Wie geht das mit der Krankenkasse und Fragen,Fragen,Fragen sorry lang

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von shadowlady 19.08.07 - 19:37 Uhr

Huhu,ich wollte mal fragen:wie geht das,wenn das Baby da ist,mit der Krankenversicherung?Also noch arbeite ich ja,habe eine Tochter aus erster Ehe(Morgen endlich Scheidungstermin)und die ist bei mir versichert.Jetzt bin ich aber von meinem neuen Lebensgefährten schwanger.Da er auch noch in Scheidung lebt haben wir nicht wirklich vor sofort wieder zu heiraten.Bei wem ist das Baby denn dann versichert?Was ist dann mit meiner ersten Tochter?Wo bin ich dann versichert?Ich kann ja schlecht bei meinem Freund familienversichert sein,oder geht das doch? #kratz
Und wie geht das mit der Vaterschaft?Ich möchte gerne dass das Baby dann den Nachnamen von meinem Freund bekommt,ich habe gehört er muss dann die Vaterschaft anerkennen.Es würde vor oder nach der Geburt gehen.Aber wenn wir gar nicht wissen wollen was es wird dann können wir ja keinen "Namen"mitbringen? #kratz
Hat da jemand von euch Erfahrung mit?
Würde mich sehr freuen wenn mir jemand einen Tipp geben könnte.

LG shadowlady mit Leonie an der Hand und #ei 10+2

Beitrag von montevideo 19.08.07 - 19:51 Uhr

hai,
also wenn du arbeitet bist du hoffentlich selbst gesetzlich versichert. wenn das so ist, können alle deine kinder kostenlos über dich mitversichert werden.
solange du im mutterschutz bist läuft deine versicherung weiter und wie es danach aussieht wenn du nicht arbeitest fragst am besten deine versicherung. man kann in der regel für rund 130 euro freiwillig versichert bleiben, wenn man keine einkünfte hat.
du kannst dich nur bei einem ehepartner familienversichern! das ist die diskrimierung unverheirateter paare mit kindern:-)
wegen der namenssache. ihr müsst gemeinsam mit euren geburtsurkunden und ausweisen zum einwohnermeldeamt bzw. zur veantwortlichen zweigstelle des jugendamtes(haben meistens im bürger/einwohnermeldeamt ihren sitz) gehen und das beantragen. bei uns ging das ganz schnell.
viel erfolg

Beitrag von jule2801 19.08.07 - 19:52 Uhr

Hallo Shadowlady,

also du bleibst ganz normal selber versichert, weil du ja arbeitest und dann in Elternzeit gehst (oder so) und in der Zeit bleibt dein Versicherungsschutz (und der deiner Tochter und des Babys) bestehen. Das Baby kann einfach bei dir mitversichert werden - nach der Entbindung einfach kurz anrufen bei der Kasse die schicken dir dann alles zu.
Die Vaterschaft könnt ihr beim Jugendamt anerkennen lassen. Wir haben das damals erst nach der Geburt gemacht von daher weiß ich nicht wie das läuft wenn man das vorher macht. Nach der Geburt ist das eine Sache von 15 minuten.

Das mit dem Nachnamen würde ich aber noch mal überdenken, denn deine Tochter hat ja einen anderen Nachnamen dann als dein Baby (und du auch) - ich würde das nicht wollen. Und den Namen kann man nicht mehr ändern lassen (umgekehrt geht, also wenn das Baby deinen Nachnamen annimmt und du und dein Freund irgendwann heiratet, könnt ihr den Namen zum gemeinsamen Familiennamen ändern lassen).

So, ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

lg Jule 25.SSW mit Nr.3

Beitrag von shadowlady 19.08.07 - 19:58 Uhr

Ui,danke für die schnellen Antworten.
@ Jule also wenn das Baby den Namen von mir annimmt dann heisst es genauso wie mein Nochehemann.Das wollen wir ja nicht.Ich behalte den Namen so lange bis wir heiraten.Also ich denke dass wir das nächstes Jahr machen werden.Und jetzt meinen Mädchennamen wieder annehmen und dann wieder einen anderen #kratz das ist mir dann zu viel kudelmuddel.
Ich weiss auch nicht genau was das bessere wäre.Könnte meine erst geborene,wenn wir heiraten würden,dann auch den Namen von meinem Freund annehmen?

Lg Bianca

Beitrag von mamas_sternchen06 19.08.07 - 20:00 Uhr

Wenn er sie adoptiert, da muss aber der leibliche Vater zustimmen!!

LG
sarah

Beitrag von nana141080 19.08.07 - 20:06 Uhr

ja deine tochter kann genau bei der trauung den namen annehmen!so tat meine freundin es letztes jahr auch.adoptieren geht erst nach 3-5 jahren ehe!aber namensgebung (einmalig) jetzt schon wenn ihr geheiratet habt!
lg nana

Beitrag von jule2801 19.08.07 - 20:06 Uhr

Hallo Bianca,

dein Freund muss deine Tochter NICHT adoptieren damit sie den Namen annehmen kann, allerdings muss der Kindsvater zustimmen! Wenn sich der Kindsvater weigert, kannst du zwar versuchen das einzuklagen, aber da sind die Chancen sehr gering (es sei denn es gibt einen wirklich triftigen Grund).

Das mit der Adoption (auch hier muss der Kindsvater zustimmen) will auch gut überdacht sein, da deine Tochter damit jegliche Ansprüche gegenüber ihrem leibl. Vater verliert (z.B. Unterhalt, Erbschaft...)

lg Jule

Beitrag von mamas_sternchen06 19.08.07 - 19:53 Uhr

Hallo,

also ich kann Dir sagen wie das bei mir ist!
Ich bin zwar verheiratet und in Elternzeit, aber alleine versichert, also mit meinem Mann hat das nix zu tun.

Meine Tochter hab ich damals auf meine Versicherung genommen.
Diesmal werd ich wieder so einen Antrag auf "Familienversicherung" ausfüllen und mein 2. Kind auch auf mich nehmen.
Ich bin während der Elternzeit ja weiter bei meiner KK versichert, von daher hat das glaub ich nix mit meinem Mann zu tun.

Das mit dem Namen ist rel. einfach. Der Vater muss beim Jugendamt die Vaterschaft anerkennen (vor der Geburt geht auch) und dann kann das Kind wie der Vater mit Nachnamen heissen!

LG
sarah mit leah 18mon + max ET-3