Nachteile wenn Mutterschutz nicht mehr angepaßt wird (vorgezogen)?

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Beitrag von jennifer2003 20.08.07 - 08:11 Uhr

Hallo!

Ich frage mal hier weil es hier ja schon Mütter gibt! :-)
Ich denke einige von Euch werden ja das Baby vor dem ET im Mutterpaß bekommen haben.

Hat man irgendwelche Nachteile wenn sich im Laufe der Schwangerschaft herausstellt daß das Kind doch ca. 1,5 Wochen weiter ist als anfangs berechnet, der Arzt aber den ET nicht ändern will?
Wenn das Kind dann also vor dem eingetragenen ET käme, stimmt es daß die fehlende Zeit des Mutterschutzes (von vor dem ET) dann hinten angehangen wird?

Würde mich über eine Info freuen!
LG
Jenni

Beitrag von lucie_neu 20.08.07 - 08:33 Uhr

Nein, wird es nicht.
Lediglich wenn dein Kind ein Frühchen ist, also vor der 36. SSW zur Welt kommt, verlängert sich dein Mutterschutz von 8 Wochen nach der Geburt auf, glaube ich, 12 Wochen.

Emma kam knapp 3 Wochen zu früh, so gesehen hätte ich (wenn ich Mutterschutz gehabt hätte) auch 3 Wochen "weniger" gehabt als Mütter, die am ET entbinden. Und meine Cousine war sage und schreibe 20 Tage drüber, der wurden die Wochen ja auch nicht abgezogen....

lg
Lucie

Beitrag von dusa30 20.08.07 - 08:58 Uhr

Hallo Jenni,

muss meiner Vorrednerin widersprechen. Unser Sohn kam 14 Tage früher. Ich hatte nach der Entbindung 10 Wochen Mutterschutz und nicht nur 8 Wochen. Die fehlende Zeit wird auf alle Fälle hinten angehängt bzw. das Datum das Dir zuvor als Ende des Mutterschutzes ausgerechnet wurde bleibt das Ende des Mutterschutzes. Dir gehen also keine Zeiten verloren.

Viele Grüße
Sabine

Beitrag von dusa30 20.08.07 - 09:02 Uhr

Nachtrag:
Gesetzliche Grundlage: § 6 Abs. 1 Satz 2 MuSchG http://bundesrecht.juris.de/muschg/__6.html

Beitrag von jennifer2003 20.08.07 - 09:05 Uhr

Ui danke, da kommt ja doch noch ein Gesetzestext.

Vielen lieben Danke,
Jenni

Beitrag von jennifer2003 20.08.07 - 09:03 Uhr

Danke für Eure Antworten!!!

Ich hatte eigentlich auch gehört daß man die "fehlende" Zeit angehangen bekommt. Aber ich finde nirgendwo verbindliche Infos.
Ich könnte mir vorstellen daß man das vielleicht beantragen muß und deshalb die erste Antworterin keine Gutschrift bekommen hat? Ich lese soviele unterschiedliche Aussagen...

Auf jeden Fall danke für Eure Hilfe!
LG
Jenni

Beitrag von dusa30 20.08.07 - 09:09 Uhr

Nein man muss es nicht beantragen. Das funktioniert automatisch. Man muss nach der Geburt bei der Krankenkasse und beim Arbeitgeber lediglich eine Geburtsurkunde vorlegen!