach (seit Januar 2004) jede weitere Therapie verweigert habe....


LG Yvonne 26.SSW

Beitrag von sunnygirl81 18.08.07 - 21:04 Uhr

Gratuliere!
Die Therapie lehnt sie auch ab, glaubst du, dass das gut für sie ist?
Bei ihr wurde es erst vor 2 Jahren stark und jetzt hat sie die Diagnose bekommen. Sie ist 29.

LG
#sonnegirl

Beitrag von emmy06 18.08.07 - 21:14 Uhr

Das kommt darauf an, wie sie das Thema Kiwu angeht und damit umgeht...
Kann nur von mir berichten... Die Hormontherapie (die nicht ohne war #schwitz ) und die OP hab ich machen lassen, als es für mich noch unvorstellbar war nie EIGENE Kinder zu haben, unvorstellbar war nie das Gefühl zu erleben wie es ist ss zu sein usw....
Bin in der Zeit sehr oft an meine Grenzen gekommen, psychisch wie auch physisch.
Ich weiß nicht genau wann, wieso und warum ich dann einen Wandel im Denken bekam... Ich hab Abstand vom Kiwu genommen, hab meine Ziele, Vorstellungen und Prioritäten geändert... Baby wäre immer willkommen gewesen "wenn es passiert, passiert es" :-)
Es hat zwar ab diesem "Sinneswandel" immer noch sehr lange gedauert mit der SS, aber es war nicht mehr so belastend.... Wenn es nicht geklappt hätte, dann wäre Adoption oder Pflegschaftskinder einer Alternative für uns gewesen...

Ich persönlich hätte mir und meinem Partner niemals die Strapazen einer Kiwu-Behandlung antun wollen, wäre und ist für mich persönlich ein ansolutes "no go"

Letzlich muss Deine Freundin gemeinsam mit ihrem Mann entscheiden, welcher Weg für sie der Richtige ist....

Alles Liebe Yvonne

Beitrag von sunnygirl81 18.08.07 - 21:20 Uhr

Danke!

Ja, dass muss sie wohl! Aber wenn man in meiner glücklichen Lage ist, dann kann man glaube ich schwer begreifen, was in ihr vorgehen muss. Deshalb tut es gut, wenn man von jemand wie dir erfährt, wie es einem so geht, damit man zumindest ein bisschen verstehen kann.
Dass mit dem Versteifen gilt auch für die gesunden, dass nützt auch bei denen nichts. Das kenn ich auch von mir. Habe mich bei meinen Sohn verrückt gemacht, weil ich unbedingt schwanger werden wollt. Als ich wieder anfgefangen habe zu leben und es so genoß wie es war, dann ging es ruck zuck. Und jetzt wurde ich auch ganz schnell schwanger, da ich mich so wohl fühle.

LG
und noch mal danke und weiterhin eine schöne Schwangerschaft
#sonnegirl

Beitrag von emmy06 18.08.07 - 21:26 Uhr

Gern geschehen.....

Sollte Deine Freundin vielleicht in der nächsten Zeit etwas komisch sein, sich merkwürdig Dir gegenüber verhalten.... Nim es ihr bitte nicht übel, gib ihr Zeit... Sie benötigt Zeit sich daran zu gewöhnen, das Du nun zum 2. Mal erlebst, was für sie im Moment unerreichbar und in weiter Ferne scheint....
Das heißt nicht, das sie sich nicht freut für Dich und Deine Familie, aber es ist eine Art Selbstschutz nicht zu verzweifeln....

Das muss so nicht kommen, aber ich kenne es von mir.... Ich brauchte immer verhältnismäßig lange, um mit ss Freundinnen wieder ungezwungen umgehen zu können, auch wenn ich mich noch so sehr für sie gefreut hatte... Dies auch zu zeigen brauchte ich Zeit.....

Dir eine wunderschöne SS und danke für Deine lieben Wünsche :-)


LG Yvonne

Beitrag von sunnygirl81 18.08.07 - 21:56 Uhr

Sie war eigentlich die erste, die mich herzlich umarmt hat, als sie erfuhr, dass ich schwanger bin. Als ich danach erfuhr, wie es ihr geht, tat sie mir echt leid. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt!

LG und gute Nacht
#sonnegirl

Beitrag von wolfswelpe 18.08.07 - 21:25 Uhr

Bei mir !

Im letzten Juli hatte ich eine Bauch-Op und dabei wurde Endo III Grades festgestellt #heul
Dann hieß es, die Eileiter seien undurchlässig, man müsse Hormontherapien machen, evtl noch ne Op...

Wollte ich alles nicht udn war total am Ende... #schmoll

Mein Freund und ich haben gesagt, wir pokern also, da wir uns halt Kinder wünschten...

Und da! Prompt beim ersten Anlauf, im ersten Zyklus, wurde ich schwanger! #schock
Ein reines Wunder #freu#freu#freu#freu

Grüß deine Bekannte und sag ihr, sie soll sich von den Ärzten nichts erzählen lassen!! Immer probieren, probieren und spaßigen Sex machen ;-)

Liebe Grüße,
Steffi & Maja (12 Wochen)

Beitrag von sunnygirl81 18.08.07 - 21:57 Uhr

Danke!

Herzlichen Glückwunsch! DAs lässt echt hoffen!

LG und weiterhin eine schöne Schwangerschaft
#sonnegirl

Beitrag von bommel1610 18.08.07 - 21:46 Uhr

eine Bekannte von mir sollte an den Eierstoecken operiert werden (weiss nicht wieso, jedenfalls war da was wo der Arzt sagte sie koenne nicht mehr schwanger werden) Sie hatte aber bereits 1 Kind normal bekommen.

Jedenfalls sollte die OP stattfinden waehren ihrer naechsten Mens, aber die kam bis heute nicht. Statt dessen kriegt sie im September ihr Baby.

Beitrag von curleysue1981 18.08.07 - 21:54 Uhr

Hallo!

Meine Mama! Sie hatte Ende der 70er Jahre eine Eileterschwangerschaft und danach hieß es, sie könne keine Kinde rmehr bekommen. 6 Jahre später war ich auf einmal da.

Viele Grüße
Kerstin mit Rieke

Beitrag von sunnygirl81 18.08.07 - 21:59 Uhr

Gut dass sich auch Ärzte irren können!

LG
#sonnegirl

Beitrag von babyrhein 18.08.07 - 22:08 Uhr

Bei meiner Mom hiess es damals sie könnte keine bekommen weil sie eine verdrehte Gebärmutter hätte, stells dir wie ein Handtuch vor das du auswringen willst und zusammenklapst :)

3 Jahre später war sie Schwanger mit mir :)

Sie soll es erstmal so probieren!

Viel Glück

Liebe Grüße
Natascha

Beitrag von bine0072 19.08.07 - 02:37 Uhr

Hallo,

ich!

Sterilitätsurteil 2004, sogar schriftlich.

Zwei mal wurde ich seit dem schwanger - s. VK

LG

Bine

Beitrag von talisker73 19.08.07 - 05:14 Uhr

Ja.
Im Juni 2004 war ich wegen Bauchschmerzen bei einem Vertretungsarzt, der mir sagte: 'Tja, das ist Endometriose, so wie Sie von Innen aussehen, können Sie unmöglich natürlich schwanger werden.' Obwohl damals noch kein Kinderwunsch bestand, war das natürlich nichts, was wir gern hörten.

Im Oktober 2004 war ich wegen einer 'üblen Magen und Darm Grippe' beim Hausarzt, der mich dann zum Gyn schickte um ne Schwangerschat auszuschließen. Der Gyn bestätigte dann 11. SSW (leider FG 12 SSW).
Na bitte, dachten wir, geht also. Dann beim nächsten Versuch.

Im Oktober 05 dann weider zum Gyn wegen Bauchchmerzen/starker Regelblutungen. Gyn hat sofort einen Termin gemacht zur Endometriose-OP mit dem Nachsatz: 'Also, das müssen wir erstmal regeln, bevor Sie an Kinder denken können!' Super!

Zwischen dem Gyn-Termin und dem Vorstellungstermin in der Klinik hatte ich einen Termin bei meiner Osteopathin und habe ihr davon erzählt. Die hat mich dann darauf behandelt. Als ich in die Klinik ging zur OP-Vorbesprechung (mit dem selben Arzt, der die AS bei FG gemacht hat) war im US nix zu sehen, gar nix! Keine Zysten, kein Verwachsungen. Hätte ich nicht das Bild aus der Gyn-Praxis dabei gehabt, hätte der Arzt sicher gedacht, ich spinne.

Allerdings hat sich dann erstmal nix getan, was wohl daran lag, dass mein Mann und ich nicht im selben Land wohnten. Nach meinem Examen im Jui 06 bin ich zu ihm gezogen und dann hat's geklappt.

Sonja, ET -4

Beitrag von sunnygirl81 19.08.07 - 13:19 Uhr

Das heißt Osteopathie kann es heilen? Dann muss ich sie mal zu dem Osteopathen von meinem Sohn schicken, der hat bei uns auch schon einiges geschafft.

Danke

Beitrag von talisker73 19.08.07 - 18:10 Uhr

Scheinbar hat es bei mir funktioniert. Ich weiss zwar nicht wie, aber seitdem meine Osteopathin mich behandelt hat, ist da nix mehr mit Endometriose. Und vorher war's wirklich schlimm. Viel Erfolg!

Beitrag von moonshine34 19.08.07 - 16:31 Uhr

Hallo!
Eine Freundin von mir hatte auch Endometriose und wurde zigmal operiert. Die Ärzte haben ihr auch bestätigt, daß sie nur mit künslicher Befruchtung schwanger werden kann. Solange sie mit ihrem ersten Ehemann zusammen war, hat das auch gestimmt, aber sie hat sich scheiden lassen, hat ihren jetzigen Mann kennengelernt und jetzt haben sie schon zwei Kinder - ganz auf normalem Weg!
Mir wurde auch bestätigt, daß ich ohne Hilfsmittel kein Baby bekomme, weil ich keinen ES hatte und mit Clomifen hat es auch nicht geklappt. Jetzt bin ich schon zum zweiten Mal schwanger, auch ohne "Hilfsmittel"!
Wir hatten uns schon damit abgefunden kinderlos zu bleiben und genau da hat es dann geklappt!
Also bloß den Kopf nicht hängen lassen, wie man sieht muß die Meinung vom Arzt nicht immer stimmen! Ruhe und Gelassenheit ist oft besser, als die Medizin, auch wenn's schwerfällt!


Liebe Grüße und Deiner Freundin viel Glück

Ulrike + Jasmina *19.11.2005 + Dzenan (24.SSW)