Ich hab heute einen schlimmen Tag,denn die Angst holt mich ein

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von kann mich nicht freuen 19.08.07 - 23:20 Uhr

Ich weiß nicht wo ich schreiben soll,deshalb mach ich das hier,denn ich möchte mich nicht outen.
Wills einfach nur mal nieder schreiben um mich dann vieleicht besser zu fühlen.
Ich bin schwanger ,erwünscht und freue mich auf mein Baby ,aber die Angst beginnt die Oberhand zu gewinnen und ich kann nichts dagegen tun.
Um mich besser zu verstehen ,hier kurz meine Geschichte in Stichpunkten;
meiner Freundin ihr Baby starb im Mutterleib 41.SSW. (keiner weiß warum )

Geburt wurde eingeleidet und während der Geburt erlitt meine Freundin eine Lungenembolie und folgte ihrem noch ungeborenen Töchterchen ,denn sie verstarb binnen Sekunden und es war keine Rettung möglich.

Ich bin noch immer von den Ereignißen trauimatisiert.
In ca.8 Wochen soll mein Kind geboren werden und nun beherschen mich Ängste/Todesängste ,das ich glaube mir wird das selbe Schicksal wiederfahren.

Ich weiß ,dass ist unwahrscheinlich,.War deshalb in Psy.Behandlung ,aber ich komm nicht an gegen diese Panik .
Sorry ,dass ich mir dieses Forum ausgesucht habe um meine Sorge nieder zu schreiben,aber ich weiß nicht wo sonst ich dies hätte anonym tun sollen.

eine sehr traurige ,änstliche ,werdende Mama

Beitrag von emily86 19.08.07 - 23:59 Uhr

Das tut mir so leid für dich!!!
Also du hast Ansgt dass bei der Einleitung was passiert,
hast du schonmal über einen WunschKaiserschnitt nachgedacht?#liebdrueck

Beitrag von andrea.1968 20.08.07 - 00:29 Uhr

Hallo

es tut mir wirklich sehr leid das du so eine erfahrung gemacht hast !
das du angst hast kann ich wirklich sehr gut verstehen, aber ich würde mit meinem frauenarzt oder mit den ärzten im spital sprechen, ich vermute sie können dir vieleicht gute tips oder etwas zur beruhigung geben, ich meine damit keine starken medikamente, wenns nur ein tee oder ähnliches ist das dir die angst ein bisschen nehmen kann!

ich wünsch dir von ganzen herzen alles alles gute !

lg. Andrea

Beitrag von versuchdirselbermutzumach 20.08.07 - 06:36 Uhr

hi

das ist wahrhaftig nicht schön was du miterlebt hast.sowas nimmt einen schon sehr mit.Trotzallem muß man egal was ist ob man gesund ist schwanger ist etc immer damit rechnen das evtl mal was passieren kann was aber niemand hofft.

aber im normalfall wen was mit dir oder deinen kind nicht stimmt werden die ärzte schnell zur hilfe eilen.Es ist eigentlich nur noch ganz selten das dir was bei der geburt passieren kann.
Ich weiß ist leichter gesagt und evtl net wirklich aufbauent.

Ich kann dir aber von mir aus sagen,das ich seit einigen jahren panikpatientin bin vorallem wen das um das thema krankheit und sterben geht.Denke dann immer mir könnte das auch passieren.Durch eine schildrüsenüberfunktion leide ich seit einigen jahren an einer herzrythmusstörung mit herzstolpern,rasen etc.

Als die 3geburt meines kindes bevorstand hatte ich auch mächtig panik , das während den wehen und den preßwehen evtl mein herz schlapp macht.Aber ich habe versucht trotzallem positiv zu denken das alles gut geht und es hat geklappt:-)

Ich möchte diir damit sagen,auch wen du sowas schlimmes miterlebt hast wie auch immer,das du trotzallem versuchen solltest so schwer es auch ist positiv zu denken.

wünsche dir alles liebe und gute für deine geburt es wird alles gut laufen.Mach dir paar schöne gedanken was du mit deinen zwerg alles machst wen er da ist,hat mir auch geholfen:-)

Beitrag von sandbiene07 20.08.07 - 08:38 Uhr

Hallo!

es tut mir sehr leid, was du da unmittelbar erleben musstest!

Es ist normal, dass man gegen Ende eine SS sich Sorgen macht. Es ist normal, dass man sich bei einer SS nach einer FG noch mehr Sorgen macht. Deswegen kann ich ungefähr nachempfinden was man sich für riesige Sorgen macht, wenn man man so etwas in der engsten Bekanntschaft mit erleben musste.

Ich kann dir nur sagen, rede viel mit deiner Ärztin über deine Ängste, die kann dich von der medizinischen Seite her sich beruhigen! Reden wirkt echt wunder. Und versuche bitte dich nicht allzusehr hinein zusteigern (ich weiß: leichter gesagt als getan) aber das verkrampft den Körper zu sehr und dass hilft dir dann überhaupt nichts.

Fühle dich ganz lieb gedrückt! #liebdrueck

Und Kopf hoch! Es wird alles gut gehen!;-)

Beitrag von adeodata 20.08.07 - 10:10 Uhr

Hallo,

das ist ja eine wahnsinnig schlimme Geschichte. Ich kann gut verstehen, daß Du Angst hast.

Bei einer Freundin von mir war es so, daß in der 39.SSW plötzlich das Kind tot war, keiner wußte warum. Die Freundin selbst hat es ganz gut überstanden, hat inzwischen auch 2 gesunde Kinder. Trotzdem habe ich - mit dieser Erfahrung - auch gegen Ende meiner letzten Schwangerschaft wahnsinnige Angst gekriegt, daß mir was Ähnliches passiert. Und als es dann leichte Hinweise gab, daß ich evt. eine Plazentainsuffizienz hätte und mein Baby nicht mehr optimal versorgt würde, wollte ich nicht länger warten. Die Ärzte in der Klinik waren sehr verständnisvoll. Sie haben gemeint, aus rein medizinischen Gründen könnte man noch ein bißchen zuwarten, aber wenn ich solche Angst habe, ist es auch ok, 2 Wochen vor Termin einzuleiten. Sie haben mir auch einen KS nahegelegt, weil eine Einleitung bei noch "unreifem Befund" nicht so einfach geht und oft doch noch auf einen KS rausläuft, aber ich habe mich dann für die Einleitung entschieden. Es war langwierig (über 3 Tage) und eine komplizierte Geburt, aber ich würde es immer wieder so machen. Finde es wichtig, daß Du Dich in Deiner Geburtsklinik gut aufgehoben fühlst und daß Du mit denen über Deine Angst sprichts. Vielleicht ist eine Einleitung 2 Wochen vorher (das ist der Termin, wann man auch einen WunschKS machen würde) oder wenigstens, falls sich zum ET noch nichts getan hat, ja für Dich auch eine Lösung? Sprich mit denen!

Alles Liebe und Gute!

adeodata
mit Marlenchen (20 Monate) und Lorenz inside (27.SSW)

Beitrag von Alles Gute!!!! 20.08.07 - 11:50 Uhr

Es tut mir unendlich leid, dass du so etwas miterleben musstest! Ich kann es sehr gut nachvollziehen, weil ich gegen Ende meiner letzten SS auch große Angst hatte, zu sterben. Meine Schwester hatte bei ihrer ersten SS das Hellp-Syndrom. Damals hatte man noch nicht so auf die Symptome geachtet, und es bestand Lebensgefahr. Heute würde es wahrscheinlich gar nicht soweit kommen. Zum Glück gab es bei ihr ein Happy End, und Mutter und Kind sind seit Jahren gesund und glücklich. Trotzdem habe ich mich gegen Ende meiner SS immer wieder gefragt, wie meine Schwester sich damals vor der OP gefühlt hatte - mit dem Wissen, vielleicht nicht mehr aufzuwachen. Ich habe mich durch die letzten Wochen meiner SS vor allem nachts von einem schlechten Traum zum nächsten gewälzt. Tagsüber versuchte ich, alles zu verdrängen, was nur bedingt gelang. Eine wirkliche Lösung habe ich nicht gefunden. Das Ergebnis war hoher Blutdruck, der mich dann noch mehr verängstigte...
Ich kann dir nur raten, vielleicht wirklich einen geplanten Kaiserschnitt zu überdenken. Ansonsten tröste dich mit den Gedanken an die Zeit danach. Denke an die unzählig vielen unkomplizierten Geburten und sei dir gewiss, dass nach der Geburt alle Ängste verschwunden sind (O.K., auch da kommen ein paar neue hinzu, aber die sind vergleichsweise harmlos ;-), denn du hast deinen kleinen Zwerg im Arm). Was ist denn mit deinem Freund/Mann/Vater des Kindes? Wichtig ist, dass du jmd. hast, dem du dich anvertrauen kannst. Vielleicht hilft dir auch eine Hebamme. Für mich war meine Hebamme jedenfalls schon vor der Geburt ein großer Halt. Eigentlich machte sie bei mir nur Akkupunktur gegen SS-Übelkeit, aber sie war auch sowas wie mein "Seelenmülleimer"...
Vor allem lass dich nicht blenden von all den "ach-so-glücklichen-Schwangeren". Du bist nicht allein mit deinen Ängsten!!!

LG Karin (die jetzt natürlich gut reden hat, weil ihr Baby nicht mehr im Bauch, sondern neben ihr im Bettchen schlummert! Bald geht es dir genauso! Alles Gute dafür!!!)

Beitrag von danke von mir 20.08.07 - 21:34 Uhr

Ich danke euch vielmals für eure lieben Antworten und Wünsche.

Hoffe das es mir bald besser geht und ich werde versuchen einen Weg zu finden damit um zu gehen,denn ich weiß ,dass nur ich selbst mir da raus helfen kann.

LG