Bekomme langsam Angst vor 2ter Ss...(SEEEHR LANG)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von aleasmama 19.08.07 - 13:07 Uhr

Hallo zusammen,

mein Mann und ich haben am 27.07.07 geheiratet und er/wir wünschen uns Nachwuchs. Ich habe schon eine Tochter(27 Monate) aus vorheriger Beziehung.
Alea akzeptiert meinen Mann als Papa, auch wenn sie ihn gerade ordentlich auf die Probe stellt.
Wir haben oft über ein weiteres Kind gesprochen und nun soll es ans Üben gehen. Das er es ernst meint, habe ich gestern zu spüren bekommen, als er meine Pille "vernichtet" hat...
Eigentlich freu ich mich über die Entscheidung...wenn nicht die Erfahrungen und Ängste aus der vorherigen Ss wären.
Schwanger wurde ich damals weil ich in einer Tankstelle überfallen wurde, die Pille zu niedrig dosiert war und weil mein Körper nicht mehr auf die Hormone reagiert hat.
Die Ärzte haben meine Ss mit einer Grippe und Hormonschwankungen abgetan.
Irgendwann bin ich eine Klinik und siehe da, 19. Woche. In mir lag ein komplett entwickeltes Kind, ein Mädchen...
Ich hatte 19 Wochen um mich auf mein neues Leben einzustellen. Alea wurde in der GESCHÄTZTEN 38. Woche per Kaiserschnitt wegen BEL geholt. Vor der Entbindung lag ich schonmal eine Woche in der Klinik wegen neurologischer Ausfälle. Weder Herztöne waren zu hören noch Kindsbewegungen zu realisieren. Zum Glück war im Enddefekt doch alles "ok".
Der geplante Kaiserschnitt lief dann doch nicht wie Geplant. Es war ein Kaiserschnitt in Vollnarkose. Danach ging es mir ganz schlecht und ich habe irgentwann ein kleines angezogenes Bündel in die Arme gelegt bekommen...meine Tochter! Zu der Zeit war ich noch nicht wieder richtig bei Sinnen. Mein damaliger Partner hatte nix besseres zu tun, um zum Fussball zu fahren.
Auf der Wöchnerinstation war es auch der absolute Horror. Alea konnte wegen einem zu kurzen Zungenbändchen nicht richtig an der Brust trinken. Ärzte und Hebammen waren sich über die Ernährung meiner Maus uneinig. Als Alea ganz schlimm Gelbsucht bekam, habe ich entschieden abzupumpen und habe mich nach vier Tagen selber entlassen.
Zu Hause habe ich dann ganz schlimm gelitten. Ich war immer nur alleine, mein Partner nur auf Tour und von Muttergefühlen keine Spur.
Nach drei Wochen hatte ich nur noch extrem wenig Milch und ich habe dann auf Beba umgestellt.
Ich hatte noch ne ganze Zeit mit Wochenbettdepressionen zu kämpfen, bin aber von mir aus zum Arzt. Habe dann eine Drei-Phasen- Pille bekommen. Damit lief es wieder ganz gut. Habe dann auch den Absprung von meinem damaligen Partner geschafft.
Habe jetzt schon zeimlich Angst, dass ich wieder mit den Gefühlen und Hormonen zu kämpfen habe und das es meinem Mann evtl doch zu viel wird.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie wars beim zweiten Kind?
Danke fürs lesen. Ich muss sagen, ich fühle mich jetzt ziemlich erleichtert!#gruebel

Lg Aleasmama

Beitrag von nana141080 19.08.07 - 13:17 Uhr

hallo aleasmama,
ich kann deine befürchtungen verstehen.aber,du hast einen anscheinend tollen mann geheiratet der unbedingt eine familie mit dir aufbauen will.ich denke er wird dich unterstützen.
beim 2.kind mit einem anderen wird meistens alles super!ich habe im sozialamt gearbeitet und viiiiel gesehn.und frauen die ein 2.mal ein kind mit ihrem traummann bekamen sah ich nie wieder weil sie endlich glücklich waren!:-)
also,freu dich aufs planen und hibbeln!
alles gute nana

Beitrag von dragoness83 19.08.07 - 13:22 Uhr

hallo
also ich kann deine ängste verstehen
aber bei einer geplanten und vorallem bewust gfewollten ss wierd es die anderst ergehen mal ganz davon abgesehen das jede ss anderst ist .

hast du denn mal m it d einem mabnn darüber gesprochen das dir das so zu schaffen macht ?

wenn du der meinung bist das dein mann dich da "richtig" unterstützen wüde finde ich spricht nichts gegen eine weitere ss vorallem wirst du dann ja auch von vornherein wissen das du ss bist und wirst anständig von einem arzt betreut .

denk in ruhe zusammen mit deinem patner noch mal drübernach und entschiedet zusammen ob es jetzt schon der richtige zeitpunkt ist wenn dir das alles noch so zu schaffen mach

allles gute bianca +krümelinchen 29ssw

Beitrag von jule2801 19.08.07 - 14:11 Uhr

Hallo meine Liebe,

wenn ich deine Geschichte so lese, dann fällt mir auf, dass du das Trauma deiner letzten SS und der damaligen Umstände noch nicht mal ansatzweise verarbeitet hast! Unter diesen Umständen kann ich auch verstehen, dass du noch nicht bereit bist für eine neue SS. Eventuell würde es dir helfen eine Gesprächsgruppe zu besuchen (in Bonn im Geburtshaus haben die Hebammen einen solchen Kurs angeboten für Frauen nach einer traumatischen Geburt/SS) oder dich tatsächlich mal eine Weile in Therapie zu begeben.

Sprich vorallem mit deinem Mann darüber und lass dich zu nichts drängen.

alles gute für die Zukunft und die nächste SS

lg Jule 25.SSW mit Nr.3