Umfrage - wie geht es euch als H & M ??

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Beitrag von tinti 20.08.07 - 09:23 Uhr

H&M = hausfrau und mutter ... und zwar im Sinne von: vorher voll berufstätig mit eigenem Gehalt und jetzt : auch voll "berufstätig" - aber mit nicht wirklich vorhandenem Einkommen...

Ich habe (siehe VK ) einen grossen Sohn, bei dem ich alleinerziehend war und seit dem er 1,5 JAhre alt war, habe ich vollzeit gearbeitet. Jetzt bin ich seit xmas 06 "zu hause" und habe im März mein Baby-Mädchen bekommen... ist viel zu tun, keine frage. kann mich auch nun intensiver dem haushalt widmen :=) ABER was mich nervt, ist der Umstand, dass ich jetzt viel weniger Geld zur Verfügung habe.

Wie gehts Euch so dabei und überhaupt mit der "Umstellung" ?

LG Alex

Beitrag von schwarzbaer 20.08.07 - 09:35 Uhr

ich habe im Feb.07 meine Kleine bekommen, die Große ist jetzt fast 4. Weil ich mit dem Hausfrauendasein überhaupt nicht klarkomme, gehe ich seit April wieder 20 Wochenstunden arbeiten und leiste mir Tagesmutter und Putzfrau.

Ich bin schon in der Mutterschutzzeit die Wände hoch und runter gerannt, weil mich Hausarbeit einfach so anko***. Arbeiten gehen ist (für mich) einfach viel besser, da bin ich wesentlich besser gelaunt und ausgeglichener.

gruß, schwarzbaer

Beitrag von dagmar1978 20.08.07 - 09:44 Uhr

nimm es nicht persönlich,aber wenn mich das mutter und das hausfrau zu hause sein ankotzt,dann setz ich keine kinder in der welt.Ich finde man sollte bei seinen kindern sein.

Bei mir ist es so,wenn mein kleiner im kiga geht geh ich erst wieder arbeiten dann aber nur vormittgas so das ich für meine kinder ab mittags da bin,ich setz keine kinder in der Welt damit andere auf sie aufpassen.

Sorry ist meine Meinung!

Beitrag von belinda1972 20.08.07 - 10:17 Uhr

Nur weil man Kinder hat ist man nicht dazu verdammt für immer
H&M zu sein! Es gibt eben Frauen, denen das mehr liegtudn Frauen denen das nicht so liegt. Beides ist ok und sollte von der anderen Seite akzeptiert werden.

Beitrag von zwergnase1979 20.08.07 - 10:32 Uhr

Hallo Dagmar,

na da hat aber jemand schlecht geschlafen.

Darf man nicht eine tolle Mutter sein und trotzdem seine Arbeit lieben? Was ist so schlimm daran wenn man die Zeit die man sonst für das Putzen investiert in seinen eigentlichen Job investiert?

Man muss nicht immer bei seinen Kindern sein, die Kinder entwickeln sich auch prima wenn sie ein paar Stunden am Tag in anderen Händen sind. Sie werden doch viel abwechslungsreicher unterhalten, lernen mehr Menschen kennen und können sich dadurch doch viel besser entwickeln!
Also nicht den ganzen Tag, aber Mama kann auch nicht alles wissen, oder alles können. Und dafür ist das Kind dann in der Kita, da sind Erzieherinnen die vielleicht andere Spiele spielen, deinem Kind andere Sachen beibringen... Ich finde das gut. Ich glaube den Kindern fällt vom nur zu Hause sein irgendwann die Decke auf den Kopf. Soooo abwechslungsreich wie im KiGa kann man seine Kinder gar nicht erziehen! Das hat nichts mit abschieben zu tun.

Lieben Gruß,
Angela + Merle *21/05/2007*
http://www.unseremerle.de

Beitrag von tinti 20.08.07 - 10:37 Uhr

Stimmt genau !! Auf die mischung kommts an...

Weil ich kann noch so eine engagierte Mama sein, 12 andre Naseweise und eine gut ausgebildete "Animateurin" kann ich nie ersetzen - und dann haben alle zuhause wieder mehr spass !!

LG Alex

Beitrag von schwarzbaer 20.08.07 - 11:24 Uhr

da hast Du wohl etwas massiv falsch verstanden. Ich bin gerne Mutter und liebe meine beiden Mädels über alles. Aber ich bin keine Hausfrau und werde es auch niemals sein.

Tinti und Co. haben das offensichtlich besser verstanden, vielen Dank dafür ;-)

Beitrag von tinti 20.08.07 - 10:36 Uhr

Ja liebe Schwarzbär, mir gehts genauso... ich sitz auch lieber im Büro, als dass ich grundzustände im Haushalt wieder herstelle...
Muss auch sein, klar...aber so extra toll ist es nicht, da geb ich Dir zu 100 % recht...

Spass macht mir allein meine Babytochter, am liebsten würd ich die ganze Zeit mit ihr spielen und herumturnen :=)
Aber nachdem mein liebes kind nicht im totalen dreck aufwachsen soll..... muss ich putzen, waschen und natürlich kriegt sie auch was zu essen :=)


im übrigen, Kinder in die Welt setzen (klasser begriff :=), hat meiner meinung nach nix mit haushalt schupfen zu tun....
weil ich glaub nicht, dass meine Kinder besonders gut gedeihen, wenns die Mama beim Bügeln beobachten dürfen :=) - was leider der Fall ist :=)#schein

Beitrag von ich_und_ich 20.08.07 - 09:39 Uhr

Hallo,

bin seid Januar 2007 Mutter und alleinerziehend.. habe ein Jahr Elternzeit genommen... geniesse die Zeit sehr und sie ist auch gut ausgefüllt..

Gut das Geld ist nicht besonders viel, was auch daran liegt, dass ich kein zweites Einkommen habe (bzw keinen Mann)

Nächstes Jahr gehe ich auf 30 Stunden Basis arbeiten.. Das ist das maximale, was für mich und meine Tochter möglich ist, damit ich weiterhin Zeit für sie habe..

Es wird sicher hart, dann alles unter einen Hut zu bekommen und Geldmässaig sieht es durch die betreeungskosten dann vermutlich noch schlechter aus.. Aber warten wir es mal ab..

Grundsätzlich bin ich sehr glücklich und man sagt ja, Geld ist nicht alles..

LG

Sandra

Beitrag von joky75 20.08.07 - 09:44 Uhr

Hallo Alex,

mir würde zu Hause auch die Decke auf den Kopf fallen!! Daher war für mich von Anfang an klar: Elterngeld hin oder her, ich gehe (zumindest Stundenweise) weiterarbeiten. Ich arbeite zwei Tage in der Woche zu je 6 Stunden und bekomme ergänzend Elterngeld. Das Arbeiten tut mir sehr gut.

Haushaltshilfe wäre auch eine Idee :-) Wir leisten uns einen Gärtner, weil ich Gartenarbeit über alles hasse. Den Haushalt kriegen wir gemeinsam ganz gut gepasst.

Weniger Geld - ja, das ist schon doof. Aber soooo viel weniger ist es auch wieder nicht. Das wird nächstes Jahr schlimmer, wenn das Elterngeld ausläuft. Aber dann bekommt mein Mann Steuerklasse 3 und ich 5. Irgendwie schaffen wir das dann auch!!

Viele Grüße
Nadine und Finja *18.03.2007

Beitrag von history 20.08.07 - 09:50 Uhr

Also, mein Sohn ist fast ein Jahr und seitdem bin ich zu Hause. Ich fand die Umstellung schrecklich. Ich kam mir total sinnlos vor. Ich liebe meine Arbeit und fange jetzt auch im September wieder mit Teilzeit an. Noch schlimmer als das Geld fand ich, dass ich mir völlig ausgeschlossen vorkam. Alle meine Bekannten gingen weiter arbeiten und haben mir immer von der Arbeit erzählt und alles was ich dazu beitragen konnte war: Baby, Baby, Baby.
Jetzt habe ich mich daran gewöhnt, aber jetzt ist es auch wieder vorbei. Mal sehen, wie ich mit Arbeit und Baby zurecht komme.

Beitrag von belinda1972 20.08.07 - 10:14 Uhr

Unser Kleiner ist nun 4 Monate alt und ich bin seit Februar daheim. Für eine gewisse zeit ist es ja schön und gut, aber nur H & M wäre auf Dauer nichts für mich. Nicht nur des Geldes wegen.

Ich liebe den Zwerg und geniesse die Zeit mit ihm, aber ich freue mich auch drauf wenn ich dann ab Januar wieder 3 tage die Woche arbeiten gehe. Das ist für mich ein gesunder Mix - arbeiten und Zeit mit dem Kleinen zu verbringen.
Er kommt dann in die KiTa und ich denke der Umgang mit anderen Kindern wird ihm auch sehr gut tun.

Aber bis dahin geniesse ich auch noch ein wenig das "Nichtstun", auch wenn mir hin und wieder die Decke auf den Kopf fällt

Beitrag von zwergnase1979 20.08.07 - 10:26 Uhr

Hallo Alex,

erstmal: Das ist eine sehr schöne Frage :-)

Ich habe nämlich schon gedacht ich wäre die Einzige die das alles nicht soooooooo toll findet. Also nicht falsch verstehen, ich liebe meine Tochter über alles und ich möchte möglichst viel Zeit mit ihr verbringen. Aber wenn es um Hausarbeit geht :-[ Ich hasse es !!! Am liebsten würde ich die Zeit die ich damit verbringe arbeiten gehen und die Hausarbeit den Menschen überlassen die sich damit auskennen #schein

Aber das geht wohl im Moment noch nicht. Ich habe 2 Jahre Elternzeit eingereicht und mir das Elterngeld gesplittet (also selbst, nicht durch den Staat) und somit kann ich die 2 Jahre finanziell wohl überbrücken. Mein Mann hat jetzt Steuerklasse 3+1 und ich denke wir werden klarkommen.

Obwohl ich fast behaupten möchte dass ich nach einem Jahr wieder Lust hätte zu arbeiten. Zumindest Teilzeit, oder von zu Hause (das geht bei uns in der FA). Ich habe das schon bei meinem Chef mal angemerkt. Mal sehen ob es klappt und ob ich Lust habe und das mit der Kleinen geregelt kriege.
Ich war nämlich "vorher" ein richtiges Arbeitstier, habe meinen Job geliebt, die Kollegen sind klasse, wir sind ein richtig tolles Team *schwärm*.
Morgen fahr ich wieder in die FA, da hat ein Kollege 60. Geb. und gibt Frühstück aus.
Da bin ich dann bestimmt wieder total sentimental, besonders wenn dann alle Fragen ob die Arbeit vermisse, und wenn sie sagen dass sie mich so doll vermissen *schluchz* #heul

So long ...

Lieben Gruß,
Angela + Merle *21/05/2007*
http://www.unseremerle.de

Beitrag von tinti 20.08.07 - 10:42 Uhr

Hey Angela,

wünsch Dir, dass es klappt mit der Teilzeit (ggfs von zu hause aus)... ich "muss" mir leider wir einen neuen job suchen, da wir vor einem Monat umgezogen sind und mein alter Arbeitsplatz (den ich aus den gleichen Gründen wie du vermisse) viel zu weit weg ist (über 200 km)...snüff....

wie ich das dann machen werde, weiss ich auch nicht.. kenne hier keine menschenseele und bin ausserdem nicht mehr ganz so knackig jung - und wir wissen ja alle wie´s heutzutage am arbeitsmarkt ausschaut :=(

will aber nicht jammern, derweilen bin ich noch bei Baby und dann schau mer weiter...gell :=)

Nochmals alles Gute Dir und den Deinen

Lg Alex

Beitrag von tinti 20.08.07 - 10:30 Uhr

hallo !! Danke an alle für die guten Antworten - ihr spiegelt so ziemlich all das wieder, so wie ich es empfinde!!
mir gehts natürlich auch nicht (nur) ums Geld, weil ich hab ja auch noch lieben Ehemann, der mich sponsert :=)

Nein, natürlich um die Arbeit im Job, den Anschluss an die Erwachsenenwelt.. .ihr wisst schon was ich meine...

HAb auch mal 2 Jahre Elternzeit eingereicht und das Elterngeld für diesen Zeitraum gesplittet.... bin mal gespannt, wielang ich es tatsächlich aushalten werde .....

Euch allen, alles Gute für Euch und Eure Familien

LG Alex:-D

Beitrag von kurt77 20.08.07 - 10:32 Uhr

Hallo,

ich bin jetzt schon seit 09/06 zuhause. Am Anfang ist mir auch immer die Decke auf den Kopf gefallen, aber jetzt da mein Süßer fast 10 Monate alt ist, finde ich es eigentlich sehr schön.

Ich fange im Feb. 08 wieder Teilzeit 2,5 Tage die Woche (22 Std.) an zu arbeiten und freue mich schon darauf.

Mein Arbeitgeber hat mich letzte Woche gefragt, ob ich nicht ein Jahr früher wiederkommen möchte, aber für die Tagesmutter wurde fast die Hälfte meines Nettogehaltes weggehen und dann bleibe ich doch lieber noch ein Jahr zuhause.
Ich denke jeder sollte es für sich selbst entscheiden, den Kleinen schadet eine Betreuung durch eine andere Person bestimmt nicht.

Lg Betty + Fynn*31.10.06

Beitrag von serrah 20.08.07 - 11:23 Uhr

hi alex,
ich kann dich vollkommen verstehen! mein kleiner ist jetzt zwar erst 2 monate, aber irgendwie könnt ich trotzdem mal wieder auf arbeit "vorbei" schauen!
ich musst schon vor der entbindung lange zu hause bleiben,da ich eine gestose bekam und da fiel mir schon die decke auf den kopf!!!
finanziell finde ich ist es mit dem elterngeld schon ganz gut gelöst - mein problem ist ein ganz anderes: mein mann arbeitet 350km von uns entfernt und ist daher nur unregelmäßig zu hause! ich würde mir schon manchmal wünschen, dass jemand da ist, der mir auch mal was abnimmt!
aber mein kleiner macht alles wieder gut!

ich wette in 2-3 jahren sehnen wir uns nach dieser zeit zurück und lachen über die wehwechen von heute! ;-)

viel spaß euch allen mit euren kleinen mäusen!
lg claudia & #baby nils