sollte baby lieber alleine schlafen?

Archiv des urbia-Forums Schlafen.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von linelly 20.08.07 - 08:34 Uhr

guten morgen,

klein sebastian schläft mit in unserem schlafzimmer. ich werde sofort wach, wenn er sich stärker bewegt und nehme ihn aich gleich immer zum stillen raus, damit wir weiterschlafen können. ob es besser wäre, ihn mal allein schlafen zu lassen? da schläft er vielleicht wieder von selbst alleine ein...

lg, jeannette

Beitrag von lucie_neu 20.08.07 - 08:42 Uhr

Ich bin der Meinung, ein Baby gehört in den ersten Monaten zu seiner Mutter.
So war es von Beginn an der Menschheit, nur die "moderne" Zivilisation hat uns gelehrt, dass Säuglinge im eigenen Bett, im eigenen Zimmer schlafen "müssen"


Also, das ist meine Meinung. Emma ist 8 Monate und schläft noch bei mir im Bett. Ist einfach praktischer mit Stillen nachts.
Ab circa 1 Jahr werde ich sie dann langsam an ihr Bett im Kinderzimmer gewöhnen.

Beitrag von guglhupf22 20.08.07 - 09:16 Uhr

Jawohl... danke.. das ist mal ein wort.
Heutzutage muss man ja fast einen "schussichere Weste" anhaben, wenn man sagt, sein Kind schläft im Bett bei Mama...
Meine Anna schläft nur bei mir richtig gut und im eigenen Bett schläft sie max. 30 Minuten durchgehend...
Ich steh dazu... aber bis dahin war ein weiter weg mit vielen Belehrungen und viel Unverständnis.
Doch ich bin der gleichen Meinung wie du....
Kinder gehören zur Mutter, so war das immer so.

AUch was das Trinkverhalten angeht.... heute muss ein Kind einen 3 Stunden-Rythmus haben und ab Geburt durchschlafen... ist doch total gegen die Natur....Natürlich ist, dass Kinder oft weniger trinken, doch wir pressen sie in einen Rythmus.
Auch was das Schlafen tagsüber angeht.... man will Ruhe und das Kind soll im Bettchen schlafen... Anna macht das nciht... daher hab ich sie im Tragetuch und sie liebt es... Kinder wollen DABEI sein.... die Naturvölker tragen ihre Kinder bis sie krabbeln den ganzen Tag bei sich im Tragetuch....

Ich bin froh, dass es so Menschen wie dich gibt. DANKE... manchmal denke ich, ich bin abnormal... weil mein Kind bei mir schläft... *g*
LG Karin mit Anna (9 Wochen)

Beitrag von sabine31 20.08.07 - 09:00 Uhr

Warum das? Ich lasse meinen Kleinen auch bei uns im Schlafzimmer schlafen. Ich nehme ihn allerdings nicht bei jedem kleinsten Laut raus. Ich komme damit klar, dass ich dann immer munter werde und mein Mann hört ihn nicht einmal, wenn er weint.

Ich würde es zumindest erst mal weiter versuchen. Nur wenn es gar nicht für Euch in Ordnung ist, solltest Du ihn "ausquartieren". Und dabei solltest Du auch kein schlechtes Gewissen haben.

LG Sabine

Beitrag von linelly 20.08.07 - 10:15 Uhr

ich bin grundsätzlich auch dafür, das der kleine bei uns schläft. allerdings stille ich ca. alle 90min. wenn er sich bewegt, kann ich dann nicht mehr schlafen und deswegen stille ich lieber gleich mal. mein mann hört auch nix, das ist bewundernswert...

Beitrag von manfred1981 20.08.07 - 20:20 Uhr

Du stillst ihn alle 90 min., mit 3 Monaten??? Ne, also mal ehrlich, das würde mich nachts mehr stören als ihn kurz mal zu wiegen oder den Nuckel zu geben, um weiter schlafen zu können.

Beitrag von linelly 21.08.07 - 17:24 Uhr

...das dauert aber länger als das stillen. er trinkt ja nur 5min pro brust...

Beitrag von mitzl 20.08.07 - 09:10 Uhr

Hallo Jeannette,

ich finde es persönlich besser, wenn die Kleinen noch bei den Eltern schlafen. Mir widerstrebt die Vorstellung von einem kleinen Baby allein im dunklen Schlafzimmer. Da müssen die Kleinen ja immer erst weinen, wenn sie etwas brauchen. Ich finde, natürlicher ist, zusammen zu schlafen. Tierfamilien kuscheln sich ja auch zusammen. Zur Zeit hat meine Tochter sogar eine Phase, wo sie nur bei uns im Bett ist, weil sie einen Ausschlag hat und schlecht schläft. Wenn sie gestillt werden will, dann muß sie gar nicht schreien, sondern strampelt einfach ein bißchen vor sich hin und ich kann sie sofort rüberholen und anlegen, so daß wir beide weiterschlafen können. Das finde ich sehr erholsam für uns alle drei.

LG Mitzl :-)

Beitrag von anyca 20.08.07 - 09:32 Uhr

Es ist für alle Beteiligten viel streßfreier, wenn das Kind bei der Mutter schläft! Ich hatte ein Beistellbettchen, so daß ich die Kleine immer schon an die Brust nehmen oder auch nur ein wenig streicheln konnte wenn sie unruhig wurde. Was wäre das sonst für ein Streß: Kind maunzt, Mama muß aufstehen, Tür auf, Tür zu, ins Kinderzimmer, Kind will doch nicht trinken, Mama wieder ins Bett, Kind wird doch wieder unruhig #augen

Unsere Tochter schläft auch jetzt (mit einem Jahr) noch im Elternschlafzimmer, nur halt im eigenen Bett. Sie schläft prima durch und wir sind erholt!:-)

Beitrag von mutterschaf1974 20.08.07 - 09:54 Uhr

Guten Morgen!

Also, wir haben unsere Lina "ausquartiert", als sie knapp drei Monate alt war. Es ging einfach nicht mehr. Wir haben sie wachgehalten und sie hat uns wachgehalten. Es musste sich nur mal jemand von uns umdrehen und schon war Lina wach.
Seitdem sie in ihrem Bettchen in ihrem Zimmer schläft, geht es nicht nur uns, sondern auch ihr viel besser!
Sie schläft besser und ist morgens fröhlicher...

Und - ach ja, schreien braucht sie auch nicht, wenn sie Hunger hat. Sobald sie den ersten Ton von sich gibt, höre ich sie doch durch das Babyphon!!!!
Und schon ist Mama da (oder Papa).

Also, was soll aran schlimm sein?

Liebe Grüße
Michaela + #baby Lina (die sicher nicht unglücklich über ihr eigenes Bettchen ist)

Beitrag von zwergnase1979 20.08.07 - 10:51 Uhr

Hallo Jeannette,

das kann keiner von uns Dir beantworten.

Aber im Grunde hast du Dir die Antwort schon selbst gegeben *da schläft er vielleicht wieder von selbst alleine ein... *

Denk mal drüber nach :-)

Lieben Gruß,
Angela + Merle *21/05/2007*
http://www.unseremerle.de

Beitrag von zwergnase1979 20.08.07 - 10:54 Uhr

Achja: Merle schläft von Anfang an in ihrem eigenen Zimmer, das ist nur 2 Meter von unserem Schlafzimmer entfernt. Die Türen sind auf, und sobald sie einen Mucks macht (einen bestimmten den ich inzwischen kenne) stehe ich auf und sie wird gestillt. Ich habe in ihrem Zimmer einen Sessel stehen wo ich das mache. Allerdings schläft sie (bisher) die ganze Nacht durch und verlangt erst um 06:30 die erste Mahlzeit. Sollte sie mal krank sein oder sonst irgendwas haben werde ich sie sicher auch mal in mein Bett holen.
Ich habe es auch schonmal versucht sie morgens in mein Bett zu holen wenn Papa zur Arbeit gegangen ist, aber sie fühlt sich da nicht sooooooo wohl...

Jedes Baby ist eben individuell #schein

Lieben Gruß,
Angela + Merle *21/05/2007*
http://www.unseremerle.de

Beitrag von manfred1981 20.08.07 - 20:18 Uhr

Hi Jeanette,

also ich kann nur sagen: ins SchlaZi gehört er mit 3 Monaten schon noch. Aber nimm ihn doch nicht jedes Mal gleich raus. So gewöhnt er sich nie dran, nachts nicht mehr zu kommen. Meine Selma ist genauso alt, wenn sie nachts mal leicht wach wird, steh ich auf, streichle ihr übers Gesicht und gebe den Nuckel. Zu 90 % schläft sie wieder so ein, ohne Rausnehmen oder Essen.
Wenn Du jedes Mal gleich hinspringst, dann kann er doch nicht wissen, dass nun eigentlich nachts ist und dass man da nicht unbedingt alle 2 Stunden etwas isst.
Grundsätzlich ist es unwahrscheinlich, dass er völlig von allein wieder einschläft. Das können die meisten Babys in dem Alter noch gar nicht. Oder schläft er abends oder tags einfach so irgendwo ein, wenn Du ihn da hinlegst ohne ihn vorher ein bissl gestreichelt zu haben oder gewiegt oder im KiWa rumgefahren zu haben?

LG, Nora

Beitrag von linelly 21.08.07 - 17:23 Uhr

danke...das klingt ja eigentlich ganz gut. werde es mal probieren. hoffe, ich habe nachts den nerv an seinem bett zu stehen.aber abends und tags schläft er sehr oft allein ein. mit nuckel und schmuseschaf. ohne ruckeln und schuckeln und kinderwagen. er hasst den kinderwagen...

lg, jeannette