Benötigt man unbedingt einen Taufpaten zur Taufe?

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Forum: Baby-Vorbereitung

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Beitrag von botzel 19.08.07 - 19:51 Uhr

hallo,

ich hab da mal eine frage zur patenschaft...... also, ich bin schon vor längerer zeit aus der kirche (ev,) ausgetreten, da ich der meinung bin, dass ich auch an gott glauben kann, wenn ich nicht in der kirche bin. mein freund und seine familie sind kat. und deshalb bin ich eh immer mit in der kat. kirche und war hier (bin vor 7 jahren nach essen gezogen) noch nie in der ev. kirche.

unser kind soll kat. getauft werden. sorry wenn ich das nun so sage, aber mir ist es eigentlich egal, ob es getauft wird oder nicht, da ich mein kind auch so im glauben erziehen kann. aber gut, ich habe auch nichts gegen eine taufe einzuwenden.

wir haben hier nicht unbedingt viele freunde und familienmitglieder, die eine patenschaft übernehmen könnten. die einzige person, die wir eigentlich möchten ist die schwester von meinem freund......

nun meine frage: was ist wenn sie nein sagt! (ist gar nicht so abwägig). benötigt man unbedingt einen taufpaten????

Beitrag von mira160684 19.08.07 - 20:42 Uhr

Hallo!

Ja man benötigt unbedingt einen Taufpaten! Vor allem muss er auch die gleiche Konfession haben.

Ich hab unseren Zwerg ev. taufen lassen und wir wollten die Schwester meines Mannes und die ist kath. also brauchten wir noch einen ev Paten. Haben dann noch meine Schwester genommen.

Lg Sarah + #baby Silas + #ei

Beitrag von nina001 20.08.07 - 08:33 Uhr

das ist nicht ganz richtig. bin auch taufpate und nicht getauft.
es kommt immer darauf an, wie weltoffen der pfarrer ist.
grüße

Beitrag von anyca 20.08.07 - 09:28 Uhr

Offiziell kannst Du nicht Taufpate sein, wenn Du nicht getauft bist, aber inoffiziell können die Eltern Dich natürlich als Paten betrachten.

Beitrag von kleine1102 19.08.07 - 21:33 Uhr

Hallo,

wie bereits geschrieben wurde, braucht man zwingend einen Taufpaten! Gerade bei einer katholischen Taufe MUSS einer der Paten auch katholisch sein, ein Protestant kann lediglich "Taufzeuge" werden. Lina wurde katholisch getauft und hat eine katholische Patin und einen evangelischen Paten :-). War für den Pater überhaupt kein Problem, aber das ist unterschiedlich und liegt in unserem Fall auch mit daran, dass er uns alle schon sehr lange kennt.

Lieben Gruß & alles Gute #blume!

Kathrin & #baby Lina Emilia (*22.10.06)

Beitrag von welli15 20.08.07 - 09:43 Uhr

O, vor dem Problem standen wir auch. Entweder taugen die Paten nix, oder sie sind nicht katholisch. Wenn unser einziger Kandidat abgesagt hätte, wäre ich für einen "Taufaufschub" gewesen. Du kannst nicht ohne Paten taufen, wenn man eben keinen hat, kann man nicht taufen. Ihr könntet auch mal den Täufer fragen, ob der nicht noch eine Idee hat...
Wenn es dir also nicht so wichtig ist, würde ich die Schwester fragen, wenn sie nein sagt, ist das Ding erst einmal gegessen. Taufen kannst du schließlich jederzeit, auch wenn es die Verwandtschaft vielleicht lieber anders hätte. Du KÖNNTEST auch die Großeltern als Paten nehmen, aber das weißt du, oder?

Viel Erfolg!
Dorothea