Kater und Umzug

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von la_nadine 19.08.07 - 16:56 Uhr

Hallo ihr lieben!

Wir ziehen im November, endlich wieder nach München! Doch nun zum Problem der Geschichte! Romeo unser Kater ist jetzt ein jahr bei uns und er ist ausgang gewohnt. Doch in München können wir uns keine Wohnung mit Garten leisten, da sie brutal teuer sind!
Kann ich meinen Tiger an Wohnunghaltung gewöhnen? Und wenn nicht was dann?#heul
Ich muss dazu sagen, wenn er bei meinen Eltern ist(wegen Urlaub), ist er immer friedlich, da kann er auch nicht raus.

Lg verzweifelt eure Nadine

Beitrag von supergirli1985 19.08.07 - 18:17 Uhr

Hi!

Kannst du nicht ins Münchner Umland ziehen? Ist auch gut mit den Öffis zu erreichen, in 30 Min. bist am Stachus und dein Kater kann raus. Da liegen die Preise bei ca. 600€/warm/65m² je nach dem welche Gegend und wie weit es von der S-Bahn entfernt ist.

LG Micha

Beitrag von muffin357 19.08.07 - 20:08 Uhr

wir sind anfang juli umgezogen.
unser kater ist 12 jahre und war bis dato freigänger...

in der umzugszeit haben wir den kater weiter draussen laufen lassen, bis die wohnung leer war - nur futter und kiste war noch da --- ein tag später hatten wir dann in der wohnung soweit alles drin, dass die wohnungstüre nicht mehr dauernd offen stand...

wir haben unseren kater dann daheim geholt (haben 3 stunden in der leeren whg auf ihn gewartet, bis er mal heimgekommen ist *g*)

in der ersten nacht haben wir ihn in ein zimmer gesperrt mit kiste und futter (nicht der gleiche platz, wie später das klo steht, wichtig wegen der negativen erfahrung!)

am nächsten morgen haben wir ihn dann langsam die wohnung erkunden lassen und ihm ein paar mal die kiste und futterplatz gezeigt.... -- die erste zeit ist extrem-schmusen angesagt, damit die katze es am neuen platz viel schöner findet als vorher....

wir haben von anfang an einmal täglich jede ecke mit feliway-spray besprüht (wohlfühlhormon für katzen aus I-net oder vom tierarzt).

was soll ich sagen: -- das hat supi geklappt - tika hat kein einziges mal in die wohnung gepieselt....

leider hat sie seitdem die macke, wirklich jede sache, die ihr nicht passt (viele leute da, eine tür geschlossen, napf leer, lieblingsplatz belegt ) mit pieseln genau NEBEN das katzenklo oder in die badewanne zu quittieren, -- aber damit kann ich leben, weil sie sich nur auf WC und Bad beschränkt....... - ich hoffe, das gibt sich noch .....

alles in allem haben wir glück gehabt mir unserem umzug... allerdings ist unsere neue wohnung aus sehr gross und sie hat einiges an auslauf in unserer wohnung....

na dann hoff ich, dass ihr den umzug gut rumkriegt.....

lg
tanja

Beitrag von k_a_t_z_z 19.08.07 - 23:34 Uhr


Das geht durchaus, aber ich würde dann dringend (!) direkt zum Umzug einen Kumpel dazu nehmen, reine Wohnungshaltung alleine ist meiner Ansicht nach Tierquälerei.
Direkt, weil sie dann beide neu in der Wohnung sind und keiner vorher das Revier abstecken kann.

Dann haben sie weniger Langeweile, stellen weniger an und sind glücklicher.

LG, katzz

Beitrag von melly1878 20.08.07 - 09:03 Uhr

Hallo Nadine,

also- an sich ist Umzug mit Katze ja nicht so das Problem. Wir sind auch vor 6 Wochen mit unseren 3 Katzen umgezogen und das lief super- konnten sie bereits nach einer Woche gefahrlos raus lassen.

Etwas anderes ist das, wenn man dann aus einem Freigänger einen Stubentiger macht. Das kann gut gehen, muss aber nicht...

Dazu habe ich gleich 2 Beispiele meiner Mutter:

Meine Mutter hat sich vor ein paar Jahren von ihrem Mann getrennt. Sie hatte 4 Katzen (alles mehr oder weniger Freigänger)- und es war klar, dass sie nur eine Wohnung ohne Freigang bekommen könnte...
So schwer es war- 3 Katzen mußten also ausziehen. Wir haben super schöne neue Heime für sie gefunden. Den einen Kater hab ich in meine direkte Nachbarschaft vermittelt (was mir gut paßte, da er ein Sohn einer unserer Katzen war). Einen recht scheuen Kater konnten wir ein paar Dörfer weiter auf einen Hof vermitteln. Und die eine Katze haben wir über 100 km weit gefahren, wo sie dann als Wohnungskatze lebte- was super klappte, obwohl wir gerade bei ihr dachten, dass sie unbedingt Freigang braucht.
Meine Mutter hat wie gesagt nur eine von ihren 4 Katzen behalten. Sie war diejenige, die ohnehin die meiste Zeit drinnen war und nur ungern vor die Türe ging. Tja- anfangs schien das alles kein Problem. ABER: nach etwa 4-5 Monaten wurde sie mehr und mehr unsauber. Gezwungener Maßen in der Wohnung zu sein gefiel ihr gar nicht- und sie machte überall hin (und mit überall mein ich ÜBERALL)!

So kam dann der Entschluß, Penny zu mir zu nehmen auf. Wir hatten zu der Zeit wie gesagt nur 3 Katzen und noch Platz.
War auch lange kein Problem. Sie konnte wieder nach draußen- genoss es, jederzeit kommen und gehen zu können, wann sie will. Nur: irgendwie mochte sie meine Katzen nicht sonderlich- war nun doch eher ein Einzelgänger... Das Ergebnis war, dass sie zwar glücklicher war, weil sie raus konnte, schlußendlich aber doch unsauber wurde, weil sie Streß mit meinen Miezen hatte....

Uns blieb dann leider nur eins: wir haben auch sie in sehr gute Hände vermittelt, wo sie wieder allein war und auch Freigang genießen konnte...

Ich denke mal, es hängt stark davon ab, wie schmackhaft man einer Katze den Umzug und die neue Umgebung macht. Ich würde grundsätzlich auch zu einer 2.-Katze raten. Das allerdings nur, wenn Dein Kater nicht mega eifersüchtig ist und vom Grundsatz her verträglich. Sonst kann es Dir gehen, wie uns mit Penny....

Ich wäre aber auch geneigt zu sagen, dass man vielleicht doch besser guckt, ob man nicht eine Wohnung bekommen kann, die wenigstens einen Balkon oder kleinen Garten hat, den man Katzensicher machen kann... Die Samtpfoten brauchen nicht viel grün oder ähnliches- lieben aber nunmal die Freiheit- insbesondere, wenn sie sie schon kannten.

Drücke Dir in jedem Fall die Daumen, dass die Umstellung und der Umzug gut funzen und Dein Kater nicht so viele Probleme damit hat!

Liebe Grüße, Melly

Beitrag von mweiler25 20.08.07 - 11:59 Uhr

#katzeHallo,

ich bin mit meiner Katze auch vor 3 Wochen umgezogen.
Und leider in den ersten Stock. Da es die Eigentumswohnung von meinem Freund ist war es nicht möglich eine andere Katzengerechte Wohnung zu nehmen. Man verkauft ja schließlich nicht einfach so mal kurz seine Wohnung (das nur so nebenbei wenn manche schreiben man soll sich eine Wohnung nehmen die für die Katze optimal ist)
Meine Katze ist 6 Jahre alt und war die ersten 3 Jahre eine Wohnungskatze mit Leinenausgang.
Die letzten 3 Jahre war sie Freigängerin mit Katzenklappe.
Momentan ist sie nur in der Wohnung, auch wegen der Eingewöhnung.
Ob ich sie da jetzt überhaupt rauslassen kann und werde ist noch nicht sicher.
Es ist eine sehr befahrene Straße direkt am Haus, ist zwar eine 30-Zone aber da hält sich niemand dran.
Wir waren vorher in einem ruhigen Wohngebiet mit Sackgasse, also nicht wirklich viel Autos.
Hab mir auch Gedanken gemacht ob ich sie umgewöhnen kann.
Sie darf seit einer Woche auf den Balkon (ungesichert) und sitzt auf dem Tisch und schaut sich um.

Sie pieselt seit wir in der neuen Wohnung sind wiede in die Badewanne (nicht schlimm) und hat 2 mal woanders hingepinkelt (Wäschekorb und Handtuch)
Der Tierarzt meint das es normal sei, da sie ganz klar natürlich erstmal Heimweh hat.
Und die komplette Welt hat sich für sie halt verändert.
Das ist ganz klar.

Ich denke das ist von Katze zu Katze verschieden.
Gib ihm einfach Zeit sich einzugewöhnen und seine neue Welt zu erkunden.

Liebe Grüße

Beitrag von la_nadine 21.08.07 - 20:24 Uhr

Hallo ihr lieben!

Ich hab mich sehr über eure Ratschläge gefreut!#danke
Noch weiß ich nicht was ich mache, aber ein bisschen Zeit hab ich ja noch!
Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt eine ".Mietze zu holen, aber ich weiß halt auch nicht wie er dann reagiert. Mit anderen Katern versteht er sich nicht, hab ihn schon des öfteren beim Zanken erwischt... ich denke er ist sehr dominant und wird dann warscheinlich auch sehr eifersüchtig!
Evtl. findet sich ja eine geeignete wohnung...

Danke nochmal an euch alle!#blume
lg Nadine