Kindesentzug-Polizei?? Erfahrungen

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von urbiafly 20.08.07 - 00:00 Uhr

Hallo,
es geht um die Einhaltung bzw. Durchsetzung eines richterlichen Beschlusses zum Umgangsrecht.
Wenn nun aus irgendeinem fadenscheinigen Grund das Kind nicht ins Wochenende gehen darf- was kann mann da tun? Immer und immer wieder den Rückzug antreten und die mächtige Mutter mal wieder siegen lassen?
Hat jemand konkrete Erfahrungen damit, dass die Polizei das Kind aus der Wohnung geholt hat?

Das Kind wird am betreffenden WE 3 Jahre alt und ist nicht krank.
Es wurde die ersten zwei Jahre fast ausschließlich vom Vater liebevoll umsorgt, während die Mutter Karriere gemacht hat. Es möchte auch zum Vater/auch zur Mutter.

Jetzt "gehört" das Kind aber trotzdem ihr, so ist das halt in Deutschland.
Sicher werdet ihr jetzt schreiben "Zum Wohl des Kindes..." usw. Klare Sache. Nur wenn er das Kind der Mutter überläßt ist es auch nicht zum Wohl des Kindes. Ihr geht es in erster Linie um Rache und um Macht und SIE benutzt das Kind dazu, sich an ihm zu rächen. Dabei hat sie bisher von einer Richterin in allem Recht bekommen. Sie hat, durch dreiste Lügen flankiert, dem Vater den Urlaubsanspruch verkürzt und den Umgang auf ein Minimum runtergepokert . Läßt das Kind lieber bis 17.30 h jeden Tag in der Kita. Er darf es nur noch exakt zur richterlich beschiedenen Zeit abholen. Nun hat er diesmal wenigstens das Recht auf seiner Seite- aber moralisch ist das ein totaler Zwiespalt.
Schreibt doch bitte mal , wie das bei euch war. Wie die Polizei aufgetreten ist, und ob es ein gutes Ende für diesen Geburtstag geben kann.

LG Kirsten
P.S. Bin auch AE und kenne die Gefühle einer Mutter. Aber darf denn ein Vater auch Gefühle haben?

Beitrag von scullyagent 20.08.07 - 10:06 Uhr

Da ein Urteil vorhanden ist, ist die Sachlage glasklar und relativ schnell zu Ändern:

Ab zum Anwalt, Eilverfügung holen, wird das kind nicht rausgegeben, Anzeige -> geldstrafe an Mutter.

Dauert im Schnitt 3 Tage bis eine Woche.

Wir das Kind weiterhin nicht herausgegeben, Eilantrag -> Sorgerechtentzug der Mutter, Kind lebt beim Vater

Dauert im Schnitt 4-6 Wochen.

Meistens lenken die Mütter bei der Geldstrafe sehr schnell ein.

Der Vater sollte sich villeicht um einen fähigeren Anwalt bemühen, denn auch Mütter mussen Lügen vor Gericht beweisen!!

Scully

Beitrag von urbiafly 20.08.07 - 11:12 Uhr

Er hat inzwischen eine viel bessere Anwältin. Beim Eilverfahren damals hat sie ihn mit "weichen" Lügen verunglimpft: z.B. "trinkt regelmäßig", "hat Schwierigkeiten mit sozialen Kontakten und ist deshalb arbeitslos geworden", "habe Angst vor ihm, er könnte gewaltätig werden" Jetzt fehlt nur noch "sexueller Mißbrauch", um die Palette voll zu machen-da warte ich drauf. Arbeitslos geworden ist er im Übrigen wegen der Erziehungszeit-ist unmittelbar im Anschluss betriebsbedingt gekündigt worden (das ist für Männer in Deutschland scheinbar üblich!)


<Sorgerechtentzug der Mutter> ?? das sehe ich nicht in weitester Ferne. Denn er verunglimpft sie nicht. Und sie macht vor Gericht auf blauäugiges Engelchen.

Jetzt kommt das Beste: die Richterin hat zu ihm in der Verhandlung gesagt: "Wenn Sie in meiner Wohnung stünden, könnte ich auch Angst bekommen". Das ist doch wirklich männerverachtend.:-[

Beitrag von rindviehchen 20.08.07 - 13:33 Uhr

Super Idee mit der Polizei. Als ob es gut für das Kindeswohl ist wenn es von der Polizei zuhause rausgeholt wird. Am besten noch am die Mutter die hysterisch kreischend am linken Arm reißt und der Vater am rechten Arm.
Manchmal ist es einfach besser es auf sich beruhen zu lassen.
lg nadine

Beitrag von schnuffinchen 20.08.07 - 15:43 Uhr

Und, würdest Du das auch raten, wenn die Mutter das Kind vom Vater abholen lassen wollte?

Beitrag von rindviehchen 20.08.07 - 19:54 Uhr

Wenn der Vater das Sorgerecht hätte genauso. Das lässt sich einfach nicht mit Polizei machen ohne dem Kind zu Schaden. Wenn es keine andere Möglichkeit gebe würde ich aus Liebe zu meinem Kind aufgeben, damit es zur Ruhe kommen kann, solange es ihm ansonsten gut geht!

Beitrag von urbiafly 21.08.07 - 00:22 Uhr

Es stellt sich die Frage, ob das dreijährige Kind wirklich darunter leidet. Natürlich wird es nicht von der Polizei abgeholt. Eine Polizistin (evtl.) reden mit der Mutter und droht ihr mit Strafe. Sie läßt daraufhin das Kind aus der Wohnung. Draußen wartet Papa und nimmt es in Empfang. So denke ich könnte es sein. Ich weiß es aber nicht. Daher die Frage.

Würde mich über Antworten sehr freuen!
LG K.

Beitrag von juliafranziska 21.08.07 - 10:29 Uhr

Hallo,

es ist doch gar nicht abzusehen, wie die Kindsmutter auf eine Polizistin reagiert.
Vielleicht flippt sie angesichts der Polizistin und des Drohen mit Strafe, wird laut etc.
Das Kind bekommt auf alle mit, dass da was "Komisches" läuft.
Auch dass das Kind dann aus der Wohnung gelassen wird, z.B. an der Hand der Polizistin, halte ich für problematisch. Für das Kind ist das ja ein fremder Mensch.
Und selbst wenn es alleine aus der Wohnung gehen kann, ist das sicher ein merkwürdiges Gefühl.
So oder so ist die Idee mit der Polizei nicht zu Ende gedacht und ist dem Kindswohl garantiert nicht förderlich.

So hart das klingt, der Kindsvater kann nur weiter mit Unterstützung vom Anwalt vor Gericht kämpfen - und vielleicht MUSS er irgendwann zum Wohle des Kindes aufgeben.

Und bevor ich angeprangert werde, ich wäre "anti" Kindsvater ... In diesem Fall würde ich einer Mutter Gleiches raten.
Zum Wohle des Kindes - denn dieses Hin- und Hergezerre ist alles andere als gesund für das Kind.

In diesem Sinne,
juliafranziska

Beitrag von cinderella2008 21.08.07 - 07:03 Uhr

Zur rechtlichen Problematik kann ich leider nichts sagen.

ABER: Ich würde mir sehr gut überlegen, ein Kind von der Polizei abholen zu lassen. Hier sollte in erster Linie an das Kindeswohl gedacht werden. Man kann davon ausgehen, dass solche Aktionen bleibende Spuren in der Seele des Kindes hinterlassen werden. Solche Methoden grenzen für mich schon an Misshandlung (seelische). Die Eltern sollten im Interesse des Kindes in der Lage sein, sich auch ohne Polizei zu einigen.

Beitrag von lena007 21.08.07 - 13:40 Uhr

*****

Jetzt "gehört" das Kind aber trotzdem ihr,

******

Das ist so typisch, das Kind gehört niemandem!
Weder ihr noch Dir , was ist das denn für eine Aussage?

******
Er darf es nur noch exakt zur richterlich beschiedenen Zeit abholen.
*****

Also hält sie sich jetzt an den beschluss oder nicht?

*****
Zum Wohl des Kindes..." usw. Klare Sache. Nur wenn er das Kind der Mutter überläßt ist es auch nicht zum Wohl des Kindes.

*****
Wer sagt das?
DU?

In welchem Verhältnis stehst Du denn zu dieser Sache?
Die neue Freundinß
Die hat sich schonmal raus zu halten, das ist nämlich Sache der Kindeseltern!

Zum Kindeswohle ist es dann wohl auch es von der Polizei rausholen zu lassen?
Wohl kaum, das wird diese auch nicht so ohne weiteres machen, das vergiss mal ganz schnell wieder!

******
dem Vater den Urlaubsanspruch verkürzt und den Umgang auf ein Minimum runtergepokert
*******

Also gibt es einen aktuellen Gerichtsbeschluss und sie scheint sich daran zu halten, dann kann man da so ohne weiteres nichts daran ändern!
Und wenn ich ehrlich sein soll, hört es sich für mich nicht so an als wenn es überhaupt jemandem um das Wohle des Kindes geht, ihr scheint alle nur auf eueren standpunkt zu bestehen!

Beitrag von papadaddy 13.07.16 - 14:16 Uhr

https://www.facebook.com/groups/196541614034310/?fref=ts

hier kann man sich auch super austauschen... so traurig das ganze

Beitrag von papadaddy 13.07.16 - 14:15 Uhr

https://www.facebook.com/groups/196541614034310/?fref=ts

schau doch mal hier rein..... es geht so vielen so.... so traurig