bitte um euren rat - geb ich sie zu viel weg?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von doris_schachner 20.08.07 - 08:14 Uhr

hallo!

ich bin nicht mehr so oft hier, aber ich habe mir jetzt gedacht, vielleicht könnt ihr mir ja einen guten rat geben.

also meine kleine wird im november 2, und ich bin getrennt vom vater und weggezogen. (ca. 1 stunde fahrzeit zu ihm)
gehe halbtags arbeiten, katharina ist in der zeit in einer kinderbetreuungsgruppe. dort gehts ihr auch so ganz gut. manchmal ists in der früh schwer, weil sie mich nicht gehn lassen will, und manchmal zu mittag mag sie dann nicht mitkommen... aber im großen und ganzen haut das hin.
das nächste ist, dass sie alle 2 wochen von samstag 9:00 bis sonntag abend beim papa ist.
und ich bin immer wieder so arg am grübeln, ob ich alles richtig mache, ob ich sie da eh nicht überforder, und so weiter. ihr kennt das wahrscheinlich eh.

und ich wäre ganz froh, wenn ihr mir da ein paar worte sagen könntet...
im prinzip hab ich schon das gefühl, dass es ihr gut geht.
sie schafft das auch mit meinem neuen freund, und hängt auch sehr an ihm.
vielleicht mach ich mir auch einfach viel zu viele gedanken und zieh mich selbst damit immer runter...:-(

also danke schon mal für eure antworten...

lg,doris

Beitrag von doris_schachner 20.08.07 - 08:15 Uhr

achja- ich arbeite von montag bis donnerstag halb 8 bis 12...

Beitrag von guldamar 20.08.07 - 08:30 Uhr

Hallo Doris,

ich bin der festen Überzeugung, daß es Kindern nicht schadet, wenn sie mit verschiedenen Leuten Kontakt haben.
Mein Sohn wohnt seit er sechs Monate alt ist für vier Tage bei den Großeltern und ich gehe arbeiten. Sein Papa ist nur am Wochenende da, manchmal kann er unter der Woche noch einen Tag einbauen. Und der Kleine (16 Monate) ist fröhlich, gut gelaunt, geht auf die Leute zu, ist nicht schüchtern...
Ich habe überhaupt nicht das Gefühl, das es ihm schlecht geht, oder ihm was fehlt. Er braucht nicht immer seine Mama um ihn rum, damit es ihm gut geht.
Und deiner Kleinen geht es doch auch prima! Sie hat immer Leute um sich rum die sie lieb haben. Ist doch klasse, daß sich der Papa um sie kümmert! Da kannst du dann mal ein bisserl ausspannen, als alleinerziehende Mutter leistet du ja sowieso so viel.
Daß die Kleine manchmal in der Krippe jammert, ist ganz normal!
Ich würde das so sehen bei dir, daß es allen gut geht. Mama mit neuem Freund glücklich, Papa kümmert sich um Tochter, du hast Arbeit und Krippenplatz, alles bestens!!!#herzlich

Liebe Grüße
Gul Damar

Beitrag von jamey 20.08.07 - 08:35 Uhr

ich glaube nicht dass du sie da mit fast 2 überforderst. dann frag ich mich auch, was du hören willst: an der kita kannst du ja nicht viel rütteln wenn du weiter arbeiten willst. spielst du also mit dem gedanken, sie weniger zum papa zu geben?! das fänd ich total blöde. geht doch eh immer zu lasten der väter. was ist es denn schon, sein kind ca 4 tage im monat zu sehen? NIX. das würde ich nicht auch noch kürzen.

Beitrag von galeia 20.08.07 - 08:36 Uhr

Klingt doch optimal bei Euch! Du kannst arbeiten gehen, weil sie gut aufgehoben ist, du hast auch mal ein wenig Freizeit, wenn sie bei Papa ist, dem Kind gehts gut, was willst du mehr???

Meine TOchter geht, seit sie ein Jahr alt ist, vormittags von 7-13 Uhr in den Kindergarten, weil das für meine Arbeitszeiten nicht ausreichend ist, zusätzlich jede Woche einen Tag (inkl. Nacht) bei Oma und Opa. Ihr geht es super dabei und mir auch!

LG H. #klee

Beitrag von florian0507 20.08.07 - 08:38 Uhr

Es ist schon in Ordnung so. Ich hätte manchmal auch mal ein bisschen Zeit für mich. Meine Eltern wohnen aber leider etwas weiter weg.
Wenn es der Kleinen gut geht, dann ist alles okay.
Mach Dir keine Sorgen.
Wenn Du manchmal ins grübeln kommst, dann mach doch etwas ganz besonderes mit ihr wenn Ihr zusammen seid.
Liebe Grüße von Simone

Beitrag von maria_1205 20.08.07 - 08:56 Uhr

hi doris,

hört sich doch super an.
wenn sie bei ihrem vater ist, ist das doch nicht "abgeben", es ist doch superwichtig, dass sie ihn auch hat!

ich finde du machst das toll,

maria.

Beitrag von binnurich 20.08.07 - 09:10 Uhr

klingt eigentlich alles ganz perfekt: Weiter so!
Papa ist nicht weggeben! Unsere ist am Abend fast 2 Stunden ausschließlich mit Papa beschäftigt, da könnte ich auch gehen, ich glaub sie würde es nicht mal merken.

Beitrag von doris_schachner 20.08.07 - 09:57 Uhr

danke für eure lieben antworten, habt mich schon sehr aufgebaut! #herzlich

noch was für jamey:
nein, ich überlege nicht, ob ich sie ihrem papa weniger gebe... ich hab ihn gestern sogar gefragt, ob er sie das nächste mal am freitag holen kann, weil ich da tagsüber seminar hab. und er hat nur gemeint, nein, das schafft er nicht... und das is ihm zu viel.
also stimmt schon, 4 tage sind eigentlich nix. aber für ihn noch mehr als genug, denn gestern hat er gejammert, dass er fix und fertig is, wenn er so früh aufstehen muss!!! und das wegen !!! 2 !!! mal im monat!

nein, ich kann im prinzip eh nix ändern an der situation, weil arbeiten gehn muss ich. nur gedanken sausen halt im kopf umadum.

also nochmal VIELEN DANK!!!!

doris

Beitrag von liesschen_1980 20.08.07 - 11:05 Uhr

Hallo Doris,
also, Du sorgst für Euren Lebensunterhalt und ermöglichst Vater und Tochter einen regelmäßigen Umgang miteinander.
Ich finde das alles eigentlich sehr vorbildlich.
In anderen Ländern gehen Frauen auch kurz nach der Geburt wieder arbeiten, ich glaube nicht, dass deren Kinder ihre Mamas weniger lieben ;-)
Ausserdem bist Du ganz sicher "trotzdem" noch Bezugsperson Nr.1, nehme ich an.
Solange es Deiner Tochter dabei gut geht und Dir natürlich auch, wird sie da ganz sicher keinen Schaden nehmen.
LG Anne