Schwanger und bald ohne Job

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von ladybird2007 19.08.07 - 17:21 Uhr

Hallo,

ich bin ungeplannt schwanger geworden und mein Arbeitsvertrag endet bald. Ich kan mich ja nun nicht wirklich bewerben... Ist jemand in der gleichen Situation? Ich bin sehr besorgt, ob und was ich fuer finanzielle Hilfen in der Zukunft habe?!

Vielen DanK!
Landbird2007

Beitrag von babylove05 19.08.07 - 17:30 Uhr

Hallo

Du wirst dich weiterhin bewerben müssen wenn du zum Arbeitamt gehst auch wenn dich keiner wircklich schwanger einstellst. Meine Freundin muss es auch . Du bekommst aber genügent unterstützung finaziel. Nicht nur von der Arge oder Arbeitsamt sonder geh und lass dich mal bei Caritas oder Profamilie beraten. Dort bekommt du Geld für die Erstausstatung und der gleichen. Nach der Geburt bekommst du Elterngeld ( gaub sind so bei dir dann etwa 350 euro ) und Kindergeld.

Bekommst du das kind noch bevor der arebitsvertrag ausläuft ( so wie bei mir ) bekommst du 67% Elterngeld von deinem Letzten gehalt ( glaub der letzten 12 monate ).

Hoffe konnte dir etwas helfen , aber du wirst sicher icht allein da stehen und hier in deutschland bekommt man genug unterstüzung

Martina und Baby D. 26ssw

Beitrag von klau_die 19.08.07 - 17:52 Uhr

"Nicht nur von der Arge oder Arbeitsamt sonder geh und lass dich mal bei Caritas oder Profamilie beraten. Dort bekommt du Geld für die Erstausstatung und der gleichen. "

Na, in erster Linie ist für diese Kosten der Kindsvater zuständig, wenn die Mutter kein Einkommen mehr hat.
Die Leistungen von Caritas und Co. sind für wirkliche Notfälle gedacht!

Beitrag von lena007 19.08.07 - 20:07 Uhr

Sorry, aber der Kindesvater ist lediglich für den Kindesunterhalt zuständig!
Sollte dieser aus welchen Gründen auch immer der Verpflichtung nicht nachkommen gibt es den Unterhaltsvorschuss von 122€ und selbstverständlich noch Kindergeld von 154€!
Allerdings erst wenn das Kind geboren ist, logisch, somit besteht wohl der Bedarf auf Erstausstattungsgeld, welches man sogar bei der Arge beantragen kann;-)

Das Erstausstattungsgeld, steht jedem zu der unter einem gewissen Jahreseinkommen liegt , selbst Familien die nochmal Nachwuchs bekommen!


Bitte erst informieren , bevor man solche Kommentare abgibt!

Beitrag von juliafranziska 23.08.07 - 11:58 Uhr

Hallo,

stimmt nicht ganz so:
Wenn Erstausstattungsgeld von der ARGE fließen, ist der Kindsvater auch für diese zuständig und die ARGE kann ihn in Regress nehmen.

Und der Unterhaltsvorschuß beträgt 125,- !

Bitte erst informieren , bevor man solche Kommentare abgibt!

In diesem Sinne,
juliafranziska

Beitrag von ladybird2007 23.08.07 - 11:38 Uhr

Hallo,

das Problem ist, dass ich momentan noch im Ausland arbeite und dort den Kindsvater kennengelernt habe. Der aber wiederherum nicht hier aus dem Land kommt, aber Eu-Buerger ist. Wenn wir nun bald evtl. beide zureuck nach Deutschland kommen, haben wir beide keine Arbeit ;-(. Dann kommt noch das Problem hinzu, dass er noch kein Deutsch sprechen kann. Also wird es fuer ihn recht schwierig schnell einen Job zu bekommen...

Danke,
Landbird2007

Beitrag von ladybird2007 23.08.07 - 11:33 Uhr

Hallo Martina,

ja, danke fuer Deine Antwort...
Sorry fuer die konkrete Frage, aber was denkst Du, wieviel Geld ich dann im Monat zur Verfuegung habe??? Ich weiss gar nicht, wie ich Miete, Lebensmittel und alles Noetige fuer das Baby bezahlen soll.

danke, Ladybird2007

Beitrag von gleichesituatinwar 20.08.07 - 00:47 Uhr

Ich kenne Deine Situation, ging mir genauso wie Dir.
Ich war schwanger mit 20J., mein Arbeitsvertrag lief aus und so stand ich da mit meinem Talent, keinen Partner an meiner Seite, Existenzängste und einem Baby im Bauch.
Aber glaube mir: Das schaffst Du!!!
Je nachdem wann Dein Vertrag ausläuft kannst Du zur ARGE gehen, ALGII beantragen, zumindest einmalige Hilfeleistungen beantragen für Erstlingsausstattung, dann entweder zur Caritas, Mutter-Kind-Stiftung,Pro familia und dort gibt es einen "Pott" mit öffentlichen Geldern aus der Mutter-Kind-Stiftung. An den Vater des Kindes würde ich mich ebenfalls wenden wegen Unterhalt, zur Berechnung -sofern er Einkommen hat- der Unterhaltshöhe muss er Verdienstbescheinigungen vorlegen, habe es damals beim Jugendamt ausrechnen lassen, bzw. der KV.
Wünsche dir viel Glück weiterhin, das schaffst Du und Du bist nicht die Erste in dieser Situation auch wenn es eine schwere Zeit ist!